So lernst Du das Denken in Schwarzweiß

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Alle über die Schwarzweißfotografie

Fotografieren in Farbe oder Schwarzweiß? Mit der Digitalfotografie hat sich das ehemalige Entweder-oder für immer erledigt. Denn die meisten Schwarzweißbilder entstehen heuten durch das nachträgliche Umwandeln einer RGB-Datei. Welche Möglichkeiten es dafür gibt und wie man das Gestalten in Graustufen lernt, erfährst Du in diesem Spezial.

Dieser Artikel stammt aus dem ColorFoto-Magazin 06-2017.

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Bergfest: Klassische Landschaftsfotografie in Schwarzweiß: Die Gipfel der Langkofel-Gruppe in den Dolomiten (Südtirol) erhalten das letzte Licht der untergehenden Sonne.
Sony NEX-7 | 72 mm/KB | ISO 100 | f/10 | 1/13 s
Fotograf: Siegfried Layda

Schwarzweißfotografie: Grauwerte statt Farbe

Den Begriff „Schwarzweißfotografie“ gibt es erst, seit man auch in Farbe fotografieren kann. Vorher war Schwarzweiß als bildgebendes Verfahren alternativlos, wenn man von einigen wenigen Pioniertaten in Richtung Farbfotografie absieht. Das änderte sich erst, als Kodak und Agfa in den 1930er-Jahren die ersten Dreischichtenfarbfilme auf den Markt brachten.

Farbe etablierte sich zunächst in der angewandten Fotografie, in Mode und Werbung: Produktmerkmale lassen sich damit umfassender visualisieren. Und Otto Normalverbraucher freute sich, wenn er von seinen Urlaubsreisen Farbfotos mitbringen konnte. Damit ließ sich nach der Rückkehr zu Hause mehr Staat machen als mit vermeintlich tristem Schwarzweiß. Später kam noch die Diaschau als Mittel der fotografischen Selbstinszenierung dazu.

In der künstlerischen Fotografie konnten sich die „bunten Bilder“ erst in den 1970er-Jahren durchsetzen, während man der Schwarzweißfotografie seit jeher eine künstlerische oder zumindest ausgeprägt ästhetische Komponente zubilligte.

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Farbe oder Schwarzweiß?: Die Stadtlandschaft ist ein Fall für Farbe und Schwarzweiß gleichermaßen: Die klare Formensprache legt Schwarzweiß nahe. Doch links im Bild sorgt das grüne Dach für einen Farbakzent, in Schwarzweiß wäre es einfach eine wenig strukturierte Fläche.
Fujifilm X-T1 | 27 mm/KB (18-55 mm) | ISO 400 | f/6,4 | 1/45 s
Fotograf: Karl Stechl

Kameratechnisch unterscheidet sich die analoge Schwarzweißfotografie lediglich in der Wahl des passenden Films von der Farbfotografie. Die Belichtung, das Zusammenspiel von Verschlusszeit und Blende, Objektivbrennweite und Perspektive – all das funktioniert in Schwarzweiß im Prinzip nicht anders als in Farbe.

Im Zeitalter der Digitalfotografie entfällt auch der Film als Unterscheidungsmerkmal, weil sich eine RGB-Datei mit Farbinformationen ganz einfach in ein Graustufenbild umwandeln lässt. Was bleibt, sind die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten durch das Vorhandensein bzw. Weglassen der Farbe. Mehr darüber erfährst Du im Folgenden.

Grauwerte nach Maß

Eine RGB-Datei kann man auf verschiedene Arten in ein Schwarzweißbild umwandeln. Die beste ist die Farbkanalmischung, weil sich damit die Helligkeit von Graustufen gezielt steuern lässt. Nach Öffnen einer Bilddatei (JPEG, TIFF etc.) wählt man in Photoshop „Bild/Korrekturen/Schwarzweiß“. Im Dialogfenster kannst Du zum einen Voreinstellungen wählen, zum anderen mit sechs Farbkanalreglern (Rot, Gelb, Grün, Cyan, Blau, Magenta) tätig werden. Helle eine Farbe bzw. den dazugehörigen Grauwert auf, indem Du den Regler nach rechts ziehst – und umgekehrt.

Alternativ kannst Du die SW-Konvertierung auch als Einstellungsebene anlegen. Im Idealfall wandelst Du ein RAW-Bild in Schwarzweiß um: Im RAW-Konverter von Photoshop/Lightroom (abgebildet) findest Du dafür acht Farbkanalregler, zwei mehr als bei der zuerst erwähnten Methode.

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Schwarzweissfotografie: Natur & Landschaft

Die „Voyager Golden Records“ sind Speicherplatten mit Bild- und Audiodaten an Bord der 1977 gestarteten interstellaren Raumsonden Voyager 1 und 2. Die Platten sollen eine Lebensdauer von bis zu 500 Millionen Jahren haben und außerirdische Lebensformen über die (ehemalige?) Existenz der Menschheit informieren. Unter den 115 Bilddateien auf den Platten findet sich auch ein berühmtes Landschaftsfoto der amerikanischen Fotografen-Legende Ansel Adams, „The Tetons and the Snake River“ von 1942.

Wer sich dieses Werk und andere Bilder des Meisters ansieht, wird schnell ein Faible für die Landschafts- und Naturfotografie in Schwarzweiß entwickeln. Dabei gilt es, eine neue Sichtweise zu erlernen: Formen und Strukturen gewinnen an Bedeutung, wenn Farbe als Gestaltungsmittel fehlt. Zudem kommt dem Bildkontrast und der Kontraststeuerung besondere Bedeutung zu.

seitenlicht-baum
Seitenlicht: Der Aufnahmestandpunkt wurde so gewählt, dass das Licht der untergehenden Sonne den Baum seitlich trifft und die Strukturen betont. Bei der SW-Umwandlung wurden Rot- und Gelbanteile angehoben, der Blauanteil stark reduziert, um den Himmel abzudunkeln.
Canon EOS 5D Mk II | 58 mm (24-105) | ISO 100 | f/13 | 1/25 s
Fotograf: Siegfried Layda

Kontrolliere am Live-Histogramm Deiner Kamera, ob der Motivkontrast die Dynamik des Bildsensors übersteigt – dann ist das Histogramm links (Schatten) oder rechts (Lichter) angeschnitten. Fotografiere im RAW-Modus, und korrigiere die Belichtung tendenziell ins Minus, um möglichst keine Zeichnung in den Lichtern zu verlieren.

Schatten lassen sich mit dem „Tiefen“-Regler in Lightroom oder Photoshop gut aufhellen. Was dann noch an Spitzlichtern zu retten ist, schaffst Du mit dem „Lichter“-Regler. Den kannst Du im Schwarzweißmodus auch mal mit höheren Werten bis hin zum Einstellmaximum (-100) einsetzen, weil man nicht auf die Natürlichkeit der Farbwiedergabe Rücksicht nehmen muss.

farbwerte

Kommentar von Karl Stechl

Die Frage, wie der legendäre Schwarzweißfotograf Ansel Adams die Möglichkeiten der Digitalfotografie genutzt und ob er dann sein berühmtes Zonensystem nie erfunden hätte, ist eine rein theoretische. Man kennt die Antwort ebenso wenig wie Mozarts mutmaßliche Meinung über Synthesizer.

Sicher ist nur, dass der Zugang zur Schwarzweißfotografie für uns äußerst komfortabel geworden ist – nicht nur wegen der Vielzahl der Möglichkeiten, die sich durch RAW-Verarbeitung und Bildnachbearbeitung ergeben. Extrem hilfreich ist auch die mögliche Schwarzweiß-Simulation im Live-Bild am Kameramonitor oder – noch besser – im elektronischen Sucher einer spiegellosen Systemkamera. Schneller und besser kann man das „Denken in Schwarzweiß“ nicht lernen.

Schattenspiel in Mallorca
Schattenspiel Mallorca: Die markanten Schatten auf der Straße machen das Motiv zu einem Kandidaten für Schwarzweiß. Für maximale Schärfentiefe wurde mehr als üblich abgeblendet.
Canon EOS 1Ds Mk III | 40 mm | ISO 100 | f/14 | 1/80 s
Fotograf: Siegfried Layda

Schwarzweißfotografie: Architektur & Technik

Architektur und Technik liefern viele reizvolle SW-Motive. Durch ungewöhnliche Perspektiven und enge Bildausschnitte lässt sich die Formensprache eines Motivs auf die Spitze treiben. Dabei spielt das Weitwinkel eine wichtige Rolle, weil es sehr dynamische Ansichten erlaubt.

Bei Innenansichten verstärkt das Weitwinkel durch ausgeprägte Fluchtlinien den Eindruck von Räumlichkeit. Bei manchen Motiven kann auch ein Tonungseffekt die Bildwirkung steigern. Ein Beispiel ist das ohnehin schon nostalgisch anmutende „Diner“ (Restaurant) in New York – durch die Sepiatonung in Photoshop (Bild/Korrekturen/Schwarzweiß/Farbtonung) fühlt man sich erst recht in eine frühere Zeit versetzt.

Diner in New York
Zeitensprung: Ein Diner spätabends in einer kühlen Oktobernacht in New York wartet auf Gäste. Das Bild wirkt zwar auch in Farbe, nach SW-Konvertierung inklusive Sepiatonung aber fühlt man sich in eine vergangene Zeit zurückversetzt.
Canon EOS 1Ds Mk II | 23 mm TS | ISO 100 | f/8 | 1,6 s
Fotograf: Siegfried Layda

Farbton Diner

Flächiges bzw. diffuses Licht kann zwar die Wirkung eines Farbmotivs unterstreichen, aber Schwarzweißmotive brauchen eine kontrastreiche Beleuchtung – das ist beim Porträt im Fotostudio nicht anders als bei Architektur- oder Technikmotiven. Beim Leuchtturm auf Sylt (Bild unten) wird das Licht selbst zum Motiv: Die Luft war nachts etwas diesig, eine günstige Voraussetzung, um die Lichtstrahlen sichtbar zu machen. Ihre grafische Wirkung entfalten sie optimal nach der SW-Konvertierung.

Himmel und Wolken spielen in der Schwarzweißfotografie eine besondere Rolle. Ein tiefblauer Himmel wirkt im Farbfoto schnell kitschig, ein dunkler, fast schwarzer Himmel in einem Schwarzweißfoto dagegen dramatisch – erst recht dann, wenn sich die Wolken plastisch davon abheben. Dabei hilft zum einen ein Polfilter, zum anderen eine kräftige Minuskorrektur im Blaukanal bei der SW-Konvertierung. Auch Kameras bieten im SW-Modus häufig digital simulierte SW-Filter zur Grauwertsteuerung.

Leuchtturm in Schwarzweiß
Himmelslicht: Drittelregel ist nicht alles: Dieses Leuchtturm-Motiv ist nur mittig angeordnet vorstellbar. Eye-Catcher sind die Lichtstrahlen, die durch den Dunst sichtbar werden.
Canon EOS 5D Mk III | 24 mm | ISO 160 | f/5 | 120 s
Fotograf: Siegfried Layda

SW-Bilder aus der Kamera

Du willst testen, ob sich ein Motiv für Schwarzweiß eignet? Kein Problem: Die meisten Digitalkameras bieten einen Monochrom-Modus unter den Bildstil-Voreinstellungen (hier bei Fujifilm unter „Filmsimulation“). Wenn aktiviert, sieht man das Live-Bild in Schwarzweiß am Monitor oder – bei einer spiegellosen Systemkamera – auch im elektronischen Sucher. In der Regel lassen sich auch Kontrastfilter (Gelb, Rot, Grün) simulieren, um die Tonwertumsetzung zu beeinflussen.

Tipp: Fotografiere RAW und JPEG parallel. Dann produziert die Kamera ein monochromes JPEG und gleichzeitig eine RAW-Datei mit den kompletten Farbinformationen.

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Fotograf: Hersteller, Karl Stechl

Schwarzweißfotografie abstrakt

Prinzipiell ist jedes Foto eine Abstraktion, weil die dreidimensionale Welt auf eine zweidimensionale Darstellung reduziert wird, die immer nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit zeigt. Nimmt man dann noch die Eigenfarben der Objekte heraus, um sie durch Grautöne zu ersetzen, begibt man sich auf eine viel höhere Stufe der Abstraktion. Zudem kann man die Grauwerte im Bild mittels Kanalmischung stark verändern, um dem Bild einen völlig anderen Charakter zu geben als bei einer weitgehend helligkeitsrichtigen Umsetzung von Farbtönen.

Reduziert man ein Motiv konsequent auf Formen, Strukturen und Kontraste, entstehen Bilder wie Du sie unten siehst. Beispielsweise sind Dünen zur Mittagszeit fotografisch gesehen eine vergleichsweise langweilige Angelegenheit. Bei tieferem Sonnenstand jedoch beginnen Licht und Schatten, die Strukturen hervorzuheben. Das sieht schon in Farbe eindrucksvoll aus, macht das Bild jedoch vor allem zu einem erfolgreichen Kandidaten für die SW-Konvertierung.

Sand in Schwarzweiß
In den Sand gesetzt: Die kurze Brennweite erlaubt einen geringen Abstand zum Vordergrund bei dennoch ausreichend Schärfentiefe. Bei entsprechender Vergrößerung werden sogar die Sandkörner sichtbar.
Canon 1 Ds Mk II | 13 mm (12-24 mm) | ISO 100 | f/10 | 1/50 s
Fotograf: Siegfried Layda

Während die Dünen aber noch als Motiv eindeutig zu identifizieren sind, muss man bei den anderen Bildern genauer hinsehen: Die Schraffur aus hellen und dunklen Linien an einer Zimmerwand ist das projizierte Lichtmuster einer Jalousie vor einem sonnendurchfluteten Fenster, das im rechten Winkel zur Wand steht.

Das Muster unten entstand dagegen aus Tintentropfen, die sich im Wasser verteilen, wobei das Motiv zusätzlich gespiegelt wurde, um einen symmetrischen Bildaufbau zu erreichen. Das Schöne daran: Für solche Motive musst Du nicht um die halbe Welt reisen – sie sind zum Greifen nah und wollen einfach nur entdeckt werden.

Kommentar von Siegfried Layda

Schwarzweiß? Eigentlich führt der Begriff in die Irre, denn in den seltensten Fällen – wenn es um extrem grafische Wirkung geht besteht ein Bild nur aus Schwarz und Weiß.

Gerade in der SW-Fotografie wird in der Regel die gesamte zwischen diesen beiden Grenzwerten liegende Tonwerte-Skala verwendet bzw. bewusst eingesetzt. Also empfiehlt es sich, bei der Aufnahme auf den Kontrastumfang (Histogramm) zu achten, um sich für die Bildbearbeitung bzw. SW-Konvertierung alle Möglichkeiten offenzuhalten. Eine Kontraststeigerung bis hin zum reinen Schwarzweiß ist jederzeit möglich.

wandmalerei
Wandmalerei: Die Schraffur an der Wand entstand durch Lichtstreifen, die durch die Metalllamellen einer Jalousie an die Wand projiziert wurden. Der breite senkrechte Streifen ist ein Kabelkanal.
Fujifilm X-T2 | 183 mm/KB (55-200 mm) | ISO 200 | f/5,6 | 1/460 s
Foto: Karl Stechl

Fazit

Der Zugang zur Schwarzweißfotografie ist äußerst komfortabel geworden, da die meisten Schwarzweißbilder heute einfach durch das nachträgliche Umwandeln einer RGB-Datei entstehen. Allerdings gewinnen die Formen und Strukturen des Motivs bei der Aufnahme an Bedeutung, wenn die Farbe als Gestaltungsmittel fehlt. Schwarzweißmotive brauchen folglich eine kontrastreiche Beleuchtung.

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16 Kommentare

  1. Jürgen Piechotta
      November 28, 2017 at 5:30 PM
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    Ansel Adams im Original zu lesen hilft auch weiter.
    Ebenfalls Andreas Feininger!

  2. R.P.
      Juli 23, 2017 at 11:12 AM
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    Der Artikel reißt das Thema nur flüchtig an. Die schwarzweiß Funktion in Photoshop ist ungenügend. Besser ist es einen RAW Konverter zu nutzen.
    Hilfreich wäre auch ein Bild eines Histogramms mit entsprechenden Erläuterungen gewesen.
    Weiter vermisse ich Hinweise auf Kameras deren eingebaute sw Funktion wenigstens befriedigende ist. Bisher habe ich noch keine gefunden.

    1. Xposure Martin
        Juli 28, 2017 at 1:02 PM
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      Eine gute Kamera für sw: IQ3 100MP Achromatic von PhaseOne.
      Kostet aber einiges..

  3. Günter
      Juli 22, 2017 at 5:19 PM
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    Die hier aufgeführte Anleitung zur Umwandlung in Grauwerte gilt für ältere Photoshopversionen nicht ! Der Autor sollte vermerken, ab welcher Version diese Anleitung gilt.
    Nicht jeder Anwender ist bereit, jede neue Version zu kaufen.

  4. Dr. Labude
      Juli 20, 2017 at 6:11 PM
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    Ich finde den Titel ein bisschen irreführend. Der insgesamt wirklich lehrreiche Artikel hilft beim “Übersetzen” von Farbe in S/W, aber zum “Denken” in S/W enthält er, wie ich finde, eigentlich nicht sehr viel.

    Die wirklich guten S/W-Fotografen (und davon gibt es in der FC einige) haben gelernt, die Farben bereits bei der Motivsuche in Tonwerten zu sehen (“dieses Rot wird ein wunderschönes schwarz”). Ich weiß nicht, ob sich dieses S/W-Denken erklären oder nur erfahren lässt. Aber nach der Überschrift hatte ich mich darauf gefreut, davon etwas zu erfahren.

    1. Kai
        Juli 26, 2017 at 6:25 PM
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      Das ist auch meine Meinung. Ich hatte etwas völlig anderes erwartet. Nicht aber wie man Photoshop bedient. Da ich es nicht nutze hilft der Artikel mir leider kaum.

    2. Xposure Martin
        Juli 28, 2017 at 1:30 PM
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      Mir gefällt der FC Artikel!
      Für tieferes sw Verständnis empfehle ich die Literatur von Andreas Weidner. z.B. Titel Digilog und für Arbeiten mit Film: Perspektive Fine Art.
      Ebenfalls sehr inspiriert hat mich: The Art of Black and White Photography von Thorsten Andreas Hoffmann. Die Erstauflage beinhaltet Beispiele mit CS2, es müsste jedoch sicher eine neuere Version auf dem Markt sein.
      Viel Spass und Erfolg mit dem Schatten!

  5. Berti71
    Bertram Heinz Pausch
      Juli 20, 2017 at 1:31 PM
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    MIt 74 lebensjahren und 60 fotojahren, in denen ich auch die “wende” zur farbfotografie erlebt habe und heute weil einfacher farbig fotografiere ist es mir ein Bedürfnis s. layda für diesen längst überfälligen beitrag zu danken. schwarz-weiss -fotografie ist eigentlich falsch. es muss heissen das “fotografieren mit grauwerten” und das ist verdammt schwer!bis auf wenige löbliche ausnahmen sind in der fc zumeist fotos mit schwarzen oder auch weissen bereichen zu finden, die auch noch in die galerie gelangen.
    abgesoffene bildbereiche werden als gewollt deklariert und sind doch nur bild- oder verfahrenstechnische mängel.
    Alles nach dem Motto: “ist das Foto der größte scheiss, nenn es Kunst und machs schwarz -weiss.
    nochmals dank
    und gruss berti 71

  6. Rolf Hagen
      Juli 19, 2017 at 11:28 AM
    Kommentar bewerten

    Ein interessanter und lehrreicher Artikel, der zum Experimentieren einlädt.
    Vielleicht hole ich auch noch mal meine analoge Minolta-Kamera hervor
    ( zum Vergleichen ).
    Viele Grüße
    Rolf

  7.   Juli 19, 2017 at 10:45 AM
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    Vielen Dank! Ich fotografiere Portraits häufig direkt in SW-Einstellung. Gerade für Landschaft und Architektur ein sehr guter Artikel, der auch leicht verständlich geschrieben ist.

  8. Michael
      Juli 19, 2017 at 10:41 AM
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    Klasse Artikel, ich habe dazu gelernt.
    DANKE

    LG Michael

  9. HANSEAT42
      Juli 18, 2017 at 8:56 PM
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    Hallo, alle miteinander,
    ja ja das erinnert mich an die ?( schöne alte ) Zeit, in der mancher in der Dunkelkammer nächtelang mit verschiedenen Papiersorten (Härte, Mittel, Weich) herumexperimentiert hat, um dann endlich total erschöpft über den Entwicklerschalen eingeschlafen ist. Um am nächsten Tag die Ergebnisse zu begutachten und dann mal wieder zu sagen ” WOW ” das hat sich gelohnt

    mit freundlichen Grüßen
    Hanseat 42
    Ps) vergesst die analog Fotografie nicht , sie bietet mehr als nur draufhalten und KNIPSEN

    1. Gerhard May
        Juli 18, 2017 at 11:37 PM
      Kommentar bewerten

      Wie wahr! Nach einigen Jahren digitale Fotographie arbeite ich jetzt immer öfter wieder mit alten analogen Kameras, meistens Exakta oder Canon EOS10. Digital ist halt wie Reis, der niemals klebt. Analog erfordert viel mehr Mitdenken beim Fotographieren.

      1. THR Cadolzburg
          Juli 19, 2017 at 9:06 AM
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        Da gebe ich dir recht. Ideal finde ich die Kombination:
        Jahrelang den Blick geschult mit analogen Fotografie und dann die Vorteile der digitaten Fotografie sozusagen addiert. Die Möglichkeit, Serienaufnahmen zu machen (da wird dann schon was passendes dabei sein) darf nicht zu gedankenlosem Drauflosknipsen verführen.
        Guter Artikel übrigens!
        LG Thomas

      2. daperoma
          Juli 19, 2017 at 6:05 PM
        Kommentar bewerten

        Hmmm, finde ich nur zum Teil so.Ich fühle mich immer noch ein bischen überfordert mit der EOS 70D. Ich vergesse so viel einzustellen. Das ist mir bei der Minolta XE1 nur selten passiert.Einzige einschränkung war der Film den man sich vorher aussuchen musste.Der Rest war übersichtlich.Vielleicht liegt es auch am Denken.Digital brauchste nur knipsen,Rest kannste Später am Compi nachsehen. Jetzt kam für mich das mitdenken.Denn man wollte ja nicht 36 Bilder entwickeln und dannach wegschmeißen :-) Ich meine, Blende, Verschlusszeit, die Belichtung wurde Optisch mit der Nadel im Sucher angezeigt.War für mich wie Autofahren ohne über das Schalten,Blinken, Kuppeln ,nachzudenken.Hmm vielleicht muss ich mir eine andere Kamera anschaffen :-(

  10. Peter Lorenz
      Juli 18, 2017 at 7:31 PM
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    Konnte eine ganze Reihe von Neuem dazu lernen. Der Artikel ist sehr gut.
    Peter

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