So gelingen Dir Fotos bei wenig Licht – Teil 2: Lichtstarke Objektive

In Zusammenarbeit mit SIGMA

Im ersten Teil hast Du bereits erfahren, dass es verschiedene Wege gibt, ein gutes Foto auch bei wenig Licht zu schießen. In diesem Teil widme ich mich der Möglichkeit, dieser Lichtsituation mit lichtstarken Objektiven zu begegnen.

Natürlich ist mir klar, dass es bei diesem Artikel auch um ein Stück fotografischen Luxus geht. Denn je lichtstärker ein Objektiv oder eine Kamera mit fest verbautem Objektiv ist, je teurer ist die Anschaffung. Dennoch gibt es günstige Wege, sich an das Thema heran zu trauen.

Rückblende

Wir haben bereits einige ausführlichen Artikel zu dem Thema „Fotografie mit offener Blende geschrieben“:

Wie wir alle wissen, ist die schöne Freistellung bei Fotos mit Offenblende und großem Sensor allgemein als hohe Qualität angesehen. Auch das Bokeh bei solchen Fotos wird immer wieder gern gelobt. Aber diese Dinge sollen ausdrücklich nicht Teil dieses Artikels sein. In lichtschwachen Umgebungen, Situationen und Zeiten hat ein Objektiv mit hoher Lichtstärke (im Fachjargon gerne als „schnelle Objektive“ bezeichnet) auch eine andere und wichtige Stärke: Es kann mehr Licht auf den Sensor treffen. Das bringt mehr Möglichkeit, überhaupt ein vernünftiges Foto zu schießen.

In diesem Artikel rolle ich das Thema nicht von Neuem auf, sondern lasse mehr Beispielbilder sprechen. Alle Fotos in diesem Artikel sind – passend zum Thema – in der Dämmerung/Dunkelheit entstanden, um Dir die Möglichkeiten zu zeigen.

Was ist lichtstark und was nicht?

Die Frage ist einfach zu beantworten: Gibt es ein optisches System, das konstruktionsbedingt bei Offenblende mehr Licht durchlässt als ein anderes, ist dieses lichtstärker. Du wirst Dich sicherlich oft gewundert haben, warum es Objektive mit vergleichbaren Brennweiten oft in extrem verschiedenen Preisklassen gibt. Objektivhersteller führen diese besonderen Objektive sogar mit einer expliziten Kennzeichnung im Programm.

Dies liegt an den verbauten Linsen und deren „Güte“. Um eine Linse für kleine Blendenwerte, also mit maximal geöffneter Blende in alle Ecken hinein ohne optische Fehler zu berechnen, konstruieren und schlussendlich zu produzieren, ist einiges an Fachwissen und Fertigungstechnologie von Nöten.

Es werden zum Beispiel Fluorite aus Flusssand für Teleobjektive förmlich gezüchtet! Auch neue Entspiegelungen und Vergütungen/Beschichtungen wurden und werden entwickelt, die zum Beispiel bei Gegenlicht/Streulicht Lichtreflexe stärker mindern. Alle diese Dinge spiegeln sich natürlich im Preis wider.

Randbemerkung: Heute werden für die nötigen Kalkulationen eines neuen Objektivs riesengroße Computerfarmen genutzt. Bei Galileis erstem Fernrohr mit zwei Linsen reichte noch der optische Eindruck und ein Schleifstein. Bei modernen Objektiven mit 20 oder mehr Einzellinsen muss Rechenleistung her.

Lichtschwache Objektive sind günstiger herzustellen, diese Produktionen gehen aber oft mit optischen Fehlern einher. Dahingehend zu nennen sind vor allem:

  • die chromatische Aberration
  • die Vignettierung
  • jegliche Verzerrung

Auch die Schärfeleistung ist oft schlechter.

Gerade im Zeitalter von digitalen Kameras mit 30, 40 und manchmal 50 Megapixeln ist die reale Auflösung solcher Objektive relevant. Ein Objektiv mit 50mm 1.4 von vor 50 Jahren kann in Sachen „Qualität“ nicht mehr mit demselben 50mm 1.4 von heute mithalten. Trotzdem haben auch diese alten Objektive einen besonderen Reiz. Profis sprechen bei diesem oft von einem Charakter. Ich kenne dies bei meinen alten Objektiven auch, wobei hier der subjektive Eindruck eine größere Rolle spielt als der objektive.

Der Begriff Qualität bezieht sich hier primär auf die optische Auflösung. Ob ein ambitionierter Amateur das überhaupt bemerken würde, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Rein messtechnisch ergeben sich hier allerdings oft sehr große Unterschiede.

Und bedenke: Je größer der Sensor, desto größer müssen auch die nötigen Linsen hergestellt werden. Dies betrifft alle Linsen im Objektiv, also oft mehr als 20!

Schematische Beispieldarstellung eines modernen Objektivs mit seiner Vielzahl von Linsen. Foto/Zeichnung von Nikon

Smartphones mit kleinen Blendenwerten

Vielleicht entdeckst Du Fotos von Deinem Smartphone mit Blendenwerte von f/2.2 oder kleiner. Im Grunde denkst Du Dir vielleicht: Da habe ich doch ein lichtstarkes optisches System! Aber die Lichtmenge, also die Zahl der Photonen, die dort hindurch passen, gehen einher mit der geringen Größe der verbauten Linsen. Sie sind außerdem durch die geringe Größe simpler, oder besser gesagt kosteneffizienter, herzustellen.

Wenn Du bei einer Messe wie der Photokina oder bei dem Händler Deines Vertrauens genauer hinschaust, wirst Du sehen, dass schnellere Objektive auch größere Durchmesser der vorderen Sammellinse haben. Und wenn die Brennweiten steigen, wird bei den lichtstarken Objektiven nicht nur die vordere Sammellinse riesengroß, sondern das Objektiv wird enorm schwer.

Offene Blende = Geringste Belichtungszeit

Was jetzt für Dich nicht gerade eine neue Information ist, möchte ich dennoch noch einmal klar niederschreiben:

Eine Blende reduziert den Strahlengang mechanisch und verringert die Menge des durchfallenden Lichts. Eine große Blende(-nzahl) verdeckt also mehr Fläche. So kommt weniger Licht durch die gesamte Optik auf den Sensor. Es soll nur einmal Klick machen mit großer und kleiner Blendenöffnung und großer und kleiner Blendenzahl.

Die Blende wird immer als Bruch gelesen. Das „f“ steht für die Brennweite und so ist eine Blende von 2.8 bei 100mm nichts anderes als 100/2.8. Der Punkt in den Beschreibungen ist der angloamerikanischen Schreibweise entnommen.

  • Große Blende(nöffnung) = Mehr Licht
  • Kleine Blendenzahl = Mehr Licht
  • Offenblende = Maximale Lichtdurchlässigkeit der Konstruktion
  • Großer Wert/Zahl im Display = Weniger Licht pro Zeit auf dem Sensor

Da in Beschreibungen oder in Gesprächen oft das richtige gemeint wird, es aber falsch gesagt wird, ist die Verwirrung oft groß. Der Wert hinter dem „f“ sollte also, vereinfacht gesagt, so klein wie möglich sein.

Warum Abblenden?

Jetzt hast Du ein besonders lichtstarkes f/1.4-Objektiv und sollst es dennoch abblenden? Dann kannst Du Dir doch direkt auch ein günstigeres Objektiv kaufen, oder?

Langer Rede kurzer Sinn: Vom Prinzip her ist es richtig. Oft blendest Du 1-2 Blendenstufen ab, weil dort das Objektiv die beste optische Leistung bringt (besonders bezüglich der Schärfe). Dies gilt dann aber eben auch für die lichtschwächere Variante und damit kämst Du dann vom Regen in die Traufe.

Tatsächlich spielt gerade bei Offenblende die maximal erreichbare Schärfe nur eine untergeordnete Rolle (die sich in der Bildbearbeitung eh noch erheblich optimieren lässt). Viel wichtiger sind die Gestaltungsmöglichkeiten bei maximaler Offenblende (Stichwort: Unschärfefreistellung) und die bei großer Offenblende dann doch noch erzielbaren Verschlusszeiten oder niedrigeren ISO, die oft wichtiger sind, als der letzte „Knack“ an Schärfe.

Zeitautomatik

Das Mittel der Wahl ist die Zeitautomatik A oder Av. Sie stellt bei gewählter Blende die Belichtungszeit automatisch ein. Wie die Automatik diese Zeit ermittelt, hängt vom der gewählten Belichtungsmessung ab.

Auch hier haben wir einige Artikel für Dich zum Stöbern in der Fotoschule herausgesucht:

Zeitautomatik und ihre Tücken

Nun ist im Dunkeln wie auch im Hellen immer ein Teil des Motivs etwas heller als alles andere. Dunkle Bereich sind meist flächiger. Bei den Beispielbildern sind es oft die Lichter von Leuchtreklamen oder die Abblendlichter der Autos. Auch wenn diese nur minimal in der Fläche des Motivs zu sehen sind, sind diese je nach Belichtungsmessung ausschlaggebend.

Lass Dich jetzt aber bitte nicht irritieren: Nicht jedes Licht muss vollkommen durchgezeichnet sein! Als Beispiel nenne ich Dir ein Urlaubsfoto mit der Sonne im Foto. Du kannst gar nicht so stark abblenden und die ISO-Zahl reduzieren, um die Sonne durchgezeichnet im Foto zu sehen.

Bei Aufnahmen in dunklen Umgebungen wird es sicher auch Lichtquellen geben, die die Messung nicht korrekt auswerten kann. So ist es in einer Wohnung vielleicht die Wohnzimmerlampe oder bei der Nachtfotografie der Mond. Oder wie im folgenden Beispiel der Laptopmonitor.

Nikon D7500 | NIKKOR 50 mm f/1.4 | 1/30 Sek. | f/1.4 | ISO 280 | Hier ist der Monitor die für die Belichtungsmessung entscheidende Größe. Hätte ich nicht die Spotmessung gewählt, wäre das Foto insgesamt heller und hätte durch die genutzte ISO-Automatik aber mehr Rauschen.

Es gibt also keine grundsätzliche technische Möglichkeit, ein korrekt belichtetes Foto in dunklen Umgebungen per Automatik immer richtig einzumessen. Hier hilft nur das Prüfen von beispielhaften Fotos auf dem Kameradisplay und das manuelle Einstellen/Feinjustieren der Werte und viel fotografische Erfahrung. Natürlich kannst Du bei einer guten Kamera auch auf die Möglichkeiten eines RAW-Konverters hoffen, um Belichtungsfehler in einem gewissen Rahmen noch zu korrigieren, weil die Kamera genug Reserven hat.

ISO-Automatik oder doch fester ISO-Wert?

Ich bin großer Freund der ISO-Automatik, wenn ich diese nach meinen Wünschen einstellen kann. Ist dies nicht der Fall und ich muss in einer dunklen Umgebung fotografieren, ist die beste Wahl den ISO-Wert auf eine für Dich akzeptable Größe fest einzustellen.

Dynamikverlust durch hohe ISO-Werte

Eine Sache solltest Du dabei immer im Auge behalten: Die Erhöhung des ISO-Wertes geht immer mit dem Verlust von Dynamik, also dem für die Kamera darstellbaren Bereich zwischen hell und dunkel, einher.

Natürlich ergeben sich auch Motive, in dem eine kleinere Empfindlichkeit das Foto noch ein Ticken hätte besser aussehen lassen. Aber meist hast Du in diesen Situationen nicht die Zeit, um mit den ISO-Werten zu experimentieren und anspruchsvolle Fotografen mit technischem Sachverstand können nur im Nachhinein auf die Fehler hinweisen.

Im Moment des Auslösens bist Du wie jeder andere Fotograf an die Situation gebunden. Dies gilt natürlich nur für Motive mit bewegten Objekten oder spontanen (dann auch unbewegten) Situationen. Ein Nachtpanorama sollte schon den üblichen Leitregeln folgen.

Mein eigener Leitspruch heißt daher:

Lieber ein Foto mit nicht optimalen Einstellungen als kein Foto!

Nikon D7500 | NIKKOR 10-20 mm f/4.5-5.6 | 1/30 Sek. | f/5.6 | ISO 102.400 | Das Foto ist mit einem unglaublichem ISO-Wert beim Testen entstanden. Ich möchte es nicht missen.

Sensorgröße und die Lichtausbeute

Die Entwicklung der Sensoren ist ein kontinuierlicher Prozess. Die Ingenieure bringen mit jeder Generation bessere Sensoren auf den Markt. Entweder gibt es mehr Pixel pro Fläche oder die Empfindlichkeit wird gesteigert.

Eines gilt immer: Der gleiche Sensor (mit all seiner Logik und sonstigen Weiterverarbeitungstechniken) ist lichtempfindlicher gegenüber dem baugleichen, aber kleineren Sensor. Als Vergleich nutze ich mal symbolisch einen Regenschirm. Im Regen ist ein kleiner Regenschirm nicht so gut wie ein großer.

Nikon D700 | NIKKOR 50 mm f/1.4 | 1/200 Sek. | f/1.4 | ISO 500 |

Um also mehr Licht pro Zeiteinheit (Belichtungszeit) zu sammeln, sollte ein schnelles (also lichtstarkes) Objektiv, oder besser gesagt, das schnellste, welches Dir zur Verfügung steht, genutzt werden.

Dieses Objektiv solltest Du mit einem/r mit Sensor/Kamera mit gutem Rauschverhalten kombinieren, um gegebenenfalls die ISO-Zahl schrittweise den Notwendigkeiten entsprechend zu erhöhen. Leider ist nicht alles mit jeder Kamera möglich.

Fazit

Mit dem ersten und zweiten Teil dieser Artikelserie hast Du schon einiges gelernt, um Fotos in der Dunkelheit (auch Low-Light genannt) zu machen. Bedenke aber, dass alle vier Teile erst ein schlüssiges Gesamtbild ergeben. Denn ob Du mit der Erhöhung der Belichtungszeit arbeitest oder gar ein lichtstarkes Objektiv Dein Eigen nennst, um die Belichtungszeit wieder zu reduzieren, ist nur eine Seite der Medaille. Es fehlen Dir noch die Erkenntnisse über die Empfindlichkeit von Sensoren und wie Du Deine Low-Light-Fotos weiterverarbeitest.

Nur im Paket aller dieser entscheidenden Komponenten kannst Du der „dunklen“ Seite der Fotografie gut gerüstet begegnen. Hier findest Du den nächsten Teil dieser Artikelserie.

Wie hat Dir dieser Artikel gefallen?

11 Kommentare

  1. helga.hoppe@hotmail.com
      März 13, 2018 at 5:01 PM
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    Helga Hoppe
    Danke für die interessanten Beiträge. Ich hätte eine Frage:
    Fotografiere seit Jahren mit einer Lumix FZ 200 -12 Megapixel und Minisensor. Diese Kamera liebe ich – sie ist leicht, hat einen langen zoom, ist lichtstark, Objektivwechelstellt überflüssig, stellt leider nicht so besonders gut frei. Da ich Bilder nur bis zur Grösse 30 x 45 cm benötige, habe ich auch einwandfreie Ergebnisse.
    Es wird meist über Superkameras berichtet und ich habe den Eindruck, daß dies auf meine Kamera nicht zutrifft . Kann man auch einmal die Eigenschaften dieser oder ähnlicher Kameras beleuchten? Viele engagierte Fotofreunde haben nur diese “Einsteigerkameras” und machen damit total tolle Fotos
    Viele Grüße und Dank im voraus – Helga

    1. Norbert Eßer
        März 13, 2018 at 9:07 PM
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      Ich hoffe, dass wir Dir bisher schon einiges an Wissen vermitteln konnten. Viele Artikel drehen sich um Basiswissen, und dies vollkommen losgelöst von der verwendeten Kamera. Da wir kein Test- oder Vergleichsbereich haben, können wir nicht auf spezielle Kameras eingehen. Wir Autoren haben schlichtweg nicht diese Kameras zur Verfügung. Aber es gibt auch für Dich Hilfe: Die fotocommunity hat einen tollen Forenbereich. In diesen Foren kannst Du viel lernen und gegebenenfalls auch Fragen. Ich garantiere Dir jetzt schon meist tolle Antworten von anderen Lesern mit deiner Kamera.

      Hier geht es in den Forenbereich: http://www.fotocommunity.de/forum/

  2. Pingback: So gelingen Dir Fotos bei wenig Licht – Teil 4: Interpretation und Bearbeitung – Fotoschule

  3. Pingback: So gelingen Dir Fotos bei wenig Licht – Teil 3: Sensoren – Fotoschule

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  5.   Februar 14, 2018 at 12:58 AM
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    “Gerade im Zeitalter von digitalen Kameras mit 30, 40 und manchmal 50 Megapixeln ist die reale Auflösung solcher Objektive relevant. Ein Objektiv mit 50mm 1.4 von vor 50 Jahren kann in Sachen „Qualität“ nicht mehr mit demselben 50mm 1.4 von heute mithalten”

    Das klingt so ein wenig nach den Marketing-Sprüchen von meinem Fotofachhändler, der mir gern jedes Jahr alles neu verkaufen würde.

    Ich behaupte einfach mal: ein gut erhaltenes, sauber eingemessenes
    transmissionsvergütetes 50 Jahre altes Contarex Planar 1,4/55 hält in Sachen optischer Qualität (unter anderem beim Auflösungsvermögen)
    ganz locker mit allen aktuellen ~50mm Plastikbombern mit.

    1. Norbert Eßer
        Februar 14, 2018 at 5:21 PM
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      Ich hab Qualität ja auch in Anführungszeichen gesetzt. Ich selber nutze noch ältere Objektive aber bei Verwacklungsschutz und Fokusgeschwindigkeit sind sie nicht vergleicbar. Auch bei Abbildungsqualität und Auflösung haben modernen Objektiven einen riesigen Satz gemacht. Ich messe aber nicht sondern fotografiere, daher sind die Aussagen aus dem Erleben geboren. Sie können in Einzelfällen falsch erscheinen, aber ich kann nur wiedergeben was ich selbst erlebe. Und so ist das Sigma 85mm und das Sigma 120mm das schärfste was mir je in die Finger gekommen ist. Das 120er steht bei mir zum Beispiel ganz oben auf der Wunschliste.

      1. Kai
          März 3, 2018 at 1:45 PM
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        Moin,
        danke für den Artikel! Man lernt doch immer noch etwas dazu. Bei mir der kleine Nebensatz zur Dynamik.

        Ansonsten würde ich Photouniversum zustimmen. Auch wenn gleich Spott und Häme über mich hereinbricht aber ich halte einige “alte” Leica Objektive nach wie vor für das beste was im Markt zu bekommen ist. Dahinter steht ein Grundsätzlicher Qualitätsanspruch an Konstruktion und Glasqualität. Ich glaube auch das das Objektiv viel mehr zum guten Bildergebnis beiträgt als die Kamera oder der PC. Auch die beste Software kann aus Sch… kein Gold machen und der Sensor kann nur aufzeichnen was tatsächlich an Licht durchkommt.

  6. fitnessguru
      Februar 13, 2018 at 11:30 PM
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    Sehr guter Artikel. Selbst wenn man relativ gut photographiert und auch etwas theoretischen Hintergrund hat, denkt man beim Lesen über wesentliche Dinge wieder mal nach, die in der Praxis zwar oft richtig umgesetzt werden, aber eben das bewußte Einsetzen der Theorie etwas zu kurz kommt (oft auch aus zeitlichen Gründen). Grüße an alle Photo- Enthusiasten.

    1. Norbert Eßer
        Februar 15, 2018 at 12:51 AM
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      Geht mir als Autor des Artikels außerdem genau so. So 50%-70% der Theorie ist mir in 25 Jahren Job in Mark und Bein übergegangen. Aber allzu oft muss ich in den letzten Winkeln meiner Erkenntnisse/Erfahrungen/Wissen kramen, um nochmal so 10-20% nei dringendem Bedarf abzufragen. Und die letzten 10% muss ich echt per Web und Bücher recherchieren. Besonders wenn ich einen neuen Artikel angehe, merk ich schnell…… “da guck ich doch lieber noch mal nach”.

      Daher: Willkommen im Club! ;-)

  7. Tobi Brunner
      Februar 13, 2018 at 11:50 AM
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    Guter Artikel. Ich für meine Wenigkeit, kann das Thema Blende nicht genug repetieren. Habe ich doch jedes mal “ein Knusch im Fadenkorb” (wie man bei uns sagt), wie sich das jetzt schon wieder verhält.
    Liebe Grüsse Tobi

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