Gradationskurve

gradationskurve

In Zusammenarbeit mit SIGMA
Optische Sensoren (Filme) und auch das menschliche Auge reagieren nicht linear auf den Anstieg oder den Abfall des einfallenden Lichts (Wechsel der optischen Dichte). Jeder Sensor besitzt einen definierten Dichteumfang (Unterschied zwischen maximaler und minimaler Dichte). Digitale Sensoren reagieren insbesondere in den Randbereichen nicht linear. Gradationskurven sind Hilfsmittel, die den nicht linearen Verlauf des Dichteverlaufs ausgleichen. Für jedes unterschiedliche Material zur Aufzeichnung oder Wiedergabe von Fotos sind unterschiedliche Gradationskurven nötig.

Gradationspanel
Gradationspanel von Adobe Photoshop CC 2014. Die Darstellung einer Gradationskurve variiert je nach Software, die Funktionen sind hingegen fast überall gleich.
Bildbearbeitungsprogramme wie GIMP oder Photoshop bieten spezielle Werkzeuge (auch Gradationskurven genannt), mittels derer der Verlauf der optischen Dichte gezielt verändert werden kann. Mittels der Gradationskurve ist es möglich das Verhältnis der Tonwerte zueinander (insgesamt) oder der Farbwerte innerhalb einzelner Kanäle zueinander zu verändern. Kontraste können verstärkt oder vermindert werden, Farbstiche entfernt oder die Helligkeit des Gesamtbildes verändert werden, ohne den Dichteumfang selbst zu ändern.

Anmerkung: Solltest Du nur kleine Unterschiede sehen, kann es daran liegen, dass Euer Browser die Farbprofile nicht oder anders interpretiert.

Verlauf mit Gradation
Angepasste Gradation eines linearen Verlaufs auf die menschliche Wahrnehmung
Verlauf ohne Gradation
Dies ist ein linearer Verlauf. Menschen nehmen diese Abstufungen aber nicht gleichwertig wahr.
Verlauf ohne Gradation
Dies ist ein künstlich erzeugter Verlauf der der ungraduierten Wahrnehmung des Menschen nahe kommt.

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4 Kommentare

  1. Jörg Mittendorf
      Dezember 10, 2017 at 4:24 PM
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    Beim Suchen in den Artikeln der Fotoschule nach Gradationskurve bin ich auf diesen Artikel gestoßen. Leider erfüllt er nicht meine Erwartung. Nach dem Durchlesern des Artikels hatte ich nur eins: Das kann doch nicht alles sein. Das Thema ist sicherlich umfangreicher.
    Sonst sind die Artikel in der Fotoschule interessanter und lehrreicher.
    Schade…

    1. Martin Schwabe
        Dezember 10, 2017 at 9:26 PM
      Kommentar bewerten

      Hallo Jörg, Du hast absolut Recht!

      Dieser Artikel stammt noch aus der Startphase der Fotoschule, als wir noch überhaupt kein Gefühl hatten, in welche Richtung die Fotoschule sich entwickeln würde und wir deshalb verschiedene Sachen testweise eingestellt haben. Dieser Artikel muss dringend überarbeitet werden, danke für den Hinweis.

  2. Pingback: Das RAW-Format im Überblick: RAW-Dateien optimal nutzen – Fotoschule

  3.   April 1, 2016 at 10:25 AM
    Kommentar bewerten

    Ich finde diesen Artikel leider nicht besonders hilfreich. Beim Lesen der Überschrift habe ich erwartet, zu erfahren was Gradationskurven sind, welche Aspekte ich wie damit beeinflusse und inwieweit mir das bei der Fotografie hilft.

    Trotz zweimaligen Durchlesens weiß ich wegen fehlender Erklärungen der Fachbegriffe, wegen fehlender Praxisbeispiele und fehlendem Zusammenhang immer noch nicht mehr. Sehr schade.

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