Colourclass Lofoten: Folge 6 – Druckerprofilierung, ICC-Profile und Druck

Wir nehmen Dich, in Kooperation mit EIZO, mit auf die Lofoten in Norwegen. In dieser sechsteiligen Videoserie lernst Du jeden Freitag anhand eindrucksvoller Bilder den vollständigen Workflow der Landschaftsfotografie kennen – von der Anreise, über die Location-Planung, das Fotografieren vor Ort bis zur anschließenden Bildbearbeitung und dem Druck.

Die Serie im Überblick

Auf diese Videos konntest Du Dich in den letzten Wochen freuen:

Am Ziel

Wir sind auf der Zielgeraden: Der Ausdruck der so einmaligen Fotos, entstanden in atemberaubender Umgebung, den Lofoten, steht an. Auch in dieser Folge erhältst Du von Christian praktische und detaillierte Hintergrundinformationen dazu, den perfekten Ausdruck in den Händen zu halten. Er beantwortet dazu Fragen zu den Themen: Was sind ICC-Profile, was ist ein Softproof und wie kannst Du schon am Monitor sehen, was der Drucker auf welchem Papier ausdrucken wird?

Die Protagonisten

Die Profis Christian Ohlig und Serdar Ugurlu werden Dich auf der Reise begleiten. Christian Ohlig ist Farbmanagementprofi von EIZO und Serdar Ugurlu Landschaftsfotograf und Lofotenkenner. Doch wo befindet sich diese Landschaft genau?

Die Lofoten

Wenige Wochen im Jahr ermöglicht die norwegische Inselgruppe Lofoten, ca. 100 – 300km nördlich des Polarkreises gelegen, eine „Dauerdämmerung“. In dieser Zeit geht die Sonne nie ganz unter. Der flache Sonnenstand erzeugt über Stunden hinweg schräg einfallendes Licht, das auch während der „Nachtstunden“ die komplette Landschaft in goldenes Licht taucht. Dieses Zusammenspiel aus einzigartiger Natur und einmaligem Licht stellt die ideale Kulisse für eine atemberaubende Landschaftsfotografie. Grund genug, eine Reise dorthin zu wagen.

Um auf feinstem Papier die fotografischen Ergebnisse der einmaligen Lofoten-Landschaft in den Händen zu halten, sind es nur noch ein paar Schritte. Welche notwendig sind, erfährst Du hier im Video.

Folge 6: Druckerprofilierung, ICC-Profile, Papier & Druckereinstellungen und Druck


(Falls das Video nicht angezeigt wird, kannst Du es hier direkt aufrufen.)

Alle Folgen auf einen Blick

Diese war die letzte Folge der sechsteiligen Serie. Hier hast Du aber alle Folgen noch einmal auf einen Blick und hintereinander weg in der Playlist (klicke links oben ins Video, dann bekommst Du alle Videos aufgelistet):

Exklusives Interview mit Christian Ohlig

Lies hier das Interview mit Profi-Fotograf und Hauptakteur der Videoreihe Christian Ohlig.
EIZO und wir hoffen, dass Dir die Serie gefallen hat. Welche Folge hat Dir am meisten gefallen und warum?

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9 Kommentare

  1. Josef Koenig
    Josef König
      Oktober 8, 2018 at 4:38 PM
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    Vielen Dank für diese großartige Video-Serie!
    Ich habe extrem viel gelernt – insbesondere der Teil über den Filtereinsatz war für mich sehr aufschlussreich. Jetzt weiß ich, warum hier Photoshop alleine zuwenig ist.

  2. Marina
      August 28, 2018 at 12:07 PM
    Kommentar bewerten

    Ich kann mich mit der ganzen Videoreihe und den daraus mutmaßlich zu erziehlenden Mehrwert irgendwie überhaupt nicht anfreunden. Ihr verwendet extrem teures Equipment bzw. suggeriert, dass man dieses benötigt wie die Eizo Monitore mit eingebauter Farbkalibrierung. Ihr verwendet richtig teure Kameras wie die Fuji GFX neben dem ganzen anderen HiEnd Kram. Und trotz allem zeigt ihr nicht mal, wie es vorher / nachher aussieht. Alle in den Videos gezeigten Bilder bekommt wirklich jeder hin, der eine Kamera halbwegs bedienen kann. Ich sehe nicht den geringsten Vorteil und sag es aus voller Überzeugung, dass ich dieses auch mit einem 08/15 MediaMarkt Monitor und gewöhnlicher DSLR Kamera hinbekomme. Zweiter Kritikpunkt. Was nutzt ein überteuerter farbkalibrierbarer Monitor, wenn 99.9% derjenigen euer Bild auf nicht kalibrierte Monitoren anschaut. Dieser ganze Prozess ist doch nur für Mediengestalter und Verlage interessant, welche Bilder für hochwertige Printmedien benötigen. Für den ganz normalen Hobbyfotografen ist das alles doch mit Kanonen auf Spatzen schiessen.

    1.   September 6, 2018 at 10:55 PM
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      Hallo „Marina“, ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du kein Troll bist.
      An keinem Punkt sagen wir, dass man diese Fotos nur mit der genutzten Ausrüstung hin bekommt. Wir suggerieren das auch nicht.
      Hätte man die Bilder auch mit einer Einsteiger-Consumer-DSLR hin bekommen? Selbstverständlich. Natürlich nicht in der Auflösung und Qualität. Aber bekanntlich macht der Fotograf ja das Foto und nicht die Ausrüstung. Aber da gestehst du mir ja auch keine nennenswerte Kompetenz zu… ;)
      Warum sollte man als Fotograf einen Grafikmonitor nutzen? Nun, wenn man seine Bilder drucken will, egal ob selbst oder außer Haus, beantwortet sich die Frage schnell selbst, wenn die Ergebnisse zurück kommen. Ob die der Erwartung des Fotografen entsprechen, ist ohne einen kalibrierten Grafik-Monitor reine Glückssache. In meinen Seminaren sitzen immer zahlreiche Hobbyfotografen, die einfach kein Matching zwischen Bildschirmdarstellung und Ausdruck hinbekommen. Dadurch entstehen teure Fehldrucke und Frust. Das hat nichts mit Kanonen und Spatzen zu tun. Das hat einfach damit zu tun, dass die digitale Dunkelkammer integraler Bestandteil der Fotoausrüstung ist.
      Wenn du scharfe Bilder willst, brauchst du gute Objektive. Wenn du eine präzise Bilddarstellung von digitalen Bildern willst, brauchst du einen kalibrierten Grafik-Monitor. Hobby oder Profi.
      Und warum sollte ich einen kalibrierten Grafik-Monitor benutzen, wenn die Betrachter nicht über einen solchen verfügen? Nun, ganz einfach: Damit deine Bilder wenigstens bei den Betrachtern, die ein kalibriertes System haben, so aussehen, wie du dir das gedacht hast. Denn deine Bilder sind dein Aushängeschild als Fotograf. Wenn du damit Geld verdienen willst, sollte man dafür sorgen, dass die Bilder bei potentiellen Kunden mit kalibrierten System korrekt aussehen. Aber auch der Hobbyfotograf möchte doch, dass die eigenen Bildern (wenigsten auf den Monitoren von Betrachtern, die ihre Systeme kalibrieren) gut aussehen, oder?
      Wenn du nicht druckst und es dir völlig egal ist, wie deine Bilder aussehen, brauchst du in der Tat keinen kalibrierten Grafik-Monitor. Und wenn du deine Bilder nur in den sozialen Netzwerken hochladen möchtest, „brauchst“ du möglicherweise überhaupt keine Fotoausrüstung, sondern kommst mit einem Smartphone hin. Das ist immer eine Frage des eigenen Anspruchs.

  3. Patrick Lehmann
      August 24, 2018 at 12:17 PM
    Kommentar bewerten

    mmh,
    das wieder ist ja ganz cool…aber irgendwie wurde beim Softproof..die Gamut prüfung vergessen..jedenfalls habe ich sie nicht gesehen, diese ist aber schon recht wichtig, da auch beim zielfarbraum noch farben außerhalb des druckbaren liegen können, das hat rot sehr gerne mal.

    1. Patrick Lehmann
        August 24, 2018 at 12:17 PM
      Kommentar bewerten

      ich meine das VIDEO ist cool

    2.   August 28, 2018 at 9:33 AM
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      Hallo Patrick,
      vergessen haben wir das natürlich nicht. Aber unsere Filme geben nur einen Überblick über die grundsätzlichen Abläufe des Farbmanagements, worin wir nicht auf alle Details eingehen können. Es gibt natürlich noch zahlreiche weitere Details, wie die von dir angesprochene Gamut-Warning, die Validierung des Kalibrierungsergebnisses oder die Justage des Monitorprofils auf die Besonderheiten der Wahrnehmung des konkreten Betrachters, um nur drei weitere Themen zu nennen, mit denen man zu einem noch präziseren Ergebnis kommen kann.
      Wir haben uns aber in dieser Serie auf die grundlegenden Bestandteile des Farbmanagements beschränkt, bei deren Beachtung die Softproofansicht schon sehr nah an das spätere Druckergebnis heran kommt. Mehr geht natürlich immer, aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass die meisten unsere Nutzer mit diesem vorgestellten Workflow zu den Ergebnissen kommen, die sie sich vorgestellt haben.
      Viele Grüße, Christian Ohlig von EIZO

  4. Jutta
      August 24, 2018 at 11:22 AM
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    Schade, dass diese tolle Serie schon zu Ende ist!
    Für mich war sie sehr lehrreich, auch wenn ich die Ausrüstung in dieser Form wohl niemals zur Verfügung haben werde ;-)
    Am meisten hat mir Folge 3 gebracht. Endlich habe ich das Histogramm verstanden und gesehen, wofür Filter gedacht sind.
    Die Location ist toll und was Ihr draus gemacht habt ist der Wahnsinn!!!!
    Vielleicht könntet Ihr ja noch eine 7. Folge mit einigen Bildern zeigen???? Mich würde das sehr freuen.
    Auf jeden Fall ganz herzlichen Dank an Euch, dass wir teilhaben durften!!!
    Macht weiter so!!!
    LG Jutta

    1.   August 24, 2018 at 2:09 PM
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      Zur Info:
      Am Ende folgender Seite sind Bilder zum Making Of und Desktop-Hintergründe zum Download zu finden: https://www.eizo.de/colourclass/

    2.   August 28, 2018 at 11:54 AM
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      Hey Jutta,
      ich freue mich sehr, dass dich unsere Filme weitergebracht haben und dass dir meine Bilder gefallen. Wenn du mehr Bilder sehen willst, besuch doch mal unsere Instagram-Seite: https://www.instagram.com/eizo.de/?hl=de
      VG Christian

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