So gelingen Dir Fotos bei wenig Licht – Teil 4: Interpretation und Bearbeitung

In Zusammenarbeit mit SIGMA

In den drei vorherigen Teilen dieser Serie habe ich Dir die verschiedenen Möglichkeiten nahegelegt um auch bei wenig Licht das ein oder andere gute Foto zu machen. Hier die bisherigen Artikel dieser Reihe noch einmal im Überblick:

Aber was kannst Du nach dem Fotografieren noch machen, um Fotos zu optimieren oder eigentlich unbrauchbare Fotos noch zu retten? In diesem Artikel zeig ich Dir, wie Du mit unterschiedlichen Software-Lösungen Deine Low-Light-Fotos noch verbessern kannst. Ich geh auf den Verlust der Dynamik bei hohen ISO-Werten ein und zeige Dir verschiedene Ansätze um Fotos zu Entrauschen.

Zusätzlich zeige ich Dir anhand einiger Beispiele, dass das Rauschverhalten von verschiedenen Sensoren oft nur akademischer Natur und es in der fotografischen Realität oft nur eine visuelle Interpretation ist.

Wann ist es dunkel – Wann ist Nacht?

Nikon D810 | Sigma 24 – 70 mm 2.8 | 24 mm | f/5.6 | 20 Sek. | ISO 100 |Hochwasser zu Köln – Pegel 8,10m

Wie schon in dem Artikel von Martin über Kontrastumfang/Dynamik zu lesen, ist ein Foto, welches im Dunkeln aufgenommen wurde, nicht automatisch ein Bild ohne großen Kontrastumfang und ein Nachtfoto ist nicht immer dunkel.

Wenn eine Lichtsituation ohne extreme Spitzlichter daherkommt, ist es für viele Kameras recht einfach möglich ein gutes Foto zu machen. Erst große Helligkeitssprünge sind schwieriger in den Griff zu bekommen. Dazu zählt auch das typische Strandfoto mit Sonne im Sucher (was Du außerdem tunlichst vermeiden solltest), aber auch das Nachtpanorama einer pulsierenden Großstadt.

Erst eine Belichtungsmessung zeigt Dir physikalisch die Menge Licht, also die Stärke der Dunkelheit an. Diese gemessene Wertekombination aus dem Effeff zu bewerten, ist schwierig. Nur sehr geübte Fotografen wissen anhand von Werten wie: ISO 400 | 1/160 Sek. | f/1.4 | was für ein Licht oder Motiv dahinterstecken könnte.

Du kannst daraus ablesen:

  • Es war nicht wirklich hell
  • Es gab scheinbar Bildbereiche, die zu einer recht kurzen Belichtungszeit führten

Mehr wird Dir und mir aus dieser Wertegruppe nicht klar.

Auch das Histogramm gibt nicht viel her:

Viele dunkle Bildteile und in den Mitteltönen bunt. Kaum helle Bereiche mit einem kleinen Peak im hellen Rot. Mehr sagt das Histogramm nicht aus.

Erst die Kombination aus Deinem persönlichen Sehen vor Ort und der gemessenen Werte Deiner Kamera lassen Dich nach und nach zu einem guten, gesamtheitlichen Belichtungsmesser oder besser gesagt Licht-Interpretierer werden.

Dich interessiert jetzt sicher, was das für ein Bild mit diesen Werten ist. Die Auflösung findest Du am Ende des Artikels.

JPG vs. RAW

Wir haben es schon häufig in multiplen Artikeln erklärt: RAW-Fotos haben gegenüber JPG-Abzügen einen enormen Vorteil. Sie haben ein viel größeres Potenzial mit einer selektiven Bearbeitung zu funktionieren als bereits in der Kamera entstandenen JPG-Bilder.

Kommentar zur Begrifflichkeit: Fotos/Bilder

Hier und da werde ich gefragt, warum ich häufig die Begriffstrennung zwischen Fotos und Bilder nutze. Ich, und ich meine ohne Kenntnis anderer Fotografenmeinungen hierzu, trenne zwischen Fotos und Bilder folgendermaßen:

  • Fotos = Fotografisch erfasste Dateien (digital=RAW, analog=Film)
  • Bilder = Abzüge (digital = TIF/JPG etc.; analog = Papierabzug), entstanden durch x-beliebige Einstellungen in Deiner Kamera oder Deiner Software

Die Überlegung dahinter stammt noch aus meinen analogen Anfängen. Ein entwickelter Film stellte damals für mich grob gesehen das eigentliche Foto dar – der Papierabzug das Bild.

Natürlich knirscht es bei der Definition, das ist mir bewusst. Ich selber habe in Dunkelkammern Dinge wie Cross-Entwicklungen gemacht, um belichtete analoge Filme bereits bei der Entwicklung gezielt zu verändern. Auch unbelichtete Filme sind bereits bei der Auswahl von Hersteller, Empfindlichkeit und Alter ja sozusagen durch die Entscheidung geprägt. Dennoch möchte ich Dir meine Trennung ans Herz legen.

RAW und nochmals RAW

Auch hierzu haben wir in der Fotoschule schon einige Artikel geschrieben. Jedoch ist es nicht allen Lesern klar, warum wir so begeistert von der RAW-Technologie sind. In den rohen Daten des Sensors fließen keinerlei Interpretationen ein. Sie werden auch nie irgendwelche inhaltliche Änderungen erleben.

Natürlich entwickeln viele Softwareprogrammierer ihre Software weiter und so sieht ein RAW, geöffnet mit einer Interpretationsautomatik, anders als bei einer neuen Version Deiner Software. Die rohen Daten bleiben aber immer unangetastet.

Hier siehst Du, dass die Entwickler zwar die Software (Beispielsweise Adobe ACR) weiterentwickeln, aber die RAW-Ursprungsdatei wird niemals angetastet.

Experimentieren mit alten RAW-Daten

Du kannst also jegliche, auch total absurde Experimente, Versionen und Interpretationen Deines Ausgangsbildes machen, ohne die Grundlage jemals zu verändern. Und hierdurch entstehen viele Möglichkeiten. Und mit der Zeit auch neue Möglichkeiten für „alte“ RAW-Daten. Ein nicht unwesentlicher Vorteil der RAW-Fotografie!

Du musst also nicht nach einer Fototour oder einem Shooting so kräftig aussortieren wie gewohnt. Viele Fotos könnten vielleicht in Zukunft besser entwickelt werden, als im Moment möglich ist. Und im Moment lohnt es sich mal mit der aktuellen Technologie die alten Schätze zu durchforsten und neu zu entdecken.

Ausprobieren anderer RAW-Software

Selbst der Wechsel, oder besser gesagt das Ausprobieren anderer RAW-Software, kann wahre Wunder bewirken. Wenn Du mal Lust und Zeit hast, empfehle ich Dir mal einen Blick auf RAW-Therapee zu legen.

Dies ist eine Open-Source Software, die von Enthusiasten programmiert wird. Sie ist kostenlos und für viele Plattformen erhältlich. Ich selbst bin von den mannigfaltigen Möglichkeiten überfordert und die Schnelligkeit ist auch nicht so, wie ich es mir wünschen würde. Aber was alles in einem simplen Sensor-Datenabzug aka RAW steckt, wird hiermit richtig deutlich.

Dieses Bildschirmfoto zeigt nur wenige Einstellungsmöglichkeiten dieser Software. Aber Achtung: Diese Software braucht auch richtig viel Prozessorpower, um einigermaßen schnell zu funktionieren. Einen Blick ist es aber allemal wert.
Hier ein kleiner Test mit RAW-Therapee. Es ging mir hierbei lediglich um die Möglichkeit das Überstrahlen der Lampe zu reduzieren. Das bessere Entrauschen und den unterschiedlichen Weißabgleich musst Du nicht sonderlich beachten. Links Adobe ACR (Version 10.1.0.864) und rechts RAW-Therapee (Version RT 5.3)

Ich werde einen großen Artikel in naher Zukunft über diese gewaltige Software schreiben. Dazu muss ich aber selber erst den Umgang und die Funktionen kennenlernen. Aber sie macht jetzt bereits einen unglaublich guten Eindruck.

Richtig belichten

Zurück zur Fotografie. Fotos mit hohen ISO-Werten müssen richtig belichtet werden. Oder um es präziser auszudrücken: Gerade Fotos mit hohen ISO-Werten müssen richtig belichtet werden.

Oft wird bei der Matrixmessung im Dunkeln zu arg gemittelt. Fotografierst Du zum Beispiel eine Stadt in der Nacht, wird es extreme Spitzlichter geben. Auch wenn diese nur einen kleinen Teil der Pixelfläche im Foto einnehmen, werden sie jedoch in der Messung zu stark bewertet. Dadurch werden häufig schwarze/dunkle Bildanteile zu dunkel. Eine spätere Aufhellung wird schnell zu einer rauschigen Falschfarbenorgie.

Bedenke: Auch der dunkelste Teil deines Motivs ist nie wirklich Schwarz. Wenn nun ein Spitzlicht wie zum Beispiel eine Laterne eine angepasste Belichtung bekommt, werden wichtige Dynamikanteile der dunklen/schwarzen Bildbereiche abgezogen. Kompensierst Du das nachträglich in dem Du die Lichter reduzierst und die Tiefen anhebst, entstehen oft hässliche falschfarbene magenta-rötlich Bereiche.

Diese falschfarbenen und meist sehr krisselig wirkende Bereiche entstehen durch eine unzureichende Dynamik des Sensors. Also die Möglichkeit des Sensors und der Kameralogik mit wenig Licht pro Fotozelle den richtigen Farbwert zu berechnen. Oft spricht man auch von abgesoffenen Tiefen.

Wo wir gerade bei abgesoffen sind:

Nikon D7500 | NIKKOR 16.0-80.0 mm f/2.8-4.0 | f/3.3 | 16 mm | 1/15 Sek. | ISO 1100 | Ein echt dunkles Foto im Dunkeln gemacht und so dunkel gewollt.

Dieses Foto habe ich so gemacht und entwickelt, dass es meinem Lichtempfinden in dem Moment nahekommt. Das Foto zeigt Dir recht gut wie dunkel es bereits war.

Nikon D7500 | NIKKOR 16.0-80.0 mm f/2.8-4.0 | f/3.3 | 26 mm | 1/15 Sek. | ISO 1250 |

Mit einem guten RAW-Konverter ist es leicht eine komplett neue Interpretation der Szenerie zu erzielen.

Perfekt Einmessen durch eine BKT-Reihe

Bevor Du jetzt die Belichtungskorrektur stresst, Bracketing kann Dir helfen. Wenn Deine Kamera es ermöglicht, mach eine breite Belichtungsreihe, Bracketing genannt.

Starte mit einer von Deiner Kamera vorgeschlagenen Belichtung und nutze die maximale Bandbreite der Belichtungsvariationen. Wenn es möglich ist, stell Deine Kamera so ein, dass sie nur die Belichtungszeit variiert. Die ISO-Automatik sollte ausgeschaltet sein. Das Motiv sollte typisch für die Lichtsituation sein, dagegen ist der erzielte Inhalt der Fotos erst einmal unerheblich.

Im oben gezeigten Beispiel siehst du meine BKT-Reihe zur Belichtungskorrektur einer bestimmten Lichtsituation (der sonstige Inhalt oder die Qualität der Fotos ist vollständig unerheblich). Links sind die fünf Fotos ungefiltert in ACR gleichzeitig geladen (wichtig ist die Thumbnailansicht links im Bild).

Der Trick besteht jetzt darin, die RAW-Automatik bei allen geladenen Fotos anzuwenden. Wie Du im rechten Bild und dort auf der linken Seite siehst, sind zwei Fotos (unten) bereits extrem magentastichig. Auch das obere Bild hat eine Tendenz ins rötliche in den Tiefen. Eins ist viel zu hell, aber eins scheint ausgewogen und natürlich zu wirken.

Das Testfoto, das meinem Wunsch am weitesten entspricht, ist das Foto mit einer Belichtungskorrektur von drei Blenden nach oben! Jetzt kann ich mit dem ermittelten Wert einfach weiterfotografieren.

Ab diesem Zeitpunkt kann ich der Korrektur der Matrixmessung bei solchen Lichtverhältnissen vertrauen. Eine spätere Überarbeitung wird ein ausgewogenes ISO-Rauschen zeigen und diese Art des Rauschens ist auch viel besser durch weitere Maßnahmen in den Griff zu bekommen.

Wichtig ist auch, dass die Tiefen genug von der gesamten Dynamik abbekommen haben. Einer späteren Bearbeitung steht nichts mehr im Wege.

Gegenmaßnahme ohne BKT

Du kannst natürlich den oben genannten Trick auch ohne die komfortable BKT-Reihe durchführen. Du musst dann lediglich manuell die Belichtungskorrektur vornehmen. Am besten gelingt Dir dies natürlich mit einer fixierten Kamera, sei es durch ein Stativ oder durch einen festen Untergrund. Denn der gewählte Bildausschnitt darf sich hierbei nicht verändern. Ansonsten würde die Belichtungsautomatik auch bei kleineren Veränderungen die Szenerie neu bewerten.

Entrauschen

Auch hierzu haben wir schon tolle und detaillierte Artikel geschrieben, die ich Dir gerne vorher ans Herz legen möchte:

Dennoch möchte ich Dir auch in diesem Artikel ein paar Stichworte zu diesem Thema nennen. Ganz vorne muss dabei gesagt werden:

Jede neue Software kann besser entrauschen, als alte Software!

Auch wenn es scheinbar in den letzten Jahren kaum noch sichtbare Fortschritte bei der Technologie des Entrauschens gegeben hat, gilt dies noch heute. Denn die Sensortechnologie geht stetig voran und beschert uns dadurch tatsächlich neuartiges Rauschen. Auch die Megapixel pro Foto wachsen weiterhin und ältere Software ist nicht immer für solche Ausmaße und Gegebenheiten ausgelegt.

Anmerkung: Ich habe über Jahre bemerkt, dass hohe ISO-Werte bei eigentlich genügend Licht um ein Vielfaches besser zu überarbeiten sind. Daher gilt bei mir: Je heller, desto eher erhöhe ich die ISO-Zahl, um Belichtungszeit zu sparen.

Nikon D810 | Sigma 150-600 mm f/5.0-6.3 | 600 mm | f/8.0 | 1/20 Sek. | ISO 12800 | Obwohl eine hohe ISO-Zahl das Bild eigentlich körnig erscheinen lassen sollte, ist es geradezu weich.

In den oben genannten Artikeln zum Thema Rauschen ist nichts falsch, aber ich würde das ein oder andere bereits nach einem Jahr anders machen.

So habe ich beispielsweise früher recht teures Plug-In verwendet, was ich heute kaum noch perfekt einsetzen kann. Diese Zusatzsoftware für Photoshop hat nicht nur das Rauschen per Hüllkurve (Gaußschen Normalverteilung) erkannt und entfernt, sondern auch statistische Werte des jeweiligen Sensors bei unterschiedlichen ISO-Werten miteinkalkuliert.

Das Erkennen von fehlerhaften Pixeln ist dadurch mit der Zeit präziser geworden. Zusätzlich war natürlich auch eine Trennung der Helligkeits- und Farbigkeitsbereiche möglich. Sogar die Größe einer gestörten Pixelgruppe konnte ermittelt werden. Leider hat der Hersteller seit gefühlt fünf Jahren kein Update mehr herausgebracht.

Es gibt aber andere, die mit neuen Herangehensweisen in die Bresche springen. Ich muss nur mal die Zeit finden, mich mit den Leistungen dieser Anbieter genauer auseinander zu setzen.

Zusätzlich entwickeln sich auch die Bordmittel der bekannten Softwarepakete weiter. So ist das Entrauschen nicht nur bei der eigentlichen RAW-Entwicklung besser als je zuvor, sondern auch in den Standardbildbearbeitungsprogrammen sind gute und neue Möglichkeiten vorhanden.

Dynamikverlust im Dunkeln

Anders als bei ISO-Rauschen ist echte Dynamik nicht künstlich nachzukalkulieren. Denn bei ISO-Rauschen wird etwas entfernt oder besser gesagt gemittelt/verrechnet. Bei fehlender Dynamik kann keine Software der Welt etwas hinzufügen. Oder doch?

Viele Softwarepakete bieten bei der Bildkorrektur einen Art Dynamikerhöhung an. Diese findet man häufig in der Nähe der üblichen Sättigungsbearbeitung und kommt mit sehr unterschiedlichen Bezeichnungen daher. Darunter findet man:

  • Brillanz
  • Klarheit
  • Leuchtkraft
  • oder Glanz

Diese Funktionen verstärken aber nur die vorhandenen Werte. Vereinfacht gesagt sind diese Funktionen nur für die Kontrastbearbeitung von bestimmten Farbwerten geeignet. Die verbesserten Farbwerte werden zwar recht intelligent in bestimmte Bereiche unterteilt, aber schlussendlich sind diese „Tricks“ keine echte Dynamikerhöhung.

Es gibt nur die Möglichkeit über die HDR-Technologie die Dynamik zu erhöhen. Also das Verrechnen von unterschiedlich belichteten Fotos zu einem HDR.

Wie viel Dynamik ist möglich?

Das, was Du auf deinem Monitor oder Display siehst, ist immer ein LDR-Abzug (Low-Dynamik-Range). Du kannst nur bedingt den gesamten Dynamikbereich eines guten RAW-Fotos, auch auf modernsten Monitoren, abbilden. Das, was Du siehst, egal mit welcher Software, ist also immer nur das maximal darstellbare Deines Fotos – gequetscht in die für die Fotodarstellung auf einem Monitor nutzbare Form.

Obwohl RAW-Daten Blendenbereiche bis zu +-16 besitzen, sind diese gegenüber der Natur nur Peanuts. Bedenke einfach mal, wie hell die Sonne an einem sonnigen Sommertag ist. Wenn Dein Monitor diese Helligkeit wiedergeben könnte, bräuchtest Du keine sonstige Beleuchtung mehr in Deiner Wohnung und Du müsstest Dir eine Sonnenbrille bei der Bearbeitung anziehen.

Du regelst also mit der Bearbeitung was innerhalb des Darstellbaren gelangen soll und was nicht.

Wie wenig Dynamik ist nötig?

Die Breite der Dynamik ist motivabhängig. Nötig ist immer soviel, das flächige Bereiche, ob nun Weiß oder Schwarz, gut durchgezeichnet sind. Bei Spitzlichtern kann man sich aber Einiges sparen. Es macht wenig Sinn sich bei kleinen Lichtern um ihre Zeichnung zu kümmern.

Fazit

Mit dem letzten Artikel dieser Reihe habe ich Dir gezeigt, wie Du dunkle Fotos optimieren bzw. retten kannst. Zusätzlich bin ich auf das Rauschen eingegangen. Wünschst Du Dir noch weitere Artikel in diesem Themenkomplex? Dann verrate mir in den Kommentaren, welche Fragen bei Dir noch offen sind.

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14 Kommentare

  1. Jutta
      Februar 28, 2018 at 9:30 AM
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    Ich finde diesen Artikel mal wieder hoch interessant und danke Euch sehr für Eure Bemühungen Euer Wissen weiter zu geben.

    Da ich aber Neuling in der Bildbearbeitung bin überfordern mich viele Punkte.
    Wäre es mal möglich einen extra Beitrag für Anfänger mit vielen Bildbeispielen zu machen?
    Ich benutze Gimp 2 (ein kostenloses Programm), doch schon das beinhaltet so viele Möglichkeiten, versteckt hinter Begriffen die mir nicht klar sagen wozu sie eigentlich gedacht sind.
    (Oder gibt es so etwas vielleicht schon??)

    Nochmals vielen Dank und Gruß
    Jutta

    1. Norbert Eßer
        Februar 28, 2018 at 3:31 PM
      Kommentar bewerten

      Eigentlich sind viele unserer Artikel für Anfänger geeignet. Natürlich können wir nicht jedes Programm im einzelnen erklären. Aber gerade zu Gimp gibt es eine Heerschar von User, die auch viele Tutorials als Video oder Text frei zu Verfügung stellen. In der fotocommunity gibt es ein tolles Forum für Bildbearbeitung:
      http://www.fotocommunity.de/forum/bildbearbeitung-digiart-druck-software

      Und sicher findest Du FC-Treffen von Fotofreunden auch in Deiner Nähe. Dort findest Du bestimmt Leidensgenossen, die Dir gerne persönlich Tipps geben.

    2. Norbert Eßer
        Februar 28, 2018 at 3:33 PM
      Kommentar bewerten

      EIns habe ich noch vergessen zu erwähnen, es folgen bald Step-by-Step Artikel zur Bildbearbeitung/Bildoptimierung durch unterschiedliche Programme. Vielleicht findest Du in diesen einige hilfreiche Tipps die auch für dich passen.

  2. hagro_300
      Februar 27, 2018 at 11:18 PM
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    Es ist richtig, dass ich nicht alle 300 Artikel dieser Serie gelesen habe, vielleicht fehlen mir daher einige Punkte.
    Mit neuer Software meine ich z.B. die Programme von Franzis (HDR projects 2018, Denoise 2, Sharpen 2).
    Bisher bezogen sich meine gelesenen Artikel immer auf Photoshop. Natürlich ist Photoshop gut, aber auch teuer und ein “Monster”. Man hat da ja sehr viel hinein gepackt.
    Für den Wind in den Bäumen gibt es ja einen guten Tipp: Belichtungsreihe, HDR Entwicklung mit Geisterbildkorrektur. Bei Nachtaufnahmen machen übrigens alle beweglichen Motive Probleme durch lange Belichtungszeiten.

    1. Norbert Eßer
        Februar 28, 2018 at 3:44 PM
      Kommentar bewerten

      Da Photoshop der Platzhirsch ist haben viele Programme sich in der Bedienung und der Benennung von Programmteilen diesem Vorbild angepasst. Daher nutzen wir gerne Photoshop, aber nicht um das Programm im speziellen zu erklären, sondern nur um Funktionen allgemeiner Art zu erläutern. So ist zum Beispiel eine Gradiationskurve überall in derer Funktion gleich. Sieht zwar hier und da ein wenig anders aus bleibt aber von der Funktion gleich.

  3. Christian Pulver
      Februar 27, 2018 at 10:42 PM
    Kommentar bewerten

    Hallo zusammen,
    wenn’s um HDR geht, wieso kennt kaum jemand
    Machinery HDR Effects….kostet ca. 30 Euro,
    kommt aus Polen in deutsch und erlaubt subtilstes
    Bearbeiten eben in Richtung HDR auch ohne
    künstlich zu wirken……Künstler sind natürlich ausgenommen !

    1. Norbert Eßer
        Februar 27, 2018 at 11:21 PM
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      Es ist schwer alle Software zu kennen. Ich hab im Moment neben Adobe CC mit Lightroom, Photoshop und ACR noch folgendes installiert (nur als Demos oder Opensource): digiKam, Nik Collection, Nikon Capture, On1, Topaz, Affinity Photo, Capture One, darktable, DxO OpticsPro, DxO Photolab, Luminar, Pixelmator Pro, RawTherapee und Apple Fotos auf meinem Rechner aus Testgründen. Und das ist nur eine kleine Auswahl von Mac-Programmen und ist bei weitem nicht vollständig.
      Wie soll ich jedem gerecht werden und jede Software gut genug kennen, um in jeden Artikel auf alles vernünftig einzugehen. Von verschiedenen

      Ich wiederhole mich gerne um dieser Misere ein Bild zu geben. Die oben genannten Programme sind noch nicht mal alle aktuellen Mac-Programme, die Windowswelt bietet noch mehr. Und jetzt addiere noch die Spezialprogramme wie dein genanntes hinzu und vergesse Linux/Unix nicht. Achso, ich hab natürlich auch die Welt von IOS und Android und andere vergessen und bin in der Aufzählung noch nicht auf Onlinebildbearbeitungsprogramme und Versionsstreuungen eingegangen.

      Wie Du siehst, eine Fotoschule kann nicht auf jeden eingehen. Aber wie ich schon gesagt habe, ich glaube wir machen das schon ganz gut in unseren Beschreibungen losgelöst von speziellen Funktionen die Kerndinge so zu beschreiben, dass sie auch übertragbar sind. Dennoch danke für deinen Tipp. Vielleicht ist die ja für den ein oder anderen ein Programm seiner Wahl.

  4. hagro_300
      Februar 27, 2018 at 6:51 PM
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    Hallo, der Artikel beschreibt u.a. den Wert einer Belichtungsreihe und damit das weitere Vorgehen, das ist nur ein Weg. Macht es denn keinen Sinn, in so einem Fall sofort mit einer Bracketing-Funktion eine Belichtungsreihe zu erstellen und dann mit einer HDR-Entwicklung fortzufahren?
    Bisher vermisse ich hier die neueren Programme zur Bildbearbeitung, nicht jeder hat oder kann sich Photoshop leisten.
    Auch für das Nebenthema, das Entrauschen, gibt es erschwingliche Software auf dem neuesten Stand.
    Vielleicht kommt ja einmal ein Artikel mit neuen Bildbearbeitungssoftware. Es muss nicht immer Photoshop o. ä. sein.

    Gruß hagro_300

    1. Norbert Eßer
        Februar 27, 2018 at 10:25 PM
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      So alles hab ich nicht verstanden in deinem Kommentar. Aber zu dem Teil den ich verstanden habe folgendes. Natürlich macht es Sinn eine BKT-Reihen zu nutzen und diese später zu verrechnen, nur gibt das Motiv das nicht immer her. Straßenszene mit Verkehr, ein See mit seinen Wellen, Personen die sich bewegen und der Wind in Bäumen können echte Spaßbremsen sein.
      Zum Thema andere Software, ich zeige doch in diesem Teil der Artikelserie eine frei erhältliche Software. Und ich glaube sagen zu dürfen, dass wir fast alle (über 300 Artikel) so verfasst haben, das Du die beschriebenen Softwareschritte in sehr viele Programme übertragen kannst. Artikel zu Spezialtechniken, die eine bestimmte Software voraussetzen, haben wir noch nicht Online. Diese kommen aber noch.
      Der Punkt “neuere” Programmen versteh ich gar nicht. Meinst Du Produkte wie Affinity und so? Vielleicht kannst Du mir ja nochmals genauer Beschreiben was Du gerne lernen möchtest. Dann kann ich vielleicht darauf in einem späteren Artikel eingehen.

      1. hagro_300
          Februar 27, 2018 at 11:20 PM
        Kommentar bewerten

        Es ist richtig, dass ich nicht alle 300 Artikel dieser Serie gelesen habe, vielleicht fehlen mir daher einige Punkte.
        Mit neuer Software meine ich z.B. die Programme von Franzis (HDR projects 2018, Denoise 2, Sharpen 2).
        Bisher bezogen sich meine gelesenen Artikel immer auf Photoshop. Natürlich ist Photoshop gut, aber auch teuer und ein “Monster”. Man hat da ja sehr viel hinein gepackt.
        Für den Wind in den Bäumen gibt es ja einen guten Tipp: Belichtungsreihe, HDR Entwicklung mit Geisterbildkorrektur. Bei Nachtaufnahmen machen übrigens alle beweglichen Motive Probleme durch lange Belichtungszeiten.

        1. Norbert Eßer
            Februar 27, 2018 at 11:29 PM
          Kommentar bewerten

          Siehe meine Anmerkung zu Christians Kommentar.

        2. Tom Schimmelpfennig
            Februar 28, 2018 at 10:09 AM
          Kommentar bewerten

          Zur Software HDR Projects findest Du hier einen Artikel: https://fcfotoschule.wpengine.com/fotografie-2-0-kein-foto-ohne-hdr-technik/

          Eine andere Franzis-Software, die bereits in einem Artikel besprochen wurde, ist CutOut: https://fcfotoschule.wpengine.com/freistellen-beginnt-vor-dem-freistellen/

  5. Klaus D. Huber
      Februar 27, 2018 at 6:27 PM
    Kommentar bewerten

    Hallo Norbert, danke für diese – auch für erfahrenere Fotografen – interessanten Berichte. Da ich mich in der Vergangenheit bei Nachaufnahmen immer auf meine Belichtungsautomatik verlassen habe, war ich des öfteren mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Meine Frage ist nun, würde es auch so funktionieren, daß man manuell die hellsten Bildanteile mißt und danach die dunkelsten und daraus einen Mittelwert einstellt?
    Gruß
    Klaus

    1. Martin Schwabe
        Februar 27, 2018 at 10:39 PM
      Kommentar bewerten

      Hallo Klaus,

      den hellsten und den dunkelsten Wert zu ermitteln und dann den Mittelwert einzustellen KANN funktionieren, immer dann, wenn Dein Motiv auch eine durchschnittliche Tonwertverteilung hat, überwiegen dagegen helle oder dunkle Tonwerte in dem Motiv, würde der Mittelwert in die Hose gehen.

      Und hellste und dunkelste Stelle ist eh relativ, es macht z.B. bei Nachtaufnahmen keinen Sinn vorhandene LED-Strahler (als Beispiel) anzumessen, weil die eh überstrahlen (und keiner es als bildwichtig empfindet Detail in diesen Lampen erkennen zu können). Gleiches gilt für die Schatten, wenn irgendwo an der Seite bei einer Tageslichtaufnahme ein Scheunentor offensteht, ist es fragwürdig zu versuchen im Inneren noch für das Motiv völlig irrelevante Details auflösen zu wollen, was dann zu Lasten der hellen Töne geht.

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