So gelingen Dir Fotos bei wenig Licht – Teil 1: Belichtungszeit

In Zusammenarbeit mit SIGMA

2017 hatten wir einen der dunkelsten Tage meiner Erinnerung. Und genau solch dunklen Tage laden nicht wirklich zum Fotografieren ein. Oder doch? In dieser Artikelserie gebe ich Dir Tipps, wie Du auch bei wenig Licht schöne Fotos machen kannst. Ob Innen- oder Außenfotografie: Wenig Licht bedeutet nicht automatisch, dass es keine Motive gibt oder dass Dich Deine Ausrüstung eventuell daran hindern könnte, gute Fotos zu machen.

Nikon D7500 | NIKKOR 16.0-80.0 mm f/2.8-4.0 | 50mm | f/16 | 30 Sek. | ISO 100 | Langzeitbelichtung der Agneskirche in Köln. Ich musste viele Fotos machen, um die ankommenden und wegfahrenden Lichter beidseitig ins Foto zu bekommen. Und das allen Unkenrufen zum Trotz, am Tag vor Heiligabend war einfach nicht viel los.

Ich zeige Dir in dieser Artikelserie, wie Du mit ein wenig Übung und durch richtiges Einschätzen Deiner Ausrüstung dennoch zu tollen Fotos kommst. Natürlich greifen die verschiedenen Elemente der Fotografie auch bei wenig Licht ineinander. Daher ist eine strikte Trennung des Themas in seine Teilbereiche nicht möglich. Ich würde mich freuen, wenn Du alle vier Teile als ein Paket betrachtest und so die Problematik auch für Dich lösen kannst.

Zusätzlich gebe ich Dir noch ein paar Tricks für die Nachbearbeitung Deiner Fotos. Du solltest nie unterschätzen, wie viel mehr an Eindruck Dein Foto gewinnt, selbst wenn Du nur den einen oder anderen „Klick“ bei der Bildbearbeitung machst.

Ich gliedere die Artikelserie in folgende Themen:

Das Problem

Der Sensor benötigt eine gewisse Lichtmenge (Photonen), um vernünftig zu funktionieren. Du kannst Dir das Sensorelement der Kamera wie eine Tasse vorstellen. Ist die Tasse gut gefüllt und trinkt man sich satt (das offizielle Gegenteil von durstig), nimmst Du den Geschmack des Inhalts komplett wahr. Ist sie dagegen nur minimal gefüllt, bekommt man nur einen Eindruck des Geschmacks.

Nikon D7500 | NIKKOR 50 mm f/1.4 | f/1.4 | 1/90 Sek. | ISO 4.000 | Mit einem lichtstarken Objektiv ist so ein Foto auch mal mitten auf der Straße zu machen. An der Kamera sollte aber vorher alles eingestellt sein. Dann benötigst Du kein Stativ und bist schnell wieder von der Straße.

Wenn es also dunkel ist, kann man seinen Sensor entweder länger befüllen oder man belässt es bei einem Eindruck. Die Logik hinter den Sensoren extrapoliert/interpretiert dann anhand weniger Daten, um welche Werte es sich handeln könnte.

Um den Sensor zu vernünftig zu füllen, gibt es die folgenden Methoden:

  • Länger belichten
  • Lichtstärkere Objektive verwenden
  • Empfindlichere Sensoren verwenden
  • Bessere Interpretation/Extrapolation

Allen Punkte gemeinsam in einem Artikel ausreichend Raum zu geben, würde den Rahmen sprengen. Daher betrachte ich jeden Punkt einzeln in einem eigenen Artikel. Ich beginne hier mit der Belichtungszeit.

Die Gretchenfrage: Mehr Belichtungszeit, höhere ISO oder schnelleres Objektiv?

Um es vorweg zu nehmen: Die Frage ist nicht generell zu beantworten. Denn es hängt vom Motiv ab und ob Du aus der Hand fotografierst oder mit Stativ. Natürlich sind einige Kameras auch nicht explizit für dunkle Lichtverhältnisse gebaut worden. So sind Aufnahmen von sich bewegenden Personen bei „Low-Light“ oft nur bedingt möglich.

Dagegen ist bei einem statischen Motiv jede Kamera in der Lage, gute Fotos zu machen. Man muss nur dem Sensor genug Zeit lassen, sich zu füllen. Das setzt natürlich voraus, dass nicht nur das Motiv stillstehen sollte. Nein, auch die Kamera muss unbewegt sein, bis genug Photonen die Sensorzelle gefüllt haben.

Ein dritter Weg, den aber viele Fotografen nicht besonders mögen, ist, die Empfindlichkeit der Sensorelemente zu erhöhen. Dadurch wird die Interpretation ungenauer und es entsteht ein Bildrauschen. Es werden aber weniger Photonen benötigt.

Denn was in der analogen Zeit oft noch zur Gestaltung gehörte, ist in der digitalen Fotografie eher verpönt. Es ist aber auch der Art des Rauschens geschuldet. Das analoge Rauschen wird eher als körnig empfunden, das digitale Rauschen eher als Bildfehler.

Zusätzlich nimmt auch die Dynamik ab. So wirken Fotos mit hohen ISO-Werten oft flau. Um diesen Effekt zu kaschieren, kannst Du mit etwas Geschick noch in der RAW-Verarbeitung einiges herausholen.

Hier ist eventuell dann doch ein moderner Sensor die Lösung, denn dessen Rauschverhalten ist dann bei höheren ISO-Werten oftmals doch noch geringer.

Länger belichten

Wenn Du eine nächtliche Stadtszene fotografieren möchtest, ist ein Stativ und eine längere Belichtungszeit die beste Wahl. Du kannst die ISO-Zahl auf den niedrigsten Wert setzen und die Belichtungszeit verlängern, bis es passt. Nicht selten werden Belichtungszeiten von 30 Sekunden und mehr genutzt.

Zwingend nötig ist das Stativ. Wenn nicht zu viel Wind weht, geht auch ein leichtes Reisestativ. Hauptsache es steht sicher. Du solltest beachten, dass für die Höhe zu zuallererst die Beine ausgefahren werden und nicht die Mittelsäule (benutze diese am besten eh nie).

Zudem ist darauf zu achten, dass Du Dich selbst in der Dunkelheit sicher verhältst. Damit meine ich Verkehr, Fußgänger, Hunde oder Kinder, die Du hierbei beachten solltest. Eine Taschenlampe bewirkt oft Wunder. Nicht nur um seine Ausrüstung zu bedienen.

Für die Fotos habe ich ein leichtes Stativ genutzt. Die Kamera stand auf einer Verkehrsinsel. Leider ist diese nicht mittig auf der Straße ausgerichtet und so sind die Fotos nicht ganz zentriert.

Es fällt konstruktionsbedingt immer ein wenig Licht durch den Sucher ein. Hilfreich ist daher das Verdunkeln des Suchers bei Spiegelreflexkameras bei sehr starkem Umgebungslicht oder extrem langen Belichtungszeiten. Manche Kameras bieten hierfür sogar eine Blende direkt am Sucher. Aber es genügt oft, sich mit seinem Körper vor den Sucher zu stellen. Viele Kameras haben am Gurt der Kamera eine Sucherabdeckung (falls Du Dich schon mal gefragt haben solltest, was das „komische“ Gummiteil am Gurt sein soll).

Längste Belichtungszeit aus der Hand

Hier schwirren immer ein paar Leitsätze durch die Gazetten. Aber Brennweite, Stabilitätstechnik und eigene Ruhe lassen diese Faustzahlen oft willkürlich erscheinen. Du musst es einfach ausprobieren. Dafür nutzt du am besten vor Ort die oft BKT abgekürzte Bracketingreihe als Test Deiner situativen Möglichkeit.

Bracketing aus der Hand

Es geht hier nicht um das HDR, das entstehen könnte, sondern um die erzeugte Bildreihe. Wenn Du weißt, was Deine Kamera kann und was Du an ISO-Rauschen für noch tragbar erachtest, kannst du auf diesem Weg schnell herausfinden, wie lange Du ohne sichtbare Verwacklung belichten kannst.

Stelle dazu den gewünschten höchsten ISO-Wert ein und nutze die größte Spanne im BKT-Menü Deiner Kamera. In meinem Beispiel sind es 9 Fotos mit einer Blende Unterschied (von -4 bis +4) oder 5 mit drei Blenden Unterschied (von -6 bis +6). Natürlich darf sich bei der Reihe nur die Belichtungszeit verändern. Weiterhin solltest Du jegliche Stabilisierung für den Zweck ausschalten. Denn diese Zusatzfunktionen sind ein Puffer, den Du, so lange wie es geht, nicht nutzen solltest.

Jetzt öffnest Du die RAW-Daten und zoomst kräftig rein. Beachte jetzt nicht Rauschen und Helligkeit. Beachte nur, ob das Bild verwackelt aussieht. Am besten gelingt dies an einer Stelle, die in jedem der Fotos klar zu erkennen ist.

Wenn Du Dir die Mühe machst und diese Reihe am Rechner anschaust, ist dies natürlich einfacher. Die Fotos zeigen meinen fast schlafenden Hund hinter mir, während ich diesen Text schreibe. Ausgeleuchtet nur durch eine kleine Schreibtischlampe.

Ich habe die Automatik des RAW-Konverters auf jedes Foto angewendet. Denn es geht nicht um das Rauschen oder wie das Foto generell aussieht. Es geht um die Verschlusszeit, bei der ich die Kamera gerade noch ruhig halten kann. Diese Verschlusszeit setzt sich aus den Komponenten Kamera, Objektiv und dem ISO-Wert zusammen, der mir ein gerade noch akzeptabel dynamisches Bild bringt.

In meinem Fall kann ich bei 80mm und ISO 3.200 noch mit 1/15 Sekunde aus der Hand verwacklungsfrei fotografieren, wenn auch knapp.

Hier der Vollständigkeit halber noch das gewählte Foto meiner äußerst interessierten und motivierten Hündin.

Es sollte Dir klar sein, dass Du auch bei einer schnell ausgelösten BKT-Reihe Varianzen hast. Doch als Richtwert dient dieser kleine Test recht gut.

Fotoserie

Wenn Du nun ohne Stativ mit dem ermittelten Wert fotografierst, solltest Du auch immer eine Serie von Fotos machen. Denn die oben bereits erwähnte Varianz kann ganz schön groß sein. Auch hierfür ein Beispiel:

Diese Bildserie habe ich aus der Hand mit den dafür ermittelten Werten aufgenommen. Sie sehen im Grunde alle gleich aus. Im Detail ergibt sich dann doch ein anderes Bild:

Ich habe per ACR den gleichen, sehr kleinen Bildausschnitt gewählt und Du siehst: Fast alle sind verwackelt. Das hat mit der Atmung, dem Stand, dem Puls und der Konzentration zu tun. Aber zum Glück habe ich ein nur wenig verwackeltes Foto dabei. Dies habe ich mit einer besseren Bewertung versehen, um es später schneller wieder zu finden.

Hier das ausgewählte Foto mit einer RAW-Konverter basierten Überarbeitung. Das Gold des Bildes wirkt aufgesetzt, es kommt aber dem realen Eindruck recht nah. Einzig die Helligkeit wurde von mir partiell und nur in den Tiefen stark angehoben.

Bewegte Objekte

Etwas anders sieht es natürlich aus, wenn Du bewegte Objekte, wie zum Beispiel Menschen, als Motiv hast. Gerade bei Low-Light-Fotografie eines der schwierigsten Unterfangen. Bei vielen Automatikkameras schaltet sich der integrierte Blitz automatisch bei solchen Lichtbedingungen hinzu. Aber was ist, wenn du nicht blitzen willst oder darfst?

Aus der Hand kannst Du den obigen Test mit der Bracketingreihe ebenfalls nutzen. Nehmen wir zum Beispiel Personen auf einer Feier. Die Personen wirst Du nie im selben Brennweitenbereich finden und ihre Bewegungen sind nicht kalkulierbar. Hier hilft Dir leider nur eine gewisse Erfahrung und eine gute – weil lichtstark und rauscharm – Ausrüstung. Es führt kaum ein Weg an einer lichtstarken Optik und einem Sensor vorbei, der auch bei hohen ISO-Werten noch rauscharm ist. Beachte: Rauscharm liegt wie immer im Auge des Betrachters bei einer gewählten Ausgabegröße.

So kann ein total verrauschtes Foto mit 20 Megapixel als Instagram-Foto in 800*600px ein wahrer Augenschmaus sein.

Mehr zum Thema Rauschen findest Du in diesen Artikeln:

Ich habe die folgenden Fotos auf der diesjährigen Weihnachtsfeier meiner Familie geknipst (der Begriff passt hier besser).

Anmerkung: Ich bitte um Nachsicht, dass ich mich dort dann doch mehr meiner Familie und der delikaten Speisen gewidmet habe, anstatt der Fotos für diesen Artikel.

Nikon D7500 | NIKKOR 50mm 1:1.4 G | f/1.4 | 1/125 Sek. | ISO 2.500. Hier ein klassisches, über den Tisch hinweg fotografiertes, Porträt. Meine Verlobte bewegte sich normal schnell.
Nikon D7500 | NIKKOR 50mm 1:1.4 G | f/1.4 | 1/125 Sek. | ISO 1.600 | Ein solch statisches Motiv ist natürlich leicht zu fotografieren.
Nikon D7500 | NIKKOR 50mm 1:1.4 G | f/1.4 | 1/125 Sek. | ISO 2.500 | Hier sieht man in dem Weihnachtsgeschenk kleine Bewegungsunschärfen. Diese zeigen aber auch, was dieses „Ding“ so macht.

Hier noch ein weitere paar Impressionen und Beispiele, aber diesmal mit dem NIKKOR 16-80mm 1:2.8-4E ED VR DX Objektiv:

Nikon D7500 | NIKKOR 16-80mm 1:2.8-4E ED VR DX | f/5.6 | 1/60 Sek. | ISO 4.000 | Weihnachtsdeko: Kann man mögen, muss man nicht. Aber einfach aus der Hand zu fotografieren. Sogar leicht abgeblendet.
Nikon D7500 | NIKKOR 16-80mm 1:2.8-4E ED VR DX| f/4 | 1/60 Sek. | ISO 14.400 | Nur ganz geringe Bewegung meiner Nichte und meines Schwagers in diesem Moment. Als Basis für eine hochwertige Vollretusche großartig, aber als Beispiel für diesen Artikel nur „Out-Of-The-Box“. Die zu starke Weichheit (zu starke Rauschreduzierung) und die Farbverschiebung (Automatik ACR) der Hauttöne sind leicht in der Bildbearbeitung zu korrigieren.
Nikon D7500 | NIKKOR 16-80mm 1:2.8-4E ED VR DX | f/4 | 1/90 Sek. | ISO 5.000 | Unsere zappelnde Hündin (zu erkennen an dem Bewegungswischer der Hand) auf dem Schoss meiner Verlobten. Gerade noch ein gutes Foto für euch Leser, für mich aus emotionalen Gründen grandios.

Fazit

Gutes Equipment ist für manche Fotos nicht zu ersetzen. Hast Du aber ein Stativ und im Motiv bewegt sich nichts oder nur geringfügig, sind auch tolle Fotos bei wenig Licht zu machen. Auch aus der Hand sind mit einem lichtstarken Objektiv viele Sachen ohne Blitz möglich und ein Schnaps kann schon mal die Hand um 1-2 Blenden „ruhiger“ machen (dies bitte mit Augenzwinkern lesen). Im nächsten Artikel dieser Reihe widme ich mich den lichtstarken Objektiven.

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21 Kommentare

  1. Pingback: So gelingen Dir Fotos bei wenig Licht – Teil 4: Interpretation und Bearbeitung – Fotoschule

  2. FotoJAG
    FotoJAG
      Februar 20, 2018 at 5:43 PM
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    Vielen Dank für den Beitrag. So verlockend lichtstarke Objektive sind, ist nicht die Stabilisator-Technik heute von größerer Bedeutung?
    Für Geld und gutes Gewicht bekomme ich vielleicht eine Blende mehr im Glas. Manche Stabilisations-Systeme schaffen plus 3 oder 4 oder mehr Blenden. Von Puristen habe ich gehört, dies möge die Detailauflösung beeinträchtigen. Im praktischen Gebrauch konnte ich das so noch nicht nachvollziehen.

    1. Martin Schwabe
        Februar 21, 2018 at 12:30 PM
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      Die Stabilisatoren erlauben es um den Lichtwert von 3-4 Blenden längere Verschlusszeiten noch Freihand scharf zu fotografieren.

      Mehr nicht.

      Benötigst Du aber schnellere Verschlusszeiten (was nicht selten vorkommt) oder große Offenblende als Gestaltungsmittel (Schärfentiefe, Bokeh, Hintergrundunschärfe) hilft Dir ein Bildstabilisator im Grunde wenig.

  3. Pingback: So gelingen Dir Fotos bei wenig Licht – Teil 3: Sensoren – Fotoschule

  4. Tobi Brunner
      Februar 13, 2018 at 10:54 AM
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    Toller Beitrag. Jetzt noch die 3 anderen Beiträge verinnerlichen, dann kann ich mich auf die Suche nach Motiven machen.
    Liebe Grüsse Tobi

  5. Pingback: So gelingen Dir Fotos bei wenig Licht – Teil 2: Lichtstarke Objektive – Fotoschule

  6. Werner Zimmermann
      Februar 10, 2018 at 1:28 PM
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    Hallo Norbert, danke, wie immer ein sehr hilfreicher Beitrag. Das Bild von deinem Schwager macht mir allerdings etwas Kopfzerbrechen. ISO 14.400, ist das ein Druckfehler? Man kann es auch gut in der Vergrößerung anschauen, sehr gute Qualität. Mit meiner Alpha 6500 belasse ich es bei max. ISO 6400, großartig hineinzoomen darf ich dann aber nicht mehr. Bis A4 Ausdruck aber gut zu gebrauchen. Auch ich freue mich schon sehr auf den nächsten Artikel

    1. Norbert Eßer
        Februar 10, 2018 at 4:05 PM
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      Nein, kein Druckfehler. Mit ISO-Automatik geschossen. Die D7500 hat ein gutes Rauschverhalten und das Rauschen ist auch mit solchen krummen Werten noch gut in den Griff zu bekommen.

  7. Wolfram Becker
      Februar 9, 2018 at 6:56 PM
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    Danke für den guten Beitrag. Ich mache seit Jahren Nachfotografie, nur mit Stativ ! Das sollte nichtbzu leicht sein oder einen Haken an der Mittelsäule haben an dem man die Fototasche als Gewicht zwecks Stabilisierung an hängen kann.
    Vor der Nachtfotografie muß man keine Angst haben . Ist nicht schwer und ein wahnsinnig spannendes Fotothema.

  8.   Februar 8, 2018 at 8:48 PM
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    hallo Norbert,
    vielen, vielen Dank dafür, dass du dich in deinem Referat so ausdückst, dass auch die „kleinen Fotohelden“ lernen können, wie man an die Fotografie bei wenig Licht herangehen kann. Davor hat man doch den meisten Schiss. Nimm es einfach gelassen hin, dass hier die „großen Fotohelden“ auftreten um dem Referenten noch was beizubringen. Das stärkt natürlich nur das Hemd des Helden. Ich habe jedenfalls deine Hinweise notiert , und gehe jetzt mit Rüstzeug zum Fotografieren bei wenig Licht. Es grüßt dich ein alter Hobbyfotograf, der nach 30-jähriger Pause in digital wieder anfängt. Ich freue mich schon auf dein nächstes Referat.
    Gut Licht und Gruß Karlheinz Hufnagel

  9. Josef Kiffmeyer
    Josef Kiffmeyer
      Februar 8, 2018 at 4:07 PM
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    Aha, ein berechtigter Einwand ist also Klugscheißerei?!
    Interessant. Lass Dir von einem 73jährigen, der seit 57 Jahren fotografiert, sagen, das Filmkorn war keine Irritation sondern schlicht und einfach systemimmanent. Und heute wird’s nachgemacht. Ist ja so nostalgisch. Ansonsten bieten Deine Ausführungen, denen, die da nicht so fit sind gute Anregungen. :-)

    1. Norbert Eßer
        Februar 8, 2018 at 6:24 PM
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      Nein, mein Beitrag zum Kommentar ist klugscheißerlich. Die Berechtigung hab ich ja bereits eingestanden :-)

  10. Karu01
    Karu
      Februar 7, 2018 at 6:51 PM
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    Vielen Dank für die Hilfestellung für diese schwierigen Fotosituationen. Ein bisschen fürchte ich mich immer noch davor. Aber mit den Belichtungsreihen sollte ich der Sache etwas näher kommen.
    Viele Grüße Karu

  11. Bernd Anders
      Februar 7, 2018 at 6:38 AM
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    Ganz fantastischer Artikel! Verständlich beschrieben und mit tollen Fotos erklärt. (Wie heißt die Hündin?)
    Der Tip mit dem Bracketing aus der Hand war für mich neu, tolle Idee, werde ich mal ausprobieren.
    Ich freue mich schon auf die nächsten Beiträge! Weiter so!!!
    Liebe Grüße,
    Bernd

    1. Norbert Eßer
        Februar 7, 2018 at 4:25 PM
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      Marie :-)

  12. Josef Kiffmeyer
    Josef Kiffmeyer
      Februar 6, 2018 at 11:57 PM
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    Es gibt in der Analogfotografie kein Bildrauschen denn sie beruht auf Chemie und nicht auf elektrischem Strom.
    Es gibt dort nur größeres oder kleineres Filmkorn. Je größer das Korn, desto lichtempfindlicher der Film.

    1. Norbert Eßer
        Februar 7, 2018 at 1:20 AM
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      Da hast Du fast vollständig recht.

      *Klugscheissermodus ON* Auch der Lichtreiz der analogen Chemie ist ein quantenphysikalisches Phänomen und wird physikalisch „sehr grob gesagt“ in Elektronenvolt beschrieben, ergo ist ganz tief unten Chemie immer auch was mit „Strom“.
      *Klugschiessermodus OFF*.

      Dennoch Danke für Deinen korrekten Einwand. Mir ging es im Artikel nur um die Wirkung einer räumlich abgegrenzten visuell wahrnehmbare Irritation. Analog ist es eher eine räumliche Unvollständigkeit der Lichtinformation und digital eine messtechnische Ungenauigkeit.Visuell vereinfacht: Korn/Rauschen

      Irgendwie muss man Inhalte in jeder Schule vereinfachen. Genauigkeiten dann später Pö à Pö. Und wie gesagt: Du hast recht ;-)

      1. Kai
          März 3, 2018 at 1:03 PM
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        Danke für den Mut hier einen Artikel einzustellen. Die Art der Diskussion wie du sie mit Josef hast führen müssen ist aber für mich einer der Gründe warum ich die fc nur noch sehr selten Besuche.

        Nochmal Danke für den Artikel!

  13. Norbert
      Februar 6, 2018 at 7:58 PM
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    Schöner Beitrag, leicht und verständlich erklärt. Danke dafür. Nur an einer Stelle klemmt es bei mir. Unter der Überschrift „Bracketing aus der Hand“ 3. Absatz kann ich folgenden Satz nicht klar deuten: „Jetzt öffnest Du die RAW-Daten und zoomst kräftig rein.“ Heißt das, Du bist jetzt schon am Computer, öffnest die Bilddateien im RAW-Programm und suchst durch Zoomen nach Verwacklungsunschärfen? Wenn nicht, sage mir doch bitte, was Du damit meinst.

    Gruß
    Norbert

    1. Norbert Eßer
        Februar 6, 2018 at 11:48 PM
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      Hi Namensvetter, im Absatz darüber hab ich erwähnt, dass es egal ist ob du die Bildreihe auf dem Kameradisplay anschaust oder auf dem Computer. Auf deinem Rechner ist es eleganter, aber natürlich bist Du dann nicht mehr vor Ort. So nach und nach bekommst Du dadurch Erfahrung wo deine persönliche Verwacklungsgrenze liegt.

  14. Helmut
      Februar 6, 2018 at 7:05 PM
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    Für den „Anfang“ dieser Serie:
    „So gelingen Dir Fotos bei wenig Licht – Teil 1: Belichtungszeit“
    bereits ein guter Anfang und ich freue mich schon auf die folgenden Beiträge!
    Liebe Grüsse Helmut

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