So geht es: Objektive justieren mit dem USB-Dock (Sigma)

In Zusammenarbeit mit SIGMA

Im ersten Artikel dieser Reihe haben wir Dir gezeigt, wie Du auf recht einfache Weise feststellen kannst, ob Du einen Fehlfokus hast.

Dieses Wissen um einen Fehlfokus löst natürlich nicht das Problem an sich, Du kannst nun zum Beispiel die Kamera einschicken und justieren lassen. Dies ist allerdings sehr aufwendig, zumal Du immer Objektiv und Kamera zusammen einschicken musst, damit die Justierung einen Sinn macht. Beides bist Du dann erst einmal für einige Wochen los. Die Justierung einer Objektiv-Kamera-Kombination kann dann auch noch dazu führen, dass andere Objektive einen Fehlfokus aufweisen, die vorher diesen Fehler nicht hatten.

Einfacher ist es, wenn Du die Justierung selber vornimmst. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für so eine Justierung. Du kannst das Objektiv selbst justieren oder über die Kamera gehen. Beide Verfahren werden wir Dir vorstellen.

Dir sollte nur eine Tatsache klar sein: Nicht alle Kameramodelle und nicht alle Objektivhersteller unterstützen diese Verfahren für jedes Objektiv und jede Kamera. Zudem solltest Du mit den Grundlagen vertraut sein, was Du dort tust, da Du sonst den Fehlfokus unter Umständen deutlich verstärkst. Und Du brauchst vor allem drei Dinge:

  • Geduld
  • Zeit
  • und Sorgfalt

Eine vernünftige Justierung ist ein Projekt für einen Nachmittag in Muße und nicht sinnvoll durchführbar in der hektischen halben Stunde vor einem großen Shooting.

Das USB-Dock

In diesem Artikel möchten wir Dir die Justierung und die Individualisierung von bestimmten Sigma-Objektiven zeigen. Vor einigen Jahren hat Sigma eine ganze Serie von neuen Objektiven aufgelegt, die qualitativ einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht haben. Es handelt sich um die Serien Contemporary, Arts und Sports. Diese Serien werden nach und nach erweitert. Dabei bietet Sigma klassische Brennweiten an, als Alternative zu dem Objektiven der Markenhersteller. Zusätzlich werden aber auch eine Vielzahl an Objektiven mit Brennweiten(-bereichen) angeboten, die bei den markenspezifischen Herstellern nicht zu finden sind.

Das USB-Dock lässt sich per Bajonett an alle Objektive der Serie Contemporary, Art und Sports anschließen.
Das USB-Dock lässt sich per Bajonett an alle Objektive der Serie Contemporary, Art und Sports anschließen. (Foto: Sigma)

Zu den Objektiven dieser Baureihe bietet Sigma ein USB-Dock für recht kleines Geld an (der Preis liegt um die 50€). Das USB-Dock ist im Grunde nichts anderes, als ein Kamerabajonett mit Kontakten und einem USB-Kabel, mit dem es mit dem Computer verbunden werden kann. Beim Kauf eines solchen USB-Docks musst Du natürlich darauf achten, dass Du es mit dem richtigen Bajonett kaufst.

Sigma_150-600
Das Sigma 150 – 600 in der Variante Sports mit angesetztem USB-Dock. Unten siehst Du den Schalter CUSTOM mit den Einstellungen C1 und C” für die Individualisierung, die wir Dir im Verlaufe des Artikels erklären.

Die Installation

Um das USB-Dock verwenden zu können, benötigst Du zwei Dinge:

  • Ein kompatibles Objektiv der Baureihen Contemporary, Art oder Sports
  • und die nicht mitgelieferte Software.

Die benötigte Software findest Du hier. Wenn Du diesem Link folgst, kommst Du auf eine recht spartanisch gehaltene Seite, auf der Du die Sprache wählen musst. Angeboten werden Japanisch und Englisch. Keine Sorge deswegen, die Software selbst kannst Du auch auf deutsch installieren. Du wählst Englisch.

Auf der Folgeseite kannst Du Dir dann die Version für Windows oder Macintosh herunterladen. Mit knapp 30 MB ist diese Software nicht sonderlich groß und stellt auch keine hohen Ansprüche an die Hardware. Die Installation ist relativ simpel, eigentlich wie bei jeder anderen neuen Software. Du musst einfach die heruntergeladene Datei starten.

 

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Links unten findest Du den Link, um die Version für Windows oder Macintosh (etwas tiefer scrollen) herunterzuladen.

 

Die nachfolgenden Screenshots zeigen Dir den Installationsprozess:

 

Die Software

Nach der Installation musst Du natürlich die Software starten. Sobald sich das Fenster geöffnet hat, verbindest Du das USB-Dock mit einer freien USB-Schnittstelle des Rechners und setzt das Bajonett auf dem Objektiv auf. Sobald die Verbindung hergestellt ist, identifiziert die Software das Objektiv. Es wird nicht nur der Typ erkannt, sondern auch anhand der Seriennummer das spezifische Objektiv. Es ist daher möglich auch baugleiche Objektive unterschiedlich zu justieren und individualisieren.

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Der Startschirm

Nach der Erkennung des Objektivtyps erfolgt eine Überprüfung der Firmware. Wenn eine neues Version vorliegt, ist es möglich mit dem Dock die Firmware zu aktualisieren. Eine häufige Kritik an Sigma war früher, dass die Objektive nicht immer aufwärtskompatibel waren. Es gab einige seltene Fälle, wo das Objektiv eingeschickt werden musste, damit es umgebaut wurde, um zu neuen Kameramodellen kompatibel zu bleiben. Mit dem USB-Dock sollte dies der Vergangenheit angehören, zukünftig kannst Du solche Updates bequem von zu Hause vornehmen, ohne dass Du das Objektiv einschicken musst.

Welche Funktionen Dir die Software anbietet, hängt nun von dem angeschlossenen Objektiv ab. Folgende Funktionen stehen (abhängig von der Optik) zur Verfügung:

  1. Justierung der Fokussierung (alle kompatiblen Objektive)
  2. Einstellung des Verhalten MF bei AF-Betrieb (Manual Override) (nur bestimmte Objektive)
  3. Begrenzung der Fokussierwege (nur bestimmte Objektive)
  4. Geschwindigkeit des AF (nur bestimmte Objektive)
  5. Einstellung des Verhaltens des  Bildstabilisators (nur bestimmte Objektive)

Diese Einstellungen wollen wir Dir nun genauer beschreiben und auch Erläuterungen geben, wann Du sie in der Praxis einsetzen kannst.

Die Justierung des Autofokus

Um an die Einstellungen für die Justierung des Autofokus zu gelangen, musst Du auf den Button „Individualisierung“ klicken. Das Fenster ändert sich, dort wählst Du dann „Fokus-Einstellung“.

In dem neuen Fenster siehst Du viele Skalen. Bei einer Festbrennweite sind es fünf (eine zur Einstellung (oben) und vier weitere für verschiedene Entfernungseinstellungen). Im Falle eines Telezooms können dies insgesamt sogar 16 Bereiche werden. Bei dem 150 – 600mm-Objektiv kannst Du zum Beispiel die Brennweiten 150, 300, 450 und 600 mm getrennt voneinander justieren und dies jeweils für vier unterschiedliche Entfernungsbereiche. Die beiden folgenden Bilder zeigen das Fenster, in dem Du die Einstellungen vornehmen kannst.

Die unterschiedlichen Entfernungsbereiche mögen im ersten Moment unlogisch aussehen, bei dem gezeigten 30/1,4 Art sind es 0,3m, 0,4m, ca. 0,7 m und unendlich. Die Erklärung ist dann aber einfach und plausibel: Die Fokuswege im Nahbereich sind viel größer, als in der Ferne. So muss der Autofokus bei einer Fokussierung von 0,3 auf 0,4 Meter denselben Weg zurücklegen, wie für eine Fokussierung von 0,7 Meter auf unendlich. Die vier Skalen stellen daher immer 25% des Fokusweges dar.

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Um das Objektiv in dem entsprechenden Bereich zu skalieren, musst Du den Bereich anklicken, bis er gelb unterlegt ist.

 

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Dadurch aktivierst Du die obere Skala und kannst den gewünschten Wert einstellen.

 

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Diese Übertragung darf auf keinen Fall unterbrochen werden.

 

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Erst jetzt darfst Du das neu justierte Objektiv von dem Dock trennen.

Die Einstellmöglichkeiten pro Bereich gehen von den Werten -20 bis +20. Es handelt sich dabei um eine dimensionslose Größe, also keine Millimeter. Es handelt sich um Mikroschritte des Autofokus, die je nach Skalenbereich den Fokus um unterschiedliche Distanzen in den kleinstmöglichen Schritten verschieben. Diese Unterschiede spielen aber keine Rolle, da die Schärfentiefe mit der Distanz bei gleicher Blende und Brennweite sowieso zunimmt.

Da Du bei den Telezooms bis zu 16 Bereiche einstellen kannst, wird schnell klar: da steckt echter Aufwand dahinter.

Während das USB-Dock angeschlossen ist, kannst Du keine Aufnahmen machen. Du musst also vorher anhand von Testaufnahmen mit den angezeigten Brennweiten und Entfernungen ermitteln ob und inwieweit der Fokus daneben liegt. Hier kann – begleitend zu der Art der Testaufnahme, die wir im ersten Artikel dieser Serie beschrieben haben – der Zollstock doch einen ergänzenden Eindruck geben, ob der Fehlfokus eher vor oder eher hinter dem anvisierten Punkt liegt.

Beginne mit kleinen Schritten. 3-4 Mikroschritte sollten für den ersten Versuch ausreichen. Sobald Du die Werte eingestellt  hast, musst Du auf „Übertragung“ klicken. Du darfst den Prozess auf keinen Fall unterbrechen! Eine unterbrochene Übertragung kann dazu führen, dass das Objektiv nicht mehr oder nicht mehr richtig funktioniert. Nach abgeschlossener Übertragung musst Du wieder eine Reihe Testfotos machen und bewerten, ob die Korrektur richtig, zu klein oder zu groß war.  Dieser Prozess kann einige Stunden in Anspruch nehmen. Aber er lohnt sich, denn Du machst ihn nur ein einziges Mal (sofern er überhaupt nötig ist).

Der Jederzeit-MF

Objektive mit einem Ultraschallantrieb für den Autofokus können grundsätzlich auch dann manuell fokussiert werden, wenn das Objektiv noch auf Autofokus und nicht auf manueller Fokus gestellt ist (es gibt wenige Ausnahmen, wo dies nicht geht). Nicht immer ist dieser Fall aber gewünscht, damit der Griff zum Fokusring nicht sofort den Autofokus-Betrieb unterbricht oder stört. In anderen Fällen ist es sogar ausdrücklich erwünscht, unter anderem dann, wenn der Autofokus vom Motiv abrutscht und sich auf den langen Fokusweg macht. Dieser kann dann unterbrochen werden, indem Du manuell eingreifst und den Autofokus zumindest grob auf die alte Spur zurück drehst.

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Hier stellst Du ein, ob das Objektiv den manuellen Eingriff bei AF zulässt und wie stark die Drehung am Fokusring sein muss, damit der manuelle Eingriff erkannt wird.

In diesem Menü legst Du fest, ob der manuelle Eingriff bei Autofokus überhaupt erlaubt ist und vor allem, wie stark Du drehen musst, damit das Objektiv den manuellen Eingriff erkennt und akzeptiert. In der Sport- aber auch der Tierfotografie macht diese Option viel Sinn, damit Du sehr schnell reagieren kannst, wenn ein neues Motiv in einer völlig anderen Distanz im Fokus auftaucht.

Die Individualisierung

Wenn Dein Sigmaobjektiv über einen Schalter mit der Bezeichnung CUSTOM und den Einstellungen C1. C2 und OFF verfügt, dann kannst Du es Deinen individuellen Bedürfnissen anpassen. In der Stellung OFF greift nur die Fokusjustierung und der Jederzeit-MF, alle anderen Einstellungen sind inaktiv. Unter den Schalterstellungen C1 und C2 lassen sich zwei unterschiedliche Sets abspeichern, deren Einstellungen wir Dir nun wie folgt erklären:

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Die Individualeinstellungen

AF-Geschwindigkeit

Du hast drei Einstellungen zur Auswahl:

  • Serienbildgeschwindigkeits-Prioritöt
  • Standard
  • Fokuspräzisions-Priorität

In der ersten Einstellung bewegt sich der Autofokus von Anfang an mit sehr hoher Geschwindigkeit, er eignet sich daher eher für die Verfolgung schnell bewegter Motive (Vögel, Motorsport usw.) Es besteht die Gefahr, dass der Autofokus das Ziel überläuft und er benötigt etwas mehr Zeit, um bei Richtungswechseln abzubremsen und dem Ziel in Gegenrichtung wieder zu folgen.

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In der Einstellung Standard versucht das Objektiv dem Anwender eine ausgewogene Mischung aus Geschwindigkeit und Präzision zu bieten und dürfte für den fotografischen Alltag die beste Einstellung sein.

In der dritten Einstellung arbeitet der Autofokus langsamer aber präziser. Diese Einstellung ist besser für den Einzelfokus geeignet und wenn das Ziel sich wenig oder gar nicht bewegt. Auch im Bereich der Videoanwendung beim Followfokus ist diese Einstellung zu bevorzugen, um zu schnelle Fokussprünge zu vermeiden.

Fokussierbereichs-Begrenzung

Diese Funktion gehört für mich zu den sinnvollsten Möglichkeiten der Individualisierung überhaupt. Viele Objektive verfügen schon über einen Schalter zur Fokuslimitierung. Das 150-600 Sports zum Beispiel hat drei Stellungen: FULL, 2,6m – 10m und 10m bis unendlich. Damit kommt man schon recht weit, aber die beiden Limiteinstellungen decken bei weitem nicht alle denkbaren Fälle ideal ab.

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Der Fokusbereich in der Werkseinstellung

In der Wildtier- und Vogelfotografie komme ich den Motiven kaum näher als 20 Meter, insofern kann ich hier den Fokusbereich auf 20 Meter bis unendlich beschränken. Rutscht der Fokus vom Motiv, ist es viel schneller wieder am Ziel, weil es einen kürzeren Fokusweg durchläuft.

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Gleiches gilt für viele Sportarten im Freien. Je nach Sportart hat das Spielfeld eine feste Größe. Du brauchst zum Beispiel weder den Bereich über 20 Meter, noch den Bereich unter 8 Meter. Hier kannst Du Dir den für Dich besten Bereich für das Fokuslimit einstellen und speichern.

OS-Einstellung

Viele der neuen Objektive von Sigma haben ein OS in der Bezeichnung. Diese Buchstaben bedeuten, dass das Objektiv mit einem Bildstabilsator ausgestattet ist. Insbesondere bei Teleobjektiven machen Stabilisatoren viel Sinn und bringen bis zu 4 Blendenwerte an Gewinn. Mit 600mm ist es durchaus möglich auch noch 1/125 Sek. Freihand zu fotografieren, ohne zu verwackeln, sofern das Motiv solche „langen“ Belichtungszeiten noch zulässt. Ein intensiv arbeitender Bildstabilisator lässt das Sucherbild wie eingefroren wirken. Insbesondere, wenn Du einem Motiv folgst, kann ein zu hart arbeitender Bildstabilisator hinderlich wirken, das Sucherbild ruckelt.

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Die Stärke der Stabilisierung lässt sich hier in drei Stufen einstellen:

  • Dynamischer OS-Modus
  • Standard
  • Moderator OS-Modus

Den „Dynamischen OS-Modus“ wählst Du, wenn Du die maximal stabilisierende Wirkung haben willst. Zu empfehlen ist diese Einstellung bei unbewegten Motiven. „Standard“ ist, wie immer, ein Kompromiss aus beiden Einstellungen und für die meisten Situationen geeignet. Der „Moderate Stabilisator“ kommt besser mit mit bewegten Motiven klar. Der Gewinn ist nicht so hoch, dafür lassen sich bewegte Motive besser verfolgen. Diese Einstellung ist bei schnellen Sportarten, Vögeln im Flug oder ähnlichen Motiven zu bevorzugen.

Sobald Du alle drei Einstellungen vorgenommen hast (und mit „ok“ bestätigt) musst Du die Einstellungen noch an das Objektiv übertragen. Dieser Vorgang darf natürlich nicht unterbrochen werden. Das USB-Dock darfst Du erst entfernen, wenn der gesamte Prozess beendet ist.

Fazit

Die Individualisierung des Objektivs erlaubt nicht nur den Fokus sehr präzise zu justieren (sofern es überhaupt nötig ist), der Vorteil dieser Justierung ist, dass sie an allen verwendeten Kameras funktioniert. Zusammen mit der Individualisierung kannst Du Dir sozusagen Dein „eigenes“ Objektiv kreieren.

Im letzten Teil dieser Reihe zeigen wir Dir, wie Du Objektive in der Kamera justieren kannst. Dieser Artikel erscheint Anfang September.

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23 Kommentare

  1. eichheimer
      Juni 19, 2017 at 8:10 AM
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    hallo
    ich habe ein Sigma 150-600 s objektiv
    meine Kamera ist eine d5-mark3
    und habe mir ein Konverter von Sigma APO teleconverter 2.0 exdg,geleistet
    aber diese verstehen sich nicht ,heisst ,er wird nicht erkannt
    was kann ich noch machen,oder ist es der falsche converter
    gruss
    eichheimer

    1. Martin Schwabe
        Juni 19, 2017 at 5:05 PM
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      Zu der Sports-Serie (Auch zu Art und Contemporary) gehören die Konverter TC1401 und TC2001. Die EX-Varianten sind tatsächlich die Falschen.

      Abgesehen davon funktioniert die Kombi aus 2x und 150 – 600 nicht, weil der AF bei einer Anfangsblende von f/13 nicht mehr arbeitet

  2. Malte K aus O
      Januar 18, 2017 at 7:37 AM
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    Moin Moin, ich finde den Artikel spitze! Ich habe mir vor kurzem sowohl das 150-600er C gekauft, wie jetzt auch das USB-DOCK (ich besitze auch noch weitere Sigma-, Tamron- und auch Canon-Objektive) und der Artikel hat mir schon alleine dadurch geholfen, festzustellen, dass ich gestern den Moderaten-OS und den Dynamischen-OS verwechselt habe beim konfigurieren von C1 und C2. Vielen Dank und weiter so. Für den einen oder anderen fehlt mir jedes Verständnis. Ich denke jeder, der die Überschrift liest, weiss wovon der Artikel handelt. Manchmal lohnt auch ein Blick über den eigenen Teller Rand;)

    1. Poletto
        Juni 21, 2017 at 12:23 AM
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      Hallo! Ich hab mir auch seit kurzem das 150-600 C gekauft inkl. Dock ! Hab die Nikon D7200 ! … Möchte für den Motorsport das Objektiv ein wenig prezisieren verstehe aber nicht wirklich viel davon was man da für eine Einstellung erstellen soll ! Kannst du mir da irgend wie behilflich sein ? DANKE !

  3. Georg
      November 1, 2016 at 11:15 PM
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    Bitte macht weiter so,
    Wer keine Sigma Linsen sein eigen nennt brauch diesen Artikel ja nicht lesen, mich als Besitzer eines Sigma Art Objektives hat dieser Artikel echt geholfen, dafür meinen herzlichsten Dank.
    Gruß
    Georg

  4.   September 4, 2016 at 7:53 AM
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    alo ich fand den Artikel sehr gut. denn die Werksbeschreibung bringt es nicht so gut herueber. ich habe selber ein Sigma 150-600 sports und den Usb-dock. Haette ich diesn Artikel frueher gehabt haette ich mir sicher viel Arbeit den optimalen Einstellungen erspart. in diesem Artikel ist die Wirkung des Af soie der dazu passende Os sehr schoen erklaert so dass es jeder recht schnell hinbekommt. Ob dann jeder noch jeden Brenneeirenbereich justiert oder nicht ist ja jedem selber ueberlassen. Mir persoenlich ist die Zeit dafuer nicht zu schade, da ich ein Schaerfefanatiker bin.

  5. Adolf Berchtenbreiter
      August 14, 2016 at 11:22 PM
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    Hey Leute,
    das kommt mir vor als wäre das eine Jagd nach Werbung…
    Ich sehe das so: Da machen ein paar Fotografen eine kostenlose! Fotoschule und bemühen sich und dann wird hier rumgemäkelt weil das vielleicht ein bisschen Sigma-lastig ist.
    Also wenn ich die Überschrift lese, dann weiß ich so ganz grob was auf mich zu kommt (oder steht da nicht USB-Dock Sigma?) …
    Wir sollten doch ein bisschen Toleranz zeigen und zufrieden sein, dass wir hier überhaupt fundierte Informationen bekommen.
    Ich danke den Autoren für die Weitergabe ihres Knowhows und hoffe, dass ihnen nicht die Lust vergeht…
    PS: Mir nutzt dieser Artikel direkt auch nichts, ich habe ein Sigma 150-600mm C und das funktioniert tadellos! Also brauch ich keine Justierung aber es ist doch gut zu wissen wenn dann würde es gehen…
    Das ist m.E. auch ein Kriterium bei der Kaufentscheidung!

  6. Norbert Schmitz
      August 12, 2016 at 9:35 AM
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    Den ersten Artikel über den Autofokus fand ich sehr interessant.
    Dieser hier ist mir etwas zu Produkt-lastig.
    Aber man sollte Sponsoren auch die Gelegeheit geben etwas Werbung zu machen.

    1. Martin Schwabe
        August 12, 2016 at 1:11 PM
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      Als ich den Artikel geplant habe, gab es die Kooperation noch gar nicht. Als ich dann von der Kooperation mitbekam (wir Autoren haben da keine Aktien drin), habe ich eigeninitiativ darum gebeten ein USB-Dock zu bekommen, weil ich als Autor es gut fand alle Möglichkeiten der Justierung vorzustellen, die der Markt derzeit bietet. Und ich als Autor habe entschieden diesen Artikel zu schreiben, es gab von Seiten der fc diesbezüglich keine Vorgaben.

      Insofern finde ich diese Rumgehacke etwas seltsam. Zumal sich niemand beschwert hätte, wenn über dem Artikel nicht Sigma, sondern z.B. Tokina stünde. Dann wäre es erfahrungsgemäß keine Werbung gewesen. Zudem scheint vielen nicht klar zu sein, welchen Aufwand Norbert und ich hinter den Kulissen treiben, um jede Woche mehr oder minder neue und interessante Themen schreiben zu können, die die fc dann kostenlos zur Verfügung stellt. Kleiner Hinweis: Wir leben nicht ausschließlich von Luft und Liebe. ;)

  7. Ulrike Steigerwald
      August 10, 2016 at 2:44 PM
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    Hier wird der ein oder andere doch etwas kleinkariert( oder pixelig?). Ich arbeite mit Objektiven von Canon, Tamron u. Sigma. Ätsch – das ganze Paket zur Objektivjustierung ist für mich nutzbar (wenn nötig) . Die Anleitung für Sigma ist informativ u. sachlich, das ist doch kein Grund den Artikel zu verdammen, zumal die Verfasser hier mehrfach darauf hinweisen, daß es noch einen Folgeartikel für andere Objektive gibt und dann sind wieder alle angesprochen. Ein wenig Geduld u. Toleranz kann nicht schaden.
    Danke an die Autoren, die sich doch sehr viel Mühe machen!

  8. Andreas Koch
      August 10, 2016 at 11:09 AM
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    Nun liebe Mitleser, ich bin auch empfindlich, wenn es um Produktplatzierungen geht, aber hier ist es schon ein Teilthema, dass es gilt zu behandeln. Die Meisten von uns Canoniere, oder Nikonianer haben nicht nur Hausobjektive. Manche der hier Lesenden wussten bis jetzt noch nicht einmal, dass sie einen falschen Fokus haben. In sofern gilt es nun diesen zu erkennen, zu beseitigen, und dessen Grund zu finden. Also ist Aufregung über ein Teilthema hier deplatziert und motiviert die Autoren nicht unbedingt!

    Zur Technik: Habe mir auch nachträglich zum 35er Art eine Dockingstation besorgt und habe das Objektiv innerhalb von zwei Stunden justiert. An der Kamera hatte ich bis dahin – 17 eingestellt und es funktionierte so einigermaßen. Nach der Justierung war sehr zufrieden, bis ich das Objektiv unter normalen Gesichtspunkten draußen testete. Hier stellte sich aber leider wieder ein Frontfokus heraus, so dass ich an der Kamera erneut – 7 einstellen musste. Da stimmt doch was nicht.

    Ich habe bald kein Spaß mehr an diesem Objektiv. Es soll doch nur das tun, was es soll!
    Jemand ne Idee?

    Gruß
    Andreas

    1. Martin Schwabe
        August 10, 2016 at 12:17 PM
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      Auf welchen Entfernungsbereich hast Du mit dem Dock das Objektiv justiert und in welchem Entfrnungsbereich traten die Probleme unter “normalen Gesichtspunkten” auf?

      (Das ist, was mir dazu gerade einfällt)

  9. Gerhard Dyck
      August 9, 2016 at 9:05 PM
    Kommentar bewerten

    Danke für den Artikel. Da ich das Sigma 150-600 C besitze, war diese Lektion für mich keine Werbung, sonder eine Anleitung, wie man es macht.

  10. Oilhillpitter
      August 9, 2016 at 7:34 PM
    Kommentar bewerten

    Sorry, aber das ist reine Werbung. Was nutzt der Artikel wenn ich ein Tamron Objektiv habe. Gibt es diese Software für andere Hersteller, dieses USB-Dock, ist sie irgendwie ähnlich oder total anders. Gibt es überhaupt so etwas für andere Hersteller. Ich habe keine Sigma Objektive, warum also soll ich mir die Mühe machen, bzw. die Zeit nehmen den Artikel zu lesen wenn ich nicht mal weiß ob ich bei meinen Objektiven so etwas durchführen kann. Warum soll ich das Handbuch von Opel durchlesen wenn ich einen BMW fahre.

    1. Martin Schwabe
        August 9, 2016 at 7:52 PM
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      Warum solltest Du Dir einen Artikel über Makrofotografie durchlesen, wenn Du nur Portraitfotografie machst?

      Gar nicht! Dafür gibt es dann ja andere Artikel, z.B. über Portraitfotografie ;)

      Wenn Du ein wenig Geduld hast, dann warte auf den nächsten Artikel dieser Reihe, da zeige ich wie Du an vielen (leider nicht allen) Canonmodellen auch Dein Tamron justieren kannst. Norbert schaut gerade, wie es an Nikon geht. Pentax und Sony werden wir nicht explizit beschreiben, weil wir diese Kameras nicht besitzen. Aber sofern dort solche Funktionen vorhanden sind, wird es sich dort verglleichbar umsetzen lassen.

      Du siehst: Wir schauen schon, dass für alle etwas dabei ist. Was leider nicht möglich ist: Für alle auf einmal.

      :)

      1. oilhillpitter
          August 9, 2016 at 10:36 PM
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        Das hätte man vorab auch zum Ausdruck bringen können. Außerdem ist der Vergleich Makro vs. Portrait falsch, denn ich bin technisch in der Lage beide Arten durchzuführen, was bei dem Sigma USB-Dock nicht geht.

        1. Norbert Eßer
            August 10, 2016 at 11:11 AM
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          Ich möchte nicht rumjammern, aber es steht ganz vorne im Artikel:

          “Einfacher ist es, wenn Du die Justierung selber vornimmst. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für so eine Justierung. Du kannst das Objektiv selbst justieren oder über die Kamera gehen. Beide Verfahren werden wir Dir vorstellen.”

          Wir werden aber jetzt noch deutlicher drauf achten solche Passagen deutlicher zu machen. Wie Martin schon erwähnte gibt es Bereiche der Fotografie die durch bestimmte Hersteller dominiert werden. Wir wollen natürlich alle im Boot haben, nur wird uns das nicht immer vollständig gelingen. Ich habe außerdem mal eine Wort-Zählung gemacht in unseren 200 Artikeln. Der Begriff Tamron fällt häufiger als Sigma und Platz Eins belegt Canon.

          Grüße
          Norbert Eßer

  11. Horst -Pawi
      August 9, 2016 at 6:09 PM
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    Wieder mal eine Werbung,muss ja Spaß machen.
    Bestimmt gut für Anfänger !
    So ein Aufwand für ein 600 Tele ?
    Bin noch am überlegen,ob ich lachen oder staunen soll.

    1. Martin Schwabe
        August 9, 2016 at 6:24 PM
      Kommentar bewerten

      Hallo Horst,

      wie kommst Du darauf, dass dieser Beitrag sich an Anfänger richtet? Er ist in der Rubrik für fortgeschrittene einsortiert.

      Für Einsteiger/Anfänger ist der Grundlagenartikel und der demnächst erscheinende Artikel zur Erläuterung und Ermittlung der förderlichen Blende von Norbert.

  12. ich werde unzufrieden
      August 9, 2016 at 5:34 PM
    Kommentar bewerten

    Nur noch Werbung..
    findet zu Eurer alten Stärke zurück – ALLE mitzunehmen.. SIGMA mag zweifellos ein strategischer Partner sein – aber nur für einen definierten (SIGMA-)Kundenkreis lohnt sich das hier nicht…

    1. Martin Schwabe
        August 9, 2016 at 5:57 PM
      Kommentar bewerten

      Hallo,

      es handelt sich nicht um Werbung, sondern um die Beschreibung von Objektivzubehör für die Justierung des Fokus. In dieser “Reihe” sind vier Artikel vorgesehen, einen Grundlagenartikel (der ist schon erschienen), die Beschreibung der Justierung in der Kamera (am Beispiel Nikon/Canon), eine Beschreibung der Justierung am Objektiv (am Beispiel Sigma) und ein sehr langer Artikel, der sich mit der Funktion des Phasen-AF beschäftigt und dort wirklich ins Detail geht. Diese Artikel musst Du alle zusammen im Kontext sehen und nicht schon urteilen, wenn ggerade mal ein Drittel veröffentlicht wurde.

      Damit bedienen wir die Gruppe, die erst einmal herausfinden will, ob sie einen Fehlfokus haben, diejenigen die justieren wollen und diejenigen, die das theoretische Wissen erweitern wollen. Nach nun zwei Jahren Fotoschule haben wir schon sehr viel Grundlagen gebracht und werden auch weiter viele Grundlagen bringen. Aber nicht jedes Thema ist für wirklich jeden geeignet. Wir werden weiterhin versuchen ALLE mitzunehmen, aber nicht mit jedem einzelnen Artikel, sondern mit der Summe aller erschienenen und aller zukünftigen artikel. Danke für Dein Verständnis.

  13. Michael Kretzschmar
      August 9, 2016 at 5:20 PM
    Kommentar bewerten

    Bisher wurde in dieser Fotoschule allgemein über Fotografie referiert, das fand ich gut. Heute werden Wartungsarbeiten an neuen Sigma-Objektiven thematisiert, das gefällt mir überhaupt nicht. Wer keine Sigma-Objektive der neuen Baureihen hat, für den ist der Artikel allerhöchstens theoretisch interessant. Und da es sich hier eher um eine Durchführungsanleitung handelt, habe ich von der Theorie auf nur wenig bemerkt.
    Schade!
    Michael

    1. Martin Schwabe
        August 9, 2016 at 5:50 PM
      Kommentar bewerten

      Hallo Michael,

      ich mag Dir da doch widersprechen. Im Vorgriff zu diesem Artikel gibt es einen Grundlagenartikel, der rein gar nichts mit irgendeinem Hersteller zu tun hat. Es wird hintendran noch einen Artikel geben, der das Justieren und Fehlermessen von Objektiven genau beschreibt und zeigt, wie man (bei vielen) Modellen (unterschiedlicher Hersteller), die Einstellungen IN der Kamera vornehmen kann. Das USB-Dock zu beschreiben war MEINE Entscheidung als Autor, die mir von keiner Seite vorgegeben wurde, weil ich das Konzept dahinter sehr gut finde. Sollten andere Hersteller ähnliche Lösungen anbieten, hinterlasse gern einen Hinweis, ich werde mich bemühen auch diese Alternativen zu beschreiben. Insofern musst Du diesen Artikel im Kontext sehen des Paketes, dass geboten wird, die Artikel davor und dahinter. In Summe wird für jeden etwas dabei sein.

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