So fotografierst Du richtig mit Nahlinsen

In Zusammenarbeit mit SIGMA
In dem ersten Teil über Nahlinsen habe ich Dir einiges an Theorie zu den Nahlinsen erklärt. Diesen ersten Teil solltest Du kennen, bevor Du hier weiterliest.

Aus dem vorhergehenden Teil kennst Du die möglichen Arbeitsabstände.

Hinweis: Anders, als bei der Naheinstellgrenze eines Makros, bezieht sich der maximale Arbeitsabstand einer Nahlinse nicht auf die Sensorebene, sondern auf den tatsächlichen Abstand der Nahlinse zum Objekt.

Ich möchte an dieser Stelle noch einige zusätzliche Informationen anfügen.

Sinn und Zweck dieses Artikels ist es die Theorie des ersten Teils zu ergänzen und mit Dir den Schritt in die Praxis zu gehen. Das Ziel ist es mit Nahlinsen optimale Ergebnisse bei einem maximalen Abbildungsmaßstab bzw. bei einer maximalen Abbildungsqualität zu erzielen.

Du siehst hier einen Widerspruch?

Ja, diesen Widerspruch gibt es. Bei Nahlinsen musst Du dich für eines von beiden entscheiden.

Abbildungsmaßstab vs. Abbildungsqualität

Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen, möchte ich einige Begriffe einführen, die Dir immer wieder begegnen werden und die Du über kurz oder lang kennen solltest.

Die Gegenstandsgröße (G) und die Bildgröße (B).

  • Die Gegenstandsgröße ist die tatsächliche Größe des Objekts, das Du fotografierst.
  • Die Bildgröße ist die Größe der Projektion auf dem Bildsensor.

B:G ergibt den Abbildungsmaßstab. Ist das Objekt 50 mm und wird auf dem Sensor mit 5 mm abgebildet, dann ergibt sich aus 5 mm/50 mm = 1:10. (Hinweis: Du kannst stattdessen auch mit Gegenstandsweite (g) und Bildweite (b) rechnen, da das Verhältnis gleich ist – b/g = B/G)

Nun kommen wir zum nächsten Schritt. Eine Nahlinse mit +4 Dioptrien hat eine Brennweite von 250 mm (1 m/4). Befindet sich ein Gegenstand 25 cm von der Nahlinse entfernt, wird er von der Linse ins Unendliche projiziert. Normale Objektive haben eine Unendlichkeitseinstellung und sind fast immer optisch auf diese Unendlichkeitseinstellung optimiert.

Der „Trick“ ist jetzt: Die Nahlinse projiziert den Gegenstand ins „Unendliche“ und das Objektiv projiziert in dieser Einstellung das „unendlich“ entfernte Objekt wiederum auf die Bildebene des Sensors. In diesen Einstellungen sind die Nahlinse und das Objektiv optimal aufeinander abgestimmt und liefern die beste Abbildungsqualität, die durchaus an die Qualität eines Makroobjektivs herankommt.

Der mögliche Abbildungsmaßstab aus der Kombination Nahlinse und Objektiv in der Stellung unendlich wird berechnet aus: Brennweite Objektiv/Brennweite Nahlinse. Bei + 4 Dioptrien und einem Objektiv mit 50 mm Brennweite ergibt sich 50 mm/250 mm = 1:5 und bei 250 mm/250 mm = 1:1. Du erkennst an dieser Beispielrechnung, dass Teleobjektive deutlich besser für Nahlinsen geeignet sind, als Objektive mit kurzer Brennweite.

Änderst Du die Fokussierung auf nähere Distanzen, dann kann sich der Abbildungsmaßstab noch vergrößern. Aber weil die Objektive und auch die Nahlinse auf die anderen Distanzen nicht perfekt abgestimmt sind, lässt auch die Abbildungsqualität nach.

Der praktische Einsatz der Nahlinse

Der erste Schritt in die Praxis ist die Abschätzung, was ich bei maximaler Abbildungsqualität für eine Nahlinse brauche, um den gewünschten Abbildungsmaßstab zu erlangen.

Die richtige Nahlinse finden

Bevor Du in die Praxis gehst, musst Du überlegen, was passt zu welchem Objektiv. Ich betrachte einfach mal zwei Standard-KIT-Linsen, die viele Anwender haben:

  • Ein 18 – 55 mm
  • und/oder ein 55 – 250 mm.

Es ginge zum Beispiel auch ein 70-300mm, dann wäre allerdings der Filterdurchmesser ein anderer. Du weißt aus den vorhergehenden Berechnungen, dass Tele immer besser ist als Weitwinkel. Dazu hast Du zum Beispiel zwei Nahlinsen mit +2 (500 mm Brennweite) und +4 Dioptrien (250 mm Brennweite). Daraus ergeben sich folgende Abbildungsmaßstäbe für das 18 – 55 bei 55 mm:

  • +2 Dioptrien – ca. 1:9
  • +4 Dioptrien – ca. 1:4,5

Damit brauchst Du an der kleinen KIT-Linse auf jeden Fall eine starke Nahlinse, wenn Du Makros machen möchtest. Für das 18 – 250 mm ergeben sich bei 250 mm:

  • +2 Dioptrien – ca. 1:2
  • +4 Dioptrien – ca. 1:1

Du kommst also bei Teleobjektiven mit schwächeren Nahlinsen weiter, als bei Normalbrennweiten mit starken Nahlinsen.

Achte auf die deutlichen Unterschiede der Versionen an der Unendlichstellung und der Naheinstellgrenze und vergleiche die Ergebnisse mit den Aufnahmen weiter unten, die mit einem Achromaten gemacht wurden.

Ich habe Dir einige Beispiele fotografiert, um die Theorie ein wenig mit Fotos zu untermauern und zu illustrieren. Die Fotos sind nicht unter Laborbedingungen entstanden, was aber sicher auch nicht nötig ist für diesen Zweck, denn es geht um das Prinzip und nicht um das Detail. An der Skala des Zollstocks kannst Du über den Daumen den Abbildungsmaßstab ermitteln, verwendet wurde ein APS-C-Sensor mit rund 23 mm Breite.

Was Du an den Fotos sehr gut erkennen kannst, ist die Tatsache, dass die Nahlinsen in der Unendlichstellung tatsächlich deutlich schärfer abbilden, als an der Naheinstellgrenze, an der der Abbildungsmaßstab zwar deutlich größer ist, die Schärfe aber grenzwertig, obwohl ich für die Aufnahmen auf f/8 abgeblendet hatte, um die Schärfe zu verbessern.

So komplex aufgebaute Motive als Makro zu fotografieren (insbesondere mit Abbildungsmaßstäben von 2:1 und mehr) ist extrem schwer. Per Autofokus gelingt es praktisch nicht so zu fokussieren, dass die Schärfe an der richtigen Stelle liegt und auch per manuellem Fokus per Einstellschlitten (oder Makroschlitten) ist einige Erfahrung nötig. Eigentlich hilft hier nur Focus-Stacking (das erkläre ich Dir in einem eigenen Beitrag). Dazu muss das Motiv aber völlig unbewegt sein.

Die richtige Fototechnik (Freihand)

Die einfache Methode mit einer Nahlinse zu arbeiten, ist die Freihandfotografie zusammen mit dem Autofokus. Für den Anfang empfehle ich Dir folgende Einstellungen an der Kamera vorzunehmen:

  • Zeitautomatik (A oder Av) bei einer Blende von f/8 – f/11.

In diesem Bereich ist das Objektiv am schärfsten und die Schärfentiefe größer als bei Offenblende und die Bildfehler geringer. Wenn Du hast, solltest Du auch noch die ISO-Automatik aktivieren, damit freihand nicht zu lange Verschlusszeiten entstehen. Schau nach, ob Deine Kamera eine Einstellung hat, die eine Mindestzeit vorschreibt, die nicht unterschritten werden darauf. Ist diese Zeit erreicht, werden die ISO erhöht.

Ein Objektiv mit Bildstabilisator ist auch von Vorteil und dieser sollte natürlich auch aktiv sein. Alternativ ist natürlich ein Bildstabilisator in der Kamera ebenso geeignet. Bei der Verwendung des Bildstabilisators solltest Du beachten, dass er bis zu einer Sekunde braucht, bis er sich „eingelaufen“ hat und seine volle Wirkung entfaltet. Das Einlaufen beginnt, wenn Du den Auslöser halb herunterdrückst.

Da die Schärfentiefe sehr gering ist, muss der Schärfepunkt perfekt sitzen. Wenn Du freihand fotografierst, kannst Du dafür die Kamera kaum ruhig genug halten, um mit einer einmaligen Fokussierung den Punkt zu halten (One Shot oder S). Es ist daher ratsam, wenn Du den AF-Modus wählst, bei dem der Fokus kontinuierlich dem Motiv am AF-Feld folgt (AI Servo oder C).

Mit diesen Einstellungen bist Du gut vorbereitet. Nun kommen wir zur eigentlichen Aufnahme. Die Nahlinse vor Deinem Objektiv hat den Schärfebereich verändert. Unendlich steht nicht mehr zur Verfügung. Du musst Dich also Deinem Motiv mit Blick durch den Sucher soweit nähern, bis das Bild im Sucher einigermaßen scharf ist Erst dann fokussierst Du über den Druck auf den Auslöser. In dem anderen Fall kann es Dir passieren, dass Du keinen Fokus findest, weil der Abstand nicht stimmt.

Übrigens: Alle Einstellungen, die ich Dir hier für die Arbeit mit der Nahlinse erläutert habe, kannst Du auch 1:1 auf die Arbeit mit einem reinen Makroobjektiv umsetzen.

Die richtige Fototechnik (Stativ)

Für die Arbeit auf dem Stativ empfehle ich eine andere Arbeitsweise, die ich Dir in diesem Artikel schon mal nähergebracht habe. Hintergrund ist: Du hast eine bessere Kontrolle über den Abbildungsmaßstab. In gewissen Grenzen funktioniert das Verfahren, das ich gleich beschreiben werde, auch mit einem verstellbaren Stativ, ist aber ungleich aufwendiger.

Gehen wir mal davon aus, dass Du einen Makroschlitten hast. Bei Kosten von 20 – 80€, je nach gewünschter Funktionalität und Qualität für mich in der Makrofotografie eine der sinnvollsten Anschaffungen nach dem Stativ). Dann montierst Du diesen wieder zwischen Schnellwechselplatte und Kamera und setzt diese Kombination auf das Stativ.

Wenn Du mit dem Stativ arbeitest, sollte Dein Motiv möglichst ohne Bewegung sein. Obige Fotos habe ich bei f/11 gemacht, um eine wenigstens akzeptable Schärfentiefe zu bekommen. Trotzdem ist die Schärfeebene so knapp begrenzt, dass kleinste Bewegungen die Schärfeebene völlig verschieben (bestenfalls) bzw. das ganze Foto unscharf werden lassen. Abbildungsmaßstäbe bis 1:1 lassen sich mit etwas Übung bei guten Lichtbedingungen noch ohne Stativ fotografieren, alles darüber wird ohne Stativ zum Glücksspiel.

Wenn vorhanden, solltest Du einen Fernauslöser verwenden (ob per Kabel, Infrarot oder Funk ist egal). An Deiner Kamera aktivierst Du die Spiegelvorauslösung (ich gehe bei Stativverwendung davon aus, dass Dein Motiv sich nicht bewegt). Denke daran, dass bei der Spiegelvorauslösung der erste Druck auf den Auslöser der Fernbedienung den Spiegel hochklappt und erst der zweite Druck die Aufnahme macht. Alternativ verwendest Du die Livebildfunktion, dann ist der Spiegel sowieso schon hochgeklappt.

Schalte den Bildstabilisator ab und das Objektiv auf manuellen Fokus und stelle es dann entweder auf unendlich für die beste Abbildungsqualität oder aber auf jede andere Distanz für einen größeren Abbildungsmaßstab mit etwas geringerer Qualität. Danach fasst Du den Fokusring nicht mehr an. Das kennst Du ja vom vergleichbaren Verfahren bei der stativbasierten Fotografie mit einem Makroobjektiv.

Ein „Ausweg“ aus der Misere der geringen Schärfentiefe findest Du in Motiven die keine oder nur eine geringe Tiefe haben, wenn Du sie plan in die Schärfeebene legst (legen kannst).

Nun musst Du ganz grob die Kamera so positionieren, dass der Arbeitsabstand in etwa zu den Dioptrien der verwendeten Nahlinse passt. Die eigentliche Scharfstellung erfolgt dann wieder über den Makroschlitten. Im Livebild kannst Du natürlich – sofern verfügbar – Hilfsmittel verwenden, wie zum Beispiel Focus Peaking oder Lupe. Um die Kontrolle über die Schärfentiefe zu behalten, empfehle ich wieder die Zeitautomatik mit festen ISO (bei 100) und einer Blende um und bei f/8 für den Einstieg.

Damit hast Du alle Werkzeuge an der Hand, um mit Deiner Nahlinse tolle Makros zu machen.

Arbeiten mit flexiblen Achromaten (Raynox)

Um gleich der Kritik vorzubeugen: Ich stelle hier eine Alternative zu den Nahlinsen mit Schraubfassung vor. Die Marke spielt nur insofern eine Rolle, dass ich diesen Hersteller im Netz gefunden habe und persönlich keinen anderen Hersteller finde, der dieses System anbietet. Im obigen Beispiel habe ich einen Set Nahlinsen verwendet, der einen Durchmesser von 58 mm hat. Sie können – in gewissen Grenzen – durch entsprechende Ringe (Stepup bzw. Stepdown) auch an Objektiven mit anderen Filterdurchmessern eingesetzt werden. Allerdings ist das ständige (mehrfache) Geschraube auf Dauer lästig und wenn sich dann noch mal ein Sandkörnchen in dem Feingewinde verkeilt hat, dann wird es noch lästiger.

Raynox bietet einige Achromaten an, die sich in einen Adapter einschrauben lassen. Dieser Adapter hat eine flexible Schnappvorrichtung, die sich schnell und einfach in Filtergewinde von 52-67 mm befestigen lässt und zuverlässig hält. Du musst nur darauf achten, dass der Adapter sauber einrastet und möglichst planparallel zur Frontlinse sitzt. Die achromatischen Nahlinsen selbst haben ein 49 mm Gewinde und lassen sich damit ohne Adapter auch direkt auf ein 49 mm Filtergewinde aufschrauben, was den Verwendungsbereich damit nochmal nach unten erweitert.

Ich selbst habe zwei Einsätze in Verwendung und zwar

  • das Raynox DCR-150 mit +4,5 Dioptrien (222 mm Brennweite oder 22,3 cm Arbeitsabstand bei unendlich – Abbildungsmaßstab bei 250 mm: 1,1:1)
  • das Raynox DVR-250 mit +8 Dioptrien (125 mm Brennweite oder 12,5 cm Arbeitsabstand bei unendlich – Abbildungsmaßstab bei 250 mm: 2:1)

Beide Aufsätze sind Achromaten mit je 3 Linsen in zwei Gruppen. Es gibt auch noch Varianten mit +25 und +32 Dioptrien, die sogar aus 4 Linsen bestehen. Allerdings geht es dann schon in den Bereich der Mikroskopfotografie.

Die Makrovorsätze von Raynox sind Achromaten mit 3 und mehr Linsen in 2 Gruppen. Sie sind daher besser korrigiert und haben weniger Bildfehler. Wenn Du diese Vierergruppe mit Aufnahmen des Zollstocks mit der Gruppe weiter oben vergleichst, die „nur“ mit einfachen Nahlinsen (aber demselben Objektiv) gemacht wurden, siehst Du gleich die eklatanten Unterschiede in der resultierenden Qualität. Die mit den Achromaten gemachten Aufnahmen sind viel schärfer, insbesondere die Aufnahmen, die an der kritischeren Naheinstellgrenze aufgenommen wurden.

Hat Dein Objektiv einen größeren oder kleineren Filterdurchmesser als 52-67 mm, dann kannst Du den Adapter noch um einen Stepup- oder Stepdown-Ring ersetzen. Allerdings können im Fall eines zu großen Filterdurchmessers Vignettierungen auftreten und Du kannst nur einen Ausschnitt aus der Bildmitte verwenden.

Du verwendest diese Aufsätze genauso wie Nahlinsen, hast aber eben den Vorteil, dass Du sie schnell aufsetzen und abnehmen kannst.

Fazit

Nach der eher theoretischen Betrachtung von Nahlinsen habe ich Dir verschiedene Varianten von Nahlinsen gezeigt und Dir konkrete Vorschläge gemacht, wie Du sie in der Praxis einsetzen kannst. Mit den richtigen Nahlinsen und einem vernünftigen Teleobjektiv bist Du in der Lage in die Welt der Makrofotografie einzusteigen ohne gleich einige hundert Euro in die Hand nehmen zu müssen.

In dem nächsten Teil werde ich Dir weitere Möglichkeiten zeigen, wie Du Dir die Welt der Makrofotografie erschließen kannst. Ich werde Dir weiteres Zubehör vorstellen, mit dem Du noch deutlich größere Abbildungsmaßstäbe erzielen kannst. In späteren Teilen werden wir uns dann noch mit dem Thema Licht in der Makrofotografie beschäftigen und du wirst Verfahren kennen lernen, wie Du die eigentlich geringe Schärfentiefe erheblich erweitern kannst.

Ratgeber Makrofotografie

Kleine Dinge ganz groß – die Makrofotografie eröffnet völlig neue Perspektiven auf bekannte Dinge. Hilfreiche Tipps, wie Du Deine Nahaufnahmen optimieren kannst, findest Du in unserem Ratgeber Makrofotografie. Zu diesem weiten Themenspektrum zählen unter anderem: Makroobjektive, Abbildungsmaßstab und Motivauswahl.

 

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11 Kommentare

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  3. Axel
      September 28, 2017 at 10:22 PM
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    Welcher achromat wäre für ein 85mm objektiv an FX geeignet?
    Es geht um das AF-S 85/1.8.
    Danke!

  4. Kurt Schörg
      September 27, 2017 at 6:13 AM
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    Die Livebildfunktion, als Alternative zur Spiegelvorauslösung, finde ich als intelligente Möglichkeit um Kameraerschütterungen zu vermeiden.

  5. Jürgen G.
      September 26, 2017 at 9:32 PM
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    Das ist der ausführlichste Artikel und dabei ein sehr Verständlicher, den ich bisher gelesen habe – viele Dank!
    Makroobjektive sind nicht auf unendlich sondern auf die Naheinstellgrenze gerechnet und erreichen dort die höchste Schärfe. Wie verhält sich die Abbildungsqualität mit einer Nahlinse die auf unendlich korrigiert ist, d.h. mit welcher Entfernungseinstellung erreicht diese Kombination die höchste Schärfe?

    1. B. Sippel
        September 27, 2017 at 10:15 AM
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      Ja!!! Finde ich auch!!!

  6. Klaus H.
      September 26, 2017 at 8:29 PM
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    Definition: Gegenstandsweite und Bildweite. Siehe z. B. Wikipedia:
    „Die Gegenstandsweite oder Objektweite beschreibt den ABSTAND zwischen dem abzubildenden Gegenstand (Objekt) und der objektseitigen Hauptebene eines abbildenden optischen Systems aus optischen Linsen und/oder Spiegeln.“ – Tatsächliche GRÖSSE des Objekts?
    „Die Bildweite ist entsprechend der ABSTAND des Bildes von der bildseitigen Hauptebene.“ – GRÖSSE der Projektion?
    Eine Skizze hierzu wäre verständlicher und deutlicher gewesen.

  7.   September 26, 2017 at 7:30 PM
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    Du schreibst hier:
    Die Gegenstandsweite (G) und die Bildweite (B).
    • Die Gegenstandsweite ist die tatsächliche Größe des Objekts, das Du fotografierst.
    • Die Bildweite ist die Größe der Projektion auf dem Bildsensor.
    Das sind falsche Bezeichnungen.
    Die Gegenstandsweite ist die Entfernung des G. bis zur Objektivebene (in Metern), die Bildweite die Entfernung von der Objektivebene zur Abbildung.
    Du meinst wahrscheinlich die G.-größe und die Abb.-größe. Aber sonst scheint mir alles zu stimmen.
    lg
    Dieter

    1. Tom Schimmelpfennig
        September 29, 2017 at 9:23 AM
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      Danke für den Hinweis, die betreffende Stelle wurde angepasst.

  8. Gerald H.
    Gerald H.
      September 26, 2017 at 12:25 PM
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    … „dann ergibt sich aus 5 mm/50 mm = 1:5“
    Rein rechnerisch ergibt das allerdings 0,1, also 1:10, wenn ich mich nicht irre.

    1. Tom Schimmelpfennig
        September 29, 2017 at 9:23 AM
      Kommentar bewerten

      Stimmt, die Stelle ist angepasst. Danke für den Hinweis!

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