fotocommunity Fotografin Peggy (pann-) im Interview

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fotocommunity Fotografin pann-
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Hallo, meine Name ist Peggy und ich wurde 1975 im schönen Dresden geboren. Mein Leben dreht sich um meine kleine Familie, Fotografie und Kinder. Hauptberuflich bin ich seit ca. 25 Jahren im Einzelhandel tätig und liebe diesen Beruf. Mein Glück ist es, dass ich sogar auf Arbeit von Kindern umgeben bin.

Ausgleich und Ruhepool sind für mich die Natur und Tiere. Die Fotografie begleitet mich schon mein ganzes Leben. Schon als kleines Kind habe ich Fotos gesammelt. Ich habe ganze Bücher mit Postkarten und Bildern aus Zeitschriften gefüllt. Jetzt, mit viel Abstand, finde ich es faszinierend, dass es hauptsächlich Kinderbilder waren, die es mir angetan haben. Egal ob fotografiert oder gemalt, alte Meister oder DDR Kunst. Tja und diese Liebe ist bis heute geblieben…..
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Wie und wann hast Du mit der Fotografie angefangen? Was hat Deine Leidenschaft für die Fotografie ausgelöst?

Schon in meiner Kindheit habe ich gern Postkarten und Bilder mit besonderen Fotografien gesammelt. Kinderfotografien haben mich dabei am meisten fasziniert. Mit Beginn des digitalen Zeitalters kam bei mir schließlich der konkrete Wunsch auf, mich intensiv mit der Fotografie zu beschäftigen.

Fotos von pann- - Kind mit Hund
…der Augenblick…

 

Gibt es eine Person, ein Vorbild oder ein Ereignis, welches Dich während Deiner fotografischen Karriere besonders geprägt hat?

Bücher sind meine zweite Leidenschaft. Deshalb betrachte und sammle ich schon seit vielen Jahren gern Bücher mit Kinderfotografien. Die wunderschönen Abbildungen darin habe ich mir in gewisser Weise immer als Vorbild genommen und gerade in der Anfangszeit, als ich noch keinen eigenen Stil entwickelt hatte, waren sie meine Inspiration. Zu meinen Favoriten  zählen „Mutter und Kind“ von Hedda Walther aus dem Jahre 1941 und „Rosemaria Kiekindiewelt“ von Harry Bär (1957).

 

In Deiner Fotografie sind vor allem Kinder oft das Motiv. Wieso fotografierst Du besonders gern in diesem Bereich?

Ich liebe echte Emotionen. Dies findet man vor allem bei Kindern und es lassen sich wunderschöne ungezwungene Momente einfangen und festhalten.

Fotos von pann- - Kind im Wasser
…platsch…

 

Worauf achtest Du besonders – sowohl technisch, als auch im Umgang mit den Kindern – bei Deinen Fotos?

Ich beobachte gern von Weitem und versuche der Situation genug Raum zu geben.

Am liebsten ist es mir, wenn die Kinder einfach Kind sind und nicht wahrnehmen, dass ich sie fotografiere. Gerade dadurch entstehen ungestellte natürliche Eindrücke. Am besten zur Aufnahme eignet sich dafür mein geliebtes 70-200mm Objektiv.

Fotos von pann- - Kind hinter Vorhang
…LLLOLLL…

 

Was war oder ist Deine größte fotografische Herausforderung?

Gestellte Aufnahmen, wie zum Beispiel in der Aktfotografie, liegen mir nicht. Das bin nicht ich.

 

Welche Technik nutzt Du bei Deinen Fotoshootings?

Ich fotografiere mit einer Nikon D5 und am liebsten mit dem Nikon Objektiv 70-200mm, f2.8. Natürliches Licht spielt bei mir darin eine besonders große Rolle.

Fotos von pann- - Kinder auf Straße
…los…

 

Hast Du Erfahrungen in der fotocommunity gesammelt, die Dir bei Deiner Fotografie geholfen haben?

Gern schaue ich mir andere Aufnahmen als Inspiration an. Weiterhin haben sich durch die fotocommunity tolle Fotografenfreundschaften entwickelt.

 

Welches Deiner Bilder in der fotocommunity gefällt Dir persönlich am besten und warum?

Ich habe kein bestimmtes Lieblingsbild, aber die Fotos meiner Kinder berühren mich emotional am meisten. Meine Lieblingsbilder wechseln mit den Jahreszeiten. Derzeit mag ich das Bild „Naturverbunden“ von meiner jüngsten Tochter sehr.

Fotos von pann- - Kind mit Schnecke
…Naturverbunden…

 

Erzähl uns eine seltsame, lustige oder andere „fotografische“ Anekdote, die Du erlebt hast.

Ich war mit meiner jüngsten Tochter und einer Freundin mit ihrem Sohn in der Natur unterwegs. Dabei ergab sich die Gelegenheit die Beiden beim Spielen in Pfützen zu fotografieren. Während sich meine Tochter mit einem lauten „Ich werde dreckig!“ weigerte, hüpfte der befreundete Junge voller Freude und am Ende ohne Kleidung durch die großen Pfützen. Über diese lustige Geschichte lachen wir noch heute.

Fotos von pann- - Kind und Pfütze
…die Pfützenbeobachterin…

 

Hast Du einen Ratschlag, den Du jemandem mit auf den Weg geben möchtest, der sich an Kinderfotografie probieren will?

Situationen werden meist nicht so eintreten, wie vorher gedacht, denn Kindershootings laufen nie nach Plan.

  1. Lasse dich auf den Moment ein.
  2. Bleib flexibel.
  3. Fotografiere auf Augenhöhe der Kinder.
  4. Gib Kindern ihre Zeit, um sich auf die Situation einzulassen – bis sie etwas Vertrauen aufgebaut haben.

 

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1 Kommentar

  1. Ich verfolge Peggy`s einmalige Fotos schon seit ein paar Jahren.
    Es ist ein besonderer, fesselnder Stil, den man, erst einmal für wundervoll befunden, immer wieder erkennt unter all den neuen Fotos in der Fotocommunity.
    Ihre Fotos erzählen irgendwie immer eine Geschichte, völlig selbstredend und mit eigener Interpretation.
    Besonders schön war jetzt, diesen Artikel hier zu finden und zu lesen.
    Für Peggy und Ihre Fotos Ihrer wundervollen Kinder, eine mehr als gerechtfertigte Auszeichnung, hier auf diese Art und Weise Erwähnung zu finden.

    LG Ralf

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