Mit der Kamera beim Ritterturnier

Mit der Kamera beim Ritterturnier

Action auf Pferden, splitternde Lanzen, buntes Schaustellertreiben: Am Beispiel des Kaltenberger Ritterturniers zeigen wir Dir, welche Motive Du auf Mittelalterfesten entdecken kannst und welches fotografische Rüstzeug gelungene Bildergebnisse verspricht.

Dieser Artikel stammt aus dem ColorFoto-Magazin 07-08/2017.

Der schwarze Ritter
Der Schwarze Ritter: Er ist die eigentliche Hauptfigur des Kaltenberger Ritterturniers – ein immer wiederkehrendes Motiv, das nie an Reiz verliert. Dabei gilt es, den Akteur mittels Offenblende vom Hintergrund zu zu lösen.
Olympus E-M1 | 300 mm/KB (40-150 mm) | ISO 800 | f/2,8 | 1/500 s
Foto: Christian Roch

Kampfspiel

Zu den Highlights des Kaltenberger Ritterturniers gehört die „Tjost“, ein mittelalterliches Zweikampfspiel: Zwei Ritter reiten jeweils rechts und links einer etwa hüfthohen Trennwand (Tilt) in voller Rüstung mit stumpfen Lanzen aufeinander zu.

Ziel ist es, den Gegner zu treffen und vom Pferd zu stoßen.

In Kaltenberg hat man diese Art des Schaukampfs zur Perfektion gebracht. Realisiert wird das Spektakel in Zusammenarbeit mit der französischen Stunt-Crew „Cavalcade“ unter Leitung des Pferdetrainers Mario Luraschi, der sich seine Meriten im internationalen Filmgeschäft verdient hat. Als einer der Haus-und-Hof-Fotografen des Ritterturniers macht Christian Roch aus Aichach seit zehn Jahren Bilder bei dem Event.

Sein Tipp: „Speziell beim Tjosten ist es gut, wenn man etwa auf Augenhöhe des Pferdes ist. Das heißt aber nicht, dass man Bodenkontakt haben müsste.

Im Gegenteil: Sitzt man zu tief, kommen die Trennwände zu dominant ins Bild.“ Ideal sei dagegen ein Platz in der ersten bis dritten Reihe der Arena, etwa in Linie mit der Reitstrecke. Er selbst bevorzugt dafür Plätze in Block H. Für Tjost- und Stunt-Reiterbilder empfiehlt Roch eine Telebrennweite zwischen 200 und 300 mm/KB. Einen Platz auf der Längsseite der Arena wählt er, wenn er die vorbeireitenden Ritter durch Mitziehen der Kamera dynamisch in Szene setzen will.

Seit einigen Jahren fotografiert er das Turnier mit Systemkameras von Olympus (meist E-M1), in diesem Jahr greift er zur E-M1 Mk II. Überwiegend kommen die Zoomobjektive 2,8/12-40 mm Pro und 2,8/40-150 mm Pro zum Einsatz, für Close-ups beim Turnier auch ein 4/300 mm, für Übersichtsaufnahmen der Arena verwendet er ein 1,8/8-mm-Fisheye.

Blick in die Tiefe
Blick in die Tiefe: Mehr als 340 unterschiedlich kostümierte Darsteller präsentieren sich in der Arena. Der Schärfe-Unschärfe- Verlauf von links nach rechts staffelt die Darsteller in der Tiefe und verleiht dem Motiv eine räumliche Wirkung.
Olympus E-M1 | 600 mm/KB | ISO 200 | f/4 | 1/1000 s
Foto: Christian Roch
Zweikampf
Zweikampf: Beim „Tjosten“ reiten zwei Ritter mit Lanze jeweils links und rechts einer Trennwand aufeinander zu. Ziel ist es, den Gegner aus dem Sattel zu holen. Am besten fotografiert man mit einem langen Tele, etwa auf Augenhöhe der Reiter.
Olympus E-M1 | 600 mm/KB | ISO 400 | f/4 | 1/1000 s
Foto: Christian Roch

Kommentar von Karl Stechl

Die Idee der Zeitmaschine gehört zu den großen Träumen der Menschheit: Wie schön wäre es, könnte man sich per Knopfdruck in alte Zeiten zurückversetzen, mit allen Sinnen erleben, wie die Menschen zum Beispiel im Mittelalter gelebt haben. Mittelalterfeste bieten genau diese Möglichkeit – und zwar ohne dass man die mit einer realen Zeitreise verbundenen Einschränkungen an Lebensqualität oder medizinischer Versorgung in Kauf nehmen müsste. Für den Fotografen besteht die Herausforderung darin, die Fülle an Ereignissen und visuellen Eindrücken zu kanalisieren und in überzeugende Bilder zu transformieren. Dieser Praxisbeitrag strukturiert das Thema und ermöglicht Dir eine optimale Vorbereitung.

Cascadeure
Cascadeure: Die Stunt Reiter riskieren Leib und Leben, um der Show den Extra-Kick zu geben. Wichtig: Bildausschnitt sorgfältig wählen, um die Szene als Ganzes einzufangen. Der AF-Punkt wurde nach rechts versetzt, um den Reiter beim Nachverfolgen im Fokus zu behalten. Eine kurze Verschlusszeit friert das Feuer ein.
Olympus E-M1 | 294 mm/KB (50-200 mm) | ISO 200 | f/3,5 | 1/4000 s
Foto: Christian Roch

Rahmenprogramm

Das Kaltenberger Ritterturnier findet an drei Wochenenden im Juli statt. Im Zentrum steht jeweils die große Arena-Show, die den Kampf zwischen Helden und Bösewichtern in allen denkbaren Varianten thematisiert – mit Lanze zu Pferd, im Zweikampf mit Schwertern oder in spektakulären Massenszenen.

Nicht weniger fotogen ist das Rahmenprogramm auf fünf Bühnen: Man trifft auf Gaukler, Narren, Zauberer, Tanzgruppen, Akrobaten und Musikgruppen. Handwerker wie Fassmacher, Schmied, Messerschleifer oder Barbier zeigen ihre Kunst. Fast alles darf man fotografieren, nur bei mittelalterlichem Schmuck sollte man besser vorher fragen: „Die Erzeuger wollen vermeiden, dass man ihre Produkte kopiert“, erklärt Kaltenberg-Fotograf Christian Roch.

Alles in allem arbeiten rund 1000 Leute bei den Ritterspielen, von den Schaustellern bis zur Security. Die gesamte Bandbreite zeigt sich im täglichen Umzug, für den man sich rechtzeitig einen strategisch günstigen Platz an der Feststraße sichern sollte. „Alle Facetten des Fests an einem Tag zu fotografieren, ist aber ein Ding der Unmöglichkeit“, meint Christian Roch. Mindestens zwei Besuche solle man dafür schon einplanen.

Vor Ort besorgt man sich als erstes ein Programm mit den Zeitplänen und Kurzbeschreibungen aller Events. Um flexibel auf verschiedenste Szenarien reagieren zu können, ist das Standardzoom (hier 2,8/12-40 mm) obligatorisch, zum Teil setzt Christian Roch aber auch Festbrennweiten wie das 1,8/45 mm oder das 1,8/8-mm-Fisheye ein. Für die Szene mit dem springenden Hund kam das Telezoom 2,8/40- 150 mm mit einem 1,4fach-Konverter (420 mm/KB) zum Einsatz.

Flughund
Achtung, Flughund!: Auch Hunde und Gänse in der Arena können spannende Motive sein. Auf den Hund wurde bereits fokussiert, als er noch am Loslaufen war, um den Nachführ-AF zu aktivieren und im richtigen Moment auslösen zu können.
Olympus E-M1 | 420 mm/KB (50-150 mm mit Telekonv. 1,4x) | ISO 200 | f/4 | 1/1250 s
Foto: Christian Roch

Die „Show des Jahres“

Seit 37 Jahren wird das oberbayerische Schloss Kaltenberg alljährlich zum Schauplatz eines der weltweit bekanntesten Mittelalterfeste – in diesem Jahr vom 14. bis 30. Juli. Herzstück ist die rund zweistündige Arena-Show, ein mit szenischer Musik und vielen Höhepunkten garniertes Mittelalter-Epos, das in ein großes Turnier gipfelt. Gekrönt wurde die bisherige Erfolgsgeschichte des Kaltenberger Ritterturniers in diesem Jahr durch den „Live Entertainment Award“ (LEA) in der Kategorie „Show des Jahres“, verliehen am 3. April in Frankfurt.

Mehr Infos findest Du unter: www.ritterturnier.de

Zurück ins Mittelalter
Zurück ins Mittelalter: Frauen am Spinnrad, eine Rasur beim Barbier oder ein Blick ins Ritterlager – hier lässt sich mittelalterliches Leben nachempfinden. Dank 8-mm-Fisheye dominiert das Spinnrad den Vordergrund; durch Beschneiden des ursprünglichen Querformats wurde das Motiv aufs Wesentliche konzentriert.
Olympus E-M1 | 16 mm/KB | ISO 400 | f/4 | 1/25 s
Foto: Christian Roch

Porträts

Die meisten Schausteller beim Kaltenberger Ritterturnier sind keine Profis, sondern aus Spaß an der Freude dabei. „Fast alle lassen sich gerne fotografieren“, meint Christian Roch, „ich frage aber immer vorher, ob ich ein Bild machen darf. Manche posieren von alleine, wenn sie merken, dass man sie fotografieren will.“

Sollte man Veröffentlichungsabsichten haben, führt allerdings kein Weg an einem schriftlichen „Model Release“ vorbei. Sind auch Zuschauer mit abgebildet, macht das die Sachlage ein Stück komplizierter.

Abgesehen davon lautet die zentrale Frage bei Porträts: Wohin mit dem Kopf? In die Mitte, in den Goldenen Schnitt, an den Rand?

Beim Foto der Hexe mit Schlange befinden sich die markanten Bildelemente – Augen, Nase und Zunge – fast in der Mitte. Bei der im Profil fotografierten Schwertkämpferin erschien es dagegen sinnvoll, die Protagonistin deutlich außerhalb der Mitte mit Blick nach rechts in den freien Raum zu platzieren.

Neben seinen Zoomobjektiven setzt Christian Roch bei Porträts gerne die Festbrennweite 1,8/45 mm (90 mm/KB) ein. Mit der 90-mm-Porträtbrennweite bei Offenblende entstand das Hexenporträt mit Schlange. Im Vergleich zu einem mit APS-C- oder Vollformatsensor aufgenommenen Foto wird man bei Four-Thirds- und Porträtaufnahmen eher mit einem Zuviel als mit einem Mangel an Schärfentiefe konfrontiert. Dem kann man zum einen durch lichtstarke Objektive, zum anderen durch einen größeren Abstand zwischen Motiv und Hintergrund begegnen, wenn „Freistellen“ das Gestaltungsziel ist.

Profil
Profil: Profilansicht, Blick nach rechts in den freien Raum, schönes Bokeh: Mit dem Telezoom bei maximaler Brennweite und Offenblende ließ sich die Kämpferin vor dem Hintergrund isolieren.
Olympus E-M1 | 400 mm/KB (50-200 mm) | ISO 400 | f/3,5 |1/1250 s
Foto: Christian Roch
Doppelporträt
Doppelporträt: Die meisten Akteure posieren gerne für die Kamera – der Blickkontakt mit dem Fotografen macht das deutlich. Fotografiert wurde mit einer 45-mm Festbrennweite bei Offenblende.
Olympus E-M1 | 90mm/KB | ISO 250 | f/1,8 | 1/100s
Foto: Christian Roch
Der richtige Augenblick
Der richtige Augenblick: Bei Close-ups von Kampfszenen kommt es auf den psychologisch richtigen Augenblick an. Im Serienbildmodus begnügt sich Christian Roch meist mit 5 B/s.
Olympus E-M1 | 300 mm/KB (40-150 mm) | ISO 200 | f/2,8 | 1/1250 s
Foto: Christian Roch

Tipps zum 4/3 Format

Alle Fotos dieses Beitrages wurden mit MFT-Kameras von Olympus aufgenommen. Deren Four-Thirds-Sensor ist 17,3 x 13 mm groß, hat also eine Fläche von 2,25 cm2 (KBSensor: 8,64 cm2). Im Vergleich zu Vollformat- und APS-C-Sensoren wird bei einer gegebenen Blende und Brennweite mehr Schärfentiefe erzielt, was je nach Motiv ein Vorteil (zum Beispiel bei Landschaften) oder ein Nachteil (zum Beispiel bei Porträts) sein kann. Kleinere Blenden als 5,6 sollte man vermeiden, sonst drohen Schärfeverluste durch Beugung der Randstrahlen. Die Grafik zeigt verschiedene Sensorformate mit den dazugehörigen Crop-(Bildwinkel-)Faktoren.

Sensorformate

Abend und Nacht

Je nach gewähltem Besuchertag hat man in der großen Arena von Kaltenberg die Wahl zwischen dem Tages-, Abend- und Nachtturnier.

Abends und nachts lassen sich mystische Lichtstimmungen einfangen – nicht nur beim Ritterturnier selbst, sondern auch auf vielen Nebenschauplätzen.

Ein schönes Beispiel: die Nahaufnahme mit den Flaschen und der Laterne im Vordergrund. Im Hintergrund sieht man erst auf den zweiten Blick den einsamen Zecher am Tisch mit der Hand am Krug.

Für Nachtaufnahmen mit der Olympus E-M1 (neuerdings in Mark-II-Variante) hat Christian Roch ein spezielles Rezept: „Ich arbeite mit manueller Belichtung, Offenblende, 1/250 s und Auto-ISO, limitiert auf ISO 6400.“ Außerdem stellt er zwei Drittel Blenden Unterbelichtung ein. Das funktioniere bei der Olympus mit einem Trick, erklärt Roch: „Auf Zeitautomatik wechseln, Belichtungskorrektur einstellen, dann wieder zurück auf M.“

Fotografiert wird grundsätzlich im RAW-Modus mit automatischem Weißabgleich; die endgültige Farbabstimmung erfolgt bei der RAW-Verarbeitung in Photoshop (Adobe Camera RAW). Dabei bleibt die Schärfe in der Regel auf dem Standardwert (25), um das Luminanzrauschen nicht zu verstärken.

Tiefen werden nach Bedarf aufgehellt, Lichter abgedunkelt – wenn es sein muss, auch mal kräftiger, was meist mit einer Farbanpassung verbunden ist. Allerdings sehe er nicht ein, ergänzt Christian Roch, warum bei Nachtaufnahmen in den Schattenpartien jedes Detail erkennbar sein solle: „Das Auge sieht schließlich auch nicht alles.“ Bei Aufnahmen mit hohen ISO-Einstellungen über 1600 verwendet er eine moderate Rauschreduzierung (Einstellung 15-20).

High-ISO-Fotografie
High-ISO-Fotografie: Eine Kamera mit moderatem Rauschverhalten ist ein großer Vorteil, wenn wie hier mit ISO 3200 gearbeitet werden muss. Bei externer RAW Verarbeitung lässt sich ein guter Kompromiss aus Rauschunterdrückung und Detailerhalt finden.
Olympus E-M5 MII | Zuiko 12-40mm f2,8 | 42 mm/KB | ISO 3200 | f/2,8 | 1/40s
Foto: Christian Roch
Stimmung einfangen
Stimmung einfangen: Trotz – oder gerade wegen – der Reduktion auf wenige Bildelemente spiegelt das Foto die nächtliche Stimmung eindrucksvoll wieder. Eine ruhige Hand und der aktivierte Bildstabilisator machen ein Stativ obsolet.
Olympus E-M1 | 90 mm/KB | ISO 1000 | f/1,8 | 1/30 s
Foto: Christian Roch

Kommentar von Christian Roch

Ich fotografiere das Kaltenberger Ritterturnier seit zehn Jahren im Auftrag des Veranstalters. Am Ende jedes Turniertags liefere ich bis zu 50 Motive ab, die für die Pressearbeit verwendet werden. Mein Tipp für alle, die vielleicht zum ersten Mal bei einem Mittelalterfest fotografieren: Erkunde außer den Hauptattraktionen auch die Nebenschauplätze – einfach einmal hinter die Kulissen blicken, um neue Eindrücke zu sammeln, das Motiv zu finden, das nicht jeder hat. Und weil die Situationen schnell wechseln, solltest Du Deine Kamera gut im Griff haben, um kein Motiv zu verpassen.

Großes Kino
Großes Kino: Mit dem 8-mm-Fisheye lässt sich die einzigartige Stimmung in der Arena als Ganzes einfangen, besonders eindrucksvoll zur Blauen Stunde, wenn der Himmel noch Farbe hat.
Olympus E-M1 | 16 mm/KB | ISO 1250 | f/1,8 | 1/80 s
Foto: Christian Roch

Fazit

In diesem Beitrag haben wir Dich mit auf ein Mittelalterfest genommen. Du hast erfahren, welche Motive Du entdecken und festhalten kannst und mit welcher Ausrüstung Du die Szenen idealerweise festhältst.

Weitere Tipps für die Fotopraxis, Tests der aktuellen Kameramodelle und alle Neuheiten und Trends in der Fotobranche erhältst Du im monatlichen ColorFoto-Magazin.

Autor: Karl Stechl

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8 Kommentare

  1. Helmut
      Juni 13, 2018 at 10:19 AM
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    Thomas Lunzer hat einerseits Recht auf den Urheberrechtlichen Schutz beim „Kaltenberger Ritterturnier“ hinzuweisen!
    Andererseits gibt es 1.000de andere Situationen bei welchen man in ähnliche Situationen kommen kann. Es ist nicht Sinn einfach dem Artikel „nach zu Fotografieren“ sondern aus der gezeigten Situation zu Lernen.
    Z.B. das Christian Roch bei Serienaufnahmen mit 5/Bs. arbeitet. Viele Fotografen schrauben die Serienfunktion unnötig hoch.
    Dies soll zum Nachdenken anregen ob so schnelle Verschlusszeiten, dadurch mehr Kapazität auf teurere SD Karten notwendig ist.
    Gut Licht Helmut

  2. Thomas Lunzer
      Juni 9, 2018 at 6:24 PM
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    Leider muss ich die Vorfreude auf das Fotografieren beim „Kaltenberger Ritterturnier“ etwas dämpfen:
    „Aus urheberschutzrechtlichen Gründen ist Fotografieren und Filmen bei unserer Veranstaltung nicht gestattet. Von dieser Regelung ausgenommen sind Fotografen und Filmteams, die von unserer Pressestelle akkreditiert wurden.“ Quelle: ritterturnier.de
    http://www.ritterturnier.de/wissenswertes/photo-video/

  3. Mats Tias
      Oktober 21, 2017 at 11:42 AM
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    Tolle Aufnahmen, die die verschiedenen Stimmungen gut wiedergeben. Dazu passt hervorragend die Angabe was das Ziel der Aufnahme war, welche Überlegungen zu der Wahl der technischen Parameter führten. Darüber hinaus auch noch ein paar Infos zur Nachbearbeitung. Das macht es für mich zu einem sehr guten Artikel!

  4. Christian Neudeck
      Oktober 21, 2017 at 11:09 AM
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    – sehr guter Artikel!
    – alle Einstellungen nachvollziehbar und gut erklärt
    – bringt mich weiter in der Verbesserung meiner Schärfeprobleme
    – sehe auch Parallelen, z.B. STÖRTEBEKER FESTSPIELE auf Rügen/Ostsee

  5. Kurt Schörg
      Oktober 21, 2017 at 6:46 AM
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    Die Erläuterung der Kameraeinstellungen finde ich optimal und verständlich erklärt. Ganz super und wichtig. Die Bildergebnisse sind hervorragend, aber eben ein Querschnitt aus zehn Jahren Arenafotografie.

  6. Uwe G
      Oktober 20, 2017 at 9:01 PM
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    Naja, Fotografie und Kunst gleichen sich dadurch, das jeder unter einem gelungen Werk etwas anderes versteht. Ich bin ein Fan großer Tiefenschärfe und nutze eine 1 Zoll Kamera, leider. Meine „alte“ FZ8 brachte da bessere Werte zustande. Halt dass der kleinere Sensor eine geringere Lichtempfindlichkeit hat. Deshalb die 1 Zoll FZ1000. Es ist aber oft ein K(r)ampf, da vernünftige Tiefenschärfe hinzubekommen. Ein Grund, warum mir nie eine Kamera mit noch größeren Sensor ins Haus kommt. Da ist es dann mit Tiefenschärfe ganz aus. Ich liebe Mittelalterfeste! UG

  7.   Oktober 20, 2017 at 6:54 PM
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    Sehr wichtige Informationen, die nicht nur für Ritterspiele anwendbar sind.
    Beeindruckende Fotos die deutlich machen was alles möglich ist um dem jeweiligen Bild die richtige Aussagekraft zu geben.

    1. Peter Lorenz
        Oktober 21, 2017 at 3:16 PM
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      Diese Empfehlungen helfen sehr viel. Es müssen ja nicht nur Ritterspiele sein, sondern andere Veranstaltungen, bei denen sowohl Nah-, Tele- und Weitwinkelobjektive gebraucht werden.
      Ich habe hier einiges gelernt.

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