Der nächtliche Sternenhimmel übt seit Jahrtausenden eine große Faszination auf die Menschen aus. Sterne sind Ausgangspunkt für große Entdeckungen und eine Triebfeder des Fortschritts; zugleich sind sie ein wunderbares Thema für nächtliche Fotoausflüge und natürlich für die Astrofotografie.

Mit den aktuellen digitalen Kameras ist die Astrofotografie inzwischen problemlos für jeden möglich. Wir erklären in diesem Fotokurs, wie Du auf einfache Art und Weise Sternspuraufnahmen sowie Timelapse erstellen oder die Milchstraße auf Deinen Sensor bannen kannst. Daneben geben wir Dir Tipps, wie Du Deine Astrofotografie über Bildverarbeitung veredeln kannst.

 

Titelfoto: „Eine runde Sache“  von Thomas Agit

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  1. Super Kurs mit vielen guten Hinweisen, aber etwas hat mich doch verwirrt: Im Kapitel „SHOOTINGVORBEREITUNG“ erwähnst Du, daß „Das helle Zentrum der Milchstraße … entsprechend der Erdrotation, von Westen nach Osten wandert“. Wandert es denn nicht, wie auch die Sterne, entsprechend der Erdrotation, von Osten nach Westen, oder irre ich mich da?

  2. Mit Blick auf den 23. Juli 2020 und der kürzesten Entfernung von Neowise zur Erde habe diese Lektion durchgearbeitet. Gute Einführung mit verständlicher Erklärung.

  3. Sehr gute Grundlage. Bei „Vordergrund macht Bild gesund“ hätte ich noch mehr Details über die Bearbeitung in Photoshop gewünscht (Vordergrund separat aufnehmen, zusammenkopieren) oder dann einen Verweis auf einen anderen Kurs oder ein Tutorial.

  4. Ein guter Leitfaden mit guter Mischung zwischen Information und Handlungsaufforderung (nur Übung macht den … kennt man ja!).
    Denn immer, wenn man in ein Thema einsteigt, braucht man zunächst etwas, an dem man sich entlang hangeln kann und nicht ALLE möglichen Informationen auf ein Mal!
    Da schwirrt einem sonst entweder die Birne oder man wird entmutigt – das ist hier deutlich anders.
    Mit dem Wissen aus dem Kurs kann man tatsächlich raus gehen und einfach mal anfangen.

  5. Der Kurs spricht gut alle entscheidenden Themen an. Im Test hatte ich auch das Problem mit der Sichtbarkeit, wo ich die Antwort nicht ganz nachvollziehen kann. Die Sterne sind im Sommer genauso gut sichtbar wie im Winter. Nur nicht so lange, da die astronomische Dämmerung kürzer ist. Trotzdem wird die Sichtbarkeit während dieser kurzen Zeit nicht beeinträchtigt. Außer hoch im Norden, wo es nicht dunkel wird. Die Frage finde ich etwas unglücklich gewählt und Sie hat mein Erfolgserlebnis geschmälert.

    1. Lieber Andreas,
      Danke für Deinen Kommentar. Bzgl. der Antwort hast Du die Begründung bereits selbst geliefert, warum die Jahreszeit ebenfalls ausschlaggebend ist für die Sichtbarkeit. Das Zeitfenster wird kürzer, und – je nach Beobachtungsort – wird es nachts auch unter Umständen nie wirklich richtig dunkel. Wenn wir dies im Kurs und im Test nicht berücksichtigen würden, dann würden wir ein falsches Bild liefern, denn die Beobachtungsbedingungen ändern sich im Sommer eben durchaus nicht zum positiven.
      Liebe Grüße!
      Lars

  6. Ein gut aufgebauter Kurs, der das Grundwissen zur Astrofotografie vermittelt. Ich habe mich bereits vorher mit dem Thema beschäftigt und im letzten Monat Fotos der Milchstraße aufgenommen, konnte aber trotzdem noch einiges lernen. Speziell die Informationen über die Nachbearbeitung sind hilfreich für mich, da ich daraus noch einige Verbesserungen bei der Bearbeitung meiner Aufnahmen machen konnte.
    Danke und viele Grüße
    Frank

  7. Interessanter Kurs mit viel Wissenswertem. Ich habe dazu noch eine Frage.
    Unter „Vordergrund macht Bild gesund“ steht folgendes: „Du fertigst also eine separate Aufnahme des Vordergrundes an. Dies kann zur Blauen Stunde geschehen oder Du arbeitest mit entsprechend langen Belichtungszeiten oder indem Du den Vordergrund mit Blitzen oder Deiner Taschenlampe ausleuchtest.“
    Meine Frage: Was passiert mit der Kamera zwischen dem ersten Foto (zur blauen Stunde) und der späteren Belichtungsreihe ? Ich habe außerdem 2 Entfernungen um den „Manuellen“ Fokus richtig zu platzieren. Einmal den Vordergrund und einmal den Sternenhimmel. Darf aber die Kamera zum neu fokusieren nicht berühren. Wie gehe ich vor um beides scharf zu bekommen ? Kannst du mir weiterhelfen Lars ?
    Vielen Dank vorab und schöne Grüße
    Frank

    1. Hallo Frank,
      „Meine Frage: Was passiert mit der Kamera zwischen dem ersten Foto (zur blauen Stunde) und der späteren Belichtungsreihe?“

      –> Du darfst die Kamera natürlich nicht verändern. Bildausschnitt und Kamerastandort müssen gleich bleiben, damit die beiden Bilder später gut über einander passen. Du kannst die Aufnahme für den Vordergrund ruhig mit Autofokus machen und dabei das Fokusmessfeld auf ein Element des Vordergrundes setzen. Ist das Bild im Kasten, dann wartest Du bis es dunkel ist, fokussierst manuell auf die Sterne und machst Deine Fotos.
      Das sollte ganz gut funktionieren :)
      Liebe Grüße!
      Lars

  8. Obwohl ich schon etwas Vorwissen im Bereich der Astrofotografie hatte, hat mir der Kurs viel Spaß gemacht und mir auch die ein oder andere neue Erkenntnis gebracht, vor allem bei der Nachbearbeitung in LR. Bei der 500er Regel bin ich mir allerdings nicht sicher, ob diese wirklich so anwendbar ist. Häufig fangen die Sterne dann doch schon an zu wandern, wenn man als Purist sehr genau die Vergrößerungen anschaut. Vielleicht ist eine 400er oder sogar 300er Regel hier fast noch besser.
    Wo ich nach wie vor meine Schwierigkeiten habe ist, dass der Vordergrund häufig zu dunkel und damit selbst bei ISO 100 zu verrauscht ist. Klar müsste ich dann eine Aufnahme nur für den Vordergrund machen und dann die Bilder in PS oder PSE kombinieren. Das krieg ich aber einfach nicht sauber hin. Ist aber weniger ein Problem der Astrofotografie als vielmehr mein beschränktes Können, mit PS/PSE umzugehen.
    Als nächstes werde ich den Kurs zur blauen Stunde machen.
    Vielen Dank für die tollen Kurse.
    LG
    Rainer

  9. Für den Einstieg in die Astrofotografie ein ganz guter Ansatz dieser Kurs. Eine Frage noch zur Testfrage 7.
    Habe dort den Vollmond und die Lichtverschmutzung angegeben. Warum wird das im Test als Falsch taxiert?
    Lg Renato

  10. So lange schon hat mich dieser Bereich Fotografie interessiert. Nun denk ich, dass ich doch mit dem Wichtigsten gerüstet bin. Bin sehr gespannt und zuversichtlich und freue mich auf’s Ausprobieren.

  11. Ein guter Kurs. Didaktisch gut aufgebaut und sehr anschaulich.
    Ich fände es trotzdem gut, wenn neben der 500er-Regel auch auf die Apps hingewiesen wird, mit denen man die maximale Belichtungszeit für punktförmige Sterne abhängig von der verwendeten Kamera berechnet wird.
    Die 500er-Regel gibt mir bei 35mm und Blende f/4.0 einen Wert von 14s.
    Photopills berechnet für meine Sony a7 II nach der NPF-Regel 4.36s aufgrund der Megapixel der Kamera. Der Unterschied ist deutlich sichtbar.
    Und wenn man versehentlich den Fokus verstellt hat, kann man sich behelfen, indem man die Hyperfokale Distanz ermittelt (auch das mach Photopills abhängig von der Kamera, Brennweite und Blende), dann ein Objekt in der Distanz (oder etwas weiter) anleuchtet und so mit dem Autofokus fokussiert.
    Besten Gruss
    Christian

    1. Hallo Christian,
      Danke für Deinen Kommentar. Wie bereits geschrieben, haben wir bewusst keine weiteren Apps erwähnt. Zum einen ist der Markt sehr voll an Apps zu diesem Thema, und nur eine App zu nennen wär da auch nicht korrekt. Und: Dieser Kurs versteht sich als Einstieg in das Thema. Daher ist es uns wichtig, dass jeder Teilnehmer die Grundlagen erst einmal versteht. Zu schnell begibt man sich in die Abhängigkeit von Apps ohne das Grundprinzip dahinter zu verstehen. Die Anmerkung mit der Hyperfokaldistanz kann hilfreich sein, wenn man denn im Dunkeln etwas helles hat oder anleuchten kann, das sich in dieser Entfernung befindet. Zudem ist das Schätzen von Entfernungen im Dunkeln auch nicht ganz ohne. ;)
      Liebe Grüße
      Lars

  12. Gut erklärter und doch einfach aufgebauter Online-Kurs. Bin schon gespannt, welche Ergebnisse meine nächsten Fotonächte bringen. Werde diese bestimmt mal hier im Forum präsentieren.
    Liebe Grüße!
    Hans

  13. Der Kurs gibt einen sehr guten Eindruck über verschiedene Aspekte der Astrofotografie. Für mich als gänzlich Unbedarften in dieser Kategorie war es sehr spannend und eindrücklich und den einen oder anderen Versuch werde ich nun sicherlich starten. Besonders hervorzuheben sind die grandiosen Bilder die in diesem Kurs gezeigt werden.

    1. Hi Markus,
      Danke für Deine Anmerkung. Wir sind auf Deine Ergebnisse gespannt und wir sind uns sicher, dass sich die fotocommunity-Mitglieder, die ihre Fotos zur Verfügung gestellt haben, sich über Dein Lob zu ihren Bildern freuen!
      Liebe Grüße,
      Lars

  14. Der Kurs gibt einen guten Eindruck in die Astrofotografie – Ich hätte mir auch den Hinweis auf spezielle Apps wie PlanIt! oder Photopills gewünscht aber Lars‘ Einwand der Verfügbarkeit auf allen Plattformen kann ich verstehen. Alledings fehlt dort die Möglichkeit die Landschaft in die Planung mit einzubeziehen.
    LG Gabriella

  15. Sehr schöner Kurs, der einen recht vollständigen Überblick liefert. Evtl. könnte man noch den Einsatz von Apps (z.B. Photo Pills) ergänzen, die gerade bei der Vorbereitung von Astroaufnahmen äußerst hilfreich sind. Zum Thema Bildbearbeitung hätte ich noch ein wenig mehr an Tipps und Tricks erwartet. Wahrscheinlich muss man da aber je nach Ausgangsmaterial einfach selbst experimentieren.
    Vielen Dank & schöne Grüße
    Christoph

    1. Hi Christoph,
      Danke für Dein Feedback! Da es am Markt viele verschiedene Apps gibt, haben wir uns auf keine spezielle App fokussiert, sondern lieber ein Programm genannt, dass auf alle Plattformen verfügbar ist. Bzgl. Bildbearbeitung ist es am Ende wirklich so, dass das Ausgangsmaterial sehr unterschiedlich ausfallen kann, was am Ende einen völlig anderen Bearbeitungs-Workflow erforderlich macht. Die Themen zu Bearbeitung können immer nur eine Richtung vorgeben, aber kein Patentrezept liefern, das für jedes Ausgangsbild passend wäre.
      Liebe Grüße!
      Lars

  16. Dieser Kurs hat mir sehr gut gefallen. Für Aufnahmen in der Astrofotogarfie habe ich nunmehr eine klare Vorstellung/Vorgehensweise vor Augen. Die Gliederung der Themen empfand ich als gelungen. Vom Inhalt her bin ich beeindruckt. Der Autor hat sich erfolgreich große Mühe gegeben, sein Wissen optimal weiter zu leiten. Dafür meinen Dank!
    Der Test war in Bezug auf Frage 1 problemlos möglich.
    Gruß, Claus

  17. Der Kurs ist gut aufgebaut und umreißt so gut wie alle Facetten der Astrofotografie.
    Ein paar Abstriche muss ich zum “Test” machen:
    – bei Frage 3 lassen sich die Antworten nicht den richtigen Feldern zuordnen. Offensichtlich ein Problem in der Grafik
    – Frage 1: ” Was kann sich negativ auf die Sichtbarkeit der Sterne auswirken?” – da ist die Lösungsmöglichkeit mit der Jahreszeit (mehrere Antworten möglich) wohl falsch, wenn man sie ankreuzt.
    Das ist so nicht richtig! Natürlich wirkt sich die Jahreszeit auf die Sichtbarkeit aus! Besonders im Juni und Juli, wenn in Richtung Norden die Dämmerung nicht endet bevor die Sonne wieder aufgeht.
    LG Jochen

    1. Hallo Jochen,
      danke für Dein Feedback! Mit welchem Browser hast Du den Test gemacht? Die Zuordnung ist hier bei unseren Tests problemlos möglich gewesen. Die Frage zu „Was kann sich negativ auswirken“ werden wir noch einmal prüfen.
      Liebe Grüße!
      Lars

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