Motiv Ring: Von „Gut“ nach „Wow“

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In Zusammenarbeit mit SIGMA

In diesem eher launisch emotional erzählerisch gehaltenen Artikel (erwarte also ein wenig „Bla-Bla“) möchte ich Dir zeigen, wie ich einem noch sachlich wirkenden Makro-Foto noch optisch einiges oben draufsetze. Ich zeige Dir einfach und sehr vereinfacht die Arbeitsschritte und schreib zusätzlich meine Überlegungen dazu.

Ist der Artikel überhaupt etwas für Dich?

Diesen Artikel nutze ich um etwas auszuprobieren. Wir haben bereits Artikel in der Weise einer Dokumentation geschrieben. Es gab hierzu immer ein geteiltes Echo. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Deshalb würde ich mich um sachdienliche Kommentare unter diesem Artikel besonders freuen.

Um bestimmte Randbedingungen abzustecken, folgende Hinweise:

  • Der Artikel hat einen vollkommen anderen Sprach- und Erklärungsstil als gewöhnlich.
  • Der Artikel richtet sich ausschließlich an Fortgeschrittene und Profis, und im Besonderen an Fortgeschrittene und Profis in Sachen der Bildbearbeitung.
  • Anfänger sind willkommen und können sich zu mindestens vom Artikel unterhalten lassen.
  • Ich werde kaum auf Details eingehen. Ich erkläre nicht immer wie ich was, warum, wie einsetze oder welche Knöpfe ich drücke.
  • Die von mir in diesem Artikel genutzten Programme und ihre Eigenheiten werde ich weder im Einzelnen vorstellen noch mit anderen Softwareprodukten vergleichen.
  • Ich erkläre keine Fachausdrücke oder umschreibe mühsam gebräuchliche „Buzzwords“.
  • Der Artikel soll Spaß machen und, egal wie Du dich selbst einordnest, Dir ein paar Anregungen vermitteln.

Um diesem Artikel zu folgen, rate ich zum Lesen des vorherigen Teils. Das gilt für Fortgeschrittene ebenso wie für Profis.

Es geht in diesem älteren Artikel um die grobe visuelle Entwicklung eines eher „langweilig“ sachlichen Makros hin zu einem „vermeintlich“ visuell ansprechenden. Der in diesem Artikel dargestellte Weg vermittelt Dir bereits einige Grundzüge der Idee und Strategie, die Dir in diesem Artikel hilfreich sein könnten.

Aufgabenstellung

Auch wenn das rechte Foto bereits „ok“ erscheint, möchte ich es noch mehr visuell pushen. Ergo mehr von allem; Kontrast, Licht/Schatten, Sättigung, Schärfe/Unschärfe… etc.

In den folgenden Schritten bleibt natürlich die angesprochene Sachlichkeit im verlinkten Artikel auf der Strecke. In diesem geht es schon mehr um ein werbliches „Glanz-und-Gloria“-Foto.

Im Grunde um die konzeptionellen Idee ein Bild zu erstellen, der einen vermeintlichen Verkauf des Ringes per Internet dienen würde (natürlich oberflächlich betrachtet).

Der Ring ist außerdem unverkäuflich. Das soll ich jedem Leser hier von meiner Partnerin direkt mitteilen!

Anmerkung

Bitte verfalle nicht sofort in den üblichen Modus der geschmacklichen Kritik! Es geht hier eben nicht um Deinen Geschmack! Es geht in diesem Artikel um meine Sichtweise, meine Entscheidungen, schlussendlich eben um meinen Geschmack und wie ich ihn ins Foto bringe – und das hat nichts mit irgendeiner persönlichen Eitelkeit zu tun.

Du kannst Alles oder eben Nichts in Deine visuelle Welt einbauen. Es gibt keinerlei Zwang oder gar eine Foto-Polizei. Übe Distanz zu Deiner Ansicht der Dinge – antizipiere die Beweggründe Anderer.

Du solltest daran denken, dass es immer gut ist sich in Andere hinein versetzen zu können. Nicht nur Profis sollten dies beherrschen.

Vergiss und untergrabe jedoch nicht Deinen eigenen Geschmack. Mische und bewerte erst am Ende des Artikels die neuen Erkenntnisse mit Deinen.

Wie bereits erwähnt, werde ich einen sehr lockeren persönlichen Ton nutzen. Denn emotionale Gesichtspunkte sollten in der Gestaltung, und das ist Fotografie nun einmal, nie unter den Tisch gekehrt werden. Ich hoffe meine Gedanken und Entscheidungen in diesem Artikel gut transportieren zu können.

So, jetzt geht es aber endlich los.

Die Ausgangssituation

Das linke Foto zeigt das unbearbeitete JPG – direkt aus der Kamera importiert, das mittlere das RAW nach meiner Entwicklung in ACR (Adobe Camera Raw) und ganz rechts siehst Du das Bild nach der „ersten“ Bildbearbeitung.

Wieso „erste“ Bildbearbeitung?

Ich gehe gerne mit etwas zeitlicher und emotionaler Distanz nochmals an ein solches Motiv heran. Denn was mir heute noch gefällt, finde ich am nächsten Tag manchmal übel oder zumindest verbesserungswürdig.

So kann es auch sein, dass ich nach Monaten ein bis dahin für mich als fertig markiertes Bild nochmal ändere – ohne eigentlich Grund.

Ich habe über viele Jahre gelernt, dass Geschmack und auch meine Fertigkeiten fließend sind und ich mich mit bewege. Ob ich will oder nicht.

Das Foto

Nach der Lichtsetzung und den ersten Fotos wollte ich das eigentlich schon gute Foto als Bild noch mehr aufmotzen/pimpen. Im Grunde alles verbessern was das Motiv so hergibt. Zielsetzung in meiner mir selbst gefassten Aufgabenstellung war:

Mach ein brachial farbiges, ultra kontrastreiches Funkelfoto aus einem normalen Schmuckfoto. Gestalte es so, als ob du den Ring irgendjemanden per Internet verkaufen möchtest.

Erste Schritte

Um einen gute Eindruck der benötigten Tiefenschärfe zu bekommen, lag es natürlich nahe, jede Blende auszuprobieren, die mein Objektiv so hergibt. Doch um die langen Belichtungszeiten bei natürlich niedrigen ISO-Werten verwacklungsfrei hinzubekommen, ist logischerweise ein Stativ nötig. Da helfen auch keine Stabilisierungsstechniken mehr.

Ich habe ein gutes Dreibeinstativ an mein kleines Makro-Setup aufgestellt. Zum Glück war noch genug Platz, da ich ja diese Schritte im Vorfeld gar nicht geplant hatte.

Ich habe im gleichen Atemzug noch das genutzte Objektiv gewechselt. Das Nikkor 50mm mit drei Verlängerungsringen ist wirklich vollkommen in Ordnung, es ist jedoch in sich wackelig (durch die drei genutzten Verlängerungsringe) und die Kamera verliert hin und wieder den Kontakt zur Blendensteuerung. Es gibt auch kleinere visuelle Abstriche, wie eine sehr starke Vignettierung und eine recht starke chromatische Aberration. Ansonsten ist es mir in der Makrofotografie ein treuer Partner geworden.

nikond810-sigma-180mm
Links die final genutzte Kombi, bestehend aus Nikon D810 und Sigma 180mm 1:2.8 APO MACRO DG HSM. Rechts mein oft genutztes Nikkor 50mm mit all meinen Verlängerungsringen.

Wie ich bereits erwähnt habe, mag ich das Sigma 180mm 1:2.8 APO Macro DG HSM sehr gern. Und das sage ich außerhalb jeglichen Sponsorings dieser Fotoschule. Ich überlege mir sogar den Kauf des Objektives, denn unglücklicherweise sind diese Objektive alle nur Leihgabe und bald muss ich es zurückschicken.

Die Blendenwahl

Um mir am Rechner/Monitor einen besseren Eindruck der Schärfe/Unschärferelation zu machen, habe ich jeden vollen Blendenwert nach manuellem Fokussieren fotografiert. In der großen Darstellung auf einem Monitor erkenne ich besser welche „Unschärfe“ dem Objekt noch zuträglich ist. Oft ist zu viel tatsächlich zu viel.

Ich habe mich für die Blende 8 entschieden. Sie zeigt den Stein in seiner Tiefe komplett scharf und die Schärfe geht noch deutlich in den Ringkörper über. Der Betrachter soll ja auch den Ringkörper erkennen und mögen.

Image-Stacking

imagestacking

Ich habe nur aus Spaß und Dollerei die kleinste Blende bei dieser Entfernung von 1:4.2 genutzt, um ein sauberes Image-Stacking vom Objekt zu machen. Wichtig ist hierbei das Stativ und ein sauberes „durchwandern“ der Schärfeebenen im Motiv. Zum Zusammenfügen, dem Stacken (Stapeln), habe ich Photoshop und die Bridge genutzt.

Vorgehensweise in kurzen Schritten:

  • Bilder in der Bridge auswählen
  • Im Menü „Werkzeuge“ -> „Photoshop“ den Menüpunkt „Dateien in Photoshop-Ebenen laden“ auswählen
  • Danach alle Ebenen in Photoshop markieren
  • Unter Photoshop das Menü „Bearbeiten“ -> Menüpunkt „Ebenen automatisch ausrichten“ aufrufen
  • Danach selbiges Menü aufrufen aber jetzt den Menüpunkt „Ebenen automatisch überblenden wählen“ und folgende Einstellungen nutzen:

ebenen-automatisch-ueberblenden

Daraus entstand folgende automatische Überblendung:

automatische-ueberblendung

Ich habe das Bild jedoch verworfen, da ich mit dem bereits ungestackten Foto zufrieden war.

Kamera- und Objektiveinstellungen

Die Einstellungen der Kamera für diese Aufnahme waren:

  • Fixe niedriger ISO-Wert eingestellt, da Stativ und deswegen Belichtungszeit unerheblich
  • Selbstauslöser auf 5 Sek., um Stativschwingungen zu minimieren
  • Spiegelvorauslösung auf 5 Sek., um den Spiegelschlag zu eliminieren
  • Manueller Fokus durch Live-View und dort mit extremen Zoom eingestellt
  • Am Objektiv jegliche Hilfe (AF und Stabilisierer) abgeschaltet
  • Streulichtblende aufgesetzt, da viel frontales Licht ansonsten zu Problemen führen könnten
  • Spotmessung eingestellt und auf den Stein gerichtet
  • Belichtungszeit nach Skala im Sucher der Kamera angepasst und alle Werte fixiert
  • RAW und JPG als Ausgabeformat gewählt, obwohl das JPG keinerlei Nutzen für hatte
  • Einstellung Vivid (Lebendig) für den kamerainternen JPG-Abzug eingestellt => So wird das Foto auch lebendig im Display der Kamera angezeigt

Die RAW-Entwicklung

Das Ausgangsbild ist ja bereits ein „Hingucker“, aber ich finde, dass sich der Ring visuell nicht sonderlich gut gegen die Aluminiumfolie durchsetzt. Ich habe deshalb in der RAW-Entwicklung einige Sachen geändert.

raw-entwicklung-1

Hier das Ausgangsbild, geladen in ACR (Adobe Camera RAW-Konverter). Alle Regler stehen auch noch auf „neutral“.

raw-entwicklung-2

Bei der generellen Entwicklung nutze ich gerne die JPG Entwicklungssimulation von Adobe für meine Nikon Kamera. Dieses Menü kann ganz anders für deine Kamera, wenn unterstützt, aussehen. In diesem Fall nutze ich das Profil „Vivid“.

raw-entwicklung-3

Ein leichtes Verschieben des Weißabgleiches und Hinzufügen von farblicher Dynamik ist schnell gemacht.

Durch die kleine manuellen Weißabgleichskorrektur wirkt das Grau direkt satt bläulich und ist auch ein Stück weit dunkler. Das Gelb/Gold bleibt hiervon fast unberührt.

Da ich das Foto recht präzise bei der Aufnahme eingemessen hatte, war eine Rettung der Lichter bei diesem Motiv gar nicht sonderlich notwendig. Doch ein bisschen geht immer. Es bringt mir schlussendlich mehr Struktur in den gebürsteten silbernen Metallteil des Ringes.

Das tiefe lineare Schwarz habe ich etwas angehoben, um durch eine später geplante künstliche Vignettierung mehr Spielraum zu haben.

raw-entwicklung-4

Dies Kreiskorrekturfunktion von ACR nutze ich seit der Einführung oft, um eine spätere manuelle Vignettierung vorzubereiten. Im Grunde könnte ich es mit diesem Tool schon finalisieren. Aber ich habe mir angewöhnt, dies nicht mit der Vignettierungsoption und den Effekten von ACR zu machen, sondern in der späteren Bildbearbeitung als flexible Ebene. Dadurch vermische ich nicht so viele Einstellungen.

Zum Ausprobieren ist das Vignettierungstool von ACR immer willkommen. Man kann es ja dank RAW-Fotografie nach Lust und Laune an- und abschalten.

Die Bildbearbeitung

Die nächsten Schritte müssen bereits in Photoshop erfolgen. Darunter gehört das Stempeln und flächige Ausbesserungsarbeiten des Hintergrundes (wie der diffuse orange Schlitz für die von hinten einstrahlende Taschenlampe) sowie der im folgenden Bild grün markierte viel zu aufdringlich helle Teil unter dem Ring.

bildbearbeitung-1

Folgende Vorgehensweise zeigte sich nicht als brauchbar:

bildbearbeitung-2

  • Auswahl der Lichter per Farbbereich auswählen

bildbearbeitung-3

  • Absenkung der Lichter per Gradationskurve
  • Inhaltsbasierendes Füllen war ebenfalls nicht brauchbar (nicht im Bild)
  • Auch das eigentlich immer funktionierende manuelle Verschieben/Kopieren/Einfügen einer handgemachten Auswahl um einen vermeintlich besseren Teil der Aluminumstruktur auf die Fläche zu legen, war nicht von Erfolg gekrönt.

Retusche

Ich musste also auf die gute alte Handarbeit mit dem Stempelwerkzeug und kleinere Copy/Paste-Schritte zurückgreifen. Du erkennst sicher die wesentlichen Bereiche, die ich so retuschieren wollte:

  • Der Stein mit seinen kleinen Unregelmäßigkeiten
  • Der Ringkörper an sich (Kratzer, Metallfehler, Schweißnähte)
  • Der helle, ablenkende Bereich unter dem Stein
  • Der vordere schon unscharfe Teil mit zu hellen Lichtreflexen
  • Der Hintergrund rechts mit dem orange wirkenden Schlitz für die Taschenlampe

Das erste Bild dient nochmals für Dich als Vergleichsbild, das zweites Bild zeigt die gesamten Retuschen von mir im fertigen Bild als transparente Ebene und das rechte Bild zeigt die Wirkung der Retuscheebene auf das Ausgangsbild.

Wäre das Foto eine Auftragsarbeit gewesen, hätte ich deutlich detaillierter retuschiert. Es gibt zu viele Stellen im Bild, die für einen Profi erkennbar retuschiert wirken. Und schlimm wird es, wenn in diesem konstruierten Beispiel ein interessierter Käufer eine Retusche erkennt. Aber für diesen Artikel möge man mir meine Schlampigkeit verzeihen.

Vignettierung

Eine Vignette ist häufig nur dann sinnvoll, wenn man das Foto Solitär betrachtet. Innerhalb eines Produktkatalogs mit anderen Fotos würde ich sie nicht verwenden.

Das Licht und die Farben in der Bildmitte sind bereits eine starke visuelle Zentralisierung. Dennoch habe ich eine Vignette per Schwarzmaske als Ebene auf das Bild gelegt. Dazu habe ich mit der Farbe schwarz und einem riesigen Pinsel einen Rand auf eine leere Ebene per Wacom-Tablett gemalt und diese dann nach meinem Geschmack mit dem „Gausschen Weichzeichner“ abgesoftet. Die Deckkraft dieser Vignettierungsebene ist ja dank Schieberegler gut zu portionieren.

Balance von Lichtern und Tiefen

Ich nutze gerne das Tool „Tiefen/Lichter“ von Photoshop, um bei der letzten Betrachtung die Lichter und Tiefenbalance einzustellen. Dazu kopiere ich mir alle Ebenen auf eine neue und nutze das Tool dann mit der Smart-Objekt Funktion. Dann kann ich später vielleicht noch was ändern.

Viele nutzen für diese Endabstimmung die gute alte Gradationskurve, so auch ich manchmal, aber das Tool Tiefen/Lichter ist bei solchen Motiven feinfühliger zu dosieren und kann Mikrokontraste stärken, was mit der Gradationskurve nur schwerlich umzusetzen wäre.

In den Bildern siehst Du den Vergleich. Es ist nicht viel aber das Bild wirkt noch detaillierter und wertiger.

Speichern und Abzug erstellen

Das Foto habe ich natürlich mit voller Auflösung und in ProPhoto-RGB bearbeitet und die Schärfe unangetastet gelassen. Zu der Methodik kann ich nur raten. Erst wenn Du das Foto für irgendetwas nutzen möchtest, ist die Ausgabenschärfe vernünftig zu regulieren. Also der Zweck eines Abzuges bestimmt erst die sogenannte Ausgabeschärfe.

Hier nun ein Abzug in 2048px Breite für die native Auflösung eines iPad Pro. Der Farbraum kann bei diesem Gerät bei Pro-Photo RGB bleiben.

abzug-erstellen-1
Bedenke: Das Bild ist nur auf dem iPad Pro sinnvoll zu betrachten. Die Fotoschule konvertiert unsere Autorenbilder für die Darstellung im Artikel. Der Download der nativen Datei ist hier von Nöten.

Und zusätzlich noch ein „allgemeiner“ Internet-Abzug der PSD-Daten mit 1280px Breite und zusätzlich mit konvertierten sRGB-Farbraum. Dieser Farbraum raubt natürlich einiges an der Kraft der Farben und des Kontrastes.

abzug-erstellen-2

Kleine Spielerei zum Abschluss

spielerei-1

Dieses Setup ist noch simpler als jenes mit der Alufolie. Es ist mir beim Aufräumen sozusagen in die Hand gefallen.

  • Taschenlampe umgedreht
  • kleines zerkratztes Döschens (Heftzwecken) zur Lichtstreuung obendrauf gelegt
  • Ring mittig in den Lichtkegel platziert
  • Zigarette griffbereit gehalten
  • Kamera in der einen Hand mit aktivierten Autofokus und Zigarette in der anderen
  • Rauch ins Bild gehaucht und Serienbildfunktion genutzt

(Dies ist kein Aufruf zum Rauchen. Rauchen ist tödlich und in meinen Augen eines der dümmsten Dinge, die man machen kann.)

Ich hoffe dieser Artikel hat Dir trotz der Schreib- und Erklärungsweise gefallen und du konntest mir und meinen Beweggründen folgen. Die nächsten Artikel werden wieder in der klassisch didaktischen Weise geschrieben. Versprochen :-)

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19 Kommentare

  1. Karin
      April 24, 2017 at 7:45 PM
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    Nicht trotz, sondern gerade wegen dieser Schreib- und Erklärungsweise hat mir dieser Artikel besonders gut gefallen. Trotz des persönlichen Erzählertons konnte ich sehr viel daraus lernen und bietet mir viele praktische Anwendungsmöglichkeiten und natürlich auch einen Ansporn, meine eigene Fantasie wirken zu lassen. Vielen Dank.

  2. Andreas E. Walter
      April 23, 2017 at 3:10 PM
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    Hallo Norbert

    Habe grade den zweiten Artikel gelesen werde Ihn nachher noch mal lesen…Danke für den tollen Bericht …gute Ansatzpunkte für mich, werd es jetzt mal ausprobieren :)

    Gruß Andreas

  3. Stefan Schwertner
      April 1, 2017 at 3:34 PM
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    Der Artikel ist leicht geschrieben. Er spricht Sint Anfänger(wie ich es bin) als auch Profis an und das finde ich gut.

  4.   März 31, 2017 at 11:28 PM
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    Diese etwas unübliche Art, eine Fotobearbeitung zu dokumentieren hat mir gut gefallen, auch wenn ich selber eher puristisch bin und die meisten meiner Bilder möglichst wenig bearbeite.

  5. JoeCool
      März 30, 2017 at 7:30 PM
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    Eine interessante Arbeit, nur ist das m.E. kein Makro, sondern “lediglich” eine Nahaufnahme.

  6. norbert-wuppertal
    Norbert Schmitz
      März 30, 2017 at 10:52 AM
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    Sehr interessanter Artikel. Ich betreibe sehr viel Makrofotografie, bin allerdings kein Freund von viel Retusche. Für mich ist es erstrebenswert, dass die Fotos authentisch bleiben. Ich bearbeite meine Fotos eher selten mit PS, manchmal benutze ich Helicon Focus Pro um die Schärfenebene zu erweitern. Trotzdem hat mir der Artikel gut gefallen weil ich mit ihm auch andere Sichtweisen zur Fotografie kennen lernen darf.
    Zum Beitrag von Dieter möchte ich noch anmerken, dass ein gutes Equipment zwar nicht unbedingt erforderlich ist (die Kreativität des Fotografen ist oft wichtiger) aber vieles erleichtert.
    Danke für deine Arbeit und deine Ideen.

    Gruß – Norbert

  7. Peter
      März 29, 2017 at 4:05 PM
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    guter Artikel, auch wenn der Hinweis ‘ausschließlich Profis & Fortgeschrittene’ nicht zutrifft. Dazu ist die Anleitung zu präzise. Profis brauchen eigentlich auch keine persönlichen Begründungen für die gewählte oder aussortierten Schritte. Egal, die Absicht zähl.
    Aber noch eins: Ein sehr gebräuchlicher Fehler von technisch versierten Leuten: Sie schreiben Technik mit ‘ck’….

  8. Norbert
      März 29, 2017 at 10:47 AM
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    Dieser Artikel hat mich begeistert. Dass der Autor offensichtlich gern seinen Spieltrieb auslebt, empfinde ich als sehr angenehm. Natürlich sind auch Bedenken wegen des Aufwand/Nutzen-Verhältnisses gerechtfertigt und letztendlich wird die Frage so gut wie nötig oder so gut wie möglich oft von äußeren Faktoren bestimmt und die zur Verfügung stehende Zeit setzt Grenzen. Trotzdem eigentlich ist es doch aber das kreative Ausprobieren, was den Spaß an der Arbeit ausmacht und letztendlich auch zu neuen Erkenntnissen verhilft. Deshalb sollten o.g. Bedenken in einem Artikel wie diesem keine Rolle spielen.

  9. Rolf Hagen
      März 29, 2017 at 9:03 AM
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    Ein interessanter Beitrag, der aufzeigt, was man mit einem “Kamera-Bild”
    auch im Makrobereich alles machen kann. Da ich selbst noch immer
    “ausprobiere”, freut es mich, daß auch “Profis” noch experimentieren.
    Ich nutze selbst kein “Photoshop”, aber diverse andere Programme.
    Wichtig ist, daß man – wie der Autor – Spaß an der Sache hat.
    Danke für den Beitrag
    LG Rolf

  10. Hans-Jürgen Hartwig
      März 29, 2017 at 2:27 AM
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    Mühlengrund
    24

  11. Ingo Krehl
      März 28, 2017 at 10:25 PM
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    Danke, ich finde den Betrag inspirierend, auch dass Du die Wege gezeigt hast die nicht so gut funktioniert haben.
    Gerne weitere Beiträge dieser Art.

  12.   März 28, 2017 at 6:45 PM
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    Für mich wäre es eine Aufgabe. Da ich mich speziell mit der Makrofotografie beschaftige. Ich fotografiere Mineralien im Mikrobereich. Die Tiefenschärfe hole ich mir von Helicon Focus. Ein Objekt habe ich. M.f.G. HA JO

  13. Hartmut Müller
      März 28, 2017 at 5:52 PM
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    Interessanter Artikel, man kann viel lernen, was man aus Makrofotos alles herausholen kann.
    Aber: Beim Vergleich des Ausgangs-und Endfotos stellt sich mir dann doch die Frage: Wieviel Zeit hast Du für all diese Bearbeitungsschritte benötigt? Lohnt sich der Aufwand?
    Und noch eine Frage: Wäre es einfacher und weniger aufwendig gewesen, aber mit gleichem oder besserem Ergebnis, wenn Du mit Helicon Remote und Helicon Focus oder Ähnlichem gearbeitet hättest?

    1. Norbert Eßer
        März 29, 2017 at 2:30 AM
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      Die von “mir” benötigte Zeit ist kaum relevant. Ich mach das seit so vielen Jahren, dass ich echt extrem schnell bin. Nicht nur bei der Fotografie sondern eben auch in der Nachbearbeitung.

      Ich glaube, dass ein ungeübter Fotograf etwa den Faktor 5 einrechnen sollte. Und ein ungeübter Bildbearbeiter nochmal das doppelte an Zeit benötigt. Aber diese Einschätzung berücksichtigt nicht das konkrete Ziel. Wenn jemand im Bereich von “Versuch und Irrtum” unterwegs ist kann es natürlich sehr sehr lange dauern.

      Aber mal konkret: Ich habe für den ersten und zweiten Teil des Artikel, mit Text und Bild… und ein wenig ausprobieren… und Spaß… und Fehler… und editieren des bereits Geschriebenen… und dem nötigen Nachfotografieren … damit das Geschrieben auch zu den Fotos passt …. so 10 Stunden und 6 Flaschen Becks a 0,3l benötigt. Und das wichtigste war in der Zeit: Spaß

  14. M. Kretzschmar
      März 28, 2017 at 5:47 PM
    Kommentar bewerten

    Die beiden Artikel über die “Entstehung des einen Rings” :-) haben mir sehr gut gefallen. Mir gefällt diese Art ein Tutorial zu schreiben besser als die “didaktisch wertvollen” Artikel.
    Gerne mehr davon!

    Gruß – Michael

  15. Dieter Matthe
      März 28, 2017 at 5:44 PM
    Kommentar bewerten

    Wie Du schon geschrieben hast, für Laien ist der Aufwand dieses “Werbefoto” zu erstellen nicht nachvollziehbar, da noch die Grundlagen einer ausgereizten Bildbearbeitung fehlen. Der Bearbeitungs-Zeitaufwand wird gern vorgeschoben, wenn es an den Vorkenntnissen fehlt. Exakt nacharbeiten könnte ich das hier Geschilderte nicht, da mir die richtige Kamera und die Objektive dazu fehlen. Die Bildbearbeitung muss ja nicht Photoshop sein….kann aber. Ich selbst freue mich über Deinen Artikel, da er die einfachen Möglichkeiten einer effektiven Bildbearbeitung aufzeigt. Die Sprache ist unkompliziert und reisst mich beim Lesen mit – besser als die theoretische, gekünstelte Sprache in vielen Fotobüchern oder Zeitschriftenartikeln.

    LG Dieter

    1. Norbert Eßer
        März 29, 2017 at 2:41 AM
      Kommentar bewerten

      Zitat: ” Exakt nacharbeiten könnte ich das hier Geschilderte nicht, da mir die richtige Kamera und die Objektive dazu fehlen.”

      Glaub ich nicht. Ich fordere ja nicht von Dir/Anderen eine Kopie meiner Fotos ab. Ich hab in meinen Artikeln schon häufig darauf hingewiesen: “Tolle Technik ist toll…. nicht wegen der tollen Technik selbst sondern weil es eine prima Ausrede ist wenn man die tolle Technik nicht hat”

      Ich hab dies, und werde dies, sicher noch oft im Leben selbst nutzen…. aber… aber…. es ist und bleibt eine Ausrede.

      Gerne demonstriere ich für einen zukünftigen Artikel was zum Beispiel mit deinem Equipment alles machbar ist. Nicht vom hohen Roß (Oder Ross?) herunter sondern auch als Eingeständnis für mich… man kann kaum ein gutes Foto durch Technik kaufen – man muss ein gutes Foto einfach machen.

  16. Ingrid Buenaventura
    Ingrid Buenaventura
      März 28, 2017 at 5:29 PM
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    Für jemand, der diese Art Fotos mag und über das Programm Photoshop verfügt, ist der Artikel sicher interessant und gut beschrieben. Mich interessiert das nicht und ich freue mich schon auf die nächsten Artikel, die andere Arten von Fotos behandeln.

    1. Norbert Eßer
        März 29, 2017 at 2:43 AM
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      Die Software “Photoshop” ist austauschbar mit vielen anderen guten Programmen. Ich nutze halt Photoshop, weil ich damit aufgewachsen bin. Glücklich bin ich damit nicht.

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