Sensorreinigung – So geht es richtig!

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In Zusammenarbeit mit SIGMA
Spiegelreflex- und Systemkameras haben gegenüber Kompaktkameras viele Vorteile und sie lässt sich vor allem wegen der Wechselobjektive an nahezu jede Situation anpassen. Zudem ist der Sensor oft größer und liefert daher deutlich bessere Bildqualitäten und eröffnet größere Gestaltungsfreiheiten.

Dieses offene System hat aber einen ganz gravierenden Nachteil:

Jedes Mal, wenn Du das Objektiv abnimmst, kann Staub aus der Umgebungsluft in das Gehäuse geraten und sich auf den Spiegel, die Seitenwände oder die Mattscheibe legen (sofern vorhanden).

So ein kleiner Fleck (s. Auschnitt) ist kaum störend und lohnt keinen Aufwand für eine Reinigung.
So ein kleiner Fleck (s. Ausschnitt) ist kaum störend und lohnt keinen Aufwand für eine Reinigung.

Solange sich dieser Staub auf den Spiegel oder die Mattscheibe beschränkt, ist er zwar störend sichtbar, aber hat keine Auswirkungen auf das Foto.

Allerdings besteht jedes Mal, wenn Du die Kamera auslöst, durch die Spiegel- und/oder Verschlussbewegung die Möglichkeit, dass der Staub seinen Weg auf den Tiefpassfilter vor dem Sensor findet.

Dort wird dann aus einem kleinen Ärgernis ein – in Extremfällen – ernst zu nehmendes Problem.

Solange Du mit offener Blende fotografierst, wirst Du nur sehr große Staubpartikel und Flusen sehen. Ab Blende 11 werden dann aber auch kleinere Staubteile sichtbar, und bei Blende 22 denkt man irgendwann, jemand hätte den Sensor gepudert. Mit bloßem Auge sind diese Staubkörner auf dem Tiefpassfilter kaum wahrnehmbar.

Sieht das Bild aber so aus, wird es Zeit zu handeln. (Bildausschnitt)
Sieht das Bild aber so aus, wird es Zeit zu handeln. (Bildausschnitt)

Auch lange Brennweiten mit Autofokus können das Problem verstärken, denn manche Objektive wirken durch die Bewegung der Linsen wie eine Luftpumpe: Der Staub im Spiegelkasten wird aufgewirbelt.

Selbst wenn Du nur ein Objektiv hast und daher nie Objektive wechselst, wird sich unter Umständen feiner Abrieb in der Mechanik des Spiegels lösen und feinsten Staub produzieren.

Natürlich sind vereinzelte Staubflecken noch kein Grund, sich Gedanken zu machen, da sich die Flecken in jedem Bildbearbeitungsprogramm einfach wegstempeln lassen. Auf Dauer ist das aber eine mühsame Prozedur.

Die integrierte Sensorreinigung

Seit einigen Jahren bieten daher viele Hersteller serienmäßig in den meisten Modellen eine integrierte Sensorreinigung an.

Der Tiefpassfilter vor dem Bildsensor ist dann oft mit einer speziellen Antihaftschicht (Teflon) versehen. Über piezoelektrische Elemente wird der Tiefpassfilter in Schwingungen versetzt, lose anhaftender Staub wird entfernt, verbleibt zwar im Spiegelkasten, wird dort aber von einer speziellen Haftfläche gebunden.

Sensoren selbst zu reinigen ist keine Zauberei.
Sensoren selbst zu reinigen ist keine Zauberei.

Die interne Sensorreinigung wird meist automatisch durchgeführt und zwar immer, wenn der On-/Off-Schalter betätigt wird. Bei einigen Modellen kann man diesen Vorgang auch manuell in Form einer Intensivreinigung durchführen.

Normale Schwebeteilchen, die sich in der Luft befinden, lassen sich durch die automatische Reinigung gut beseitigen. Spätestens wenn der Sensor in Kontakt mit Blütenpollen kommt (gerade Pollen von Birken-  und Linden sind da „sehr beliebt“), lassen sich die anhaftenden Staubteilchen nicht mehr durch reine Vibrationen entfernen.

Schritt für Schritt die interne Reinigung selbst anstoßen (am Beispiel Canon):

Das beste Ergebnis erzielst Du, wenn Du dem Staub auch die Chance gibst, sich vom Sensor zu lösen. Während des Reinigungsvorgangs solltest Du daher die Kamera mit dem Bajonett nach unten halten (als wenn Du den Boden fotografieren willst).

Die manuelle Sensorreinigung

Wenn sich hartnäckiger Staub auf dem Sensor festgesetzt hat, dann hilft auch die beste automatische Reinigung nichts: Der Staub bleibt, wo er ist.

Spätestens jetzt musst Du Dir Gedanken machen, was zu tun ist.

Viele Händler bieten die erste Reinigung kostenlos an.

Sofern also eine Werkstatt in der Nähe ist und die Kamera nicht erst wochenlang eingeschickt werden muss, solltest Du diesen Service wahrnehmen. Doch spätestens beim zweiten Mal kostet es Geld. 30 bis 60 € für eine Reinigung sind in der Regel feste Sätze, die sich auf Dauer doch deutlich summieren können. Mit ruhiger Hand und dem richtigen Werkzeug lässt sich die Sensorreinigung allerdings auch selbst durchführen.

Fünf Methoden zur manuellen Sensorreinigung

Grundsätzlich gibt es verschiedene Vorgehensweisen, um den Sensor zu reinigen: Absaugen, abblasen, trocken abpinseln, trocken abwischen und feucht abwischen. Die Methoden sind höchst unterschiedlich – die Ergebnisse auch.

1. Absaugen

Wir haben in den Foren manchmal von einer Methode gelesen, bei der der Staub einfach abgesaugt wird.

Die Idee ist so einfach wie bestechend, aber fast immer ebenso untauglich.

Haushaltsstaubsauger sind selbst mit gedrosselter Leistung viel zu stark, und Du läufst Gefahr, die empfindlichen mechanischen Bauteile dauerhaft zu beschädigen. Wenn Du es unbedingt testen willst, nimm einen Tastaturstaubsauger, der per USB mit Strom versorgt wird: Die Saugleistung ist gering, reicht aber aus, den losen Staub zu entfernen.

Statisch am Sensor haftenden Staub wirst Du mit solchen Saugern allerdings nicht entfernen können, ebenso wenig wie Blütenpollen. Dabei erweisen sich Linden- und Birkenpollen als besonders hartnäckig und zahlreich.

Unser Tipp: Finger weg davon!

2. Abblasen

Das Abblasen ist gegenüber dem Absaugen erheblich wirksamer, wenn Du es richtig machst.

Dazu solltest Du die Öffnung der Kamera beim Blasen nach unten halten, damit der gelöste Staub auch herausfallen kann. Verwendet auf keinen Fall elektrische Druckluftgeräte, da die Druckluft oft geringe Spuren von Öl enthält – und das wäre eine Katastrophe für den Sensor.

Ein einfacher Blasebalg hilft, den losen Staub schnell zu entfernen.
Ein einfacher Blasebalg hilft, den losen Staub schnell zu entfernen.

Auch industrielle Kompressorluft in Dosen enthält Reste von Wasser oder Öl.

Als praktikabelste Lösung haben sich kleine Gummibälge (Klistiere) aus der Apotheke erwiesen, die dort für wenige Euro erhältlich sind. Probiere den Blasebalg auf jeden Fall vor dem ersten Einsatz an einem sauberen Spiegel aus, um sicher zu sein, dass er kein Talkum enthält, der sich sonst über dem Spiegel verteilen würde.

Das Ausblasen ist insbesondere unterwegs die schnellste und effektivste Methode und hat den positiven Nebeneffekt, dass im selben Arbeitsschritt auch Staubpartikel auf den im Spiegelkammerboden eingelassenen Autofokus-Sensorlinsen mit entfernt werden. Oftmals ist ein partieller Ausfall einzelner Autofokus-Messfelder von solchen Staubpartikeln verursacht.

Unser Tipp: Auch für Anfänger geeignet.

3. Abpinseln

Der Blasebalg kann nur begrenzt haftenden Staub vom Sensor entfernen. Eine ergänzende Methode ist daher das trockene Abpinseln des Sensors mit einem sehr weichen, statisch aufgeladenen Pinsel, der nicht nur den Staub löst, sondern ihn an sich bindet und so aus der Kamera entfernt.

Im Fotozubehör findest Du spezielle Pinsel, die zwischen 60 und 80 € kosten. Alternativ kannst Du aber auch im Künstlerbedarf einen großen, weichen Synthetikpinsel (auf keinen Fall Tierhaare!) für 5 bis 10 € erstehen. Diesen Pinsel musst Du vor dem Einsatz gründlich auswaschen und trocknen. Auch hier ist anschließend der Test an einem sauberen Spiegel angebracht, um sicherzugehen, dass keine Stärkereste mehr im Pinsel vorhanden sind (Stärke wird benutzt, um die Pinselspitze für den Verkauf zu formen).

Der Rest ist einfach: Halte die die Öffnung nach unten, und fahre ganz vorsichtig mit den Pinselhaaren über den Sensor. Streiche dabei immer nur in eine Richtung. Nach jedem Einsatz solltest Du den Pinsel sorgfältig reinigen und anschließend möglichst staubgeschützt lagern.

Unser Tipp: Bedingt geeignet

4. Trocken abwischen

Auch mit Hausmitteln lässt sich der Sensor reinigen.

Alles, was Du dafür benötigst, ist ein sauberer, unbenutzter Eislöffel aus Kunststoff und ein Brillenputztuch. Lege das Putztuch um den Löffel, und streiche dann vorsichtig über den Sensor.

Diese Methode funktioniert tatsächlich, setzt aber ein absolut sauberes Brillenputztuch voraus. Wenn sich auch nur ein Sandkorn in das Brillenputztuch verirrt, kann dies im ungünstigsten Fall den Tiefpassfilter zerkratzen. Dies wäre ein wirtschaftlicher Totalschaden der Kamera, da ein Austausch des Tiefpassfilters fällig wird.

Unser Tipp: Riskant

5. Feucht abwischen

Vorsicht: Die manuelle Sensorreinigung erfolgt auf eigene Gefahr! Wenn Du den Sensor selbst reinigt und dabei den Verschluss oder den Spiegel beschädigt, erlöschen alle Garantieleistungen. Reinige den Sensor daher nur selbst, wenn Du es Dir zutraust.

Die gängigste Methode ist die Kombination des breitflächigen Wischens zusammen mit einem Lösungsmittel, das ohne Rückstände verdampft. Die dazu verwendeten Werkzeuge sind sehr unterschiedlich, viele Fotografen nutzen Wattestäbchen zusammen mit Isopropanol.

Für die Wattestäbchen sollten wirklich nur Stäbchen der Marke Q-Tips verwendet werden, da diese fest gewickelt sind und nicht auf dem Sensor schon zerfallen. Das Isopropanol erhält man in der Apotheke und sollte hochrein sein. Leider bindet es auf Dauer Wasser aus der Luft und verdampft dann nicht mehr rückstandsfrei. Die dann bei der Reinigung entstehenden Schlieren sind umständlich zu entfernen.

Das Wattestäbchen hat nur eine kleine Auflagefläche. Wenn Du nicht sehr genau arbeitest, verteilst Du den Staub auf dem Sensor statt ihn zu entfernen.

Ein handelsübliches Set für eine Nassreinigung des Sensors bekommen Sie für rund 20 €. Es reicht für 50 bis 100 Reinigungen. Im Bild sehen Sie die Sensor-Pads in den Breiten für Nikon und Canon, Sticks zur Reinigung des Spiegelkastens, die Pads und die Reinigungsflüssigkeit.
Ein handelsübliches Set für eine Nassreinigung des Sensors bekommst Du für rund 20 €. Es reicht für 50 bis 100 Reinigungen. Im Bild siehst Du das Sensor-Pad, die Pads, einen Blasebalg und die Reinigungsflüssigkeit (Der Tesafilm dient nur zur Befestigung des Tuchs)

Als praktikabelste Lösung haben sich die Sets der Firma Micro-Tools erwiesen.

Diese Firma bietet sogenannte Sensor-Wands an, kleine Spatel, die passend zum jeweiligen Sensortyp die richtige Breite haben und mit einem fusselfreien Tuch umwickelt sind.

Dazu gibt es dann die passende Reinigungsflüssigkeit. Der einzelne, fertig verpackte Sensor-Wand ist recht teuer, er kostet pro Stück circa 7 €. Günstiger ist es, wenn Du Dir ein fertiges Set kaufst, bestehend aus einem Sensor-Wand, der Reinigungsflüssigkeit und 100 im Reinraum verpackten Tüchern und die Tücher dann selbst faltet.

So ein Set kostet um die 20 € und reicht für mehr Reinigungen, als eine Kamera während ihres ganzen Gerätelebens brauchen wird. Dem Set liegt eine Anleitung bei, wie man die Tücher um den Spatel faltet und fixiert.

Sollte Dir die Flüssigkeit ausgehen, kannst Du diese für wenig Geld in der Apotheke nachkaufen (es handelt sich um Methanol). Aber Achtung: Methanol ist giftig! Du wirst dem Apotheker erklären müssen, wofür Du das Methanol brauchst und Du solltest Dir den sicheren Umgang erklären lassen.

Dafür erhältst Du dann aber ein Reinigungsmittel, das völlig rückstandsfrei verdampft.

Schritt für Schritt: die Sensorreinigung nass durchführen

Die Kamera sollte mit einem Netzteil an den Strom angeschlossen werden oder mit frisch aufgeladenen Akkus ausgestattet sein. Denn wenn sie während der Reinigung plötzlich keinen Strom mehr hat, kann der Spiegel herunterklappen und am Reinigungsgerät zerbrechen. In diesem Zustand bleibt die Kamera, bis sie ausgeschaltet wird.

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1. Suche Dir einen möglichst staubfreien Platz und lege das benötigte Werkzeug bereit: Spatel, Reinigungsflüssigkeit, Reinigungstuch und Tesafilm.
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2. Bereite den Spatel für die Nassreinigung vor: Lege das Tuch auf eine möglichst staubfreie Fläche und falte es einmal in der Vertikalen.
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3. Lege den Spatel wie im Bild dargestellt mittig zwischen die beiden Tuchhälften.
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4. Falte nun die linke Seite wie im Bild gezeigt leicht diagonal nach innen,…
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5. … und wiederhole diesen Vorgang mit der rechten Seite.
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6. Mit etwas Tesafilm befestigst Du das Tuch nun fest am Spatel. Achte dabei unbedingt darauf, dass das Tuch an der oberen Kante stramm und faltenfrei anliegt. Bei dieser Prozedur solltest Du darauf bedacht sein, diese Kante nicht mit den Fingern zu berühren, da sonst ein unerwünschter Transfer von Schweiß und Fetten erfolgen kann.
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7. Entferne das Objektiv, blase mit dem Blasebalg den Spiegelkasten bei geschlossenem Spiegel und Verschluss aus. Halte dabei die Bajonettöffnung nach unten.
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8. Als Nächstes sorge für freien Zugang zum Sensor: Wähle dazu im jeweiligen Kameramenü die Sensorreinigung und dann eine Option: Manuelle Reinigung (oder vergleichbare Bezeichnung). Sobald Du dies bestätigst hast, klappt der Spiegel hoch, und der Verschluss öffnet sich. Der Sensor zeichnet kein Bild auf und kann nicht überhitzen.
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9. Setze jetzt den Spatel vorsichtig auf eine der Kanten des Sensors. Wenn Du das richtige Set gekauft hast, sollte der Spatel exakt die Breite Eures Sensors haben. Streicht behutsam mit einem gleichmäßigen Strich über den Sensor. Achte darauf, ob der Sensor mit der Reinigungsflüssigkeit gleichmäßig benetzt wurde. Daran erkennst Du, ob der Spatel korrekt aufgelegen hat.

Diesen Vorgang wiederholst Du dann ein- bis zweimal. Achte bitte dabei besonders auf die Kanten und Ecken.

Wenn Du nicht sauber arbeitest, verdichtest Du den Staub nur am Rand.

Kontrolliere dann am Ende den Erfolg der Reinigung. Setze dafür das Objektiv wieder auf, und mache eine Testaufnahme vor einer weißen Wand (manueller Fokus, unscharf, Blende 22). Kontrolliere anhand der Aufnahme, ob noch Staub vorhanden ist, vor allem an den Bildrändern.

Unser Tipp: Die beste und sauberste Methode, wenn man nicht zwei linke Hände hat.

Zwei untaugliche Reinigungsmethoden

Du wirst immer wieder auf Reinigungsmethoden stoßen, die vielversprechend klingen.

Die meisten davon sind leider untauglich.

Manche dieser Methoden zur Sensorreinigung können sogar die Kamera beschädigen.

1. Klebeband

In einigen Foto-Foren findest Du den Tipp, den Sensor mit einem Klebeband abzukleben und dieses dann vorsichtig abzuziehen. Geraten wird, nur das Scotch Magictape zu verwenden, da dieses rückstandsfrei zu entfernen sei.

Diese Aussage gehört aber in das Reich der Fabeln.

Die Filter vor dem Sensor sind hoch präzise und speziell vergütete Gläser und selbst kaum messbare Rückstände im Bereich von einigen Mikrometern verändern die optischen Eigenschaften des Sensors. Außerdem ist es eine ziemliche Fummelarbeit, das Klebeband auf den Sensor zu bringen und wieder zu entfernen.

Und gefährlich ist es auch: Spiegelmechanik und Verschluss sind schnell beschädigt, da Finger als Werkzeug doch ein wenig zu grob sind für die Feinmechanik einer Digitalkamera.

Unser Tipp: Klebeband taugt zum Einpacken von Geschenken, aber nicht zum Einpacken von Staub.

2. Discofilm

Einige kennen vielleicht noch aus den Zeiten der Schallplatten den Discofilm, eine etwas zähe Flüssigkeit, die nach dem Auftragen zu einer Folie aushärtet und dann abgezogen werden kann. Mit dem Discofilm wurden Schallplatten gereinigt, um den Staub aus den Rillen zu entfernen.

Diese Methode scheint – richtig angewandt – sehr gut zu funktionieren.

Der Hersteller wirbt damit, dass sich der Film vollständig in Wasser auflösen lässt.

Bevor Du diese Methode testest, solltet Du aber einige Dinge berücksichtigen. Denke daran, was passiert, wenn der Discofilm verläuft und auf den Verschluss oder die Spiegelmechanik gerät oder gar den Autofokus-Sensor erreicht.

Wenn außerdem doch mal ein kleiner Rest auf dem Sensor verbleibt, weil der Film nicht gleichmäßig gedeckt hat, hast Du ein echtes Problem: Mit welchem Werkzeug willst Du millimeterkleine Reste entfernen? Mit Wasser willst Du vermutlich nicht in Deiner Kamera arbeiten, wenn Du danach damit noch Fotos machen willst.

Unser Tipp: Flüssigen Kunststoff in die Kamera zu schütten, macht uns Angst.

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9 Kommentare

  1. Pingback: Reinigung mit Tüchern, Lappen und Mikrofaser – Fotoschule

  2. Jürgen
      November 26, 2017 at 4:13 PM
    Kommentar bewerten

    Ich habe mich gewundert woher die kleinen Punkte auf den Fotos kommen und habe dann versucht mittels Bearbeitungsprogramm sie zu entfernen.
    Es ging nur bedingt und war mühselig. Speziell bei unwiederbringlichen Aufnahmen ist es sehr ärgerlich. Ich habe dann den Entschluß gefasst die Kamera zur Reinigung zu bringen. War zwar etwas teuer aber es hat sich gelohnt. Selbst Hand anzulegen ist mir doch zu riskant.

  3. Markus
      Dezember 21, 2016 at 9:46 AM
    Kommentar bewerten

    Was ist mit Adäsionstupfern? Wieso werden die nicht erwähnt?

    1. Andreas Fengler
        Februar 25, 2017 at 2:11 PM
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      weil das auch nur überteuerte Mist ist! Damit bekommt man auch nur losen Staub heraus und dafür reicht ein Blasebalg! Woher ich das weiß? Eigene Erfahrung! Wollte auch besonders vorsichtig sein … nur blöd wenn es nicht alles wegbekommt! Teuerer Spaß

  4. Sina
      Oktober 30, 2016 at 11:09 AM
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    Hallo! Habe gerade auf meiner Nikon d5200 den Menüpunkt Bildsensor-Reinigung angewählt und die Kamera ist direkt zur Reinigung übergegangen ohne das ich irgendwelche Anweisungen bekommen habe. So seitdem (ca 25min) kann ich meine Kamera nicht mehr bedienen,weder aus noch anschalten. Meine Frage: läuft da alles richtig? Wenn ja,wie lange dauert die Reinigung? Viele Grüße Sina

  5. Streblow
      Oktober 7, 2016 at 3:55 PM
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    Hallo, vorab: habe selbst zuvor noch NIE einen Sensor gereinigt. Erst ein Video über Discofilm hat mich von der Methode überzeugt.

    – “Denke daran, was passiert, wenn der Discofilm verläuft und ……”

    Wer das schreibt, kennt das Produkt nicht. Discofilm verläuft nicht!
    (Honig ist dagegen flüssig wie Wasser!) Mit dem Pinsel in der Mitte aufgetragen und zum Rand hin vertrieben… da läuft nichts in die Kamera.
    Siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=6s_AxUWFXe4
    Trotzdem: eine ruhige Hand ist Voraussetzung!!

    – “Wenn außerdem doch mal ein kleiner Rest auf dem Sensor verbleibt, weil der Film nicht gleichmäßig gedeckt hat, hast Du ein echtes Problem”

    So, schon ausprobiert?

    – “Mit welchem Werkzeug willst Du millimeterkleine Reste entfernen? Mit Wasser …”

    ganz einfach: Sensorfilm wird noch einmal aufgetragen und löst logischerweise die Rest an, weil gleiches Material. Übrigens ist das ein Zeichen dafür, daß an diesen Stellen Sensorfilm zu dünn aufgetragen wurde.

    Abschließend: ausreichend dick auftragen und vor allem Zeit lassen mit dem Trocknen. Eile schadet bei dem Verfahren!

  6.   August 6, 2016 at 4:32 PM
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    Ja,ich habe gute und schlechte Erfahrungen beim Sensorreinigen gemacht.
    Mit Microtools geht es preiswert und gut.So richtig sauber ist er aber erst nach 4-6 Durchgängen und man darf jede Seite vom Tuch nur 1x benutzen,sonst verteilt man den aufgenommenen Dreck wieder.Bei meinen Halbformat Kameras ging das ..bei meiner D800 habe ich dann die AF Klappe berührt-kostete 80 € Reperatur bei Nikon.Seit dem hab ich meine D 750 noch nicht gereinigt,ist aber auch noch ok.Ich glaube ,das viel vom Dreck auch hausgemacht ist,weil bei schnellen Serien wie bei meiner D500 wird doch allerhand Fett oder sowas von der Spiegel und Verschlussmechanik Richtung Sensor geschleudert,bei denen hab ich Sensordreck bei Einzelbild nicht.
    Warum gibt es im Bajonett vorne keine Glasscheibe an die man gut herrankommt zum reinigen und der restliche raum dahinter ist staubfrei ??? Sigma hatte sowas mal (oder hat)
    Grüsse aus schweden: FrogfotoBernd

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