Förderliche Blende – Welche Blende ist meine schärfste?

foerderliche-blende-teaser

In Zusammenarbeit mit SIGMA

Offenblende, förderliche Blende, Schärfentiefe und Beugungseffekte sind alles Begriffe, die Dir im Laufe Deines Fotografenlebens immer wieder begegnen werden. Wir möchten Dir die Bedeutung dieser Begriffe näherbringen. Häufig wird auf verschiedenen Websites oder in Foren von einer förderlichen Blende geredet. Auch wir in der fotocommunity-Fotoschule kommen nicht umher uns manchmal darauf zu beziehen. In diesem Artikel erklären wir Dir vereinfacht diesen Begriff und was er für Deine Fotos bedeutet.

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Zusätzlich zeigen wir Dir eine wirklich einfache Methode, diesen Wert auch bei Deiner eigenen Kamera–Objektiv Kombination zu ermitteln. Du wirst Dich wundern, wie einfach es ist und wie viel Unterschied die richtige Blende für die maximale Schärfe ausmacht.

beste-blende-schlechteste-blende
So unterschiedlich scharf können die beste und die schlechteste Blende sein.

Was ist eine förderliche Blende?

Der Blendenwert der förderlichen Blende beschreibt, bei welcher Stellung der Blendenlamellen, also bei welcher Abdeckung des Lichtweges auf dem Weg zum Sensor, Du die größtmögliche Schärfe für Deine Fotos erreichen kannst.

Diese Information ist für die verschiedensten Motive nützlich. Besonders häufig kannst Du ihn bei Landschaftsaufnahmen gebrauchen, aber auch Produktfotografien können von dem letzten bisschen Schärfeplus profitieren.

Warum sind verschiedene Blendenwerte unterschiedlich scharf?

Die optische Leistung eines Objektives nimmt mit dem Schließen der Blende zu, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Denn die sogenannte Beugungsunschärfe wirkt dem entgegen. Diese Beugungsunschärfe nimmt nämlich beim Schließen kontinuierlich zu. Parallel dazu stiegt die Schärfentiefe kontinuierlich an.

Man kann also sagen:

Je weiter Du die Blende schließt (großer Blendenwert), umso größer wird die Schärfentiefe. Bis zur förderlichen Blende steigt auch die Gesamtschärfe im Bereich der Schärfentiefe. Überschreitest Du den Wert der förderlichen Blende, nimmt die Schärfentiefe selbst weiter zu, die Gesamtschärfe dagegen aber ab.

Es gibt also eine Blende, in der die optische Leistung des Objektives gut ist und die Beugungsunschärfe noch nicht zu stark einwirkt. Dieser Blendenwert wird förderliche Blende genannt und ist der Blendenwert für die Kamera-Objektiv-Kombination mit der höchsten Schärfe.

Falls Du noch mehr über diesen Effekt wissen möchtest, würden wir noch einen extra Artikel über die Theorie schreiben. Einfach in den Kommentaren kurz eine Nachricht hinterlassen. Für diesen Artikel ist die geschriebene Kurzform vollkommen ausreichend.

Gilt das nur bei D-SLR oder auch bei Kompakt- und Bridgekameras?

Gerade Kompakt- und Bridgekameras haben kleinere Sensoren und dadurch auch kleinere Pixel und so hat die Beugung des Lichtes bei diesen Geräten oft noch einen größeren Einfluss auf die Schärfe. Dadurch sind diese Kameratypen oft am schärfsten bei recht offenen Blenden.

Die Idee

Wenn ich also ein und das selbe Foto mache, aber mit unterschiedlichen Blendenwerten, müssten ja die Fotos unterschiedlich scharf sein (wir betrachten dabei immer nur den Bereich des Fotos, der innerhalb des Bereichs der Schärfentiefe liegt).

Bei ein und demselben Motiv könnte man nun die Schärfe durch heranzoomen des Fotos auf dem Kameradisplay oder dem Computermonitor vergleichen. Das ist aber aufwendig und fehlerträchtig. Aber es gibt eine einfache Alternative:

Diese Alternative ergibt sich, wenn der Computer oder die Kamera die Fotos komprimiert. Bei der Komprimierung der Bilddaten werden Bildpixel, die sich ähneln, zusammengelegt. Je unschärfer ein Foto also ist, desto kleiner wird die Datei den sie wird stärker komprimiert. Ein einfacher Vergleich der Dateigröße zeigt dann welcher Blendenwert der Schärfste ist.

Der Aufbau zum Test

Zu aller erst musst Du natürlich einige Randbedingungen erfüllen, damit dieses Verfahren gut funktioniert. Dazu zählen:

  1. Stativ

    Ohne Stativ ist die Idee nicht umsetzbar, denn es muss immer dasselbe Motiv fotografiert werden. Da darf nichts wackeln oder verrutschen.

  2. Fernauslöser/Selbstauslöser

    Da wirklich nichts wackeln soll, muss entweder ein Selbstauslöser genutzt werden oder ein Fernauslöser. Zum Glück haben fast alle Kameras eine Selbstauslösung ab Werk eingebaut.

  3. Unruhiges flaches Motiv/ Foto

    Da der Blendenwert ja auch die Schärfentiefe verändert, muss Du ein Motiv wählen, das flach zur Kamera steht und keine räumliche Tiefe besitzt. Eine strukturierte Tapete oder ein buntes unruhiges Bild (ohne Glas) an der Wand sind gut geeignet. Aber auch eine bunte Decke oder ein gemustertes Tuch können genutzt werden. Ganz nach Belieben. Die Fläche sollte aber nicht spiegeln, denn Du bewegst Dich ja während des Testes und das könnte sich im Objekt widerspiegeln und so den Test verfälschen.

  4. Motiv zum Download

    Wenn Du dies alles nicht hast, habe ich ein Motiv zum Download für Dich. Das besteht nur aus vielen bunten Punkten. Einfach ausdrucken. Je größer, desto besser.

    foerderliche-blende-testbild

    Download

  5. Statisches Licht

    Am besten geeignet wäre ein total abgedunkelter Raum mit Glühfadenlicht. Warum? Glühlampen flackern nicht. Da wir im Folgenden die Blenden wechseln, wird die nötige Belichtungszeit entsprechend geändert. Irgendwann ist man dann im Zeitfenster von 50/60 Hz und der Aufbau funktioniert nicht mehr. Daher funktioniert der Test auch nicht mit Sonnenlicht. Wenn eine Wolke vorbeizieht, ist der Test nicht perfekt.

Die Fotoserie

Nun geht es ans Messen, also das Fotografieren.

  • Du solltest die Kamera nun so aufstellen, dass Dein gewähltes Motiv vollflächig abgebildet wird.
  • Wichtig ist, dass Du manuell fokussierst. Denn die kleinste Änderung des Fokus würde die Messung verfälschen.
  • Als Nächstes stelle sicher, dass eine mögliche ISO-Automatik ausgeschaltet ist. Wir brauchen ja im Grunde immer dasselbe Foto bei dem sich nur der Blendenwert ändert.
  • Wähle einen niedrigen ISO-Wert. Es geht ja gerade darum Details zu fotografieren und nicht um Sensorrauschen zu produzieren.
  • Modus Manuell wählen.
  • Um Dir Arbeit zu sparen, fotografiere im Dateiformat JPG, denn nur dort wird das Bild komprimiert. Genau diese Kompression brauchen wir ja.
  • Wähle für das JPG-Format die beste Qualität. Dies findet sich sicher im Menü Deiner Kamera.
  • Stelle jetzt den niedrigsten Blendenwert ein und stelle passend dazu die Belichtungszeit ein.
  • Auslösen!
  • Nun erhöhe den Blendenwert schrittweise (und passe die Belichtungszeit natürlich an), bis der höchste Blendenwert erreicht ist.

Die Auswertung

Du kannst es Dir natürlich jetzt einfach machen und das Foto mit den meisten Megabyte wählen und nachschauen, welchen Blendenwert es hat. Bei meinem Beispiel ist es das Foto _DSC0540 mit 5,93 MB.

foerderliche-blende-fotoreihe

Dies Foto wurde mit der Blende f/10.0 gemacht.

Aber es geht natürlich ein wenig eleganter mit einem Chart/Diagramm. Hier kann man viel besser die „Range“ der „guten“ Blenden auslesen. In meinem Fall liegt die so bei f/7.1 bis f/11.0.

foerderliche-blende-chart

Hier sieht man, dass ein geringes Abblenden schon eine ganze Menge an Schärfe bringt und dass der Beugungseffekt sich kontinuierlich auswirkt.

Fazit

Du kannst jetzt für jede Kamera und jedes Objektiv schnell und einfach Deine förderliche Blende herausfinden. Einmal das Set vernünftig aufgebaut, ist dies schnell für viele Objektive und Kameras gemacht. Auch wenn sich für Dich vielleicht nicht viel aus dem Artikel in der Praxis ergibt, ist bereits die Theorie in manchen Fällen hilfreich.

schlechteste-blende-beste-blende-2

Man muss diesen Wert auch nicht überinterpretieren.

Die Blende hat auch eine wichtige gestalterische Größe. Und hier würde ich mich immer eher für die „schöne“ Blende entscheiden, als für die „schärfste“. In dem Foto mit den Buchrücken ist zum Beispiel links die schlechteste Blende und recht die beste Blende zu sehen… oder eben auch nicht.

Aber jetzt sollte Dir klar sein, um was es sich bei der förderlichen Blende handelt.

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76 Kommentare

    1. Hallo Werner,
      die Antwort auf Deine Frage ist einfach: Bei der Bezeichnung „kleine Blende“ ist leider nicht klar, was „klein“ ist.
      Ist die Öffnung klein (= geschlossene Blende und großer Blendenwert) oder ist der Blendenwert klein (=offene Blende und kleiner Blendenwert)?

      Die vorliegende Formulierung „Je weiter du die Blende schließt,großer Blendenwert“ lässt da keine Fragen offen und jeder weiß, was gemeint ist.
      LG!
      Lars

  1. Ich bin zufällig noch auf diesen Artikel gestossen (Hobbyist).

    Ich finde ihn gut und verständlich.

    Zu den Kommentaren:
    Vielleicht herrscht bei noch unerfahrenen Hobbyfotografen die etwas banale Vorstellung „ich habe Blende 1.4 …bis 32“ gekauft“….und übersieht, dass – bildlich gesprochen -, die wirklich optimale Schärfe immer nur in einem ‚föderlichen‘ Bereich zwischen Anfang und Ende stattfindet, abhängig von Brennweite, Blende und Motiventfernung. Übersehen wird dabei, dass, wenn man bei ‚toller‘ Offenblende mit Schärfenbereichen im mm-Bereich hantiert (möchte den Begriff Bokehwahn nicht strapazieren) Kontrast opfert, und bei kleinster Blende den idealen Schärfebereich längst schon wieder verlassen hat.
    Kamera und das noch so teuere Objektiv schaffen aus sich heraus nicht die Knallerfotos – die werden hinter der Kamera erzeugt.
    Wer einen F1-Wagen nach vorne bringen will, muss über andere Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen als die Ingenieure, sonst wären Letztere in der Lage, Siege herauszufahren gegenüber dem, der das Ding eher im Try-and-Error-Stil nach vorne bringt.
    Mit Augenzwinkern möchte ich mit diesem Vergleich zur Ermutigung aller Hobbyfotografen meinen, dass sich das ‚beste Foto‘ mathematisch und physikalisch nicht berechnen lässt. Würde Rembrandt heute leben, müsste er wahrscheinlich erst das spezifische Gewicht der verwendeten Leinwand berechnen, sich dann mikrobiologische Erkenntnisse über die Lehm- und Tonbestandteile erwerben, des weiteren die astrophysikalische Konsistenz zu verwendender Öle und Bindemittel einem Umweltverträglichkeitstest unterziehen, die Herkunft der Pinselhaare durch Greenpeace absegnen lassen … kurz, er bräuchte erst gar nicht malen, weil die exzellenten Zutaten … fast von selbst zu einem besseren Bild als beim klecksenden Nachbarn Rubens führen würden (müssten). Rubens aber malt und kleckst und es gefiel, welch Frevel beim Betrachter ;-))

    Ich hoffe auf Erkennen der Satire , die sich dem tierischen Ernst auch ohne Orden entgegenstemmt.

  2. Simpel erklärt, einfacher Aufbau maximale Ausbeute. Das verstehe ich unter einer guten Schule. Ich habe mein Tamron 35 mm und mein Tamron 70-300 ausgetestet. Ich war sehr erstaunt. An meiner EOS 70 D macht das 35 mm bei f/7.1 die schärfsten Bilder. Das Tamron 70-300 schwankt je nach Brennweite. Fakt ist eines:
    Ich mache seit diesem Artikel wesentlich schärfere Bilder. Ich nutze aber nun auch nicht mehr alles von Unten bis oben voll aus, wenn es mir absolut auf die Schärfe ankommt. Wenn dann die Lichtverhältnisse nicht mehr passen muss man halt Kompromissen eingehen. Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass dieser Artikel bislang mit das hilfreiste Instrument bei mir persönlich war meine Bilder zu verbessern. Nochmals herzlichen Dank.

  3. Hallo und vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel! Das erklärt auch mir als halbwegs Fortgeschrittenem Hobbfotografen, warum manche Bilder unter ansonsten vergleichbaren Bedingungen „nur scharf“ und manche halt „knackscharf“ sind.
    FRAGE: Könnte ich das Testbild nicht einfach auf einem ausreichend großen, warmgelaufenen Monitor darstellen, um die jpg Größen zu ermitteln (anstatt es auszudrucken und zu beleuchten)? Flackern sollte da ja kein Hindernis sein, es hat ja wohl kaum noch jemand einen Röhrenmonitor. Damit wäre auch automatisch das Thema mit der Raumbeleuchtung für diesen Test abgehakt. Oder hab ich da einen groben Denkfehler?

  4. Hallo,
    vielen Dank erst mal für diesen super Blog! Ich „schmökere“ hier sehr gerne.
    Habe nun das mit der förderlichen Blende für meine Tamron SP 24-70 f2.8
    an meiner Nikon D5200 mit dem angeboteten „Rauschbild“ zunächst für 24mm Brennweite ausprobiert.
    Aufbau wie in der Anleitung beschrieben : Stativ, automatisch fokussiert, dann auf manuell geschaltet und per Handy jeweils umgestellt und ausgelöst. Einzige Abweichung Hallogenstrahler, da sonst nur LED-Lampen vorhanden.
    Bei der Auswertung habe ich jetzt aber etwas seltsames festgestellt.
    Der Verlauf der Bildgröße verhält sich bei mir genau anderst herum – „Daten-Gipfel“ bei Offenblende und zum Ende der Blendenreihe und in der Mitte „Daten-Tal“ (vgl. Halfpipe)

    Habe ich etwas falsch gemacht oder hat mein Objektiv nen „Knacks“, oder liegts am Hallogenlicht?

    Gruß Johannes

      1. Hallo Norbert Esser

        Zuerst mal herzlichen Dank für die genialen Berichte.

        Ich habe eine OMD-EM 5 mit 12-100 f4 und habe den versuch mit 50mm gemacht und habe auch das Problem das die Daten genau Das Gegenteil zeigen bei f4 und f22 ca 7mb.
        dazwischen um die 5-6 MB. was mache ich falsch?

        Freundliche Grüsse
        Markus Hasler

        1. Wahrscheinlich nichts. Falls Du die selben Ergebnisse in einem erneuten Versuch hast, ist es bei deiner Kamera+Software so. Du kannst ja auch mal das Größte und Kleinste auf einem Monitor nebeneinander öffnen und schauen ob das ein oder andere „schärfer“ wirkt.

        2. Die Beugungsunschärfe ist physikalisch bedingt, genau. Die optimale Kombination von Aberration und Beugung erzeugt beste Schärfe (in der Schärfeebene am besten zu sichten); dies ist dann allerdings eben nicht die förderliche, sondern die KRITISCHE Blende. Wo diese genau liegt, ist schwierig zu bestimmen.
          Beugung ist Lichtwellenlänge-abhängig. Es kommt also darauf an, welches Motiv (Farben) man ablichtet. Software sind heute imstande, die Beugungsunschärfe ziemlich exakt zu berechnen – also auch aus dem Bild HERAUS zu rechnen. Um die Beugung berechnen zu können, müssten wir viele Daten kennen – inklusive den Algorithmus der Datenumwandlung, Pixel- und Blendenlamellenkanten-Beschaffenheit etc. Es bleibt uns also wohl, diese kritische Blende empirisch zu eruieren … :-)
          Herzliche Grüße – Martin Messmer

  5. Hallo!
    Und was ist dann die „Diffraction Limited Aperture – DLA“
    bzw. was kann ich daraus lernen?
    Denn für meine Kamera wäre die DLA gleich f/6,6 – beim eurem Test für die förderlichen Blende käme aber f/9,5 für die beste Abbildungsleistung des Obektives raus.
    Und DXO-Mark liegt wieder woanders für meine Kombination.

    Verwirrt,
    Richard

    1. Denn für meine Kamera wäre die DLA gleich f/6,6 – beim eurem Test für die förderlichen Blende käme aber f/9,5 für die beste Abbildungsleistung des Obektives raus.

      Lieber Richard – Du suchst nicht die förderliche, sondern eben die kritische Blende. Förderlich = maximale Schärfentiefe (Optimum Beugung/Zerstreuung); kritisch = maximale AUflösung (Optimum Aberration/Beugung). Am besten testest Du dies selber in einem Versuch: mache eine Blendenreihe, etwa zehn Bilder, von Blende 5 bis 14, und schaue dann unter 100% Vergrößerung, welches Bild im Fokus (!) am besten auflöst … und so hast Du die KRITISCHE Blende für diese Kamera und diesem Objektiv und dieser Fokusdistanz gefunden! –
      Herzlich – Martin

      1. Hallo,
        ich beziehe mich auf: MARTIN MESSMER, April 1, 2019 at 5:04 PM
        (Ganz) oben heisst es (m. E. korrekt):
        „FÖRDERLICHE BLENDE – WELCHE BLENDE IST MEINE SCHÄRFSTE?
        Du wirst Dich wundern, wie einfach es ist und wie viel Unterschied die richtige Blende für die maximale Schärfe ausmacht.
        Was ist eine förderliche Blende?
        Der Blendenwert der förderlichen Blende beschreibt, bei welcher Stellung der Blendenlamellen, also bei welcher Abdeckung des Lichtweges auf dem Weg zum Sensor, Du die größtmögliche Schärfe für Deine Fotos erreichen kannst. … “
        So habe auch ich das mal gelernt. Und angewendet.

        In diesem Artikel aber steht genau das Gegenteil:
        „Lieber Richard – Du suchst nicht die förderliche, sondern eben die kritische Blende. Förderlich = maximale Schärfentiefe (Optimum Beugung/Zerstreuung); kritisch = maximale AUflösung (Optimum Aberration/Beugung).“

        Die FOERDERLICHE Blende (maximum number of lines per inch, LPI) hat doch nichts mit Schärfentiefe zu tun, sondern mit Schärfe, oder?
        A) Ein Versehen Deinerseits?
        B) Ein Missverständnis meinerseits?
        Vielen Dank im Voraus.

  6. Hallo,

    mein Kommentar,
    10 Bilder erstellt bei Iso 100/ 140 sek. Ich denke, die besten Blendenwerte bei meiner Kamera liegen bei f 4,4 bis f 8,0.
    Vielen Dank für diesen Artikel, hat mir sehr viel gebracht, hab wieder was dazu gelernt.

    LG Ursula

  7. Hallo,

    habe meine Kamera vor das Testbild gestellt und mußte zoomen, damit ich das volle Bild auf die Linse bekam und hatte dann den kleinsten Blendenwert von f 2,8. – f 8,0. mit Blitz eingestellt. Das bring ich jetzt erst mal auf den PC. Mal sehn, was da rauskommt.

  8. Also wenn ich das alles hier zur Kenntnis nehme,
    Ich glaube ich bin im falschen Film.
    An einer “ Fotoschule“ wollte ich teilnehmen und mir als Hobbyfotograf wichtige Hinweise in meinen Kopf bringen.
    … hier aber streiten sich Wissenschaftler, ich glaube auf hoher Ebene!
    Habe ich „fotoschule“ falsch zur Kenntnis genommen?
    Sorŕrrrrrrryyy-
    Werde wohl überlegen hier wieder auszusteigen.
    Beste Grüße gunti46

    1. Du musst diese Art der Kommentare nicht lesen, besonders bei den Artikeln für Fortgeschrittene gibt es manchmal zu viele, zwar sachdienliche, aber nicht förderliche Kommentare. Wir Autoren, Martin und ich, schreiben für Dich die Texte und Inhalte so leicht verdaulich wie es geht. Dafür unterscheiden wir aber auch zwischen Anfänger, Fortgeschrittenen und den Profis und bauen ein breites Spektrum an Inhalten auf.

  9. „Falls Du noch mehr über diesen Effekt wissen möchtest, würden wir noch einen extra Artikel über die Theorie schreiben.“: Oh ja, bitte!!! Sehr guter Artikel!

  10. Der Artikel hat mir sehr gut gefallen; mit der Materie hab ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt, erklärt aber warum ich bei einigen meiner Fotos mit der Schärfe nicht zufrieden war.

    Bernd

    1. Volker – willst Du forschen oder fotografieren? ;-))
      In Bezug auf das FOTOGRAFIEREN zählen physikalische Grundlagen nur sehr peripher – da zählen vor allem SEHEN und GESTALTEN.
      Obwohl ich Fotografie gelernt und dann studiert habe und danach als Assistent gearbeitet und schließlich als selbständiger Fotograf seit Jahren von Werbefotografie lebe hab ich NIEMALS in „physikalischen Zusammenhängen“ gedacht, sondern IMMER NUR in gestalterischen Zusammenhängen. Natürlich bedeutet „Fotografie“ AUCH „physikalische Zusamenhänge“ – aber da genügen einige wenige Grundlagen . .
      und diese immer unter Aspekten PRAKTISCHER ANWENDUNG: der Gestaltung von Bildern, dem „Kommunizieren“ DURCH Bilder und MIT Bildern. Ob kommerziell oder
      als „freier“ – vielleicht idealerweise „künstlerischer“ – Vorgang.
      Wie sich Blende und Zeit auswirken beim im GESTALTEN, beim Ausdrücken einer Idee, beim Visualisieren eines „Gedankens“ ist das WIRKLICH Wichtige.
      Was ich an „physikalischen Zusammenhängen“ im Studium gelernt habe hab ich
      verinnerlicht und ganz scnell wieder vergessen . . ;-))
      Die „physikalischen Zusammenhänge“ sind – wie bei allem – im Detail SEHR komplex. Und beim Fotografieren selbst wenig hilfreich in meinem Augen . . . denn sie behindern oft den Blick auf Wesentlicheres.
      Beschäftige Dich intensiv damit, wie gute Fotografen/-innen mit Blende und Zeit
      UNGEHEN . . wie sie beides benutzen, um ihren angestrebten GEDANKEN auszudrücken und/oder zu unterstreichen . . nicht, um irgendwas rattenscharf zu kriegen . . . . :-)
      Klaus

  11. Eine an sich naheliegende Idee, die Schärfe anhand der bei der Kompression entstehenden Dateigröße zu messen. Dass man dabei ein 2-dimensionales Testbild verwendet, leuchtet ebenfalls ein, sonst würden offene Blenden durch ein gewolltes Bokeh benachteiligt.
    Wieder was gelernt, danke. Warum kam ich da nicht schon selber drauf?
    LG Thomas

  12. Hallo,
    vielen Dank für den sehr guten Artikel.
    Das die Unschärfe dein großen Blendenzahl zunimmt (Beugungseffekt), leuchtet mir ein. Da habe ich schon mal wo anders zu gelesen. Aber warum ist die Schärfe nicht bei der kleinsten Blende am besten?
    Vielen Dank und unbedingt weiter so
    August

    1. Die meisten Objektive sind so gebaut, dass sie im mittleren Blenden-Bereich die besten Resultate zeigen. Die ganze Messerei kann man sich ersparen, wenn man beim Kauf eine gute Beratung hat oder Tests liest. Das gilt natürlich nicht, wenn man Fremdobjektive verwendet. Aber auch dort wissen die Fachleute gewöhnlich, welches Objektiv am besten zu welchem Kamera-Typ passt. Mein Lieblingsobjektiv reicht bis zu Blende 22. Ich weiss aber, dass es bis 18 beste Resultate liefert.

      1. Wenn ein Objektiv die maximale Schärfe erst bei sehr kleiner Blende hat (große Blendenzahl), dann heißt das, dass Objektiv hat starke Fehler, die durch Abblenden verringert werden. Es handelt sich also um ein eher schlechtes Objektiv.

  13. Danke für diesen Artikel, Martin.
    Auch der Tip mit der Größe der JPEGs ist gut, da relativ einfach und schnell zu bewerkstelligen.
    Es bestätigt mein bisheriges Bauchgefühl, das die Schärfe im Bereich f/6 – f/11 am besten ist.
    Schade finde ich es hier Kommentare zu lesen, die das als „reine Theorie“ oder gar „nichtig“ abtun.
    Solche Sätze geben mir nur Aufschluß auf die Flexibilität der Verfasser und ich frage mich warum sie in einer FotoSCHULE lesen, wenn sie nicht bereit sind sich selbst zu hinterfragen und Neues in ihre Arbeit einfließen zu lassen?
    Natürlich beeinflusst die Blende die Bildgestaltung (das Bokeh), das tut aber auch die Brennweite! Vergleich doch mal das Bokeh bei einem Portrait, bei gleicher Bildkomposition vor unruhigem Hintergrund, das je einmal mit einem 35er, 50er und einem 90er Objektiv mit der selben Blende und ISO gemacht wurde. Man kann dafür auch ein Zoom mit entsprechned veränderter Brennweite nehmen, wenn man die Brennweiten nicht als Festbrennweiten-Objektive zur Hand hat.
    Evtl. nehme ich dann lieber eine 35mm Brennweite mit einer f/5.6 statt einer 50 oder 90mm Brennweite mit f/2, weil – wegen dieser Theorie – das Motiv einen Tick schärfer wird aber das Bokeh sich kaum verändert …
    Einfach mal, vor dem Antworten, drüber nachdenken. Danke!

    1. Möchte nur Dirk W für seinen Beitrag danken, aus dem ich mehr entnehmen kann als aus einem, manchmal sehr wissenschaftlichen geschriebenen, Beitrag.
      Solche kleinen Hinweise sind, natürlich nicht für die riesengroßen Profis hier, sehr erhellend.
      Vielen Dank

      1. Der Artikel ist für Anfänger bis zum Fortgeschrittenen gedacht. Deine zusätzlichen Information sind dann doch für Profis mit extremen Interesse an dem komplexen Thema.

        Dem Wort „augenscheinlich“ kann aber auch ich als Profi kaum folgen.

        Trotzdem Danke für den Beitrag.

    1. Hmm … nun – der Begriff wurde schon richtig behandelt … aber etwas verwirrlich für mich: bei der größten Schärfentiefe (mit der förderlichen Blende) herrscht eben nicht die beste Schärfe (etwa in g = Gegenstandsweite, also im Fokusbereich!). Nicht die Schärfe generell ist maximal, sondern die Schärfentiefe …
      Sie können meine Beiträge auch wieder löschen :-) Mich verwirrte schlicht Ihr Begriffsgebrauch … DANKE trotzdem für den Artikel!

      1. Mich auch. Ich kannte den Ausdruck „förderliche Blende“ gar nicht. Ist wohl neudeutsch. Das Phänomen war mir bekannt und ist auch logisch, wenn man etwas von Optik versteht. Der Satz „man sollte immer die schönste Blende verwenden“ gefällt mir am besten in diesem Artikel. Denn darauf kommt es an.

      2. Nein, es geht im ganzen Artikel nicht um die Schärfe der Tiefe oder die Tiefe der Schärfe. Sie muss sogar ausgeklammert sein in dem Testaufbau. Es geht um die maximal erreichbare Schärfe durch das einfache durchtesten aller Blendenstellungen.

        Ebenso ist das Thema der Bildgestaltung hier nicht relevant. Dafür gibt es viele andere Artikel in der fc-fotoschule.

        1. «Es geht um die maximal erreichbare Schärfe durch das einfache Durchtesten aller Blendenstellungen.»

          … Dies ist dann aber eben nicht die «förderliche Blende» (die erzeugt nämlich die maximale Schärfentiefe!), sondern eindeutig die «kritische Blende» :-)) Fragen Sie gerne bei Firma Zeiss an … (Dr. Nasse)
          Liebe Grüße – Martin Messmer

        2. Ich hätte dem noch etwas elementares hinzuzufügen, das mit der inzwischen üblichen Pixeldichte auch eine Rolle spielen dürfte: das physikalische Auflösungsvermögen, das sich umgekehrt proportional zur Blende verhält und theoretisch (bei idealem Objektiv) bei maximaler Blendenöffnung am höchsten ist. soweit ich weiß, wären das entsprechend ca. 24 mpix bei KB- Sensor und Blende 1,4. In der Praxis liegt der Wert, da Objektive nicht ideal sind) bei guten Objektiven (Festbrennweiten) etwa 1- 2 Blendenwerte kleiner als die Maximalblende (größte Öffnung), bei Zoomobjektiven könnten deine ermittelten Werte für ein Mittelklasseobjektiv (bei kleinem Zoombereich) oder Oberklasse (mit großem Zoombereich bzw. größeren Brennweiten) stimmen.
          Um ganz korrekt zu bleiben: das Auflösungsvermögen ist natürlich auch farb- bzw. frequenzabhängig und meine angegebenen Werte sind nur ungefähr.

        3. Nachtrag: Ansonsten finde ich den Artikel sehr gut und hilfreich, vorallem die Tips zur Ermittlung des besten Blendenwertes.
          Dabei habe ich noch eine Frage: An sich müsse man diese Versuchsanordnung für Zoomobjektive in verschiedenen Brennweiten machen, um zu ermitteln, wie sich der Wert abhängig davon verändert.

        4. Ja, kann man machen. Ich vermute aber, dass es sich fast über alle Brennweiten hinweg die Werte ähneln.

  14. Danke für den schönen Beitrag.
    Bei DXOmark werden die besten Ergebnisse zu fast jedem Objektiv aufgeführt. (Blende und Brennweite).
    MfG. Tim Bentrup

  15. Eine Frage habe ich zu diesem Artikel: Nach den physikalischen Gesetzten ist die Auflösung eines Objektivs abhängig von der Größe der Blendenöffnung, und zwar ist sie theoretisch bei größter Blende auch am größten- etwa 24 mpix bei Kleinbildformat und Blende 2 (berechnen kann ich es nicht, da ich die Formel erst wieder raussuchen müsste).
    Das war bei den bisherigen Kameras relativ unwichtig, da die Sensorauflösung kleiner war, aber bei den 20 Mpix-Sensoren, oder größeren kommen wir schon in den Bereich der Objektivauflösungsfähigkeit.
    In der Praxis ist es bei hochwertigen (Festbrennweite-) Objektiven etwa die zweitgrößte einstellbare Blende (meint größte Öffnung, nicht größte Blendenzahl, also 2 > 22).
    Inwieweit wird dadurch das Schärfeempfinden bei einem Foto beeinflusst?

  16. Guter und hilfreicher Artikel, nur der Satz „Je unschärfer ein Foto also ist, desto kleiner wird die Datei komprimiert.“ ist missverständlich. Gemeint ist sicher „desto stärker wird die Datei komprimiert“ oder „desto kleiner ist die Datei, die entsteht.“
    Ja, ein weiterer Artikel über die Beugungsunschärfe fände ich gut. Ist wohl auch ein Qualitätsmerkmal eines Objektivs.

    1. Dank für den Hinweis. Der Satz ist tatsächlich ein wenig daneben. Ich werde diesen in den kommenden Tagen editieren.

      Einen speziellen Artikel über die Beugungsunschärfe wird es geben. Wir sammeln gerade wieder Themen und dieses ist jetzt mit im Paket.

  17. Wenn mir der angebotene Abriss der Theorie der förderlichen Blende den Rechner von Elmar Baumann (www.elmar-baumann.de) erklärt, wäre ich für einen zusätzlichen Theorieteil dankbar. Ich würde lieber rechnen (lassen) als testen – wobei die Idee trotz der möglichen Fehlerquote Beschäftigung für einen verregneten Nachmittag bringen könnte.

  18. Gerne mehr Infos!
    Klar, die Blende brauche ich, um Tiefenschärfe zu regeln. Aber meist habe ich da Spiel zwischen ein paar Blenden rauf oder runter. Und wenn ich dann weiß, wo die förderliche Blende ist, habe ich einen Trumpf mehr im Ärmel. Schadet also nicht, das auch in der Praxis zu wissen.

    Viele Grüße
    Johannes

  19. Theoretisch im Artikel alles richtig und gut. Aber eben Lehrwissen. Nichts falsches oder unsinniges, aber in der Praxis nichtig.

    Gehe hier mit Theo. Was hilft mir das Wissen um die förderliche Blende, wenn ich zum Beispiel a) bei einem Kopf-/Brustportrait aus Gestaltungsgründen unbedingt in den 2,8er- Bereich oder kleiner will. Oder b) ich bei Sonne den Blitz einsetzen muss und zur Einhaltung der Synchronzeit unter 1/200 bleiben muss (und damit die Blende hochschrauben muss). Oder, oder, oder …

    Alles gut und richtig für table-top- oder Produktfotografie im Allgemeinen (mache ich auch) oder Schärfe-Puristen, aber letztendlich graue Theorie.

    Ich mag Eure Artikel und lese sie alle – der hier ist fachlich vollkommen richtig, aber an der fotografischen Praxis (zumindest bei den Hobbyisten wie mir) vorbei.

    1. Hallo Oliver,

      Du hast völlig recht, es gibt Anwendungsfälle, da ist die Bestimmung der förderlichen Blende völlig uninteressant. Und es gibt Anwendungsfälle (auch in der Hobbyfotografie), da ist die Bestimmung der förderlichen Blende sehr interessant. Insofern ist das nicht nur graue Theorie, sondern tatsächlich Grundlagenwissen.

      Wenn wir nur Beiträge schreiben würden, die immer für alle Fotografen und alle Anwendungsfälle gleichermaßen interessant sind, dann wäre es sehr leer in der Fotoschule.

      1. exakt formuliert….. für einige .. probieren statt studieren ist der weg zum Erfolg …

        gerne lese ich diese Beiträge und auch die Anmerkungen

        .. einfach weiter so …!!!

      2. Hallo Martin,

        ja, da hast Du Recht. Macht weiter so – ich finde Eure Beiträge echt gut und bin ja nicht der Einzige/die einzige Zielgruppe die das liest. Nur diesen kann ich persönlich halt nicht so anwenden/umsetzen, weil ich im „Gefecht“ eines Shootings an alles mögliche denke, nur daran dann nicht auch noch.

        Gruß aus Hannover
        Oliver

  20. Also, von dieser „förderlichen Blende“ halte ich schon gar nichts. Die Blende ist für die Gestaltung des Bildes da. Jeder Fotograf will sein Bild nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Wenn ich bei einer Landschafts-Aufnahme einen möglichst grossen Schärfenbereich und Tiefenschärfe will, nimm ich halt Blende 8, 11, 16 oder gar 22. Bei einer Macro- oder Portrait-Aufnahme habe ich vielleicht wieder andere Vorstellungen. Zudem spielt das vorhandene Licht eine wichtige Rolle, das mir manchmal beim Fotografieren ohne Stativ schon die Blende aufzwingt, wenn ich nicht den ISO-Bereich in die Höhe treiben will.

    1. Ich kenne viele Fotografen, die das ähnlich machen, die dann sogar Blende f/32 nehmen. Und die dann im Forum die Frage stellen: Warum werden meine Fotos nicht so scharf, wie bei anderen Fotografen. Die förderliche Blende erklären bedeutet ja nicht, dass wir damit auffordern sie immer zu nutzen.

  21. Das ist wirklich ein essentielles Thema in der Fotografie, hört sich nur sehr kompliziert an, so eine Test für alle Objektive und bei Zooms auch noch die unterschiedlichen Brennweiten durchzuführen.
    Für die Auswertung wäre es interessanter, die verwendete Blende anzugeben, anstatt der MB, die eigentlich gar nichts aussagen über die erzielte Schärfe.
    Bin gespannt was euch zu diesem Thema noch einfällt.

    1. Leicht unterschiedlich, da sich der genutzte Linsenkörper in der Fläche leicht verändert. Du kannst ja mal bei Dir testen und uns hier deine Ergebnisse mitteilen.

      1. Danke für den tollen Artikel!
        Ich habe für mein „Reiseobjektiv“ Sigma 18-250mm f3,5-6,3 DC Macro OS HSM / Nikon für 4 Brennweiten (18, 50, 135, 250 mm) eine vollständige Meßreihe fotografiert.
        Dabei ist als Ergebnis herausgekommen, dass bei 18mm=f4 50mm=f5,6 135mm=f6,3 und 250mm=f7,1 die jeweils größte jpg-Dateigröße hat (=förderliche Blende). Der Fall der Kurve (bzw. die Abnahme der Dateigröße) bei weiterem Schließen der Blende ist sehr stark.
        Das erklärt für mich auch, dass das Objektiv bei mittlerer bis geschlossener Blende keine sehr guten Ergebnisse bezüglich der Schärfe mehr liefert.

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