Entfesselt Blitzen – Das Autoprojekt

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Nachdem Du mit uns gemeinsam gelernt hast, wofür entfesselt Blitzen gut ist und wie Du es an den Blitzen und der Kamera einstellst, wollen wir uns diesmal an ein erstes Projekt wagen und Dir zeigen, wie Du durch entfesselte Blitze ein Motiv deutlich aufwerten kannst. Wir werden mit einem Blitz beginnen, diesen dann entfesseln und nach und nach weitere Blitze hinzufügen. Diese werden wir auch in ihrer Position verändern. Du wirst in diesem Artikel lernen, dass auch große Motive mit normalen Systemblitzen beherrschbar sind und Du tolle Effekte erzeugen kannst.

Ursprünglich wollte ich ein Feuerwehrauto fotografieren, wie es dann aber mit solchen Fahrzeugen ist: An dem Tag, an dem ich Zeit hatte und das Wetter passte, war dieses Auto recht spontan unterwegs, wie es eben bei der Feuerwehr passieren kann. Ich habe mir dann mit einem normalen Auto geholfen und dieses in Szene gesetzt. Aber ich denke, es ist mir ganz gut gelungen, wie Du auf den nachfolgenden Fotos erkennen kannst.

Was Du brauchst

Du benötigst natürlich eine Kamera und zu der Kamera ein Objektiv, das eher weitwinklig sein sollte. Theoretisch wären solche Aufnahmen natürlich auch mit einem Teleobjektiv denkbar, allerdings dürfte es schwierig werden, einen ausreichend großen Platz zu finden. Zudem werden die Wege dann doch sehr weit, wenn Du immer zwischen Kamera und Blitzen hin- und herläufst.

Ein Stativ ist natürlich auch deutlich von Vorteil, denn dann suchst Du Dir einfach nur den passenden Ausschnitt/Bildschnitt und kannst dann dasselbe Foto mit unterschiedlichen Einstellungen der Blitze immer wiederholen und vergleichen. Bis Du der Meinung bist, dass das Foto Deinen Vorstellungen entspricht.

Ein Fernauslöser ist auch von Vorteil, dann musst Du Dich zum Auslösen nicht immer zur Kamera begeben, sondern kannst in der Nähe der Blitze stehen bleiben (natürlich außerhalb des Bildes). Zusätzlich solltest Du weitere Stative haben, denn es ist nicht sinnvoll, alle Blitze immer nur am Boden zu positionieren. Alternativ sind natürlich auch Stühle, Leitern und andere Gegenstände geeignet, auf denen Du die Blitze stellen kannst.

Die Vorbereitungen

Dass Du Dein Fahrzeug vor seiner ersten Fotosession einmal durch die Waschanlage fahren solltest, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Wir brauchen ja den maximalen Effekt, um all die Spiegelungen in der Lackierung und im Chrom in Szene zu setzen. Du solltest Dir zusätzlich als Standort eine freie Fläche organisieren. Die benötigst Du, damit Du rundherum Platz hast, die Blitze zu positionieren und damit Du keine ungewollten Reflexionen von Wänden oder Mauern bekommst.

Und da wir mit Licht gestalten wollen, muss es einigermaßen dunkel sein, damit das Umgebungslicht nicht stört. Was ist nun aber dunkel genug und wieviel Licht stört? Der Test ist recht einfach. Ich habe meine Kamera auf manuell gestellt, 1/200 Sek. (Blitzsynchronzeit), ISO 100, f/8 und einfach eine Aufnahme gemacht:

Wie Du siehst, siehst Du nichts (außer ein wenig von der Straßenlampe). Tatsächlich war es noch gar nicht so dunkel.
Wie Du siehst, siehst Du nichts (außer ein wenig von der Straßenlampe). Gefühlt war es noch gar nicht so dunkel.

Das Umgebungslicht reicht also bei diesen Einstellungen nicht mehr aus, um den Sensor bei diesen Einstellungen zu belichten. Es war also die perfekte Zeit, um das Projekt zu starten.

Schrittweise Annäherung

Bei den folgenden Fotos solltest Du Dir folgendes klar machen: Ziel war es nicht, ein perfektes Foto zu machen. Ziel ist, die einzelnen Schritte für Dich nachvollziehbar zu zeigen und sich schrittweise einem guten Endergebnis anzunähern. Daher zeige ich Dir auch Fehlversuche und wie Du Dich Stück für Stück an das gute Ergebnis heran arbeitest. Der erste Versuch war mit dem internen Blitz frontal geblitzt. Wie erwartet kam dabei nichts Vernünftiges heraus.

Der Systemblitz auf der Kamera hat zwar ein etwas besseres Ergebnis geliefert. Aber wirklich zufrieden war ich nicht und Du wirst es auch nicht sein. Der frontale Blitz hat sich unter anderem immer an dem reflektierenden Kennzeichen gestört. Zudem schafft er nicht die Tiefe, um das Fahrzeug im hinteren Bereich auch nur annäherungsweise zu beleuchten.

Letztendlich war klar: Nur durch das Entfesseln besteht überhaupt die Chance das Foto so zu bekommen, wie ich es mir vorgestellt habe. Nun hatte ich eine recht komfortable Situation: Ich hatte insgesamt fünf Systemblitze zur Verfügung, zwei von Canon und drei von Rollei. Wie ich schon in vorigen Artikeln erwähnte, sind die Rollei Blitze zu den Protokollen von Canon und Nikon kompatibel. Auf der Kamera erkennt der Blitz selbst, welche Kamera er „bedienen“ soll. Als Slave wird es am Blitz eingestellt.

Als Master habe ich den internen Blitz verwendet und die Blitze einzelnen Blitzgruppen zugeordnet, deren Leistung ich an der Kamera manuell gesteuert habe. Ob Du es auch so machst oder TTL nutzt, spielt keine große Rolle. Denn nicht der Weg ist das Ziel, sondern das Ergebnis. Nutze für Dich das Verfahren, mit dem Du selbst besser klarkommst. Die manuelle Lösung ist zwar besser reproduzierbar, bedarf aber einer gewissen Erfahrung.

Das Entfesseln und die Blitzgruppen

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob die Leistung ausreicht und weitere Versuche sinnvoll sind, habe ich im ersten Schritt das Blitzgerät von der Kamera genommen und neben das Fahrzeug gestellt (Blitzgruppe A).

Der erste Versuch mit dem Blitz auf dem Boden brachte überhaupt nichts. Wie Du sehen kannst, wirkt der Lichtkegel durch die ungleiche Beleuchtung des Bodens sehr unschön und ich wollte nicht nur die Felge beleuchten. In der höheren Position wurde es schon ein wenig besser. Mir wurde aber schnell klar, dass ich mehr Licht brauchte und stellte weiter hinten einen zweiten Blitz auf, den ich auch der Blitzgruppe A zuordnete. Mit dem Ergebnis für diese Seite war ich dann schon erst einmal zufrieden.

Die andere Seite des Fahrzeugs versinkt natürlich noch im Dunkel und die Konturen verlieren sich vor dem Hintergrund. Also müssen mehr Blitze her!

Die linken Blitze wurden der Blitzgruppe B zugeordnet, um deren Leistung getrennt von den rechten Blitzen steuern zu können. Letztendlich waren auch links zwei Blitze nötig. Im Großen und Ganzen war ich mit der Aufstellung soweit zufrieden. Allerdings war mir die Front noch eine Spur zu dunkel. Nun hatte ich noch einen fünften Blitz und der wurde rechts etwas versetzt zur Kamera aufgestellt (Blitzgruppe C). Weiterhin korrigierte ich die Aufstellung der Blitze ein wenig. Mit dem Ergebnis war ich dann soweit zufrieden. Damit würde ich das Foto durchaus final bearbeiten.

Das finale Foto - unbearbeitet und mit fünf Blitzen.
Das finale Foto – unbearbeitet und mit fünf Blitzen.

Nun will ich die Nachteile dieser Methode nicht verschweigen, denn ich höre Dich schon fragen: Wer bitte hat fünf leistungsstarke Blitze zur Verfügung. Diese Frage würdest Du zu Recht stellen und meine Antwort ist: Wenige. Es ging mir bei diesem Teil eigentlich nur darum die Methodik zu zeigen, wie Du Dir mit Licht ein Motiv erarbeiten kannst.
Du kannst die Blitze teilweise auch durch Reflektoren ersetzen/ergänzen oder mit Diffusoren arbeiten, um pro Blitz größere Flächen zu beleuchten.

Ein weiterer Nachteil ist die Steuerung über den internen Blitz. Die Reichweite ist doch recht überschaubar und bedingt eben eine Sichtverbindung (die Du mit geschickt aufgestellten weißen Pappen erweitern kannst). Deshalb möchte ich Dir nun am Ende des Beitrags eine völlig andere Methode zeigen, die nur einen einzigen Blitz, etwas Geschick und entweder eine geeignete Kamera oder ein passendes Bearbeitungsprogramm benötigt.

Entfesselt Blitzen und Mehrfachbelichtung

In meinem Fall nutzte ich eine Kamera, die eine Option für Mehrfachbelichtungen bietet und löste den einzelnen Blitz nicht per Licht, sondern über die Funklösung von Rollei (die ich im letzten Artikel vorgestellt habe) aus. Da ich bei der Verwendung des Blitzes nicht immer eine Sichtverbindung zum Master hatte, bietet die Funklösung echt große Vorteile. Aber bevor ich Dir den Weg zeige, kommt hier erst einmal das Ergebnis:

Mehrfachbelichtung aus 9 Einzelaufnahmen mit einem Blitz
Mehrfachbelichtung aus 9 Einzelaufnahmen mit einem Blitz

Achte bitte auf die Beleuchtung und weniger auf die letzte Schärfe. Natürlich sehe ich selbst hier auch noch Optimierungsbedarf. Doch es geht um das Verfahren. Wie ist das Foto nun entstanden?

Die Kamera stand fest fixiert auf dem Stativ und war mit einem Funkmaster (Funk Blitzsender) bestückt. Die Kamera stand auf M (1/200 Sek. – ISO 100 – f/5,6). Es wurde einmal fokussiert und dann der AF abgeschaltet (um keine Fokusfehler zu bekommen, die man in der Verrechnung der Bilder dann sehen würde). Und dann bin ich tatsächlich rund um das Auto gelaufen und habe nacheinander neun verschiedene Aufnahmen gemacht. Dabei habe ich immer den Blitz auf eine andere Stelle des Fahrzeugs gehalten und einmal ins Innere gelegt (dies funktioniert nur per Funk). Die einzelnen Fotos sahen so aus:

Man kann sicher vortrefflich darüber streiten, ob jede dieser Aufnahmen wirklich für das Endergebnis nötig war. Die Verrechnung hat die Kamera aber von sich aus gemacht und mir ein RAW aus den Einzelaufnahmen erzeugt. Eines, dass ich wie ein RAW eben komplett mit allen Reserven bearbeiten kann. Wenn Deine Kamera dies nicht kann, kannst Du die Einzelaufnahmen auch nachträglich bearbeiten. Wie dies geht, wird Dir Norbert verraten in einem – und Du kennst das schon – späteren Artikel. Dort wird er Dir zeigen, wie man Aufnahmegruppen auf verschiedene Weise verrechnen kann.

Zum Abschluss zeige ich Dir noch zwei andere Versuche desselben Motivs mit derselben Methode (aber unbearbeitet):

Fazit

Es ist schon ein Luxus mit fünf Blitzen unterwegs zu sein. Auch wenn die markenübergreifende Kompatibilität der Blitze die Wahrscheinlichkeit erhöht einen Fotofreund zu finden, der Dir einen oder mehrere kompatible Systemblitze leiht. Aber dennoch: Du hast in diesem Artikel gesehen, wie man in der Dunkelheit ein Auto durch geschicktes Aufstellen von entfesselten Blitzen ziemlich gut ausleuchten kann. Gerade mit der Unterteilung in Blitzgruppen kannst Du wirklich schöne Effekte hinsichtlich eines plastischen Ergebnisses erzielen. Nicht immer aber funktioniert die Steuerung per Blitzlicht. Um zum Beispiel einen Blitz im Inneren des Fahrzeuges auszulösen, musst Du auf eine Funklösung zurückgreifen.

Wenn für Dich das Thema Nachbearbeitung interessanter ist, bzw. Du Lust hast, Composing am heimischen Rechner zu betreiben, ist vielleicht die Variante mit der Mehrfachverrechnung mit nur einem Blitz spannender für Dich. Norbert wird Dir hierzu in einem späteren Artikel wertvolle Informationen geben.

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12 Kommentare

  1. Uwe Haider
      Dezember 24, 2017 at 6:03 PM
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    eine kleine Ergänzung zum Equipment:

    Von Yongnuo gibt es sehr preiswerte (< 100 €) manuelle Blitze mit integrierten Funkempfängern. Ich habe 4 davon, das funktioniert sehr gut…

    TTL-fähige gibt es auch, sind aber etwas teurer. Wer entfesselt blitzen will, sollte sich das mal ansehen.

    uhai

  2. Martin Schwabe
      Dezember 19, 2016 at 1:33 PM
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    Da einige Profis sich ein wenig auf die Füsse getreten fühlen, möchte ich noch ein paar Worte zu dem Autoprojekt verlieren:

    Das Bild ist weit weg von perfekt. Der Trick dahinter: Es war zu keinem Zeitpunkt geplant zu diesem Moment das perfekte Foto zu präsentieren. Die Fotoschule und das Autoprojekt ist langfristig ausgelegt. Die Artikel bauen aufeinander auf. Im Vorfeld hat es schon eine Vielzahl von Themen rund um das Blitzen gegeben, die die Grundlagen legen und es wird noch viele weitere Beiträge geben.

    In diesem Teil ging es eher darum einige technische Grundlagen zu vermitteln. Ob uns das gut gelungen ist, sei mal dahingestellt. Es ging aber (noch) nicht darum alle Aspekte zu zeigen.

    Daher wird es noch eine Reihe weiterer Artikel zu diesem Thema geben, wo wir dann vorherige Ergebnisse aufgreifen, uns selbst “kritisieren” und zeigen, wie man aus eigenen “Fehlern” lernen und sich verbessern kann.

    Und ja, wir trauen uns ganz bewusst Fotos zu zeigen, die nicht perfekt sind, die Fehler enthalten. Denn an solchen Aufnahmen lassen sich viel besser in folgenden Artikeln erklären, was nicht gut war und was man hätte besser machen können und wir zeigen dann, wie man es besser machen kann.

    Und ganz am Ende des Autoprojektes werden wir sicher auch unsere großen Studioblitze nehmen, die entsprechenden Lichtforner verwenden und ins Detail gehen, was Führungslicht, Seitenlicht usw bedeuten, wie man mit den Spiegelungen umgeht,wie man Dynamik ins Bild bekommt usw.

    Wir werden den Vergleich zeigen, mit anders eingelenkten Vorderrädern und wir werden das letzte Bild dieses Projektes mit dem ersten vergleichen, damit jeder sieht, dass es oft die kleinen Dinge sind, die den Unterschied ausmachen zwischen gut und sehr gut.

    Es geht uns darum Wissen zu vermitteln, es geht uns darum, die Scheu zu nehmen, sich auch mal an größere Projekte zu wagen, es geht darum zu zeigen, dass man sich nicht entmutigen lassen soll, wenn das Foto nicht perfekt ist, nur weil Profisein Foto in Grund und Boden kritisieren.

    Und es geht uns darum zu zeigen, dass Kritik willkommen ist, aber jeder das Recht hat sein (fehlerhaftes) Foto trotzdem zu mögen.

    In diesem Sinne…

  3. andibausk
      Dezember 18, 2016 at 12:47 PM
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    sowas als “Ergebniss” zu präsentieren ist schon ein starkes Stück!
    was soll mann dabei lernen? Blitze planlos durch die Gegend zu schubsen?
    Ich seh da nur ein schmutziges Auto mit teilweise abgesoffenen Konturen, der helle Himmel und Aufkleber in der Windschutzscheibe lenken die Aufmerksamkeit unnötiger weise auf sich und werden unangenehm prominent. Highlites an den falschen Stellen, fehlen jeglicher Dynamik! Es ist ja keine Schande keine Ahnung zu haben und sich in ein solches Thema mal reinzuarbeiten. Das aber als “Lehrmaterial” zu verbreiten ist wie gesagt ein starkes Stück. “Ich mach mal irgendwie”,- reicht leider auch nicht in einer fotocommunity…. find ich! Aber schwimmen lernt mann nur durch schwimmen, und ansonsten ist bei Karstadt Rolltreppe fahren auch ein schönes Hobby!
    gruß andi

    1. Martin Schwabe
        Dezember 18, 2016 at 2:36 PM
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      Hallo Andreas,

      es freut mich, dass sich ein professioneller Fotograf mit dem Artikel beschäftigt hat. Allerdings hast Du den Artikel völlig missverstanden. Ziel war es nicht das perfekte Autofoto zu präsentieren. Das kannst Du ganz sicher viel besser als ich und andere. Wir wollen in der Fotoschule auch keine professionellen Autofotografen schulen, dazu würde nämlich ein einzelner Artikel gar nicht ausreichen. Du weißt als Profi sicher,wie aufwendig es ist, ein Fahrzeug wirklich so gut zu fotografieren, dass es dann in weltweiten Werbekampagnen beworben werden kann.

      Uns ging es hier um ganz andere Dinge: Nämlich die Scheu zu nehmen, Blitze zu verwenden, dazu anzuregen zu experimentieren und sich die Erfahrungen zu erarbeiten. Denn wie Du schon richtig schriebst, blitzen lernt man durch blitzen.

      Zusammen mit den anderen Artikeln, haben wir die Grundlagen gelegt, sich auch mal an das entfesselte Blitzen zu wagen. Und wir zeigen, dass man sich nicht gleich entmutigen lassen soll, wenn das Ergebnis nicht gleich so perfekt ist, dass die Profis sich verneigen. Natürlich sind – das kannst Du natürlich nicht wissen – Norbert und ich sehr wohl auch in der Lage, ein Fahrzeug auch ganz anders abzulichten, professionell. Nur was bringt es, solche Fotos zu zeigen, denn die werden die Leser der Fotoschule momentan kaum erreichen können.

      Ich danke Dir aber neben Deiner “Schmäh”, dass Du trotzdem einige wertvolle Inputs technischer Art gegeben hast, das wird sicher einigen Leser weiterhelfen.

      BTW.: Rolltreppen können auch hochinteressante Fotomotive sein. Schon mal probiert?

      GrußMartin

      1. Norbert Eßer
          Dezember 18, 2016 at 4:03 PM
        1. Klaus
            Mai 30, 2017 at 7:44 PM
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          Hallo Norbert ,
          das finde ich eine sehr spannende Aufnahme einer Rolltreppe .. da kann ich mich mehr für begeistern als ums Auto zu springen ;-)

  4. Steffen
      Dezember 14, 2016 at 11:36 PM
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    Man könnte auch eine Langzeitbelichtung machen von ca 30-60 sek. und dann mit dem 1 Blitz um das Auto gehen und einfach an den gewünschten Stellen auslösen .
    So hätte man gleich alles auf einem Foto und spart Zeit und Datenmengen. :)

    1. Martin Schwabe
        Dezember 15, 2016 at 7:13 AM
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      Hallo Steffen, danke für Deinen Beitrag, dem ich in diesem Fall nur bedingt zustimmen möchte.

      Grundsätzlich hast Du natürlich Recht, dass dies ein möglicher Weg wäre. Zeit spart man nicht wirklich, da die 9 Einzelaufnahmen auch nicht länger als 60 Minuten dauern. Zudem konnte bei der von mir gewählten Methode durchgehend TTL zur Blitzsteuerung gewählt werden, bei Deiner Methode muss ich den Blitz manuell einstellen.

      Datenmenge spare ich auch nicht ein, denn ich kann ja bei der beschriebenen Methode darauf verzichten die Einzelaufnahmen zu verwerten. Zudem kam hinzu, dass es viel zu hell war, um eine Langzeitbelichtung von einer Minute zu machen, ich hätte viel Störlicht durch Straßenbeleuchtung gehabt.

      1. Thomas Kersting
          Dezember 15, 2016 at 2:29 PM
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        Hallo,
        diese “Wanderblitz”-Technik nutze ich schon lange und hat sich auch bewährt:
        [fc-foto:26418264]
        Viele Grüße
        Thomas

  5.   Dezember 14, 2016 at 8:14 PM
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    Gut finde ich die Erwähnung und Behandlung der Methode der Mehrfachbelichtung, geeignet für Leute mit (relativ) kleinem Geldbeutel.

  6. wolfram Becker
      Dezember 14, 2016 at 4:08 PM
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    Ja, ein spannendes Thema. Ich werde das mal ausprobieren.
    Danke

  7. Hussian Helmut
      Dezember 13, 2016 at 7:47 PM
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    Entfesselt zu Blitzen sollte jeder Fotograf im Schlaf beherrschen!
    Recht gut Erklärt spez. für “Anfänger” des entfesselten Blitzens, sind die Möglichkeiten sehr gut beschrieben.
    Im Prinzip sind derartige Aufnahmen von der Technik und Problematik her gesehen auch für Studioarbeiten von Interesse.
    Daher ein doppeltes Lob für den Beitrag!
    Helmut

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