So ist Deine Kamera schnell bereit für den Einsatz

kamera-bereit-einsatz-teaser

In Zusammenarbeit mit SIGMA

Vor einigen Tagen stellte mir ein Freund die Frage, warum ich immer so schnell meine Kamera zücken kann und dann, ohne lange daran herum zu stellen, in der Lage bin, trotzdem gute Fotos zu machen.

Mir war anfangs nicht recht klar, was mein Freund mit dieser Frage meinte, weil es mir in Fleisch und Blut übergegangen ist, darauf zu achten, dass meine Kamera immer einsatzbereit ist. Daraus entwickelte sich die Idee zu diesem Artikel: Wie stelle ich meine Kamera so ein, dass ich sie schnell nutzen kann?

Landschaft-Eifel
Der Klassiker! Wer keine Kamera dabei hat, könnte einen solch schönen Himmel mit der passenden Landschaft (Eifel) nicht fotografieren. Auch wenn es Millionen solcher Fotos gibt, ist dieses Foto besonders – denn „ich“ hab es geschossen.

Ich zeige Dir, wie Du mit ein paar einfachen Grundeinstellungen gute Schnappschüsse machen kannst und wie Du mit etwas mehr Zeit die aktuellen Einstellungen verbessern kannst, während Du bereits fotografierst.

Schnappschüsse sind übrigens keinesfalls negativ gemeint.

Schnappschüsse können im Endergebnis tolle Fotos sein, wir bezeichnen so einfach Fotos, die spontan aus dem Moment heraus entstanden sind, ohne aufwendige Einstellungen an der Kamera vornehmen zu müssen.

ISO-Automatik

Eine der für mich wichtigsten Errungenschaften der letzten zehn Jahre ist die deutliche Verbesserung des Rauschverhaltens von digitalen Kamera-Sensoren. Dieser sogenannte Signal-Rausch-Abstand, also der Abstand zwischen echtem gemessenen Wert und einer Störung (in Form eines Rauschens), ist so viel besser geworden, dass die ISO-Automatik bei mir fast immer aktiviert ist, zumal es für diese Funktion oft zusätzlich auch noch viele nützliche Einstellungen gibt. Diese Einstellungen, wenn vorhanden, solltest Du Dir anschauen.

Kreuzspinne
Zum Kaffee bei meiner Mutter im Garten. Sie erzählte mir von Ihrem neuen Haustier, einer großen Kreuzspinne. Einsatzbereite Kamera ausgepackt und abgedrückt. Leider wollte sie sich nicht umdrehen, aber auch aus der Ansicht imposant.

Was ist die ISO-Automatik?

Um es vorweg zu erwähnen, es wird zu dieser leistungsfähigen Funktion noch einen ausführlichen Artikel geben. Hier und jetzt werde ich mich auf das Grundsätzliche in meiner Erklärung beschränken.

Die ISO-Automatik macht nichts anderes, als die gewählten Werte für Zeit und Blende unangetastet zu lassen und die ISO-Werte entsprechend umzustellen. Sollte es zu dunkel für die gewählte Einstellung werden, erhöht die Automatik den ISO-Wert, ergo die Empfindlichkeit des Sensors Licht aufzunehmen, entsprechend.

Du kannst also zum Beispiel Deine Grundeinstellung fix für die Zeit auf 1/250 Sek. stellen und die Blende auf f/8. Der ISO-Wert wird durch die eingestellte Belichtungsanalyse entsprechend verändert.

Früher war dies zwar schon in vielen Kameras implementiert, aber zu hohes Sensorrauschen – bei eigentlich niedrigen ISO-Werten – hat diese Funktion oft schlecht dastehen lassen.

Auf meiner Nikon D100 waren Fotos mit ISO 800 bereits nicht mehr für größere Drucke geeignet, ohne sie deutlich überarbeiten zu müssen. Dies änderte sich schon mit der D200 und mit der D700 landete Nikon allein schon wegen des sehr geringen Rauschens bei hohen ISO mehr als nur einen Achtungserfolg.

Mit jeder neuen Sensorgeneration wird es auch jetzt noch besser. So hat einen weiteren, wenn auch kleineren Schritt, meine neue Nikon D810 gemacht. Hier ist das Rauschen mit der D700 zu vergleichen, aber die D810 hat viel viel mehr Pixel. Und so ist der Signal-Rausch-Abstand nochmals deutlich besser.

Der Grund liegt darin, dass es den Ingenieuren gelungen ist die Pixel auf dem Bildsensor so zu verbessern, dass sie pro Belichtung mehr Licht einsammeln als früher, während das statistische Rauschen und andere Störeinflüsse auf gleichem Niveau geblieben sind. Durch den größeren Abstand von Signal zu Rauschen lässt sich das Rauschen wesentlich besser „abschneiden“, ohne Bilddetails zu verlieren.

Meine nikonlastigen Beispiele kann man auf alle Kamera- und Sensorhersteller übertragen. Sogar aktuellere Smartphones sind bereits besser bei diesem wichtigen Merkmal als meine „alte“ geliebte D100. So gesehen entsprechen einige Kameras, wie zum Beispiel meine D810, bereits kleinen Nachtsichtgeräten.

Einsatz-Feuerwehr
Ohne die Einsatzkräfte zu behindern, konnte ich den Einsatz der Feuerwehr bei einem Schornsteinbrand von der anderen Straßenseite fotografieren. Dank ISO Automatik bei 1/60sek und ISO 25600!

Was soll ich einstellen?

Wenn es Möglichkeiten gibt, die ISO-Automatik irgendwie einzustellen, dann solltest Du das auch machen. Meist findet sich eine Möglichkeit für den Begrenzung des ISO-Werts nach oben in den Einstellungen Deiner Kamera. Du solltest auf jeden Fall die ISO-Automatik nach oben limitieren.

Wie hoch? Das kommt drauf an…

Auf vielen Internetseiten findest Du irgendwelche Tabellen aus denen Du theoretisch entnehmen kannst, was Dein Sensor so alles kann. Aber das sind rein akademische Werte. Wenn Du mit Deiner Kamera bereits ein paar Erfahrungen gemacht hast, stelle den für Dich maximal „erträglichen“ ISO-Wert als oberste Grenze ein. Und wenn Du eine gute Software zum entrauschen besitzt, dann noch einen ISO-Wert oben drauf. Denn Du weißt ja von vielen unseren Artikeln den Leitsatz:

„Lieber ein technisch schlechteres Foto als gar keins.“

Einen unteren Wert gibt es schon aus rein praktischen Gründen nicht. Dieser sollte also immer auf den kleinsten ISO-Wert gestellt werden, den Deine Kamera kann.

Immerdrauf-Objektiv

Streetfotografie-Beispiel
Dank eines gutem Zoomobjektiv mit einem Zoombereich von 28 – 300mm ist Streetfotografie jederzeit möglich.

Dieses Wort ist erfunden worden, weil es tatsächlich diese Art der Objektive gibt. Kaum jemand hat eine Kamera ohne Objektiv irgendwo in der Tasche. Wenn überhaupt nur aus Transportgründen. Ergo sollte auf Deiner Kamera, wenn diese wechselobjektivfähig ist, ein Zoom-Objektiv mit einem großen Brennweitenbereich sein. Die Lichtempfindlichkeit des Objektivs spielt eine untergeordnete Bedeutung. Es geht hier ja um die generelle Einsatzbereitschaft.

Ich nutze seit Jahren verschiedene 28-300 Reisezooms von unterschiedlichen Herstellern. Aber auch ein günstiges 28-75mm f/2.8 hatte ich eine lange Zeit auf meiner Kamera. Damit bekommst Du die meisten Motive in den Griff. Besonders dann, wenn Deine Kamera auch noch viele „gute“ Pixel liefert. Da reichen 75mm – 100mm bereits zu 99% aus, da Du später ja noch Dein Bild durch einen Beschnitt „künstlich“ zoomen kannst.

Pflanze-in-Berlin
Bei einem Spaziergang in Berlin entdeckt. Da die Sonne schien konnte ich die Blende hier sehr stark schließen (f/20). Wie immer hab ich mich nicht um den ISO-Wert gekümmert, sondern hatte nur Blende und Zeit im Visier.

Grundeinstellungen

Alle Kameras, sei es die in Deinem Smartphone oder selbst die beste D-SLR, sind ab Werk im Modus: „Mach direkt das beste Foto“. Diese Basiseinstellung ist eine gute Einstellung für eine motivunabhängige, schnelle Einsatzbereitschaft. Es wird meist eine allgemeine Programmautomatik als Basis gewählt. Ergo wird die Blende so offen wie möglich bei einer noch akzeptablen Verschlusszeit gehalten.

Wenn Du ein wenig zu viel mit den Einstellungen Deiner Kamera herumgespielt hast, kannst Du immer wieder diese Basis-Einstellungen (so genannte Werkseinstellungen) durch ein „Reset“ zurückrufen. Daher ist das Experimentieren mit den Einstellungen Deiner Kamera ein ungefährliches, hilfreiches und lehrreiches Unterfangen. Ich kann Dich dazu nur ermutigen.

P-S-A-M

Manche finden auch P-Tv-Av-M auf ihrer Kamera: Die Programm-, Zeit-, Blendenautomatik und der manuelle Modus sollte in jeder dedizierten Kamera wählbar sein. Und dort hat jede Wahl einen Sinn (in Dingen der hier beschriebenen schnellen Einsatzbereitschaft).

Unbewegliches-Motiv-Graustufen
Unbewegliches Motiv und 50mm, da reichen oft 1/60 Sek. Belichtungszeit. Noch eine Graustufenversion in der Bildbearbeitung erstellt und fertig ist das Foto.

Die von mir seit Jahren genutzte Wahl ist der manuelle Modus. Ich wähle hier einen recht kleinen Blendenwert (meist eine Blendenstufe über dem kleinsten möglichen Wert) und eine Belichtungszeit um die 1/250 Sek., um normale Bewegungen von Menschen gut einfangen zu können. Ich kann dank der fest eingestellten ISO-Automatik hier schnell auf fast alle Situationen reagieren.

Verwacklungsschutz

Viele neue Objektive und/oder Kameras bieten einen Bildstabilisator gegen Verwacklungen an. Dieser sollte in Deiner Grundeinstellung eingeschaltet sein. Diese auszuschalten macht auch nur dann Sinn, wenn Du ein Stativ nutzt oder die Belichtungszeit so kurz ist, das auch 300mm-Aufnahmen ohne verwackeln klappen. Denn jeder mir bekannte Verwacklungsschutz mindert ein wenig die erreichbare Bildschärfe. Nicht viel, aber bei professioneller Betrachtung genug, um diese bei den erwähnten Situationen nicht zu nutzen.

fruehlingstag
Der Wind hat enorm geweht an diesem ehrlichen Frühlingstag. Ergo hatte ich nur die Belichtungszeit im Fokus. 1/800 sek. und weit geschlossene Blende ergaben einen nötigen ISO-Wert von 4500. Und das Foto war im Kasten.

Speicherkarte

Hier gilt immer die grundsätzliche Empfehlung:

„In eine Kamera gehören nur leere Speicherkarten!“

Wer die Speicherkarte seiner Kamera als Backup nutzt oder gar als Datenablage misshandelt, der weint irgendwann bitterlich. Speicherkarten sollten immer kopiert und zusätzlich auf einem Computer gesichert werden. Nach dem Kopieren noch ein Backup und dann sollte jede Speicherkarte formatiert/gelöscht werden.

Auch die Verwaltung von Fotos ist viel einfacher, wenn Du von vornherein weißt, dass die vielleicht noch auf der Speicherkarte zu findenden Fotos gelöscht werden können – weil Du ja gewohnheitsgemäß und reflexartig die Speicherkarte nach einer Fotosession sorgsam kopierst und und auf dem Computer gesichert hast.

Akkupflege

Auch wenn Du es für die logischste Sache der Welt hältst. Immer merken:

Ohne Strom nix los.

Ich, aufgewachsen mit einem stromhungrigen Walkman, habe immer meine Akkuleistung im Auge. Die Mitnahme eines Wechselakkus ist bei mir Pflicht. Es gibt nichts ärgerliches als eine Kamera, die nicht fotografieren kann, weil der Akku leer ist (Abgesehen von einer fehlenden oder vollen Speicherkarte).

Es ist also ein Leichtes Deine Kamera in einen Zustand der sofortigen Einsatzbereitschaft einzustellen. Wenn Du genug Zeit hast, spielt dieser Artikel keine Rolle. Wenn Du aber schnell ein Motiv einfangen willst, kannst du mit diesen kleinen Grundregeln immer einsatzbereit sein für ein tolles Foto.

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42 Kommentare

  1. Roland Nonnenmacher
      Oktober 8, 2017 at 12:57 PM
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    Auch ich habe meine Kamera bisher nie im ISO-Automatik-Modus benutzt. Ich fotografiere mit der EOS 5D Mark II. Nachdem ich Ihren Artikel las, versuchte ich das gelernte umzusetzen. Aber irgendwie klappt das nicht. Wenn ich auf das Programm M (manuell die Zeit etwa 125/s und Blende 5 vorwähle) und ISO-Automatik einstelle, geht das Programm auf max. 400 ISO. Das Bild ist dann total unterbelichtet.
    Wenn ich auf Programmautomatik P stelle, funktioniert die ISO-Automatik, jedoch werden Belichtungszeiten von zB. 1/30 sek. und Blende 2,8 bei 1000 ISO oder 1/8 sek. Blende 2,8 bei 2000 ISO angezeigt.
    Also insgesamt kein Ergebnis, das zufrieden stellt.
    Was mache ich falsch?

    1. Norbert Eßer
        Oktober 8, 2017 at 1:37 PM
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      Hast du in den erweiterten Einstellungen die maximale Höhe der ISO-Erhöhung eingestellt?

      1. Roland Nonnenmacher
          Oktober 8, 2017 at 2:51 PM
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        Ja, aber es bleibt bei 400 ISO hängen.

        1. Martin Schwabe
            Oktober 8, 2017 at 5:50 PM
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          Die EOS 5D II hat noch keine gute ISO-Automatik, die kam erst mit den Nachfolgemodellen auf. Bei M und Blitz funktioniert die ISO-Automatik gar nicht, dort wird sie bei ISO 400 festgetackert.

          Zu finden auf Seite 58 (unten) der Bedienungsanleitung.

  2. Dorissa Funke
      Oktober 6, 2017 at 7:44 PM
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    Ich freue mich jede Woche auf´s neue auf die Tipps der Fotoschule. Man erfährt stets was Neues oder frisch Dinge auf, die auf der „Gehirnfestplatte“ etwas ins vergessen geraten sind. Danke für alle Anregungen!!!!!!!!!!!!!!!!

  3.   Oktober 14, 2016 at 7:42 PM
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    Ich habe auch geglaubt eh schon alles zu wissen … aber diese Erklärungen sind so einfach erklärt/geschrieben dass meiner Meinung nach auch ein versierter Fotograf noch einiges lernen kann.
    Danke für die „Fotoschule“!

  4. G. Venema
      Oktober 11, 2016 at 6:27 PM
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    Herzlichen Dank für die vielen guten Tipps, sei es nun zu diesem Thema oder auch zu den vielen anderen Ihrer Fotoschule.

  5.   September 5, 2016 at 6:18 PM
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    Danke für die Tipps. Ich arbeite immer mit der ISO Automatik. Hab aber jetzt noch einiges mitgenommen und werde es pribieren.

  6. Karin Pizzinini
    Karin Pizzinini
      August 11, 2016 at 4:28 PM
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    Sehr ausführlich und klar verständlich.
    Eine Frage: ist mit „kleinem Blendenwert“ eine offene oder eine geschlossene Blende gemeint?
    Vielen Dank.
    karin

    1. Martin Schwabe
        August 11, 2016 at 10:19 PM
      Kommentar bewerten

      Kleiner Blendenwert = kleine Blendenzahl = offene Blende

  7. B. Anton Werner
      August 10, 2016 at 8:56 PM
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    Vor allem finde ich es cool, daß sich wer hinsetzt ein Thema durchdenkt und es akkurat faßbar hier artikuliert.
    Ob ich die Meinung teile oder nicht, ist mir überlassen.
    Nix an dem Beitrag war unzuteffend.
    Welches Problem muß man haben, um unbedingt das Haar in der Suppe zu suchen?
    Ich sag mal danke zu dem Artikel.

  8. Andreas Koch
      August 8, 2016 at 7:49 PM
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    Hallo zusammen,
    vielleicht mag ja mal jemand erläutern, warum es so oft heisst, es solle keine ISO- Automatik verwendet werden, während es doch wohl auch Gründe gibt sie zu nutzen!
    Gruß
    Andreas

    1. Norbert Eßer
        August 9, 2016 at 12:11 PM
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      Vielleicht hat es mit der Historie der Sensoren zu tun. Früher waren nur kleine ISO-Werte gute Werte. Ich kann es dir nicht sagen. Es gibt natürlich auch einige spezielle Einsatzgebiete wie zum Beispiel Fokus-Stacking, in der es auf eine einheitliche Serie ankommt. Da würde die ISO-Automatik vielleicht den ISO Wert springen lassen. Es hat sich aber auch viel an der Automatik getan. Sie lässt sich meist sehr präzise nach den eigenen Wünschen einstellen. Wir planen außerdem noch eine Artikelserie zum Thema ISO-Automatik. Die ist dann aber schon für Fortgeschrittene und Profis und viel detaillierter.
      Ich kann nur empfehlen sich damit auseinanderzusetzen. Mit meiner Hardware erziele ich sehr gute Ergebnisse mit der Automatik.

  9. E. Stoller
    Ella Stoller
      August 2, 2016 at 1:20 PM
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    Ich finde diesen Artikel auch sehr hilfreich. Ich bin ja auch Anfängerin. Ich habe jetzt meine Kamera im Menue max. Iso-Wert auf 800 gestellt. Meine Kamera macht mit diesem Isowert noch recht gute Bilder. Ich habe die Panasonic FZ1000 dank 1Zoll-Sensor. Anschliessend habe ich sie auch im Manual Programm so einstellen wollen wie sie es im Bericht beschrieben haben. Das funktioniert dann aber nicht. Kann überhaupt nichts aufnehmen. Was mache ich da falsch. Einen Wert über der kleinsten Blende und 1/250s,
    also so habe ich das verstanden. Blende 3.6 oder 4 und dann die Zeit. Damit habe ich mit meiner Kamera keine Chance etwas aufzunehmen. Da stelle ich sie halt doch wieder auf P und kann dann je nach bedarf schiften.
    Vielen Dank und bis zum nächsten Mal

    ella stoller

    1. Dervis Demirovic
        August 6, 2016 at 5:16 PM
      Kommentar bewerten

      Haben sie die ISO-Automatik vergessen?

  10. Irinel
      August 1, 2016 at 9:48 AM
    Kommentar bewerten

    Vielen Dank. Habe auch das Problem des immer neu Einstellens. Ich werde die Vorschläge testen. Mal schauen wieviel ich mit Rauschen zu kämpfen haben werde. Und mein Tele 28-300 ist wirklich ein Allrounder, den ich nicht missen möchte. Kann ich nur bestätigen.

  11. horst gösch
    Horst Gösch
      Juli 31, 2016 at 2:31 PM
    Kommentar bewerten

    der Artikel war informativ, auch wenn man vieles schon kannte. Der Hinweis auf M und einer festen Blenden- Zeitvorwahl finde ich sehr gut und werde mir das aneignen. F 16 finde ich allerdings knapp und da ich auch eine Canon 7 d habe, die leider bei höheren ISO Werten zu rauschen beginnt werde ich mal mit f8 anfangen. Wenn auch per Nikon vermittelt, so war alles auch auf Canon anwendbar, also, alles gut.

  12. Ulrike Bohr
      Juli 31, 2016 at 1:58 PM
    Kommentar bewerten

    Warum immer die teuersten Kameras, kann man mit einer Bridgekamera keine guten Fotos machen. Da gibt es auch Einstellungen und nicht nur Automatik.
    Schade ist es dann, wenn die kleinen Knipser dann nichts verstehen, weil sie nur eine PowerShot haben!

    1. Martin Schwabe
        Juli 31, 2016 at 3:34 PM
      Kommentar bewerten

      Hallo Ulrike,

      wie schon mehrfach erwähnt nutzen wir die Kameras, die wir haben, weil wir sie für unsere Fotografie nutzen. Wir können leider nicht mal eben 30-40 unterschiedliche Kameramodelle kaufen, um alle Marken und alle Größen berücksichtigen zu können.

      Wo immer es geht (es geht nicht immer) versuchen wir die Themen so allgemein zu formulieren, dass sie auf viele Kameratypen und -marken zutreffen. Auch die in diesem Artikel beschriebenen Einstellungen lassen sich auf viele Kompakt- und Bridgemodelle umsetzen. Sofern Deine Powershot einen Modus M hat und eine ISO-Automatik, werden die Vorschläge von Norbert auch bei Dir funktionieren.

    2. Jürgen Richter
        September 14, 2016 at 1:12 PM
      Kommentar bewerten

      Kommt drauf an.Ich habe mir vor 4 Wochen im Netz dieFuji xs1 für 350€ gekauft Gebraucht) und bin begeistert von der Bildqualität und den unzähligen Einstellmöglichkeiten.Dank 3 belegbaren Tasten kann man seine persönlichen Einstellungen für unterschiedliche Situationen abspeichern.
      Gruss Jürgen

      1. Horst Kager
          September 17, 2017 at 9:16 PM
        Kommentar bewerten

        Hallo Jürgen, ich habe auch die X-S1 von Fuji, möchte mich gerne mit Dir austauschen.

  13.   Juli 31, 2016 at 10:04 AM
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    Super…ein toller und hilfreicher Artikel selbst für mich…einen gelernten Fotografen, der die ISO-Automatik bisher ausgeschaltet gelassen habe.
    Danke

    1.   Juli 31, 2016 at 10:06 AM
      Kommentar bewerten

      muss natürlich heißen: die ISO-Automatik bisher ausgeschaltet gelassen ‚hat‘ Sorry…passiert halt mal

  14. PetraD
      Juli 31, 2016 at 9:19 AM
    Kommentar bewerten

    Interessanter Bericht, zumal ich meine persönliche Einstellung damit bestätigt finde, während mir meine Kollegen immer gesagt haben, „nie mit ISO-Automatik“! Für das immer einsatzbereite Fotografieren habe ich mir übrigens eine kleine Systemkamera gekauft, die ich überall mit hinnehmen kann, Spiegelreflexkameras mit entsprechenden Objektiven sind ja manchmal etwas unhandlich 😉, diese ist übrigens von Olympus obwohl ich eigentlich ein Nikon-Fan bin, LG Petra

  15. Wolfgang Maasjost
      Juli 30, 2016 at 4:22 PM
    Kommentar bewerten

    Danke für diese Tipps. Ich werd zukünftig so verfahren, um die Kamera immer imAnschlag zu haben.

    Klasse Artikel.

    Lg. Wolle

  16. Horst Pawi
      Juli 30, 2016 at 11:37 AM
    Kommentar bewerten

    Ist dies nun ein Artikel für Anfänger,oder eine Werbung für Nikon ?
    Jede neue Kamera,auch Nikon hat die Automatik – Einstellung,da braucht sich
    keiner über ISO Gedanken machen.
    Die Vorgeschlagenen Kameras D700 und D800 dazu noch ein 28-300 mm
    Objektiv- wär legt als Anfänger da ca.2000 € an ?
    Meine Kameras stehen immer auf Automatik, als sicherheits Schuss,
    die anderen Programme sind belegt,so kann ich im Bedarfsfall umschalten.
    Aber die Frage stellt sich,was möchte ich aufnehmen,wo gehe ich hin
    und was will,oder muss ich mitschleppen,um gut Fotos zu machen.
    Vorschläge machen,über das was man machen oder nicht machen soll,
    versteht ein Anfänger nicht,dass muss er sehen.
    Und um gute Fotos zu machen brauche ich nicht unbedingt eine Nikon.

    1. Norbert Eßer
        Juli 30, 2016 at 1:22 PM
      Kommentar bewerten

      Wieso nimmst du an, dass es sich um eine Nikon Werbung handelt? Ich arbeite mit Nikon, Martin mit Canon. Ich habe keine Kamera vorgechlagen sondern als Beispiel herangezogen. Falls Du andere Kameramarken in dieser Fotoschule sehen möchtest schenk uns doch einfach diese.

      Noch eine kleine Anmerkung zu deinem Posting. Es fällt mir schwer deinen Text zu lesen. Das hat nicht nur mit den Satzzeichen zu tun (nach dem Komma ein Leerzeichen würde bereits helfen) sondern auch mit der Formatierung. Vielleicht könntest Du da in Zukunft etwas nachbessern.

      1. IWK
          Juli 31, 2016 at 12:12 AM
        Kommentar bewerten

        Mir gefiel der Artikel und mir war klar, daß in diesem Fall Nikon benutzt wurde. Die Aussage ist aber wirklich auf alle Systeme transportierbar!

  17. Olaf W
      Juli 30, 2016 at 11:28 AM
    Kommentar bewerten

    Danke! Sehr gut und für jeden Verständlich geschrieben. Das mit dem Modus M ist ein sehr guter Tipp.

  18. Dieter Krannig
      Juli 30, 2016 at 10:19 AM
    Kommentar bewerten

    Interessant fand ich die Grundeinstellung, Blende ~16, 1/250 sek, ISO-Automatik. Aus der analogen Fotografie hatte ich immer die 1/60 sek als Untergrenze im Kopf. Ich bin sicher, dass mir in Zukunft bessere Bilder gelingen werden, denn die leichte Verwacklungsunschärfe bei Schnappschüssen war schon öfter ein Problem für mich.

  19.   Juli 30, 2016 at 6:10 AM
    Kommentar bewerten

    Danke, sehr gute Erklärungen und sehr verständlich, da ich erst sei paar Wochen mit Objektiven begann, zu fotografieren.

  20. Armin
      Juli 29, 2016 at 10:43 PM
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    Fühle mich rundum bestätigt. Auch das ist viel wert :-)

  21. Ferien
    Franz
      Juli 29, 2016 at 10:31 PM
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    Interessant, aufschlussreich, leicht verständlich, vielen Dank

  22. Eva Herbst
      Juli 29, 2016 at 10:25 PM
    Kommentar bewerten

    Leider kann ich mit ISO Automatik nicht wirklich arbeiten, da ich eine canon 7D habe und alles ab ca. 800 ISO ist sehr verrauscht, auch im RAW Format bin ich nicht zufrieden! Besonders beim Zoom!
    Aber der Artikel ist gut! Danke

    1. ceccarelli pierpaolo
        Juli 31, 2016 at 10:06 AM
      Kommentar bewerten

      was eine 7 D bei 800er ISo rauscht? Ich hatte auch die Kamera, aber keinerlei Probleme bei 800 ISO

    2. Martin Schwabe
        Juli 31, 2016 at 3:39 PM
      Kommentar bewerten

      Hallo Eva,

      Du kannst mit der EOS 7D locker bis ISO 1.600 gehen und tw. auch bis ISO 3.200. Das sehr gleichförmige Luminanzrauschen der 7D lässt sich mit einfachen Mitteln der Bildbearbeitung reduzieren. Wenn Du die Bilder verkleinerst oder gar druckst, dann bleibt von dem Rauschen kaum etwas über.

      1. Hans
          August 1, 2016 at 9:57 AM
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        Da wäre ich mal für einen Hinweis zur Rauschfilterung dankbar, z.B. in Photoshop CS5; auch ich bin das Rauschen ab ISO800 leid (Canon 700D) – da nützen selbst die vielen Pixel nichts.

        1. Norbert Eßer
            August 1, 2016 at 10:01 AM
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          Schau dir mal diesen Artikel an: http://fcfotoschule.wpengine.com/nik-software-kostenlos/
          Dort gibt es DFine (Rauschminderung) im kostenlosen Paket. Vielleicht ist das ja was für dich.

        2. Horst Kager
            September 17, 2017 at 9:22 PM
          Kommentar bewerten

          Teste doch die kostenlose Nik- Collection von Google.

  23. Kurt Schörg
      Juli 29, 2016 at 9:52 PM
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    Super Idee. Die ISO Automatik wird viel zu selten genutzt, damit sind einigermaßen gutbelichtete Aufnahmen gesichert egal in welchen Lichtbereich sich das Hauptmotiv begibt. zum Beispiel beim Hallensport oder bei Nachtaufnahmen,

  24. Peter Stollmann
    Peter Stollmann
      Juli 29, 2016 at 8:32 PM
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    Sehr interessanter Artikel. Vieles wird aufgefrischt und vieles ist für mich Neuland.

  25. Raymond Jost
      Juli 29, 2016 at 6:45 PM
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    Ein gut gefasster Kommentar, woraus viele was lernen. Ich selbst arbeite fast nur mit Iso Automatik, nicht immer.

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