Weitwinkel, Bildwinkel, Blende und Brennweite

Wenn ich die Diskussionen rund um die Fotografie lese, finde ich dort oft Fragen nach dem richtigen Objektiv. Zumeist bekommt der Fragesteller dann sehr viele Antworten, nach dem Motto: Ich habe die Linse X und bin zufrieden, daher kann ich sie empfehlen. Am Ende hat der Fragesteller eine komplette Marktübersicht aller Objektive und ist am Ende so schlau wie vorher.
Mein Eindruck ist oft, dass es den Fragestellern an Grundlagenwissen fehlt, mit dessen Hilfe sie in der Lage sein könnten, selbst Entscheidungen zu treffen, welche Brennweiten, welche Anfangsblende und welche anderen Eigenschaften zu ihnen passen und welche vielleicht nicht.
Je nachdem, was Du hauptsächlich fotografierst, gibt es Objektiveigenschaften, die für Dich wichtig sind, für einen anderen Fotografen dagegen nicht. Ich habe daher für diesen Artikel drei Objektive genommen, die auf der einen Seite sehr ähnlich sind und sich doch deutlich unterscheiden. Anhand dieser drei Objektive möchte ich Dir das grundsätzliche Handwerkszeug an die Hand geben, mit dem Du Deine eigenen Entscheidungen treffen kannst.

Unser Handwerkszeug

Für den nachfolgenden Vergleich habe ich folgende drei Objektive genommen:

  • SIGMA 12-24mm F4 DG HSM | Art
  • SIGMA 14-24mm F2.8 DG HSM | Art
  • SIGMA 14mm F1,8 DG HSM | Art

Warum ausgerechnet diese drei Objektive?
Ich habe diese drei Objektive genommen, da sie preislich eng beieinander liegen, vom selben Hersteller stammen und alle im gleichen Brennweitenbereich liegen.
Du wirst Dich vielleicht fragen: Nanu, wieso gibt es in diesem Brennweitenbereich drei unterschiedliche und doch auf den ersten Blick so ähnliche Objektive? Ja, sie sind ähnlich, aber eben nicht gleich und Du wirst in dem folgenden Artikel sehen, wo sie sich unterscheiden und wo sich gleiche Ergebnisse liefern.

Der Bildwinkel

Normalerweise wird der Bildwinkel auf die Diagonale des Sensors bezogen angegeben, da diese die maximale Länge hat. Da Weitwinkelobjektive aber meist genutzt werden, um Motive in der Horizontalen zu erfassen (weitläufige Landschaften zum Beispiel) arbeite ich nachfolgend mit dem (hier) viel interessanteren und aussagekräftigeren horizontalen Bildwinkel.

Dieser Winkel gibt an, welchen Bereich (von 360 Grad Rundumsicht) Du mit einer Brennweite in Kombination mit Deinem Sensor erfassen kannst. Nachfolgend habe ich die horizontalen Bildwinkel der oben genannten Objektive für Kleinbildsensoren ausgerechnet (gerundet). Die Winkel für APS-C stehen in Klammern dahinter:

  • SIGMA 12-24mm F4 DG HSM | Art – 113° – 74° (90° – 53°)
  • SIGMA 14-24mm F2.8 DG HSM | Art – 104° – 74° (81° – 53°)
  • SIGMA 14mm F1,8 DG HSM | Art – 104° (81°)

Warum ist der Bildwinkel so wichtig?

Der Bildwinkel verändert sich anders als die Brennweite. 2 mm Unterschied von 12 auf 14 mm verändern den Bildwinkel erheblich. Wogegen Du 2 mm von 298 auf 300 mm praktisch nicht bemerken wirst. Da der Bildwinkel aber bezüglich des Bildausschnitts sehr aussagekräftig ist und wesentlich vom Sensor abhängt, ist es immer sinnvoll, nicht nur die reine Brennweite zu betrachten, sondern die Brennweite in Bezug zur Sensorgröße zu setzen.
Rein technisch gesehen sind Weitwinkel von so kurzer Brennweite sehr schwer zu konstruieren, da das Licht an den Rändern sehr schräg einfällt. Es bedeutet also viel optischen Aufwand, die Strahlen so zu brechen, dass möglichst wenig Bildfehler entstehen und die Lichtstrahlen trotzdem möglichst senkrecht auf den Bildsensor treffen.
Daher haben Superweitwinkel auch immer diese sehr weit gewölbte, fast kugelförmige Frontlinse als Lichtsammler und dahinter eine Vielzahl von Korrekturlinsen.

Bei aller Theorie nun ein wenig Praxis: Ich habe immer dasselbe Motiv bei gleicher Blende (f/8) mit vergleichbaren Brennweiten (14 mm) aufgenommen (soweit möglich). Du kannst ja mal versuchen zu sehen, ob Du wirklich große Unterschiede bei diesem Motiv siehst.
In derselben Reihenfolge der Objektive nun noch einmal dieselben Aufnahmen alle bei maximal möglicher Offenblende. Die Verschlusszeit hat sich natürlich jeweils geändert, aber siehst Du Unterschiede (außer ein wenig in der Vignette)?
Bei dieser Art Motiv spielt tatsächlich die Blende in Kombination mit einem Weitwinkel eine nur sehr geringe Rolle.

Schärfentiefe und Offenblende

Zugegeben, die maximale Offenblende spielt bei langen Brennweiten eine durchaus größere Rolle. Aber auch im Bereich der Weitwinkel ist sie nicht zu vernachlässigen. Ich habe Dir daher mal verschiedene Modelle durchgerechnet. Zuerst die Hyperfokaldistanz, also die Einstellung bei der bei einer bestimmten Blende ab einer bestimmten Entfernung bis unendlich alles scharf abgebildet wird (Werte für Kleinbildformat):

  • SIGMA 12-24mm F4 DG HSM | Art – 113° – 74° (90° – 53°) – bei 14 mm bei Einstellung auf ca. 1,7 m alles scharf im Bereich 0,8 m bis unendlich.
  • SIGMA 14-24mm F2.8 DG HSM | Art – 104° – 74° (81° – 53°) – bei 14 mm bei Einstellung auf ca. 2,4 m alles scharf im Bereich 1,2 m bis unendlich.
  • SIGMA 14mm F1,8 DG HSM | Art – bei 14 mm bei Einstellung auf ca. 4 m alles scharf im Bereich 2 m bis unendlich.

Bei APS-C reduzieren sich die Werte deutlich:

  • SIGMA 12-24mm F4 DG HSM | Art – 113° – 74° (90° – 53°) – bei 14 mm bei Einstellung auf ca. 2,5 m alles scharf im Bereich 1,3 m bis unendlich.
  • SIGMA 14-24mm F2.8 DG HSM | Art – 104° – 74° (81° – 53°) – bei 14 mm bei Einstellung auf ca. 3,5 m alles scharf im Bereich 1,8 m bis unendlich.
  • SIGMA 14mm F1,8 DG HSM | Art – bei 14 mm bei Einstellung auf ca. 6 m alles scharf im Bereich 3 m bis unendlich.

Dieser kleine Exkurs in die Zahlen zeigt Dir die theoretischen Unterschiede. Doch wie wirken sie sich in der Praxis aus? In der nachfolgenden Reihe habe ich mit allen drei Objektiven bei maximaler Offenblende und bei gleicher Brennweite Fotos von einer typischen Landschaft in der Distanz gemacht, habe aber gleichzeitig den Vordergrund mit eingebunden. Siehst Du im Schärfeverlauf Unterschiede?

Es gibt, wenn überhaupt, kleine Unterschiede in der Verzeichnung und in der Vignette (also den abgedunkelten Ecken). Wenn Du nun aber in RAW fotografierst (was Du immer dann tun solltest, wenn Dir maximale Qualität wichtig ist) und Du zum Beispiel Adobe Lightroom (genauer ACR – also den integrierten RAW-Konverter nutzt), wirst Du feststellen, dass für jedes Objektiv Daten hinterlegt sind. Ein Klick lässt sämtliche Abbildungsfehler nahezu verschwinden.
[twentytwenty]
Vorher
Nachher
[/twentytwenty] Das Beispiel wurde mit dem SIGMA 14mm F1,8 DG HSM | Art im Gegenlicht aufgenommen, damit die typische Vignette besonders gut zu sehen ist, die sich bei Offenblende bei solchen Brennweiten kaum vermeiden lässt. Mit einem Klick in die Korrektur ist davon praktisch nichts mehr zu sehen.
An dieser Stelle kommst Du also nicht weiter, denn in solchen Fällen spielt die Offenblende kaum eine Rolle. Eine Ausnahme bildet die Situation mit wenig Licht, wenn es dunkel wird. Aber wenn es dunkel wird: Was spricht dagegen, die Kamera bei solch unbewegten Motiven auf ein Stativ zu stellen?
Deshalb habe ich das Motiv umgestellt (aus Vergleichsgründen wieder dasselbe Motiv an derselben Stelle, bessere und schöne Beispiele dazu findest Du in diesem Beitrag).
Welche Schlussfolgerung kannst Du daraus ziehen? Für mich ist sie ganz eindeutig: Sofern Du nicht nur weit entfernte Motive fotografierst, spielt die maximal mögliche Offenblende auch bei Weitwinkel durchaus eine Rolle, sofern Du Unschärfe als Gestaltungsmittel einsetzen möchtest.

Fazit

Ist dies eine Kaufberatung? Nein, es ist keine Kaufberatung im klassischen Sinne.
Wenn Dir viel Bildwinkel wichtig ist, dann ist ein 12-14 mm sicher besser für Dich, als ein 14-24 mm. Möchtest Du Zoomen können, aber trotzdem auch mit Unschärfe arbeiten, dann ist ein 14-24/2,8 sicher ein guter Kompromiss. Und wenn Du kaum zoomst, weil Du Bildwinkel brauchst UND viel Lichtstärke/Unschärfepotential, wirst Du sicher eher zu einem 14/1,8 greifen.
Letztendlich solltest Du Dir vor einer Kaufentscheidung und bevor Du andere Fotografen in Foren fragst, eine Reihe von Fragen stellen:

  • Wie viel Geld kann/möchte ich ausgeben?

Leider ist es gerade bei Objektiven so: Du bekommst, wofür Du bezahlst. Ein Objektiv für 1.500 € wird immer besser sein, als ein vergleichbares Objektiv für 500 €. Ich höre oft Fragen nach hoher Qualität, viel Lichtstärke, Bildstabilisator und schnellem Autofokus und gleichzeitig dem Wunsch, nicht mehr als 250 € ausgeben zu wollen. In so einem Fall kann ich immer antworten: Das wird nix, einen Tod wird man mindestens sterben müssen.

  • Was für Motive möchte ich mit dem neuen Objektiv fotografieren?

Letztendlich ist dies die wichtigste Frage, die Du Dir stellen solltest, bevor Du Dich entscheidest bzw. Du Fragen stellst. Wie weiter oben an dem Beispiel der drei Superweitwinkel ausgeführt, kann jedes der Objektive richtig sein, aber auch jedes falsch (oder nicht optimal).
Je unkonkreter Deine eigenen Vorstellungen sind, desto eher kaufst Du etwas, was am Ende nicht zu Dir passt.
Aber Glück im Unglück: Hochwertige Objektive sind bei guter Pflege sehr wertstabil und lassen sich auch nach einigen Jahren mit wenig Verlust verkaufen. Und ansonsten: halten sie ein Fotografenleben lang.

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24 Kommentare

  1. Karl Kröger
      Mai 30, 2019 at 8:02 AM
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    Bei allem Respekt, der Inhalt des Artikels wird schon in Ordnung sein, aber didaktisch ist ist er für mich konfus. Einmal sind die Bezüge zwischen Text und Beispielbildern nur schwer bis gar nicht nachvollziehbar. Es wäre sehr hilfreich, wenn die Bilder einfach bezeichnet wären (Bild 1, Bild 2…) und im Text darauf Bezug genommen würde. Zum anderen wäre Hinweise hilfreich, wohin man in den Bildern schauen soll, um den jeweiligen Unterschied auch leicht und schnell zu erkennen. Ab einem bestimmten Punkt habe ich aufgehört, das alles verstehen zu wollen, weil zu mühsam. Mein Fazit: Inhaltlich wahrscheinlich gut, Vermittlung gescheitert.

  2. fotogirly
    Gabriela Baltrusch
      April 24, 2019 at 5:19 AM
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    Hallo,
    trotz jahrelanger ,, Anfänger-Hobbyfotografie ( ,,drauf los Knipserei,, ) fühle ich mich als Anfängerin, die nun erst allmählich sich intensiver bemüht und beschäftigt mit ,, fotografieren ,, sprich etwas spontan oder gewollt ins richtige Licht zu setzen, ein schönes Bild zu machen . Seit 1 Jahr habe ich nun meine Nikon D3400 und Freude damit ! Gelernt habe ich manches durch die FC Mitglieder bei meinen gezeigten Bildern.
    In der Fotoschule wollte ich mich verbessern und habe mich quer dadurch gelesen, die Überschriften klingen alle vielversprechend, doch in den einzelnen Beiträgen und Kommentaren fühle ich mich erschlagen von vielen technischen Details, Widersprüchen, profesionellen Berechnungen usw. und fühle mich klein , dumm und am falschen Ort !
    Erwartet hatte ich hier eine Antwort zu den Unterschieden von Objektiven als Zubehör je nachdem, was man hauptsächlich gerne fotografieren möchte und welches Objektiv dafür am besten geeignet ist , zum Beispiel Porträts, Landschaften, Tiere/Blumen …usw. oder eher ein Allrounder Fotograf ist .
    Muß man unbedingt ein Makro / Tele haben, welche Alternativen gibt es, Hinweise vielleicht dazu, worauf man achten muß beim Kauf von Sigma, Tamron oder original Nikon, usw. damit es auch tatsächlich passt und man keine böse Überraschung erlebt.
    Ich bezeichne mich als Anfängerin, vielseitig interessiert , wenig auf Reisen, aber in meiner Umgebung immer mit offenem Auge für schöne Motive unterwegs, egal welcher Art , sprich, kann Blume, Hummel, Sonnenaufgang sein, oder auch eine Alltagsszene auf dem Marktplatz, Menschen, Landschaft, unterschiedliche Motive am See je nach Tageszeit usw. usw., mein Budget ist sehr begrenzt, dementsprechend sind meine Ansprüche realistisch und ich muß abwägen, ob überhaupt ein zusätzliches Objektiv nötig ist, wenn ich lerne, besser mit meiner Kamera um zu gehen.
    Dazu hätte ich mir einige Tipps gewünscht von den ,, Profis,, und das hatte ich hier eigentlich mehr erwartet .
    Also suche ich mal anderswo weiter, :)
    Gruß
    Gabriela

    1. Martin Schwabe
        April 30, 2019 at 1:47 PM
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      Hallo Gabriela,

      Du wünschst Dir ein rundum Sorglospaket zugeschnitten auf Deine persönlichen Bedürfnisse. Die Fotoschule richtet sich aber an alle Hobbyfotografen und nicht nur an eine Person. Es ist einfach unmöglich Artikel zu schreiben, die perfekt auf Dich zugeschnitten sind.
      Auf Deine Fragen, die Du in Deinem Kommentar stellst, wirst Du allerdings viele Antworten finden, mal in dem einen Artikel und mal in dem anderen Artikel. Natürlich wird es auch „Fachchinesisch“ geben müssen. Aber wir erklären das fachchiesisch ja auch immer wieder. Wenn Du in der Fotografie weiterkommen willst, dann solltest Du irgendwann schon wissen, was Brennweite, Bildwinkel, Blende und Weitwinkel (als Beispiel) bedeuten.

  3. Willi Branke
      September 18, 2018 at 10:31 AM
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    Um als Fotoschüler die obersten Beispiele zum besseren Verständnis mit den Textaussagen in einen Kontext bringen zu können, wäre es hilfreich, ergänzend zu all den EXIF’s auf der Strecke/HFDistanz auch den Sitz des Fokuspunkt/Schärfeebene zu benennen.

  4. habenberger
      September 8, 2018 at 10:17 PM
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    Ich fotografiere mit SIGMA 18-200 Markro und dem preiswerten SIGMA 10-20mm. Der Lichtstärke o.a. Objektive kann ich nichts abgewinnen, da meine Fotos bei 10 mm BW allemal für ordentliche Schärfentiefe reichen, auch bei Dämmerung und Sonnenuntergang. Bei den Vergleichsbildern fehlt mir die Verschlusszeit. Hätte mir von diesem Beitrag mehr erwartet als nur Fachausdrücke. Die Beispielbilder sind mir zu klein trotz 27 Zoll Monitor.

    1. Martin Schwabe
        September 9, 2018 at 12:17 AM
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      Das ist soweit auch völlig in Ordnung. Du gehörst dann nicht zur Zielgruppe dieses Beitrags.Es ist schlicht nicht möglich mit jedem Beitrag jedes Interesse gleichermaßen zu bedienen.

  5. messmer martin
      September 8, 2018 at 2:49 PM
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    Auch wenn das Thema eigentlich ein anderes ist – offenbar ist es noch etwas Dämmerung ums Thema «Vergleich der Kameraeinstellungen» …
    Hier vielleicht ein Ansatz (hinsichtlich «äquivalente Bilder»), von dem aus alles Andere gesehen und abgeleitet werden kann:
    Zwei Kameras machen sehr ähnliche Bilder (der Einfachheit halber schreibe ich «gleich»), wenn wir mit den jeweiligen Crop-Faktoren umrechnen (Crop(KB) sei = 1), nämlich – als Beispiel – wie folgt:
    KB:
    f = 60mm; k = 9; ISO = 900; t = 1/125s
    So wird dies – für ein quasi identisches Bild – für z.B. einen APS-C-Sensor (Crop sei = 1.5) zu folgenden Werten:
    Brennweite f ÷ Crop = 40mm
    Blendenzahl k ÷ Crop = 6
    ISO-Wert ISO ÷ Crop^2 = 400
    Verschlusszeit t · 1 = 1/125s
    Standort = identisch
    Ergo:
    APS-C:
    f = 40mm; k = 6; ISO = 400; t = 1/125s
    So bleiben Bildwinkel, Perspektive, Schärfentiefe, Beugungsunschärfe, Verwackelungs- und Bewegungsunschärfen, das Rauschen, die Bildhelligkeit (und übrigens interessanterweise auch der Eintrittspupillen-Durchmesser P = f/k) de facto identisch.
    Bei genauerem Interesse:
    https://www.youtube.com/watch?v=ik17vxwRglI&index=92&list=PLzFYGuaz_wIzJB2N2Vs3J-2tH8mJ7pM3Y
    ab 59:23 …
    Herzlich – MM

    1. messmer martin
      Martin Messmer
        September 8, 2018 at 2:50 PM
      Kommentar bewerten

      PS:
      g, die Gegenstandsweite = ca. Fokusdistanz bleibt für äquivalente Bilder natürlich auch identisch … ! –

  6. Affolter Christoph
    Christoph Affolter
      September 7, 2018 at 3:37 PM
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    Was mich interessieren würde: Es gibt sicher eine Formel, mit der man den Bildwinkel aus der Brennweite (auch abhängig von der Bilddiagonale) berechnen kann. Gibt es eine Website (oder eine App …) mit der das möglich ist ??

    1. Martin Schwabe
        September 8, 2018 at 4:54 PM
      Kommentar bewerten

      Einfach mal Google anwerfen und Bildwinkel berechnen eingeben.

    2.   Oktober 4, 2018 at 9:09 PM
      Kommentar bewerten

      Wenn du die Bilddiagonale hast, kannst du aus der mit Pythagoras (a²+b²=c²) den horizontalen (z.b.a) oder auch den senkrechten (wäre dann b) Bildwinkel ausrechnen. Das geht für alle Brennweiten.

      1. Jürgen Sonnemeyer
        Jürgen Sonnemeyer
          November 9, 2018 at 5:52 PM
        Kommentar bewerten

        So geht das nicht, a, b und c sind Längen. Eine Länge ist kein Winkel. Man braucht schon den arctan.

  7. Martin
      September 7, 2018 at 2:13 PM
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    Hallo,
    wenn ich den Artikel richtig verstehe, geht es weniger darum physikalische Grundlagen zu erörtern oder zu sagen ob oder halt auch nicht ein extremes Weitwinkel gebraucht wird, auch als eine explizite Kaufberatung verstehe ich diesen Artikel nicht.
    Ich habe ihn so verstanden, anhand dreier ähnlicher Objektiver zu beleuchten, wie man sich Kriterien zurechtlegt um dann eine gezielte Frage zum für einen selber richtigen Objektiv zu stellen. Also die Punkte die einem wichtig sind zu finden, in der Frage zu formulieren und so dann gezielte Hilfe bekommen zu können, gar nicht so einfach wenn schon dieser Artikel unterschiedlich aufgenommen wird.

  8.   September 7, 2018 at 1:22 PM
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    Bei der Modellrechnung bezüglich Hyperfokaldistanz vergleichst du hier Äpfel (KB-Format) mit Birnen (APS-C-Format), indem du die gleiche Brennweite heranziehst und zusätzlich auch noch unterschiedliche Fokussierungsentfernungen einstellst.
    Wenn du die äquivalente Brennweite heranziehen würdest
    (KB = 14 mm entspricht APS-C = 8,5 mm), würdest du feststellen, dass der Schärfentiefenbereich (bei gleicher Fokusentfernung) einer APS-C Kamera wesentlich grösser ist (bei gleichem Bildwinkel) als bei einer Vollformat (KB) Kamera.
    LG Helmut

    1. Martin Schwabe
        September 7, 2018 at 2:48 PM
      Kommentar bewerten

      Ich nehme aber keine „äquivalente“ Brennweite (diesen Begriff halte ich nach wie vor für irreführend), sondern ich setze dieselben Objektive mit identischer Brennweite an eine Kamera mit anderem Sensorformat. Ich verwende sozusagen einen Apfel an KP UND an APS-C. Ich wüsste nicht,warum ich für DIESEN Vergleich eine äquivalente Birne nehmen sollte.

      1. Michael Kolla
          September 7, 2018 at 6:11 PM
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        Ein Objektiv, das auf eine bestimmte Entfernung eingestellt ist, verhält sich an jedem Sensor gleich, egal ob KB, APSC oder MFT. Das gilt für Schärfentiefe und Hyperfokaldistanz gleichermaßen!!

        1. Martin Schwabe
            September 8, 2018 at 4:53 PM
          Kommentar bewerten

          Dem stimme ich absolut zu.

  9. Ingrid Buenaventura
    Ingrid
      September 7, 2018 at 11:41 AM
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    So extreme Weitwinkel braucht man doch nicht so oft. Die gezeigten Aufnahme wären besser, wenn man etwas mehr hineingezoomt hätte, dann wären da nicht so viel leere Flächen.
    Mein Lieblings-Handwerkszeug ist das Sigma 17-70
    f 2.8-4. Das hat zwar weniger Weitwinkel ist aber viel flexibler und man kann auch mal näher ran ohne Ovjektivwechsel. Auch vom Licht ist es prima.

    1. Martin Schwabe
        September 7, 2018 at 2:53 PM
      Kommentar bewerten

      Wer ist „man“? Ich kenne Fotografen,die nutzen extreme Weitwinkel nie und andere, die fotografieren nur damit.Bei den gezeigten Bildern handelt es sich um Beispielfotos um Text zu illustrieren, nicht um Aufnahmen für Wettbewerbe oder Galerien.

  10. Martin
      September 7, 2018 at 11:05 AM
    Kommentar bewerten

    Hallo,
    ich finde schon das dieser Artikel eine Antwort auf die Frage nach dem richtigen Objektiv und letztlich noch viel mehr gibt, wenn vielleicht auch nicht auf die Weise, wie man das am Anfang denkt. Sind die Themen erschöpfend oder nicht behandelt worden hängt auch sicher von dem eigenen Fachwissen ab.
    Die Frage nach dem richtigen Objektiv zu stellen ist nur dann erfolgversprechend, wenn ich weiß was ich an Eigenschaften haben „muss“, „will“, was ich damit machen möchte und was ich zahlen kann. Eigentlich ein banales Fazit, was ich selber aber auch nicht immer beachtet habe.
    Wenn ich diese Punkte bei meiner Fragestellung beachte kann mir gezielter geholfen werden, das jedenfalls ist für mich das entsprechende Fazit dieses Artikels, der mir hier nicht wirklich physikalische Zusammenhänge oä. beibringen will – das machen dann andere Artikel.

  11. Thomas
      September 7, 2018 at 10:05 AM
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    „Was ist das richtige Objektiv?“ in der Einleitung weckt Interesse und Hoffnung auf Antworten oder Hilfestellung. Der Inhalt ist aber mMn wenig erschöpfend und hilfreich und kratzt da nur an der Oberfläche. Einleitung und Content passen nicht so recht zueinander. Die Bildqualität mit Auflösung, Schärfe, Verzeichnungen etc. abhängig vom Objektiv kam gar nicht zur Sprache. Schade.

    1. Martin Schwabe
        September 7, 2018 at 2:51 PM
      Kommentar bewerten

      Es steht für die Beiträge eine definierte Menge an Textlänge zur Verfügung.Es ist daher nicht möglich mit einem einzelnen Beitrag jedes Thema erschöpfend zu behandeln. In der Summe aller Beiträge wird dies geschehen.

  12. Michael Kolla
      September 7, 2018 at 6:10 AM
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    Hallo Martin,
    Deine Modellrechnung verstehe ich nicht. Was hat der Bildausschnitt mit dem Fokus zu tun? Wenn ich ein Objektiv auf 1m fokussiere, dann ist bei gleichem Auflagemaß egal, ob ich mehr oder weniger Sensorfläche habe, dann ist das Bild bei 1m scharf.
    Schärfentiefe und Hyperfokaldistanz ändern sich, wenn ich ein Objektiv wähle, das für den kleineren Sensor den gleichen Bildwinkel liefert.

    1. Martin Schwabe
        September 8, 2018 at 4:56 PM
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      Bei der Aufnahme an sich gebe ich Dir recht. Aber das APS-C-Foto wird dann ja meist auf dasselbe Ausgabeformat gebracht,wie das KB-Foto,wird also stärker vergrößert.

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