Objektive justieren – Die Grundlagen

objektive-justieren-teaser

In Zusammenarbeit mit SIGMA

In dieser kleinen Reihe wollen wir uns wieder ein wenig der Technik zuwenden und uns die Objektive, genauer deren optischer Leistung, ansehen. Hintergrund dieser Reihe ist die Tatsache, dass die Ansprüche an die Ergebnisse schneller steigen, als die Technik folgen kann. Zudem stellen wir immer wieder fest, dass immer öfter neue Ausrüstung erst einmal gar nicht zum Fotografieren verwendet, sondern ausgiebig „getestet“ wird. Dabei kommen oft aus dem Internet „aufgeschnappte“ Testmethoden zum Einsatz.

Diese Methoden führen zu nicht reproduzierbaren Ergebnissen, werden aber trotzdem verwendet, um die Leistung eines Objektivs zu beurteilen.

Wer die Technik hinter der Fokussierung nicht kennt, unterliegt oft Irrtümern bezüglich der Funktion, was am Ende dann auch zu falschen „Messergebnissen“ führt. Es wird dann davon gesprochen, dass das Objektiv ja einen Front- oder Backfokus habe. Darauf steigen dann andere Leser der Foren ein, die dasselbe Objektiv haben, die dann ganz schnell meinen, auch Fehler zu entdecken und schon machen diese Fehler die Runde und werden zu einem konstruktiven Problem aufgetürmt, ohne dass tatsächlich ein Problem vorhanden ist

Wie funktioniert der Autofokus?

Bevor wir tiefer in das Thema einsteigen, solltest Du einige grundlegende Dinge wissen. Die Fokussierung an einer DSLR funktioniert völlig anders, als an Kameras, die keinen optischen Sucher haben. Bei der Schärfemessung über den Bildsensor werden einfach nur die Kontraste gemessen und der Autofokus dann bewegt, es erfolgt eine weitere Messung. Ist das Foto unschärfer geworden, wird die Drehrichtung geändert, ist es schärfer geworden wird die Drehrichtung beibehalten. Dieser Prozess geht solange, bis der Kontrast die maximale Schärfe anzeigt. Die Kamera nähert sich der erzielbaren Schärfe also schrittweise (iterativ). Man nennt dies auch den Kontrast-Autofokus.

Optische Triangulation

Die optische Fokussierung einer DSLR arbeitet nach dem Prinzip der Phasendetektion. Es würde viel zu weit führen, den genauen Prozess hier detailliert zu beschreiben. Wenn Dich das Thema näher interessiert, dann suche nach dem Begriff „optische Triangulation“. In sehr verkürzter Form funktioniert diese Fokussierung wie folgt:

Af-Schhema
Der Autofokus nutzt eigene Strahlengänge und tastet das Bild an unterschiedlichen Stellen ab, um die Teilbilder für den Vergleich zu bekommen.

Es findet genau eine Messung statt (im Idealfall). Dazu greift sich der Autofokus aus dem Strahlengang an zwei Stellen Informationen ab (bei einem Liniensensor) oder an vier Stellen (bei einem Kreuzsensor). Er ermittelt den Abstand dieser Teilbilder zueinander und errechnet daraus einen Zahlenwert, der an das Objektiv übergeben wird. Die CPU im Objektiv erkennt aus dem Zahlenwert sowohl die Richtung, als auch die Weglänge, die der Motor drehen muss, um zum Punkt der gewünschten Schärfe zu kommen. Dadurch ist der Phasen-Autofokus deutlich schneller, als der Kontrast-Autofokus.

AF_Teiler
Vor dem eigentlichen Autofokus-Sensor sitzen mehrere Gruppen von Teilerlinsen, die dafür Sorgen, dass die Bildausschnitte auf den jeweiligen Autofokus-Sensor gelangen

Anders als der Kontrast-Autofokus erkennt der Phasen-Autofokus nicht wirklich scharf oder unscharf. Wird also der ermittelte Wert der Kamera vom Objektiv falsch umgesetzt, wird der Phasen-Autofokus mehr oder minder stark neben der maximal erreichbaren Schärfe liegen. Es liegt also ein Fehlfokus vor.

Woran erkenne ich einen Fehlfokus?

Einen Fehlfokus zu erkennen, ist viel schwerer, als Du vielleicht denkst, wenn  Du siehst oder liest, wie oft in Fotoforen von Fehlfokus gesprochen oder geschrieben wird. Die vier häufigsten Fehler bei der Bewertung der Schärfe möchten wir Dir erläutern:

Der Umstieg von Kompaktkamera auf DSLR

Kompaktkameras (Smartphones zählen inzwischen schon beinahe dazu) haben meist deutlich kleinere Bildsensoren. Konstruktionsbedingt haben diese Kameras eine erheblich größere Schärfentiefe. Zudem werden die Fotos mittels Software zusätzlich meist recht stark nachgeschärft und die Kontraste angehoben, eben um dem vermeintlich unerfahrenen Anwender einen „schöneren“ Bildeindruck zu geben. Der erste Bildeindruck eines DSLR-Fotos kann dann enttäuschend sein, weil die Kamera intern  weit weniger nachschärft und weil die Schärfentiefe deutlich kleiner ist. Tatsächlich handelt es sich in diesem Fall aber nicht  um einen Fehlfokus. Die geringeres Nachschärfung ist für eine spätere Bildbearbeitung sogar von Vorteil.

Die wachsende Pixelzahl

Meine erste DSLR hatte sechs Millionen Pixel. Inzwischen nähern sich die Pixelzahlen meiner DSLR mit großen Schritten den 30 Millionen. Wenn ich die Schärfe der alten Aufnahmen mit 6 Megapixel und einer aktuellen Aufnahme bei 24 Megapixel vergleiche und dazu beide Bilder auf 100% vergrößere dann wirkt das Bild mit den 24 Megapixel oft deutlich unschärfer. Es fehlt die Pixelschärfe der alten Kamera. Dies liegt daran, dass die alte Kamera an einer harten Kontrastkante (schwarz auf weiß als Beispiel) unter Umständen ein weißes und ein schwarzes Pixel nebeneinander zeigt. Die Kamera mit der höheren Auflösung zeigt dagegen einen abgestuften Übergang mit Grautönen dazwischen. Sobald Du beide Fotos aber auf die gleiche Ausgabegröße skalierst, verschwindet dieser Eindruck und beide Bilder wirken gleich scharf. Das neuere unter Umständen sogar schärfer, weil es mehr Details zeigt.

Die Auflösung der Objektive

Die Auflösung der Bildsensoren hat schon seit einiger Zeit die mögliche Auflösung selbst feinkörniger analoger Filme übertroffen. Auch die Objektive sind besser geworden, jedenfalls die Top-Linsen. Gerade, wenn Du mit günstigen Linsen arbeitest, ist das Auflösungsvermögen der Objektive unter Umständen geringer, als die Auflösung des Bildsensors. Wenn Du Dir also eine neue Kamera gekauft hast, kann es sein, dass Du im ersten Moment enttäuscht bist, weil das Foto gar nicht schärfer oder detaillierter ist, als mit der vorigen Kamera. Auch dann liegt kein Fehlfokus vor, Dein Objektiv schafft einfach nur nicht die Auflösung, die nötig wäre, um den Bildsensor auszureizen. Dies ist übrigens kein Beinbruch, sondern völlig normal und relativiert sich bei der üblichen Ausgabegröße sehr schnell.

Falsche Prüfmethode

Der häufigste Grund für einen fälschlich angenommenen Fehlfokus ist allerdings die Anwendung einer falschen Messmethode. Leider kursieren diesbezüglich auch im Netz eine ganze Reihe Anleitungen, die fehlerbehaftete Methoden zur Messung empfehlen und dazu sogar PDF-Dateien zum Ausdruck und Selbstbau anbieten, mit denen man sich angeblich ein Prüfobjekt bauen kann. Dies soll dann fotografiert werden und am resultierenden Foto den Fehler zeigen.

Mit eines der häufigsten Testobjekte ist der berühmte Zollstock, der irgendwo auf einen Untergrund gelegt wird. Der Tester visiert dann eine Ziffer an und fotografiert aus einem Winkel von 45 Grad diesen Teil des Zollstocks. Liegt die Schärfe dann nicht genau auf dem anvisierten Teilstrich, dann wird ein Fehlfokus angenommen. Diese Annahme ist fast ausnahmslos falsch und zwar aus mehreren Gründen.

  1. Die Kamera muss für einen sinnvollen Fokustest stabil, also wirklich stabil, auf einem Stativ stehen oder anderweitig fest fixiert werden.
  2. Das Testobjekt darf in keinem Winkel zu der Kamera stehen, sondern muss plan sein und parallel zur Ebene des Bildsensors ausgerichtet sein.
  3. Der Abstand zwischen Kamera und Objekt darf nicht zu groß und nicht zu klein sein (ideal ist die 6-8fache Entfernung der Brennweite in Zentimetern – 50mm wird zu 50 cm – x6 (oder x8) ergibt dann eine Testentfernung von 3-4 Metern).

Warum dies so sein muss, ist schnell erklärt:

Dass ein Freihandfokustest keine verwertbaren Ergebnisse liefert, sollte klar sein.

Kommen wir daher zur Ausrichtung der Kamera zum Objekt. Im ersten Eindruck scheint der Zollstock eine schöne Idee zu sein, zumal Du ja dann auch gleich die Schärfentiefe gut sehen kannst. Es gibt aber zwei Probleme bei dieser Art der Messung. Dort, wo das Autofokus-Feld angezeigt wird, dass Du verwendest, wird gar nicht gemessen. Das Autofokus-Feld zeigt nur den Bildausschnitt an, der zur Messung ausgewertet wird und wird gebildet durch den Kreuzungspunkt der Linienpaare, auf denen gemessen wird. Zudem hat das Autofokus-Feld eine gewisse Ausdehnung (es werden ja Teilbilder miteinander verglichen). Das wirklich gemessene Teilbild kann sogar größer sein, als das Autofokus-Feld.

Autofokusfeld-Test
Dreimal die 10 anvisiert und die Kamera genau ausgerichtet. Nur ein Versuch hat getroffen. Der Grund: Das Autofokus-Feld ist genauso groß, wie die 10. Der Autofokus weiß nicht, wo er das Objekt scharf stellen soll, oben oder unten am Autofokus-Feld.

Wenn nun das anvisierte Ziel innerhalb des Messbereiches schon eine räumliche Ausdehnung hat, kannst Du nicht vorhersagen, ob die Kamera auf den hinteren Teil des Messbereichs fokussiert oder auf den vorderen Teil. Allein durch diesen Effekt kann die Schärfeebene sich schon um einige Millimeter verschieben.

Wenn der Abstand zwischen Kamera und Motiv zu groß wird, können optische Störungen in der Luft das Messergebnis verfälschen, insbesondere im Freien und wenn es sehr warm ist.

Ein erster schneller Fokustest

Um den Fokus zu testen, ist es gar nicht nötig großen Aufwand zu betreiben. Es reicht eine senkrechte Wand und genügend Platz davor, um in ausreichendem Abstand ein Stativ aufzustellen. Der Boden sollte vibrationsfrei sein. Idealerweise benutzt Du einen Fernauslöser oder einen Selbstauslöser.

Die Wand sollte entweder selbst ausreichend Kontrast liefern oder aber Du befestigst einfach ein Blatt Papier an der Wand, auf dem sich einige diagonale Linien befinden. Die Linien sollten diagonal sein, damit die meist horizontal oder vertikal liegenden Autofokus-Sensoren gleichermaßen ein Ziel finden.

Die Verschlusszeit sollte ausreichend kurz sein und die Blende um eine Stufe geschlossen. Dann machst Du genau zwei Aufnahmen. Einmal mittels Livebild und dem Kontrast-Autofokus über den Sensor und einmal ohne Livebild unter Nutzung des Autofokus-Sensors. Natürlich solltest Du in beiden Fällen dasselbe Ziel (vergleichbares Autofokus-Feld) wählen und zwar Einzelfeld Autofokus und nicht irgendwelche Kombinationen aus mehreren Feldern.

An dem Beispiel kannst Du sehen, die Schärfe dieser beiden mittigen Ausschnitte ist identisch. Eine Justierung daher nicht nötig.

Fazit

Ein Fokustest ist nur dann aussagekräftig, wenn er richtig durchgeführt wird. Viele Testmethoden liefern keine verwertbaren Ergebnisse. Ein erste Autofokus-Test ist aber einfach zu machen. Im nächsten Teil zeige ich Dir, wie Du Objektive mittels Zubehör justieren kannst.

 

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Lerne mehr über den Autofokus in unserem Kurs
Der Autofokus. Hier stellen wir Dir die unterschiedlichen Verfahren zur Schärfemessung sowie deren Vor- und Nachteile ausführlich vor.

 

 

 

 

 

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43 Kommentare

  1. Stefan Wilhelm
      Oktober 14, 2017 at 8:47 PM
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    Wer’s glaubt! Genau so hat der Service mein Objektiv getestet, mit dem Fazit das alles ok sei. Sobald ich aber schräg zu einem länglichen Objekt (z.B. Hecke) fotografiert habe, lag die Schärfe abhängig von der Entfernung bis zu 40 cm (!) vor dem eigentlichen Fokuspunkt. Das hat dann letztendlich auch der Service eingestehen müssen. Der Test mit dem Lineal ist, wenn er sorgfältig ausgeführt wird, in einem solchen Fall durchaus aussagekräftig.

    1. Martin Schwabe
        Oktober 14, 2017 at 9:23 PM
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      Der Unterschied in der Fokussierung einer Hecke ergibt sich automatisch aus den physikalischen Zusammenhängen, der Linealtest kann das nahezu perfekt beweisen. Insofern gebe ich Dir Recht (und natürlich dem Service).

  2. Christian
      Juli 14, 2017 at 7:36 PM
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    Sehr guter Artikel und genau zum richtigen Zeitpunkt, da ich seit kurzem eine EOS 750D besitze und mit der Fokussierung im Vergelich zur EOS 1000D doch erst enttäuscht war.
    Danke, werde es mal mit Eurer Methode testen!

  3. Andreas Bremer
      November 4, 2016 at 9:07 PM
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    Hi, das kann nicht ganz richtig sein: „Der Abstand zwischen Kamera und Objekt darf nicht zu groß und nicht zu klein sein (ideal ist die 6-8fache Entfernung der Brennweite).“ Den man nimmt das x-fache der Brennweite dazu, Canon zB spricht von 50x, dh bei einem 50mm Objektiv sind es 2,5m. Ich selbst hab die besten Erfahrungen mit 30x gemacht (Canon Objektive). die Schärfe sitzt (die Kamera ist auf einem Stativ, auf dem zweiten SpyderLenscal, beides in Waage). Bei meinem Sigma 24-105 verwende ich die USB-Station, und nehme natürlich die Vorgaben der Software. Ein Problem hatte ich mit Sigma, nach dem ich fertig mit 24mm, 35mm und 50mm war, war ich bei 80mm. Habs eingestellt, tja, auf ein Mal stimmte zwar 80mm, aber nicht mehr 35mm. Da verliert man die Geduld…. Viele Grüsse

  4. M. Hermann
      August 24, 2016 at 10:04 AM
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    Die Zollstockmethode kann man optimieren, indem man direkt neben den Maßstab ein senkrechtes Objekt, z.B. ein Buch oder ähnliches, genau in der Ebene des anzuvisierenden Nullpunktes, hier die „10“, aufstellt. Dann wird neben dem Maßstab auf dieses größeres Objekt fokussiert und auf dem Maßstab zeigt sich die Abweichung der Schärfe in der optischen Tiefe.
    Zur Sicherheit kann man auch zwei Maßstäbe rechts und links wie oben neben dem senkrechten Objekt verwenden.
    Mit dieser Methode habe ich kostengünstig und einfach den Autofokus von Kamera-Objektiv-Systemen überprüft und ggf. korrigiert.

  5. Georg-Wilhelm Lackmann
      August 20, 2016 at 10:11 PM
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    Sehr wichtiger und hervorragend erklärter Beitrag , herzlichen Dank.
    PS. Zollstock…Neu Gliedermassstab

  6. Uwe
      August 7, 2016 at 2:30 PM
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    Sehr guter Artikel. Habe mich auch selbst durch die Diskussionen im Netz über Front- und Back-Fokus nervös machen lassen. Ich habe den einfachen Test jetzt ausprobiert, passt auch mit Offenblende.

  7. Klaus
      August 6, 2016 at 7:11 PM
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    Von Data Color wird ein Teil verkauft das ähnlich der Zollstockmethode funktioniert. Allerdings focusiert man nicht auf z.B. die Zehn sondern es gibt daneben eine extra Markierung auf die man scharf stellen lässt. Ist Euch das Teil bekannt und was haltet Ihr davon?

    1. Martin Schwabe
        August 7, 2016 at 1:16 AM
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      Hallo Klaus,

      das Tool tut seinen Dienst, erscheint mir aber recht teuer für seinen Zweck, Es sollte mit Hausmitteln einfacher gehen, ich werde dazu einen Beitrag schreiben

  8. Jean-Pierre
      August 4, 2016 at 4:24 PM
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    Sehr gute und verständliche Erklärung der beiden Messmethoden.
    Mich nähme wunder, wie die Korrektur an der Kamera (EOS 60D) via Software gehandhabt wird. Mein teures EFS 15-85 3,5-5,6 IS USM fokusiert deutlich schlechter als das „billige“ Kit-Objektif EFS 18-135.
    LG Jean-Pierre

  9.   August 4, 2016 at 9:50 AM
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    Das Thema ist sehr gut und deutlich kommentiert, um es nach zuvollziehen. Ich werde es bei allen meinen 4 Objetiven anwenden. Bin auf das Ergebnis sehr gespannt.

    Ich komme jetzt mit einer Bitte, die Ihr mir evtl. erfüllt. Ich habe mir von Adobe das Programm Adobe Creativ Cloud für Euro 11,89 gemietet. Möchte es gern für die Bilbearbeitung nutzen. Finde aber der Einstieg nicht. Evtl. veröffentlich Ihr darüber einen Information für uns alle. DANKE!

    1. Norbert Eßer
        August 4, 2016 at 10:07 AM
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      Na da bist du hier genau richtig. Wir haben schon sehr sehr viele Artikel über Photoshop und Co. hier geschrieben und werden noch viele folgen lassen. Benutz mal die Suche und gib dort zum Beispiel Photoshop ein.

  10. Dirk W
      August 3, 2016 at 11:44 AM
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    Hallo,

    Danke für die Einblicke in die tatsächlichen Arbeitsweisen der Kameras.
    Ich denke dass die Fokusmarkierung auch jedes Mal etwas abweichend angezeigt hat!?
    Man sollte schon wissen, und sich darauf verlassen können, dass die Marke den Anfang, die Mitte oder das Ende des Schärfebereichs bedeutet.
    Gerade bei Makro Aufnahmen ist sowas essenziell … ;-)

  11. norbert-wuppertal
    Norbert Schmitz
      August 3, 2016 at 11:24 AM
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    Sehr guter Artikel. Weiter so!

  12. Carlos-Aarón
      August 3, 2016 at 9:53 AM
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    Hallo u. guten Morgen.
    Für den Artikel herzlichen Dank. Habe mich schon sehr oft über die Begriffe Front- u. Backfocus sowie Messergebnisse daraus, geärgert. Endlich für mich jetzt einmal eine verständliche Beschreibung der Arbeitsweise im Objektiv. Von einer Selbstjustage würde ich aber entsprechend meiner mangelnden Kompetenz dringend abraten. Dafür gibt es Fachpersonal von den entsprechenden Kameraherstellern. Weiter so.
    VG Carlos-Aarón

    1. Martin Schwabe
        August 3, 2016 at 11:02 AM
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      Hallo Carlos,

      sofern eine Justierung an dem Objektiv in mechanischer Form vorgenommen werden muss: Ja, davon raten wir auch ab. Es gibt aber inzwischen Möglichkeiten moderne Objektive oder Kameras per Software zu justieren. Dabei muss man weder an der Kamera noch am Objektiv schrauben. Diese Verfahren werden wir vorstellen.

  13. Alfred Thiele
      August 3, 2016 at 9:46 AM
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    Herzlichen Dank, trotz jahrzehntelager analoger und digitaler Kamera-Erfahrung (auch beruflich als Redakteur) einmal mehr Wichtiges dazugelernt! Sehr gut und verständlich geschriebener Beitrag!

  14.   August 3, 2016 at 9:17 AM
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    Danke für diesen Beitrag: Endlich räumt mal jemand auf mit dem haarsträubenden Unsinn über Front- bzw. Backfokus. Selbst in Fachbüchern wird so ein Selbsttest des AF angeführt, jedoch von einer Selbstjustage abgeraten.

  15. romantikfoto
    romantikfoto
      August 2, 2016 at 10:51 PM
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    Vielen Dank für den Artikel. Focusfehler? Seit einer Woche habe ich ein Sigma 150-600 mm normal (kein Sportobjektiv). Ich fotografiere gerne Eisvögel. Auf ca 7-8 m entfernt von der Nistwand sitz das Objekt meiner Begierde. Iso 100, Blende 8, 160stel und die Belichtungswaage stimmt. Herangezoomt auf 500-550mm und Schuß. Das Ergebnis war unscharf und enttäuschend. An der Canon 6 D auf Liveview gegangen und die Lupe bemüht, am Objektiv den Focus auf manuell gestellt, scharf gestellt und Schuß. Scharfes Bild und die Freude war groß. Übrigens habe ich beide Male vom Stativ mit dem Funkauslöser im Silentmodus fotografiert. Liegt hier ein Focusfehler vor?

    1. Martin Schwabe
        August 2, 2016 at 11:56 PM
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      Hallo Heinz,

      möglich ist das. Es ist aber schwer hier eine genaue Prognose zu treffen, wenn die Motive bei beiden Aufnahmen nicht wirklich identisch sind und sich das Motiv bei den Testaufnahmen evtl. bewegt hat.

      1. romantikfoto
        romantikfoto
          August 3, 2016 at 11:09 AM
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        Hallo Martin,
        danke, ich hatte sowas geahnt. Ich werde versuchen das ganze zu vertiefen und zu präzisieren. Feste Meßstrecke, gleiches Licht usw.
        Mal sehen ob ich es hinkriege.

    2. Dirk W
        August 3, 2016 at 11:53 AM
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      Hallo Martin,
      Ich habe an meiner Canon 760D auch festgestellt, dass es einen erheblichen Unterschied zwischen Sucher und Liveview gibt:
      Selbes (unbewegliches) Motiv einmal mit Sucher und einmal mit Liveview und einem Sigma 150-500 (normal, kein Sport, Art oder Contemporary) gab jedes Mal bessere Ergebnisse mit der Liveview.

    3. helu559
      Heinz Lutz-Kretzberg
        August 3, 2016 at 2:01 PM
      Kommentar bewerten

      hallo … sobald du nach scharfstellen, den Zoombereich änderst musst du wieder scharfstellen, da sich im Objektiv die Linsen bewegen. auch eine Belichtungszeit von 1/160 ist für diese Objekt viel zu lang. Ich hab das gleiche Objektiv bevorzuge F 6,5 /500 „“ auf Stativ ohne Vr und alle Bilder sind gut . Übrigens Vögel sind verdammt schnell auf kurzen Distanzen …

  16. Ike B.
    Ulrike
      August 2, 2016 at 9:48 PM
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    Ein klasse Artikel, vielen Dank!
    Den letzten Schritt habe ich aber nicht richtig verstanden. Mit welcher Verschlusszeit und Blende sollte man nun fotografieren (bitte ein Beispiel) und beim Test im Livebild Modus arbeite ich mit dem AF und dann ohne Livebildmodus beim Vergleichsfoto mit manuellem AF???
    Besten Dank!

    1. Martin Schwabe
        August 3, 2016 at 12:01 AM
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      Hallo Ulrike,

      Beispielwerte vorzugeben macht wenig Sinn, da das Bild abhängig vom Licht und Motiv natürlich korrekt belichtet sein muss, sonst erkennst Du ja nichts.

      Wie im Artikel steht, schließe die Blende um eine Stufe(die meisten Objektive erreichen bei Offenblende keine gute Schärfeleistung). Die Verschlusszeit kannst Du der Belichtungsmessung überlassen. Sie sollte nur bei beiden Aufnahmen identisch sein. (ggf. arbeite mit Spiegelvorauslösung)

      MF solltest Du auf keinen Fall benutzen, Du willst ja den Autofokus testen. Bei Livebild den AF über den Bildsensor, im anderen Fall über den Sucher das entsprechende AF-Feld anwählen und einfach auslösen,die Kamera nimmt dann von selbst den richtigen AF.

    2. Ike B.
      Ulrike
        August 3, 2016 at 12:29 AM
      Kommentar bewerten

      Herzlichen Dank!
      Ich bin noch etwas irritiert, da ich die beiden Messmethoden, also den Kontrast AF beim Livebild im Unterschied zu der Nutzung des AF ohne Livebild noch nicht verstanden habe. Könntest Du das/den Unterschied bitte nochmal erklären? Danke!

  17.   August 2, 2016 at 9:13 PM
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    Informativ! Bin auf Fortsetzung gespannt.

  18. Joe Mathis
      August 2, 2016 at 8:01 PM
    Kommentar bewerten

    Bestätigt meine persönliche Erfahrungen mit den sogenanten Expertentipps und Zollstock Garantie. Danke für den Beitrag, nicht nur verständliche erklärt, sondern mit fast Greifbaren Bildern bestätigt.

  19.   August 2, 2016 at 7:52 PM
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    Bin Laie auf dem Gebiet, aber super erklärt!!! Mach nun auch Bilder mit Objektiven seit einigen Wochen erst. Einige sind auf meiner Facebook – Seite zu sehen: Dieter Lochschmidt
    Gruß aus der Drosselgasse in Rüdesheim am Rhein
    Haus-Musikant bei http://www.lindenwirt.com

  20. Gerhard Dyck
      August 2, 2016 at 7:33 PM
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    Danke, wieder was gelernt.

  21. ANITA
      August 2, 2016 at 7:18 PM
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    sehr interessanten Thema,daran habe ich mich nicht wirklich Gedanke gemacht.

  22. Manfred
      August 2, 2016 at 6:29 PM
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    toll geschrieben und auch sehr verständlich.
    Danke für die Lehrstunde.

    1.   August 2, 2016 at 7:53 PM
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      Ja, super!!!

  23. Markus
      August 2, 2016 at 6:28 PM
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    vielen Dank für den sehr interessanten Beitrag

  24. ShSu
      August 2, 2016 at 6:23 PM
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    Sehr interessante Ausführungen. Sehr aufschlußreich. Nur konnte ich außer einem Metermaß keinen Zollstock ausfindig machen. Allerdings sind die Zollzeiten auch schon lange vorbei.

    1. helu559
      Heinz Lutz-Kretzberg
        August 3, 2016 at 11:28 AM
      Kommentar bewerten

      Hallo
      Zollstock ist ein von den älteren Handwerkern in die Moderne übertragener Begriff. In GB und USA wird aber immer noch in Zoll gemessen,auch unsere Installateure ( Klempner ,GWS ) messen die Wasserleitungs Rohre in Zoll … (1″=25,4mm) . Der richtige eingedeutschte Begriff lautet auch Gliedermassstab .
      fr gr.heinz

      1. helu559
        Heinz Lutz-Kretzberg
          August 3, 2016 at 12:05 PM
        Kommentar bewerten

        Anhang .. zum eigentlichen Bericht. Wieder ein gut verfasstes und erklärendes Thema aufgegriffen . Danke .

  25. werner
      August 2, 2016 at 6:09 PM
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    Danke war sehr Lehrreich!!!

  26. Helga Ziegler
      August 2, 2016 at 6:04 PM
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    sehr logisch erklärt und demonstriert
    im Normalfall macht man sich darüber ja gar keine Gedanken

  27. Jürgen
      August 2, 2016 at 6:03 PM
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    Gutes Fachwissen ist immer Göld wert.

  28. Wilhelm Lüders
      August 2, 2016 at 5:59 PM
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    wieder ein wenig dazu gelernt

  29. franzp
      August 2, 2016 at 5:28 PM
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    Danke für den Artikel, freue mich schon auf die nächsten beiden Teile

  30. 8088
      August 2, 2016 at 3:17 PM
    Kommentar bewerten

    Sehr aufschlußreich.

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