Das steckt hinter Freelensing, Squeezerlens, Lensbaby und Co.

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In Zusammenarbeit mit SIGMA
Mit diesem Beitrag beginnen wir eine etwas längere Reihe von Artikeln, die Dir eine völlig andere Art der Fotografie zeigen sollen und die sehr viel Freude bereiten können, wenn Du gern kreativ arbeitest.

Du benötigst für die nachfolgend vorgestellte Form der Fotografie eine Kamera mit Wechselobjektiv. Allerdings benötigst Du nur die Kamera, das Wechselobjektiv mit seiner automatischen Blende und dem Autofokus ersetzen wir durch eine Vielzahl verschiedener Linsen.

Diese Linsen haben in der verwendeten Form weder eine automatische Blende, noch einen Autofokus. Manche haben gar keine einstellbare Blende und andere keine eigen Möglichkeit den Fokus zu verstellen.

All die gezeigten Optiken werden wir in den nächsten Artikeln einsetzen und Dir genau erklären, wie es funktioniert. Dir sollte dabei klar sein, dass es dabei aber nicht darum geht „knackscharfe“ Bilder mit feinsten Kontrasten und Farbtreue zu erzeugen, sondern es um einen kreativen Prozess geht, mit dem Du echte kleine Kunstwerke erzeugen kannst.

Die meisten Objektive und Linsen auf dem Foto sind nicht für ein spezielles Kameramodell gebaut. Einige davon lassen sich adaptieren, einige nicht. Einige besitzen einen manuellen Blendenring und lassen sich manuell fokussieren, bei anderen Objektiven gibt es beides nicht, trotzdem kannst Du fokussieren.

Wir werden Dir in den Folgeartikeln, in denen wir uns mit den verschiedenen Objektivtypen auseinandersetzen, die spezielle Arbeitsweise genau erklären. In dem heutigen Artikel geht es um einige Grundlagen der Arbeitsweise, die Du kennen solltest. Es geht um das manuelle Fokussieren, um die Arbeitsblendenmessung, um die Verwendung von Balgen, die Bedeutung des Begriffes Auflagenmaß und um einige wichtige Hinweise, wie Du kleine Risiken vermeidest, die entstehen, wenn Du zum BeispielFreelensing betreibst.

Ein kleiner Hinweis sei uns noch erlaubt, bevor wir in das eigentliche Thema einsteigen: Die Ergebnisse werden anders sein. Es geht hier nicht darum Fotos zu bekommen, die „knackscharf“ sind bis in die letzte Bildecke, die perfekte Kontraste und Farben haben und die ideale Belichtung. Es geht darum Fotos mit einem eigenen Charakter zu erzeugen, Fotos die nicht reproduzierbar sind. Und es macht einfach Spaß.

Physikalische Grundlagen

Bevor wir in die einzelnen Techniken einsteigen, solltest Du zwei Begriffe kennen: Naheinstellgrenze und Auflagemaß.

Wir werden uns dabei aber auf ganz grundlegende Informationen beschränken. Wenn Du tiefergehende Informationen zum Auflagemaß haben möchtest, dann klick einfach auf den Begriffe, wir haben dort den passenden Artikel von Wikipedia verlinkt.

Naheinstellgrenze

Jedes Objektiv hat eine Naheinstellgrenze. Sie wird meistens in den technischen Daten aufgeführt und in Zentimetern angegeben. Makro-Objektive haben meist eine kleinere Naheinstellgrenze, als „normale“ Objektive. Bei Weitwinkeln ist diese meist geringer, als bei Teleobjektiven. Die Naheinstellgrenze gibt die minimale Distanz zum Motiv an, bei der das Objektiv noch in der Lage ist scharf zu stellen.

Diese Angabe wird oft missverstanden, denn es  handelt sich nicht um den Abstand von der Frontlinse zum Motiv, sondern um den Abstand vom Bildsensor zum Motiv. Wenn zum Beispiel ein Objektiv mit 50mm Brennweite eine Naheinstellgrenze von 20 Zentimetern hat und ein Objektiv mit 100mm Brennweite eine Naheinstellgrenze von 30 Zentimetern hat, relativiert sich diese Angabe insofern recht schnell, weil das Objektiv mit 100mm Brennweite unter Umständen 10 cm mehr Baulänge hat.

Der Abstand der Frontlinse der Objektive zum Motiv wäre in beiden Fällen identisch.

Die Naheinstellgrenze wird ab Sensorebene gerechnet und nicht ab Frontlinse

Auflagemaß

Zur Beurteilung, ob Du eine Fremdlinse an Deiner Kamera verwenden kannst, solltest Du das Auflagemaß Deiner Kamera kennen. In dem oben verlinkten Artikel von Wikipedia sind die gängigsten Auflagemaße angegeben. Aber was ist überhaupt das Auflagemaß?

Eine Kamera mit Wechselobjektiven hat ein Bajonett und einen Bildsensor. Wird ein Objektiv angeschlossen, dann liegt es auf dem Bajonett auf. Der Abstand zwischen der Vorderseite des Bajonetts zur Oberfläche des Bildsensors bestimmt das Auflagemaß und wird in Millimetern angegeben.

Grundsätzlich gilt: Ist das Auflagemaß der verwendeten Kamera geringer, als der eigentlich zu dem Objektiv gehörenden Kamera, dann kann das Objektiv uneingeschränkt adaptiert werden.Uneingeschränkt bedeutet: Unendlicheinstellung ist weiter möglich. Ist das Auflagemaß größer, dann kann es nur unter der Maßgabe verwendet werden, dass die Unendlicheinstellung verloren geht und es zum Beispiel nur bis maximal 5 Meter Entfernung scharf stellt. Es gibt Adapter, die mittels Korrekturlinse „unendlich“ wieder herstellen, allerdings raten wir von solchen Adaptern ab, da die optischen Qualitäten meist sehr schlecht sind.

Spiegellose Kameras haben ein sehr geringes Auflagemaß, da sie auf den Spiegelkasten verzichten können, daher lassen sich an Spiegellose sehr viele Objektive adaptieren. Auch bei DSLR gibt es Unterschiede. Canon hat ein geringeres Auflagemaß als Nikon, daher können Nikon-Objektive ohne Probleme an Canon verwendet werden, Canon-Objektive aber nicht an Nikon.

Die Kenntnis der Auflagemaße hilft Dir bei der Beurteilung, was Du mit dem Fremdlinsen an Deiner Kamera machen kannst, auch wenn das Auflagemaß nicht passt. Ist zum Beispiel bei Freelensing eine Verwendung möglich, dann aber nur im Nahbereich.

Auflagemass
Viele Kameras haben an der Oberseite eine Markierung für die Lage des Bildsensors. In diesem Bild zu erkennen an dem kleinen weißen Kreis mit dem Strich. Das Auflagemaß ist der Abstand zwischen den Pfeilspitzen. Foto: Canon

Manuelle Techniken

Alle Aufnahmetechniken und Objektivkombinationen, die wir in den folgenden Beiträgen zeigen werden, arbeiten ohne automatischen Fokus und ohne eine aktive Blendensteuerung durch die Kamera. Dies bedeutet, dass Du Deine Arbeitsweise umstellen musst. Wir zeigen Dir in diesem Abschnitt, wie Du auch ohne diese Automatiken zu ansprechenden Ergebnissen kommst.

Arbeitsblendenmessung

Die Blende kann nicht von der Kamera gesteuert werden. Insofern sollte Dir klar sein, dass die Blendenautomatik nicht funktionieren kann.

Zur Erinnerung: Blendenautomatik bedeutet, dass Du eine Zeit vorgibst und die Blendenautomatik eine passende Blende auf Grundlage der Belichtungsmessung errechnet und das Objektiv bei der Aufnahme entsprechend der Messung abblendet. Wenn überhaupt, dann funktioniert nur die Zeitautomatik. Heißt: Du gibst eine Blende vor, die Kamera misst bei Offenblende, kennt aber die gewünschte Arbeitsblende und bestimmt dazu eine passende Zeit. Machst Du nun eine Aufnahme, wird die Blende soweit geschlossen, wie Du vorgegeben hast und die passende Verschlusszeit ausgelöst.

Die Arbeitsblende ist dabei die für die Aufnahme verwendete Blendeneinstellung. Für unser Verfahren funktioniert das Schließen der Blende aber nicht. Viele Kameramodelle (leider nicht alle) sind aber in der Lage in der Zeitautomatik eine Arbeitsblendenmessung durchzuführen. In diesem Fall stellst Du die Blende manuell ein (Wir zeigen die unterschiedlichen Wege dafür in den jeweiligen Artikeln) und führen dann eine Belichtungsmessung durch. Im Sucher wird zwar f/0,0 angezeigt, aber die Kamera ermittelt aufgrund der Lichtmenge trotzdem eine mehr oder minder passende Belichtungszeit. Je nach eingestellter Blende wird der Sucher dann aber recht dunkel und Du musst gegebenenfalls auf die Anzeige des Livebildes auf dem Monitor ausweichen.

Die Arbeitsblendenmessung ist nicht immer ganz treffsicher, Du musst gegebenenfalls je nach eingestellter Blende einen Korrekturfaktor eingeben. Mit der Zeit wirst Du aber sehr schnell genug Erfahrung haben, dass Du auf Basis der Blendenvorgabe den Korrekturfaktor kennst.

Wenn Deine Kamera keine Arbeitsblendenmessung beherrscht, musst Du auf den manuellen Modus wechseln und die zur Blende passende Belichtungszeit iterativ ermitteln. Ein Stativ ist dann fast Pflicht, denn es ist kaum möglich manuell die Schärfe genau einzustellen und zu halten und dann noch an der Blende zu drehen.

Manueller Fokus

In dieser Serie reden wir von Objektiven und Linsen, die nicht dafür vorgesehen sind, an Deiner Kamera verwendet zu werden. Im einfachsten Fall reicht sogar eine Lupe aus, um ein scharfes Bild auf Deinen Sensor zu projizieren (ein Beispielbild zeigen wir Dir). Je nach Bauart und Verwendung gibt es sehr verschiedene Möglichkeiten manuell zu fokussieren. Diese Möglichkeiten stellen wir Dir nun vor.

Bajonettadapter mit Fokusring

Sofern das Auflagemaß stimmt, kannst Du einige Objektive per Adapter an der Kamera befestigen. Viele dieser Objektive verfügen über einen Fokusring, den Du drehen kannst. In diesem Fall kannst Du den Sucher benutzen (macht nur Sinn bei großen Suchern, wie bei FX-Kameras (großer Sensor)), oder wenn Du eine Kamera hast, bei der Du die Mattscheibe gegen einen Schnittbildindikator austauschen kannst. In diesem Fall drehst Du den Fokusring solange bis im Sucher der maximale Schärfeeindruck erreicht ist. Gegebenenfalls nutzt Du das Livebild und die Lupe, um den Schärfeeindruck zu verifizieren (ein Stativ ist hier Pflicht). Durch Abblenden kannst Du den Schärfebereich dehnen und so die Treffgenauigkeit erhöhen.

Blendenring-Skala
Alte Objektive haben noch einen Blendenring und eine Skala die Dir anzeigt wie groß die Schärfentiefe bei der eingestellten Blende ist. Dies kann sehr hilfreich für die manuelle Fokussierung sein. Wie das funktioniert werden wir Dir in dem dazu kommenden Artikel erklären.

Bajonettadapter mit Balgen

Wir reden hier von Objektiven, die fest mit der Kamera verbunden sind, aber keinen Fokusring besitzen. Die Fokussierung erfolgt in diesem Fall durch die Veränderung des Abstandes der Linse vom Bildsensor. Dies kann durch feste Balgen mit Stellschrauben geschehen (zeigen wir Dir im Bild). Hier kannst Du die Schärfe sehr präzise einstellen und reproduzierbare Ergebnisse erzielen. Diese Variante lässt sich sehr gut mit Livebild und Lupe kombinieren, da ein Stativ Pflicht ist.

Manche Lösungen haben einen Gummibalgen, der sich nicht fixieren lässt. Die Schärfe wird mit den Fingern durch Drücken und Ziehen erzielt. Die Ergebnisse sind dann eher nicht reproduzierbar, ein Stativ macht wenig Sinn. Du musst Dich auf das Sucherbild verlassen.

Freies Fokussieren ohne adaptiertes Objektiv

Es mag Dich erstaunen, aber Du kannst auch Objektive verwenden, die gar nicht zu Deinem Bajonett passen. Diese Objektive werden einfach vor die Kamera gehalten und haben keine mechanische Verbindung zur Kamera. Du fokussierst einfach, indem Du den Abstand zur Kamera variierst. Es hört sich verrückt an, aber es funktioniert. Natürlich ist die Ausschussquote sehr hoch.

Focus Peaking

Dieses Verfahren funktioniert nur bei elektronischen Suchern. Dabei ist es egal, ob es sich um Systemkameras handelt oder das Livebild einer DSLR. Zusätzlich muss das Kameramodell diese Funktion natürlich unterstützen.

Beim Focus Peaking wertet die Kamera das Bild auf dem Sensor aus und stellt anhand der Bildkontraste fest, wo die Bereiche sind, die eine maximale Schärfe aufweisen. Diese Bereiche werden dann auf dem elektronischen Monitor farblich gekennzeichnet. Dieses Verfahren ist sehr effektiv. Vieles Systemkameras haben solche Funktionen schon ab Werk verfügbar. Einige DSLR-Modelle auch. Bei anderen lässt es sich mittels zusätzlicher Software auf der Kamera implementieren. Manche Modelle können dieses Verfahren jedoch nicht darstellen.

Fazit

Das „freie“ Arbeiten mit Linsen und Objektiven ist ein sehr spannendes Thema für Fotografen, die gern experimentieren und eignet sich sehr gut, um das Wissen um die Zusammenhänge zwischen Schärfe, Blende und Belichtung zu lernen. Mit etwas Übung lassen sich tolle Ergebnisse erzielen.  In den folgenden Artikeln zeigen wir Dir sehr unterschiedliche Ansätze.

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15 Kommentare

  1.   Juli 15, 2016 at 1:40 PM
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    Ich fotografiere schon längere Zeit mit dem Cyclop, Trioplan 50mm, Pentacon und Helios. An meiner Nikon D5100 funktioniert natürlich der Autofocus nicht. Mit einem Adapter für die M42 Gewinde komme bei ein wenig Übung tolle Fotos raus!

  2. Marlies Prost
      Juli 15, 2016 at 1:38 PM
    Kommentar bewerten

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich benutze schon längere Zeit das Cyclop-Objektiv an meiner D5100, inzwischen auch das Trioplan 50mm, Pentacon 50mm, Helios 58mm und Projektions-Objektive w.Will Wetzlar und Liesegang. Damit zu fotografieren macht viel Spaß. Aber man muss tatsächlich sehr viel ausprobieren und mit Licht experimentieren. Bei meiner Nikon D5100 funktioniert der AF nicht. Aber mit viel Übung hat man tolle Fotos!

  3. Peter Wolf
      Juli 2, 2016 at 9:54 PM
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    Im Artikel steht folgender Satz:“Eine Kamera mit Wechselobjektiven hat ein Bajonett und einen Bildsensor.“ Dies ist nur zum Teil richtig. Es git doch tatsächlich Kameras ohne Bildsensor. Unglaublich aber wahr.

    1. Martin Schwabe
        Juli 3, 2016 at 12:46 AM
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      Hallo Peter,

      dieser Satz ist nicht nur zum Teil richtig, sondern ganz richtig, da die Dinge, um die es hier geht mit einer analogen Kamera einfach nicht praktikabel sind. Die Liveview bei einer analogen SLR ist nicht hochauflösend genug ;)

      1.   Juli 3, 2016 at 9:49 PM
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        Da möchte ich folgendes entgegenhalten: die chemischen (analogen) SLR-Kameras haben meist einen Schnittbildindikator, mit dem es (vorrausgesetzt das Auge sieht noch scharf genug) doch auch möglich sein sollte, scharf zu stellen.
        Oder irre ich mich da?

        1. Martin Schwabe
            Juli 4, 2016 at 10:40 AM
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          Ja Du irrst. Denn für viele der noch folgend beschrieben Vorhaben liegt der Schärfepunkt nicht im Zentrum, sondern eher am Sucherrand (Vergiss da bitte verschwenken) oder der Sucher wird in Ermangelung einer automatischen Blende sehr dunkel. ich habe mir da durchaus was bei gedacht :) Im Einzelfall mag es möglich sein, solche Dinge, wie ich sie beschreiben werde, auch analog umzusetzen, beim Gros wird es nicht praktikabel sein.
          Aber zu Deiner Beruhigung, heute ist meine analoge EOS gekommen, da ich zum Herbst hin auch einige Artikel für die analogen Fotografen machen möchte.

  4. Silke Bogorinski
      Juli 2, 2016 at 1:06 PM
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    Bin hobbymäßig unterwegs, und gerade dabei mir mehr technisches Wissen bzgl. Fotografie anzueignen, da kommen solche Informationen natürlich sehr gut.
    Was mich sehr interessiert ist Schärfe und Unschärfe, mit gewollter Unschärfe lässt sich wunderbar spielen, und man erhält durchaus kreative Ergebnisse, manchmal wie gemalt.
    Besonders für diese Spielereien geeignet sind Blätter, Halme, Blüten etc.
    Wenn man dann noch ein Bildbearbeitungsprogramm nutzt, mit dem man Effekte einsetzen kann, ist die Freude perfekt.

  5. Skorpionmann
    Peter Rimbrecht
      Juli 2, 2016 at 9:35 AM
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    Die Zusammenarbeit mit Sigma finde ich gut. Dabei sollten aber nicht nur an die Objektive gedacht werden, sondern auch an die Kameras. Der sehr geringe Marktanteil ist nach meiner Meinung dem sehr schlechten Marketing von Sigma Deutschland und der Arroganz von Sigma Japan zu verdanken. Alle Alleinstellungsmerkmale der Kameras werden nicht beworben. Auf der Photokina sind fast nur noch Objektive mit CaNi Anschluss verfügbar, bei Vorführungen werden Canon Kameras benutzt usw. Alle meine Briefe wurden nur ablehnend und unzureichend beantwortet. Die Aussage auf der Photokina, ich solle mich direkt an Sigma Japan wenden, weil Sigma Deutschland nichts zu sagen hat, ist bezeichnend. Es ging um die IR Möglichkeiten der Kamera und um Objektive. Die Quattro Sensoren halte ich für einen Rückschritt, ich warte auf einen Vollformatsensor mit über 100 MP. Die Abspeicherzeit ist mir egal, das sieht man den Bildern nicht an, aber die Auflösung.

    1. Martin Schwabe
        Juli 5, 2016 at 8:02 PM
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      Hallo Peter,

      ich verstehe gerade nicht den Zusammenhang zu diesem Artikel? In dieser Artikelreihe wird Sigma eher kein Thema sein.

  6. volker
      Juli 1, 2016 at 10:24 PM
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    Vielen Dank für eure Leidenschaft und eure Arbeit.
    Wollt mal kurz umreißen mit welchen kleinen Fotoling ihr es hier zu tun habt.
    Habe nach den reinziehen der dev. Lektüre in der Bibliothek, auch über berühmte Fotografen und deren Lebensmaximen, dann die Bücher der Kammeras von erfahrenen Fotografen vorgestellt und getestet, „durchgearbeitet“.
    Ich komme aus dem Handwerk und bin vielleicht auch deshalb interessiert an handwerklich soliden Grundkenntnissen und Fertigkeiten die ein Fotograf einfach von der Pieke kennt.
    Die grundhaften Zusammenhänge von Blende, Zeit und Iso sind mir bekannt.
    Im Moment bin ich unterwegs zwischen Volkshochschullehrgängen und
    Seminaren die ich dann mit dem Dozenten vereinbare und die auch mehr
    bringen.
    Als Knipse benutze ich die D 810 und nach dem 24-70 jetzt auch das 70-200 was richtig Spaß macht.
    Es geht mir dabei auch um die Sicht auf die Dinge, das Licht, die Farben
    und um ein Eintauchen in etwas was mich vom Alltag zu lösen vermag.
    Eure Beiträge gefallen mir gut und auch die Haltung die man dahinter
    spürt.
    vielen Dank
    Gruß volker

  7. Rainer Wulfert
    Rainer Wulfert
      Juli 1, 2016 at 6:23 PM
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    Genau das, was hier beschrieben wird macht das Fotografieren, vor allem mit Systemkameras, interessant und eröffnet völlig neue kreative Möglichkeiten. Vor allem extrem kurzbrennweitige Super 8 oder hochauflösende Machine Vision Objektive, (welche einem gebraucht fast nachgeschmissen werden) erzielen Ergebnisse im Nah und Makrobereich die professionellen Lupen- oder Makroobjektiven in Kontrast und Auflösung das Fürchten lehren.

  8. Erwin Vrijders
      Juli 1, 2016 at 4:12 PM
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    Der Textabschnitt – Auflagemaß
    Grundsätzlich gilt: Ist das auflagemaß der verwendeten Kamera geringer!
    Dieser Satz kommt zweimal vor, aber mit einem total gegensätzlichen Resultat!
    Das Resultat verwirrt mich, wenn ich ehrlich sein soll!
    Mfg

    1. Martin Schwabe
        Juli 1, 2016 at 4:27 PM
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      Hallo Erwin,

      danke für den Hinweis und entschuldige die Verwirrung. Wir haben den Absatz etwas umformuliert und den Fehler korrigiert. Nun sollte es klar sein.

  9. Reinhold Friedrich Auer
      Juli 1, 2016 at 4:03 PM
    Kommentar bewerten

    Dieser Artikel trifft nicht so mein persönliches Interesse. Da ich eine Kamera mit elektronischem Sucher benutze sind Focus Peaking so zusagen Standard, außerdem eröffnet Focus Bracketing neue Möglichkeiten frühere mechanische Problemlösungen durch Elektronik zu ersetzen und zu erweitern. Das gilt eben auch beim Entwickeln der Aufnahmen mit Programmen wie Lightroom, Photoshop und dergleichen. Die dort angebotenen Möglichkeiten übertreffen die „mechanischen“ bei Weitem.

    1. Martin Schwabe
        Juli 1, 2016 at 4:15 PM
      Kommentar bewerten

      Hallo Reinhold,

      vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Wir werden es sicher auch in Zukunft nicht schaffen, dass wir mit jedem Artikel das Interesse jedes Lesers treffen. Dazu interessieren sich einfach inzwischen zu viele sehr unterschiedliche Fotografen für die fc-Fotoschule.
      Wir werden aber trotzdem weiterhin in die Breite gehen und unterschiedlichste Themen bieten.
      Dieses Thema haben wir übrigens aufgrund konkreter Leseranfragen angefasst, da es eben auch die Sorte von Fotografen gibt, die optische Sucher bevorzugt und die Bildbearbeitung meidet. Auch diese Gruppe möchten wir bedienen.
      Wir diskutieren schon, ob wir die Zahl der Artikel erhöhen, dann hätten wir die Option eben noch mehr Zielgruppen zu „bedienen“.

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