Fotos im Winter: Es geht auch ohne Eis und Schnee

In Zusammenarbeit mit SIGMA

Um diese Jahreszeit sind die Fotozeitschriften und Blogs voll mit Anleitungen, wie Du schöne Fotos im Winter machst. Auch in der Fotoschule findest Du bereits einen Artikel darüber, wie Du Wintermotive gekonnt einfängst.

Auf den Fotos sind meistens traumhafte Schneelandschaften und tolle Eisskulpturen zu sehen, die die Natur geformt hat. Diese Fotos sind toll, sie sind schön anzusehen und machen viel Freude.

Nun gibt es aber oft ein Problem: Es ist Winter, aber es gibt keinen Schnee.

Stattdessen ist es einfach düster, nass und kalt. Ein Kommentator schrieb kürzlich hier: „Es ist keine Kunst Traumfotos von Traumlandschaften zu machen“. Genau diesen Punkt wollen wir aufgreifen und passend zur Jahreszeit Hilfestellungen und Anregungen geben, wie Du interessante und im Idealfall schöne Fotos machen kannst, wenn sich die Natur partout nicht an die Jahreszeit halten will.

Mitten im Januar: Jeder hätte gern Schnee, Kälte und Eis. Die Realität sieht anders aus.

Wir haben uns für diesen Artikel daher auf den Weg gemacht und haben Winterfotos ganz ohne Schnee und (fast) ohne Eis fotografiert. Der Anspruch ist natürlich nicht hier nur perfekte Fotos zu zeigen. Es macht aus unserer Sicht keinen Sinn hier Fotos zu präsentieren, die „perfekt“ sind und in Umgebungen entstanden sind, die Du so nicht oder nur unter großem Aufwand erreichen wirst.

Daher begeben wir uns für diesen Artikel einfach vor die Haustüre und machen die Augen auf. Heute mit dem Ziel Dir Anregungen zu geben, auch unter widrigen Bedingungen das eine oder andere schöne oder zumindest interessante Motiv zu finden. Die Motive, die wir Dir zeigen, stehen nicht zwingend in einem Zusammenhang zueinander (bis auf die Tatsache, dass sie im Winter entstanden sind). Nimm sie als Anregung mit auf den Weg, um eigene neue Motive zu finden, wenn der Schnee fehlt.

Das Licht im Winter

Insbesondere in den dunkelsten Monaten des Jahres (Dezember und Januar) ist das Licht deutlich schwächer. Das reduzierte Licht ist ein Nachteil, weil Du aufgrund des kürzeren Tages weniger Zeit und in dieser Zeit auch weniger Licht zur Verfügung hast. Auf der anderen Seite, in einem speziellen Fall, hast Du zwar nicht mehr Licht, aber deutlich mehr Zeit zur Verfügung.

Sonnenlicht

Ich meine die Zeit des Sonnenaufgangs und des Sonnenuntergangs. Nun zeichnet sich unser Winter nicht unbedingt dadurch aus, dass Du ständig blauen Himmel und Sonne vorfindest. Aber solche Tage sind schon häufiger, als durchgehende Schneedecken.

Bedingt durch die Stellung der Erde zur Sonne (in unseren geographischen Breiten) versinkt die Sonne nicht wie im Sommer fast senkrecht am Horizont, sondern in einem diagonalen Winkel. Du hast dadurch mehr Zeit, die besonderen Farben des Sonnenuntergangs und der blauen Stunde für Deine Fotos zu nutzen.

Zugegeben: Es handelt sich hierbei nicht um spezifische Winterthemen, denn rein grundsätzlich kannst Du Sonnenuntergänge auch im Sommer fotografieren. Der Vorteil im Winter ist: Die Luft ist oft klarer, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang finden zu sehr zivilen Zeiten statt: Im Januar zum Beispiel zwischen 8 und 9 Uhr und am Nachmittag zwischen 16 und 17 Uhr.

Nun soll das Thema Sonnenuntergang hier wahrlich nicht der Schwerpunkt sein. Es soll nur ein Hinweis sein, welche Chancen sich durch veränderte Zeit und Dauer ergeben. Trotzdem zeige ich Dir an dieser Stelle einige Impressionen von Sonnenuntergängen, die im Winter entstanden sind.

28 mm | 1/125 Sek. | f/5,6 | ISO 640

In den Wintermonaten kommt der Kontrast zwischen der blauen Dämmerung und dem Rot der untergehenden Sonne besonders gut zur Geltung, insbesondere, weil die Landschaft selbst kaum zur „Farbigkeit“ beiträgt.

200 mm | 1/320 Sek. | f/11 | ISO 500

Natürlich steht nicht immer ein Strand oder das Meer zur Verfügung. Auch vor der Haustür kannst Du das besondere Licht einfangen. Ich habe in diesem Fall einfach auf die Halme fokussiert und die Belichtung so gewählt, dass die Halme nur als schwarzer Kontrast zu sehen sind. So konnte ich im (unscharfen) Hintergrund die komplette Bandbreite der Rottöne aufzeichnen.

Aufgrund des reduzierten Nahrungsangebotes finden sich Vögel häufiger in der Nähe der Menschen ein. Eine schöne Gelegenheit sie auch einmal ohne allzu große Brennweiten zu fotografieren.

Beispielhaft hier zwei Porträts einer Möwe, die sich brennend für das Futter im Vogelhaus interessierte und auf der Mauer am Garten auf eine Gelegenheit wartete. Die untergehende Sonne gab dem Foto eine besondere Atmosphäre und für den Winter fast untypische Wärme. Selbiges Foto im Sommer wäre erst zu sehr später Stunde möglich (wenn überhaupt).

Trübe, farblos und karg

Nach diesem kurzen Ausflug in das eher seltene sonnige Wetter zum Einstieg, möchte ich Dir zeigen, dass sich im Winter selbst bei trübem und „schlechten“ Wetter spannende Motive finden lassen.

Bevor ich zu den eigentlichen Motiven komme, noch ein kleiner Ausflug in die besonderen Gegebenheiten des Lichts. Kennst Du den Spruch: „In der grellen Mittagssonne, sind die Bilder für die Tonne!“?

Im Sommer gilt diese Aussage, auch im Frühherbst und im späten Frühling.

Im Winter nicht.

Die Sonne steht im Winter nicht so hoch, sie ist nicht so hell. Und wenn es wolkig ist, dann ist die Mittagszeit im Winter die einzige Zeit, bei der Du überhaupt ansprechendes und ausreichendes Licht vorfindest.

Was also tun bei trübem Wetter, ohne Schnee und ohne Frost?

Na ganz einfach: Geh fotografieren!

Auch wenn wir oft keinen Frost haben, eines haben wir fast jeden Winter: Nässe und Wasser. Beispielhaft zeige ich Dir nachfolgend einige Impressionen von Norbert, die mitten im Winter am Rhein entstanden sind (jeder andere Fluss und viele Seen bieten ähnlich schöne Wintermotive):

Einige Anmerkungen zu der kleinen Serie:

Winter ist eher farblos, durch das Gegenlicht verschwinden die Detailzeichnungen in den Bäumen. Sie reduzieren sich zu Konturen, die sich allerdings sehr schön grafisch vom dem hellen Hintergrund abheben. Um die eher grafische Wirkung zu unterstreichen, haben wir in diesem Fall die Fotos in schwarz-weiß dargestellt.

Bei der Bildgestaltung haben wir auf eine gefällige Bildaufteilung geachtet (angelehnt an die Drittelregel), dabei aber immer versucht kleine Elemente in die Fotos einzubinden. Sei es nun der Hund am Wasser, die Enten im Vordergrund, der einzelne Vogel im Himmel oder besondere Wolkenstrukturen.

Es sind oft die kleinen Elemente, die den feinen Unterschied ausmachen. Insofern lohnt es sich, die Fotos ein wenig genauer zu betrachten.

Die Drittelregel

Du kennst diese Fotos vielleicht schon aus dem Artikel über moderate Weitwinkel? Ich möchte an dieser Stelle unabhängig von der Brennweite und den reinen EXIF-Daten noch ein paar Worte zum Thema Bildgestaltung verlieren.

Es geht (im weitesten Sinne) um die Drittelregel. Wenn Du entscheiden müsstest, welches der beiden Fotos Dir besser gefällt, würdest Du mit hoher Wahrscheinlichkeit das linke Foto auswählen.

Warum?

Wegen der Drittelregel!

Dich mag diese Regel an dieser Stelle erstaunen, da der Horizont mittig liegt. Allerdings kannst Du die optisch gefälligen Drittel auch anders anlegen. Im Fall des linken Bildes ist ein Drittel des Fotos Astwerk und zwei Drittel Wasser und Himmel.

Was unterscheidet das rechte und linke Foto sonst? Das rechte Foto wird eingeengt, weil rechts und unten sich der Vordergrund ins Bild drängt. Es wirkt zu eng. Das linke Foto lässt unten und rechts mehr Raum und wirkt daher gefälliger.

Farbe im Winter

Schwarz-weiß ist zwar manchmal eine Lösung, um in ein eher tristes Foto etwas Dramatik zu bekommen, aber sicher kein Allheilmittel. Vor allem sieht man sich auf Dauer an der Farblosigkeit einfach satt.

Eine Lösung kann sein, indem Du mit kleinen Bearbeitungstricks und dem richtigen Auge fürs Motiv kleine Farbtupfer in die eher tristen Motive bekommst, denn auch im Winter findest Du in der Natur Farbe. Du musst sie nur sehen.

300 mm | 1/125 Sek. | f/8 | ISO 450

Der Winter ist die Zeit der Moose. Sie sind zwar auch zu den anderen Jahreszeiten vorhanden, aber verstecken sich dann unter der anderen Vegetation. Im Winter findest Du Moose auf Mauern und Steinen. Durch die fehlenden Blätter an Bäumen und Pflanzen sind sie einfacher zu entdecken und bekommen mehr Licht und lassen sich so einfacher fotografieren.

Dazu bedarf es nicht einmal eines Makroobjektivs. Diese Aufnahme ist mit einem relativ unspektakulären und älteren Tamron 28 – 300 mm entstanden. Zwischen Motiv und Kamera war ein Abstand von rund 50 cm. Sonne ist nicht nötig, da in der Aufnahme gar kein Himmel zu sehen ist. Es reicht einen lebendigen Bildstil zu wählen oder aber später die Farbsättigung für diesen Effekt leicht anzuheben.

35 mm | 1/125 Sek. | f/4,5 | ISO 100 | + 0,7 EV

Dieses Foto kennst Du vielleicht, da ich es in einem früheren Artikel schon verwendet habe. Hier zeige ich es allerdings in einem anderen Kontext. Das Tag ist dunstig, bewölkt. Das Wetter nimmt der Landschaft die wenige Farbe, die vorhanden ist.

Auch hier kommt wieder das Moos bzw. die Flechten ins Spiel, die den Stein im Vordergrund zu einem deutlichen farbigen Akzent im Foto machen. Im Sommer wäre die Wirkung völlig anders, da durch das umgebende Grün der Bäume der Farbakzent seine Wirkung verlieren würde und Flechten und Moose oft ausgetrocknet sind.

Nun möchte ich zu einer anderen Möglichkeit kommen, wie Du Farbakzente setzen kannst. Wenn Dir die Reihenfolge etwas zusammenhanglos erscheint, dann muss ich Dir insofern Recht geben, dass die einzige Zusammenhalt gebende Klammer das Thema „Winterfotos ohne Schnee und Eis“ ist.

Alle Fotos kannst Du einfach „so“ auf einem Spaziergang mit einer durchschnittlichen Kameraausrüstung bei nahezu jedem Wetter machen.

Hast Du ein kleines Gewässer in Deiner Nähe? Dann lohnt es sich auf der Motivsuche auch dann vorbei zu schauen, wenn die umgebende Landschaft kein Motiv bietet. Wasservögel finden sich gerade um diese Jahreszeit nah am Ufer ein und die männlichen Enten sind zum Beispiel schon wieder in ihrem Prachtkleid.

Als Anregung habe ich Dir zwei bewusst sehr unterschiedliche Fotos ausgewählt. Das linke Foto strahlt eher eine kalte Ruhe aus, die sich aus dem grauen, fast unbewegten (und daher spiegelnden), Wasser ergibt. Die beiden Stockenten geben die nötigen Farbkleckse, um das Foto aufzuwerten.

Ganz im Gegensatz dazu steht das rechte Foto. Die Enten haben beschlossen sich doch durch den Fotografen gestört zu fühlen und sich unter leichtem Protest auf das Wasser begeben. Im Vergleich lohnt es sich die EXIFs der beiden Fotos zu betrachten. Der Unterschied in der Blende beträgt etwas mehr als eine Stufe, der Unterschied in der wirksamen Schärfentiefe ist sehr groß. Er ergibt sich aus dem Zusammenhang mit der Brennweite und der Motivdistanz.

Die ISO wurden im rechten Foto deutlich nach oben geschraubt, um die Bewegung der Flügel einzufrieren. Das rechte Foto hat damit deutlich mehr Dynamik (im Sinne von Bewegung) als das linke. Die blauen Federn geben tolle Farbakzente.

Winterbilder leben oft von schönen und märchenhaften Schneelandschaften im Sonnenlicht bei blauem Himmel. Aber wie sehen dieselben Flächen aus, wenn kein Schnee liegt? Kannst Du trotzdem etwas daraus machen? Bei den beiden obigen Fotos habe ich es versucht.

Rechts siehst Du ein Foto eines Maisackers. Sichtbar abgeerntet, aber kein Schnee, kein blauer Himmel, eigentlich gar nichts, was zu einem Foto einlädt. Ich habe mich trotzdem daran versucht. Die Maisstoppel mit etwas Kontrast und der Objektivvignette (nicht hinzugefügt, sondern nur etwas betont) ergeben schon ein ganz anständiges Foto. Mir fehlte der letzte Kick (obwohl ich diesbezüglich schon andere Meinungen gehört habe).

Das linke Foto zeigt dann meine „erweiterte“ Version. Ich habe einfach etwas gesucht, was dem Foto einen Farbakzent gibt und bin so auf einen der vielen auf dem Feld verbliebenen Maiskolben gekommen. Ich habe ihn von den Blättern befreit und versucht so im Bild zu arrangieren, dass nicht nur die Farbe, sondern auch die Schärfe den Blick führt und das Foto interessanter macht. Entscheide Du selbst.

Du findest keinen Maiskolben? Macht nix. Auch zu Boden gefallene Hagebutten oder ein einzelnes verbliebenes Herbstblatt in rot oder gelb hat eine ähnliche Wirkung.

Ich werde dem Thema untreu

Zum Abschluss dieses Artikels werde ich dem Titel ein wenig untreu. Dies hat aber einen besonderen Grund. Ich möchte kurz erläutern warum. Schnee und Eis fehlen bei uns im Winter oft allein deshalb, weil die Temperaturen knapp über Null liegen, die Seen frieren nicht zu und der Schnee bleibt nicht liegen oder bildet bestenfalls nur unansehnlichen braunweißen Matsch, der niemanden reizt die Kamera zu zücken.

Trotzdem lohnt es sich für Dich einen Blick an naheliegende Gewässer zu werfen. Die Kombination aus Wind, Wasser und Temperaturen knapp über Null (also 1 bis 2° Celsius) reicht aus, um an den Ästen von ufernahen Bäumen wunderschöne Eisformen zu produzieren. Die Chance solche Eisformen zu finden, ist aus nachvollziehbaren Gründen in den Morgenstunden höher als gegen Abend. Mit ein wenig Glück und offenen Augen findest Du selbst bei schneelosen Wintern schöne winterliche Motive.

Apropos Morgenstunden: Ich bin tatsächlich für diesen Artikel zwei Mal noch vor Sonnenaufgang morgens losgezogen, um Aufnahmen zu machen. Leider ist mir an dem einen Morgen eine meiner Speicherkarten abgeraucht und ich konnte nur ein einziges Foto von der Karte retten:

600 mm | 1/640 Sek. | f/6,3 | ISO 5.000

Es gibt hier keinen wirklichen Zusammenhang zum Winter, nur soviel, dass Rehe gern in der Morgendämmerung aktiv sind und diese eben im Winter zu einer Zeit stattfindet, die noch erträglich ist.

Was hier wie Winter aussieht, ist eigentlich keiner (bezogen auf das Motiv). Der weiße Untergrund ist im Grunde nur ein Acker mit Wintergetreide und ein wenig Raureif, der durch den Teleeffekt soweit verdichtet wird, dass es aussieht, als wäre die Fläche komplett weiß.

Fazit

Winterlandschaften mit Schnee, Reif und Eis sind toll, insbesondere bei bestem Wetter mit dem blauen Himmel als Kontrast. Auf der anderen Seite kann es auch frustrieren solche Aufnahmen zu sehen und beim Blick aus dem Fenster zu erkennen: Das wird nix.

Genau dieses Gefühl kenne ich und war der Anlass diesen Artikel zu schreiben. Ich möchte Dir Mut machen, Deine Kamera zu nehmen und auch dann schöne Fotos im Winter zu machen, wenn eigentlich kein Winter ist.

Ein gutes Auge, ein wenig Kreativität reicht aus, um auch dann schöne Fotos zu machen, wenn Du eigentlich glaubst, dass Du bei dem Wetter gar keine schönen Fotos machen kannst. Viel Spaß und vor allem Erfolg bei Deinen Versuchen.

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13 Kommentare

  1.   Februar 20, 2018 at 2:30 AM
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    @Triebel Martin. Ja schick mal, würde gerne was aus Thüringen sehen… ;)

  2.   Februar 18, 2018 at 12:48 PM
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    Ich liebe Schmuddelwetter und tummel mich da gerne in der Landschaft!
    Besonders das Eifelwetter an der Rennstrecke hat für mich einen besonderen Reiz, viele packen da ihre Ausrüstung zusammen und gehen. Ich packe meine Ausrüstung regensicher ein und bleibe. Probiere eine Menge an Einstellungen und bin immer wieder sehr erfreut was auch bei schlechtem Wetter geht. Nur probieren geht über studieren!
    Viele Grüße
    Günter

  3.   Februar 18, 2018 at 11:47 AM
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    Jede Jahreszeit hat Ihre Reize, vorallen wenn wir diese mit unseren Kameras wieder entdecken. Nehmt Euch die Zeit, geht raus und schaut wieder genauer hin. Danke für diesen Beitrag dazu.
    Liebe Grüsse vom Meer sendet
    Daniela

  4. Heiko Cezanne
    Heiko Cezanne
      Februar 18, 2018 at 11:14 AM
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    Ein inspirierender Artikel speziell für Fotografie-Einsteiger, welche noch keine Ideen haben sowohl ein 400 mm f4 Objektiv ,
    als auch ein 600 mm Objektiv ( Grundausstattung für Schüler der Fotoschule) zu nutzen.

    1. Martin Schwabe
        Februar 18, 2018 at 11:49 AM
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      In diesem Artikel sind 24 Fotos enthalten.

      Zwei der Fotos sind fälschlicherweise mit 400 mm gekennzeichnet, ich habe nochmal nachgeschaut, tatsächlich sind sie entstanden mit einem 200/2,8 und 1,4x TK an einer APS-C, was vom Bildwinkel dann etwa 400 mm an KB entspricht.

      Ein einziges Foto ist mit 600 mm entstanden.

      Alle anderen Fotos liegen im Brennweitenbereich von 24 – 300 mm.

      Da wir uns gern verbessern möchten, würde ich mich über eine kurze und sachliche Erläuterung freuen, was Dich von Deiner Seite zu diesem Spott veranlasst.

      Danke im voraus für Deine Mühe

      1. Heiko Cezanne
        Heiko Cezanne
          Februar 18, 2018 at 1:27 PM
        Kommentar bewerten

        Ich wollte in keinster Weise destruktiv, oder gar beleidigend wirken.
        Die Beiträge sind immer informativ, inspirierend, und mit meisterhaft fotografierten Bildern abgerundet.
        Da aber in den letzten Jahren vermehrt mit Equipment, welches eher in eine Kategorie“ von Profis für Profis“ gehört, Beiträge für fortgeschrittene Fotografen als auch für Einsteiger verfasst werden, sehe ich die Zielgruppe nicht immer erreicht.
        LG
        Heiko

        1. Martin Schwabe
            Februar 18, 2018 at 1:33 PM
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          Hallo Heiko,

          danke für Deine aufklärende Worte. Wie ich aber schon schrieb, der größte Teil der Fotos ist mit völlig alltäglichen Brennweiten gemacht. ein 150 – 600 mm in sehr guter Qualität bekommt man derzeit schon für rund 900€.

          Wenn ich so in den Fotogruppen schaue, was die Menschen sich so kaufen für ihre Kameras, dann finde ich nicht, dass es sich dabei um abgehobenes Profiwerkzeug handelt.

          Nehmen wir mal das Beispiel mit den Rehen: Wer solche Fotos machen möchte, der muss eben Brennweite haben, mit einem 55 – 250 KIT-Tele kannst DU solche AUfnahmen nicht oder nur mit viel Frust und Glück machen.

  5.   Februar 17, 2018 at 10:30 AM
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    Der Artikel ist gut und spornt an, tatsächlich öfter mal rauszugehen, wenn so ein düsteres Wetter ist wie z.B. heute. Ich möchte Dir aber vor allem sagen, dass ich das letzte Foto mit den Rehen unglaublich ansprechend finde!!! Beneide ich Dich drum ;-)

  6.   Februar 17, 2018 at 7:14 AM
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    Ich finde deinen Beitrag gelungen und sehr informativ. Besonders interessant sind zu deinen Bildern die Exif Daten, die einem auch einmal nachvollziehen lassen welche Einstellung du an deiner Kamera vorgenommen hast. Die Auswahl der Motive und die Beschreibung dazu, geben einen Tollen Einblick in deine Arbeit und Vorgehensweise. Grundsätzlich versuche ich meine eigene Handschrift zu entwickeln, freue mich aber natürlich über solche wie deine Anregungen. Weiter so, ich freue mich auf zukünftiges. Ich wünsch dir immer gutes Licht.

  7. Wilfried Dötzel
      Februar 16, 2018 at 10:22 PM
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    Der Artikel gefällt mir sehr, einige Anregungen habe ich am Rangsdorfer See, südl. v. Berlin mit Erfolg umgesetzt, gerade Wasserlandschaften bei bewölkten Himmel oder Wegen mit alten Weiden im Nebel sind immer wieder eine fotografische Herausforderung. Meine letzten Fotos im Februar waren Seifenblasen bei geringen Minusgraden, morgens bei seitlichem Sonnenlicht. Auch die Frühjahrsblüher im Garten haben es mir angetan.

  8.   Februar 16, 2018 at 8:48 PM
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    Kann ich mal ein Winterbild von meiner Heimat in Apolda zum anschauen und beurteilen schicken?

  9. Armin Bredel Photography
    Armin
      Februar 16, 2018 at 6:05 PM
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    Ein gelungener Artikel. Aber beispiele wie Bahnhöfe vor allem ihre Bahnsteige so wie Museen und auch Straßenzüge fehlten hier. Nur so als Anregung…

  10. Dietrich Kunze
      Februar 16, 2018 at 1:37 PM
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    Das ist eine ausgezeichnete Idee, den fotografischen Reiz des Schmuddelwetters zu zeigen. Das Bild mit dem Moos zeigt besonders, wie bei fehlendem Sonnenschein leuchtende Farben entstehen können; das gleiche Motiv in der Sonne könnte kaum so intensiv wirken.

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