K|Lens One: Lichtfeldobjektiv

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Die K|Lens GmbH, ein Spin-off des Max Planck Instituts für Informatik an der Universität Saarland, hat das neuartige Objektiv K|Lens One vorgestellt. Das Besondere daran: Dieses Objektiv wurde speziell für die Lichtfeldfotografie entwickelt. Eine Lichtfeldaufnahme ist kein fertiges Bild, wie man es gewohnt ist, sondern vielmehr ein Datenpaket, das umfassende Informationen über die aufgenommene Szene und die Objekten bzw. Personen darauf enthält. Zentral sind dabei die Tiefeninformationen, die in der Postproduktion die Erstellung von 3D-Inhalten, Perspektivänderungen, die Berechnung von Tilt/Shift-Effekten oder die Neufokussierung der Aufnahmen ermöglichen.

Voraussetzung dafür ist allerdings die richtige Software; K|Lens liefert sie mit, sie heißt SeeDeep. Die K|Lens One nimmt konkret ein Motiv aus neuen leicht unterschiedlichen Perspektiven auf. Daraus entsteht mithilfe von SeeDeep dann die fertige Aufnahme.

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Zusammenarbeit mit Carl Zeiss Jena

Die Organisation der Finanzierung für das Projekt lief über Kickstarter. Das Einführungsangebot von 1800 Euro statt regulären 2700 Euro für die ersten 30 Vorbesteller sorgte mit dafür, dass die Kampagne nach kurzer Zeit ihr Ziel erreichte. Der Retail-Preis soll noch höher ausfallen: 3600 Euro. Die Auslieferung ist für Sommer 2022 geplant.

Während der fünf Jahre dauernden Entwicklung des Objektivs hat K|Lens One mit der Carl Zeiss Jena GmbH zusammengearbeitet. Zeiss wird auch die Produktion dieses Objektivs übernehmen. Als Einsatzspektrum für die Optik nennen die Entwickler gleichermaßen den Film und die Fotografie.

Das Objektiv hat einen Blendenbereich von F6,3 bis 19 und 80 mm Brennweite. Ein Leichtgewicht ist es nicht: Rund 1720 Gramm bringt das K|Lens One auf die Waage. Tiefeninformationen sammelt die Optik bei der Aufnahmedistanz von idealerweise 1 bis 15 Metern. Prinzipiell ist die Scharfstellung aber ab 0,5 m möglich. Die Optik wurde für Kameras mit Kleinbildsensoren gerechnet. Erhältlich sind Anschlüsse für Canon EF, Nikon F und Sony E. Canon-R-, Leica-L- und Nikon-Z-Kameras erfordern einen Adapter. Die Fokussierung erfolgt manuell. Die Software ist auf Windows- und Mac-Rechnern lauffähig.

GerätK|Lens One (F6,3-19/80 mm)
FormatKB
Linsen/Gruppen17 / 13
Naheinstellgrenze0,5 m
Bildwinkel25°
Filterdurchmesser67 mm
FokussierungMF
Bildstabilisator-
Durchmesser x Länge, Gewichtk. A. x 253 mm, 1720 g
AnschlüsseCanon EF, Nikon F, Sony E
Preis3600 euro

www.k-lens-one.com

Die Kickstarter Kampagne findest Du hier.

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