Förderliche Blende: Welche Blende ist meine schärfste?

In Zusammenarbeit mit SIGMA
Offenblende, förderliche Blende, Schärfentiefe und Beugungseffekte sind alles Begriffe, die Dir im Laufe Deines Fotografenlebens immer wieder begegnen werden. Wir möchten Dir die Bedeutung dieser Begriffe näherbringen. Häufig wird auf verschiedenen Websites oder in Foren von einer förderlichen Blende geredet. Auch wir in der fotocommunity-Fotoschule kommen nicht umher uns manchmal darauf zu beziehen. In diesem Artikel erklären wir Dir vereinfacht diesen Begriff und was er für Deine Fotos bedeutet.
Zusätzlich zeigen wir Dir eine wirklich einfache Methode, diesen Wert auch bei Deiner eigenen Kamera–Objektiv Kombination zu ermitteln. Du wirst Dich wundern, wie einfach es ist und wie viel Unterschied die richtige Blende für die maximale Schärfe ausmacht.

beste-blende-schlechteste-blende
So unterschiedlich scharf können die beste und die schlechteste Blende sein.

Was ist eine förderliche Blende?

Der Blendenwert der förderlichen Blende beschreibt, bei welcher Stellung der Blendenlamellen, also bei welcher Abdeckung des Lichtweges auf dem Weg zum Sensor, Du die größtmögliche Schärfe für Deine Fotos erreichen kannst.
Diese Information ist für die verschiedensten Motive nützlich. Besonders häufig kannst Du ihn bei Landschaftsaufnahmen gebrauchen, aber auch Produktfotografien können von dem letzten bisschen Schärfeplus profitieren.

Warum sind verschiedene Blendenwerte unterschiedlich scharf?

Die optische Leistung eines Objektives nimmt mit dem Schließen der Blende zu, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Denn die sogenannte Beugungsunschärfe wirkt dem entgegen. Diese Beugungsunschärfe nimmt nämlich beim Schließen kontinuierlich zu. Parallel dazu stiegt die Schärfentiefe kontinuierlich an.
Man kann also sagen:
Je weiter Du die Blende schließt (großer Blendenwert), umso größer wird die Schärfentiefe. Bis zur förderlichen Blende steigt auch die Gesamtschärfe im Bereich der Schärfentiefe. Überschreitest Du den Wert der förderlichen Blende, nimmt die Schärfentiefe selbst weiter zu, die Gesamtschärfe dagegen aber ab.
Es gibt also eine Blende, in der die optische Leistung des Objektives gut ist und die Beugungsunschärfe noch nicht zu stark einwirkt. Dieser Blendenwert wird förderliche Blende genannt und ist der Blendenwert für die Kamera-Objektiv-Kombination mit der höchsten Schärfe.
Falls Du noch mehr über diesen Effekt wissen möchtest, würden wir noch einen extra Artikel über die Theorie schreiben. Einfach in den Kommentaren kurz eine Nachricht hinterlassen. Für diesen Artikel ist die geschriebene Kurzform vollkommen ausreichend.

Gilt das nur bei D-SLR oder auch bei Kompakt- und Bridgekameras?

Gerade Kompakt- und Bridgekameras haben kleinere Sensoren und dadurch auch kleinere Pixel und so hat die Beugung des Lichtes bei diesen Geräten oft noch einen größeren Einfluss auf die Schärfe. Dadurch sind diese Kameratypen oft am schärfsten bei recht offenen Blenden.

Die Idee

Wenn ich also ein und das selbe Foto mache, aber mit unterschiedlichen Blendenwerten, müssten ja die Fotos unterschiedlich scharf sein (wir betrachten dabei immer nur den Bereich des Fotos, der innerhalb des Bereichs der Schärfentiefe liegt).
Bei ein und demselben Motiv könnte man nun die Schärfe durch heranzoomen des Fotos auf dem Kameradisplay oder dem Computermonitor vergleichen. Das ist aber aufwendig und fehlerträchtig. Aber es gibt eine einfache Alternative:
Diese Alternative ergibt sich, wenn der Computer oder die Kamera die Fotos komprimiert. Bei der Komprimierung der Bilddaten werden Bildpixel, die sich ähneln, zusammengelegt. Je unschärfer ein Foto also ist, desto kleiner wird die Datei den sie wird stärker komprimiert. Ein einfacher Vergleich der Dateigröße zeigt dann welcher Blendenwert der Schärfste ist.

Der Aufbau zum Test

Zu aller erst musst Du natürlich einige Randbedingungen erfüllen, damit dieses Verfahren gut funktioniert. Dazu zählen:

  1. Stativ

    Ohne Stativ ist die Idee nicht umsetzbar, denn es muss immer dasselbe Motiv fotografiert werden. Da darf nichts wackeln oder verrutschen.

  2. Fernauslöser/Selbstauslöser

    Da wirklich nichts wackeln soll, muss entweder ein Selbstauslöser genutzt werden oder ein Fernauslöser. Zum Glück haben fast alle Kameras eine Selbstauslösung ab Werk eingebaut.

  3. Unruhiges flaches Motiv/ Foto

    Da der Blendenwert ja auch die Schärfentiefe verändert, muss Du ein Motiv wählen, das flach zur Kamera steht und keine räumliche Tiefe besitzt. Eine strukturierte Tapete oder ein buntes unruhiges Bild (ohne Glas) an der Wand sind gut geeignet. Aber auch eine bunte Decke oder ein gemustertes Tuch können genutzt werden. Ganz nach Belieben. Die Fläche sollte aber nicht spiegeln, denn Du bewegst Dich ja während des Testes und das könnte sich im Objekt widerspiegeln und so den Test verfälschen.

  4. Motiv zum Download

    Wenn Du dies alles nicht hast, habe ich ein Motiv zum Download für Dich. Das besteht nur aus vielen bunten Punkten. Einfach ausdrucken. Je größer, desto besser.
    foerderliche-blende-testbild
    Download

  5. Statisches Licht

    Am besten geeignet wäre ein total abgedunkelter Raum mit Glühfadenlicht. Warum? Glühlampen flackern nicht. Da wir im Folgenden die Blenden wechseln, wird die nötige Belichtungszeit entsprechend geändert. Irgendwann ist man dann im Zeitfenster von 50/60 Hz und der Aufbau funktioniert nicht mehr. Daher funktioniert der Test auch nicht mit Sonnenlicht. Wenn eine Wolke vorbeizieht, ist der Test nicht perfekt.

Die Fotoserie

Nun geht es ans Messen, also das Fotografieren.

  • Du solltest die Kamera nun so aufstellen, dass Dein gewähltes Motiv vollflächig abgebildet wird.
  • Wichtig ist, dass Du manuell fokussierst. Denn die kleinste Änderung des Fokus würde die Messung verfälschen.
  • Als Nächstes stelle sicher, dass eine mögliche ISO-Automatik ausgeschaltet ist. Wir brauchen ja im Grunde immer dasselbe Foto bei dem sich nur der Blendenwert ändert.
  • Wähle einen niedrigen ISO-Wert. Es geht ja gerade darum Details zu fotografieren und nicht um Sensorrauschen zu produzieren.
  • Modus Manuell wählen.
  • Um Dir Arbeit zu sparen, fotografiere im Dateiformat JPG, denn nur dort wird das Bild komprimiert. Genau diese Kompression brauchen wir ja.
  • Wähle für das JPG-Format die beste Qualität. Dies findet sich sicher im Menü Deiner Kamera.
  • Stelle jetzt den niedrigsten Blendenwert ein und stelle passend dazu die Belichtungszeit ein.
  • Auslösen!
  • Nun erhöhe den Blendenwert schrittweise (und passe die Belichtungszeit natürlich an), bis der höchste Blendenwert erreicht ist.

Die Auswertung

Du kannst es Dir natürlich jetzt einfach machen und das Foto mit den meisten Megabyte wählen und nachschauen, welchen Blendenwert es hat. Bei meinem Beispiel ist es das Foto _DSC0540 mit 5,93 MB.
foerderliche-blende-fotoreihe
Dies Foto wurde mit der Blende f/10.0 gemacht.
Aber es geht natürlich ein wenig eleganter mit einem Chart/Diagramm. Hier kann man viel besser die „Range“ der „guten“ Blenden auslesen. In meinem Fall liegt die so bei f/7.1 bis f/11.0.
foerderliche-blende-chart
Hier sieht man, dass ein geringes Abblenden schon eine ganze Menge an Schärfe bringt und dass der Beugungseffekt sich kontinuierlich auswirkt.

Fazit

Du kannst jetzt für jede Kamera und jedes Objektiv schnell und einfach Deine förderliche Blende herausfinden. Einmal das Set vernünftig aufgebaut, ist dies schnell für viele Objektive und Kameras gemacht. Auch wenn sich für Dich vielleicht nicht viel aus dem Artikel in der Praxis ergibt, ist bereits die Theorie in manchen Fällen hilfreich.
schlechteste-blende-beste-blende-2
Man muss diesen Wert auch nicht überinterpretieren.
Die Blende hat auch eine wichtige gestalterische Größe. Und hier würde ich mich immer eher für die „schöne“ Blende entscheiden, als für die „schärfste“. In dem Foto mit den Buchrücken ist zum Beispiel links die schlechteste Blende und recht die beste Blende zu sehen… oder eben auch nicht.
Aber jetzt sollte Dir klar sein, um was es sich bei der förderlichen Blende handelt.

Wie hat Dir dieser Artikel gefallen?

77 Kommentare

  1. Jörg
      November 13, 2018 at 9:44 AM
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    Hallo,
    ich habe das Ganze mal an verschieden Canon Kameras (EOS M3, G1x, SX50, S110 und 6D) ausprobiert. Dank CHDK Skripte (außer 6D) die auf der Kamera ablaufen geht die Messung wie von allein. Interessant find ich bei den Kompakten, dass bei größeren Brennweiten die Kurve nur noch nach unten geht. Also abblenden hilft da nicht mehr.
    Ich habe jetzt mal nicht nur das komplette Bild ausgewertet, sondern auch mal Teile, also 10% der Bildfläche aus der Mitte oder am Rand. Auch hier ist fast alles erklärbar. Die Ränder beim Weitwinkel waren immer deutlich schlechter als im Telebereich.
    Allerdings gibt es eine Ungereimtheit mit der Kombination EOS M3 und dem EF 50mm f1.8 USM (im geringen Maße auch mit dem EF 24mm f/2.8 IS USM). Wenn ich nur das Zentrum betrachte, dann erreicht die Linse bei f2.8 ein Maximum, bekommt dann bei f4.5 ein Minimum um dann bei f9 ein erneutes Maximum zu bekommen.
    Das sieht man auch auf den Bildern. Bei f4.5 Sind die Ränder etwas schärfer als das Zentrum. Mit der 6D und dem EF 50mm f1.8 USM kann ich das Verhalten auch sehen, allerdings ist es nicht so stark ausgeprägt. Fokussiert wurde immer mit Kontrast Fokus. Die Messungen lassen sich immer wieder Reproduzieren. Bei meinen andere Linsen (EF-M 15-45mm, EF-S 55-250mm IS STM) und den Powershoots sehe ich das Verhalten nicht.
    Woran könnte das liegen?
    Grüße Jörg

    1. JC
        Dezember 11, 2018 at 3:11 PM
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      Dann gebe ich mir die Antwort mal selber. Der Fokus verschiebt sich bei diesem Objektiv beim Abblenden (Focusshift).

  2. Gerd Falke
      August 4, 2018 at 6:12 PM
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    Sehr schöne Beschreibung, auch in Bezug des Meßaufbaus. Habe das Ganze gestern ausprobiert und für meine Objektive die förderliche Blende ermittelt.
    Das Ergebnis hat mich dann doch etwas überrascht. Mit Blenden zwischen
    f/9, f/11 und f/14 bei den Zoomobjektiven kann ich noch leben, da es beim
    Zoomen um die Schärfentiefe eh nicht gut bestellt ist. Erstaunt war ich aber
    bei dem 18-55mm IS (1.Gen.), dort habe ich eine förderl. Blende von f/20.
    Kann das normal sein oder liegt hier ein Fehler vor?
    Schon mal Voraus Danke für die Antwort. LG Gerd

    1. Norbert Eßer
        August 5, 2018 at 12:47 AM
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      Ich hab auch schon “schräge” Blenden ermittelt. Vielleicht nicht ganz so brutal wie Du. Es kann aber durchaus stimmen. Vielleicht lohnt es sich den Aufbau nochmal zu machen. Besonders die f/20 nochmals zu prüfen. Könnte stimmen, währe aber sicher statistisch ein Ausrutscher.
      Hast Du die resultierenden Fotos mal am Computer mit starkem Zoom visuell verglichen/angeschaut? Ist das f/20 wirklich schärfer als die anderen? Wenn es so ist, hast du ausserdem ein ziemlich geiles Makro in der Hand ;-)
      Und bitte bedenke, im Text nenn ich es förderliche Blende, aber ich wurde schon mehrfach darauf hingewiesen, dass der Begriff eine andere Beziehung beschreibt. Nenne wir sie einfach schärfste Blende ;-)

      1. Gerd Falke
          August 5, 2018 at 7:39 PM
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        Danke für Deine Antwort. Den Test noch mal zu wiederholen
        bringt wahrscheinlich nichts. Ich habe vergangenes Jahr
        eine Langzeitbelichtung an einem Wasserfall gemacht
        (4 Bilder bei f/7,1; f/9; f/11 und f/16). Dabei ist mir
        aufgefallen, das ich bei f/16 die beste Farbgebung und die
        größte Schärfe hatte, auch wenn die Unterschiede sehr
        gering sind. Von daher passt das schon mit dem
        Testergebnis. Einzige Frage für mich bleibt, lohnt es sich,
        das Objektiv zu ersetzen oder kann man damit leben. War
        eigentlich bisher mit den Bildern zufrieden.

        1. Norbert Eßer
            August 6, 2018 at 1:28 AM
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          Na dann spricht doch nichts dagegen das Objektiv zu behalten.

  3. Hillbilly
      Januar 26, 2018 at 7:00 PM
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    Ich bin zufällig noch auf diesen Artikel gestossen (Hobbyist).
    Ich finde ihn gut und verständlich.
    Zu den Kommentaren:
    Vielleicht herrscht bei noch unerfahrenen Hobbyfotografen die etwas banale Vorstellung “ich habe Blende 1.4 …bis 32” gekauft”….und übersieht, dass – bildlich gesprochen -, die wirklich optimale Schärfe immer nur in einem ‘föderlichen’ Bereich zwischen Anfang und Ende stattfindet, abhängig von Brennweite, Blende und Motiventfernung. Übersehen wird dabei, dass, wenn man bei ‘toller’ Offenblende mit Schärfenbereichen im mm-Bereich hantiert (möchte den Begriff Bokehwahn nicht strapazieren) Kontrast opfert, und bei kleinster Blende den idealen Schärfebereich längst schon wieder verlassen hat.
    Kamera und das noch so teuere Objektiv schaffen aus sich heraus nicht die Knallerfotos – die werden hinter der Kamera erzeugt.
    Wer einen F1-Wagen nach vorne bringen will, muss über andere Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen als die Ingenieure, sonst wären Letztere in der Lage, Siege herauszufahren gegenüber dem, der das Ding eher im Try-and-Error-Stil nach vorne bringt.
    Mit Augenzwinkern möchte ich mit diesem Vergleich zur Ermutigung aller Hobbyfotografen meinen, dass sich das ‘beste Foto’ mathematisch und physikalisch nicht berechnen lässt. Würde Rembrandt heute leben, müsste er wahrscheinlich erst das spezifische Gewicht der verwendeten Leinwand berechnen, sich dann mikrobiologische Erkenntnisse über die Lehm- und Tonbestandteile erwerben, des weiteren die astrophysikalische Konsistenz zu verwendender Öle und Bindemittel einem Umweltverträglichkeitstest unterziehen, die Herkunft der Pinselhaare durch Greenpeace absegnen lassen … kurz, er bräuchte erst gar nicht malen, weil die exzellenten Zutaten … fast von selbst zu einem besseren Bild als beim klecksenden Nachbarn Rubens führen würden (müssten). Rubens aber malt und kleckst und es gefiel, welch Frevel beim Betrachter ;-))
    Ich hoffe auf Erkennen der Satire , die sich dem tierischen Ernst auch ohne Orden entgegenstemmt.

  4.   Juni 18, 2017 at 10:29 PM
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    Simpel erklärt, einfacher Aufbau maximale Ausbeute. Das verstehe ich unter einer guten Schule. Ich habe mein Tamron 35 mm und mein Tamron 70-300 ausgetestet. Ich war sehr erstaunt. An meiner EOS 70 D macht das 35 mm bei f/7.1 die schärfsten Bilder. Das Tamron 70-300 schwankt je nach Brennweite. Fakt ist eines:
    Ich mache seit diesem Artikel wesentlich schärfere Bilder. Ich nutze aber nun auch nicht mehr alles von Unten bis oben voll aus, wenn es mir absolut auf die Schärfe ankommt. Wenn dann die Lichtverhältnisse nicht mehr passen muss man halt Kompromissen eingehen. Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass dieser Artikel bislang mit das hilfreiste Instrument bei mir persönlich war meine Bilder zu verbessern. Nochmals herzlichen Dank.

    1. Norbert Eßer
        Juni 22, 2017 at 12:48 PM
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      Das ist doch mal was. Danke fürs Lob und gern geschehen.

  5. René
      April 11, 2017 at 1:37 PM
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    Hallo und vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel! Das erklärt auch mir als halbwegs Fortgeschrittenem Hobbfotografen, warum manche Bilder unter ansonsten vergleichbaren Bedingungen “nur scharf” und manche halt “knackscharf” sind.
    FRAGE: Könnte ich das Testbild nicht einfach auf einem ausreichend großen, warmgelaufenen Monitor darstellen, um die jpg Größen zu ermitteln (anstatt es auszudrucken und zu beleuchten)? Flackern sollte da ja kein Hindernis sein, es hat ja wohl kaum noch jemand einen Röhrenmonitor. Damit wäre auch automatisch das Thema mit der Raumbeleuchtung für diesen Test abgehakt. Oder hab ich da einen groben Denkfehler?

    1. Norbert Eßer
        April 12, 2017 at 1:03 PM
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      Du kannst es gerne Versuchen. Nutze aber eine lange Belichtungszeit um die Helligkeitsstreuung gering zu halten.

  6. henne
      Januar 6, 2017 at 1:06 PM
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    Hallo,
    vielen Dank erst mal für diesen super Blog! Ich “schmökere” hier sehr gerne.
    Habe nun das mit der förderlichen Blende für meine Tamron SP 24-70 f2.8
    an meiner Nikon D5200 mit dem angeboteten “Rauschbild” zunächst für 24mm Brennweite ausprobiert.
    Aufbau wie in der Anleitung beschrieben : Stativ, automatisch fokussiert, dann auf manuell geschaltet und per Handy jeweils umgestellt und ausgelöst. Einzige Abweichung Hallogenstrahler, da sonst nur LED-Lampen vorhanden.
    Bei der Auswertung habe ich jetzt aber etwas seltsames festgestellt.
    Der Verlauf der Bildgröße verhält sich bei mir genau anderst herum – “Daten-Gipfel” bei Offenblende und zum Ende der Blendenreihe und in der Mitte “Daten-Tal” (vgl. Halfpipe)
    Habe ich etwas falsch gemacht oder hat mein Objektiv nen “Knacks”, oder liegts am Hallogenlicht?
    Gruß Johannes

    1. Norbert Eßer
        Januar 7, 2017 at 3:00 PM
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      Ich würde den Test nochmal mit anderem Licht wiederholen und bei selben Ergebnis mal Tamron kontaktieren.

      1. Markus Hasler
          Juni 2, 2017 at 11:44 AM
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        Hallo Norbert Esser
        Zuerst mal herzlichen Dank für die genialen Berichte.
        Ich habe eine OMD-EM 5 mit 12-100 f4 und habe den versuch mit 50mm gemacht und habe auch das Problem das die Daten genau Das Gegenteil zeigen bei f4 und f22 ca 7mb.
        dazwischen um die 5-6 MB. was mache ich falsch?
        Freundliche Grüsse
        Markus Hasler

        1. Norbert Eßer
            Juni 2, 2017 at 1:02 PM
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          Wahrscheinlich nichts. Falls Du die selben Ergebnisse in einem erneuten Versuch hast, ist es bei deiner Kamera+Software so. Du kannst ja auch mal das Größte und Kleinste auf einem Monitor nebeneinander öffnen und schauen ob das ein oder andere “schärfer” wirkt.

        2. Hubsi
            November 28, 2017 at 10:59 PM
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          Beugungsunschärfe ist doch ein physikalisches Problem, nicht eins der Software

        3. Martin Messmer
            Dezember 29, 2017 at 12:35 AM
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          Die Beugungsunschärfe ist physikalisch bedingt, genau. Die optimale Kombination von Aberration und Beugung erzeugt beste Schärfe (in der Schärfeebene am besten zu sichten); dies ist dann allerdings eben nicht die förderliche, sondern die KRITISCHE Blende. Wo diese genau liegt, ist schwierig zu bestimmen.
          Beugung ist Lichtwellenlänge-abhängig. Es kommt also darauf an, welches Motiv (Farben) man ablichtet. Software sind heute imstande, die Beugungsunschärfe ziemlich exakt zu berechnen – also auch aus dem Bild HERAUS zu rechnen. Um die Beugung berechnen zu können, müssten wir viele Daten kennen – inklusive den Algorithmus der Datenumwandlung, Pixel- und Blendenlamellenkanten-Beschaffenheit etc. Es bleibt uns also wohl, diese kritische Blende empirisch zu eruieren … :-)
          Herzliche Grüße – Martin Messmer

        4.   Dezember 29, 2017 at 12:39 AM
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          Als rudimentäre Hilfe:
          Die kritische Blende liegt meistens etwa bei der ab. eine bis zwei Blendenstufen abgeblendeten Offenblende …

        5. Martin Messmer
            Dezember 29, 2017 at 12:40 AM
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          Sorry – nicht “ab.”, sondern “ca.” hätte dies heißen sollen :-)

  7. Richard
      Dezember 18, 2016 at 11:27 AM
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    Hallo!
    Und was ist dann die “Diffraction Limited Aperture – DLA”
    bzw. was kann ich daraus lernen?
    Denn für meine Kamera wäre die DLA gleich f/6,6 – beim eurem Test für die förderlichen Blende käme aber f/9,5 für die beste Abbildungsleistung des Obektives raus.
    Und DXO-Mark liegt wieder woanders für meine Kombination.
    Verwirrt,
    Richard

  8. Ursula
      November 18, 2016 at 8:18 PM
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    Hallo,
    mein Kommentar,
    10 Bilder erstellt bei Iso 100/ 140 sek. Ich denke, die besten Blendenwerte bei meiner Kamera liegen bei f 4,4 bis f 8,0.
    Vielen Dank für diesen Artikel, hat mir sehr viel gebracht, hab wieder was dazu gelernt.
    LG Ursula

  9. Ursula
      November 18, 2016 at 7:55 PM
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    Hallo,
    habe meine Kamera vor das Testbild gestellt und mußte zoomen, damit ich das volle Bild auf die Linse bekam und hatte dann den kleinsten Blendenwert von f 2,8. – f 8,0. mit Blitz eingestellt. Das bring ich jetzt erst mal auf den PC. Mal sehn, was da rauskommt.

  10. Günter Hennersdorf
      Oktober 27, 2016 at 12:02 PM
    Kommentar bewerten

    Also wenn ich das alles hier zur Kenntnis nehme,
    Ich glaube ich bin im falschen Film.
    An einer ” Fotoschule” wollte ich teilnehmen und mir als Hobbyfotograf wichtige Hinweise in meinen Kopf bringen.
    … hier aber streiten sich Wissenschaftler, ich glaube auf hoher Ebene!
    Habe ich “fotoschule” falsch zur Kenntnis genommen?
    Sorŕrrrrrrryyy-
    Werde wohl überlegen hier wieder auszusteigen.
    Beste Grüße gunti46

    1. Norbert Eßer
        Oktober 27, 2016 at 12:11 PM
      Kommentar bewerten

      Du musst diese Art der Kommentare nicht lesen, besonders bei den Artikeln für Fortgeschrittene gibt es manchmal zu viele, zwar sachdienliche, aber nicht förderliche Kommentare. Wir Autoren, Martin und ich, schreiben für Dich die Texte und Inhalte so leicht verdaulich wie es geht. Dafür unterscheiden wir aber auch zwischen Anfänger, Fortgeschrittenen und den Profis und bauen ein breites Spektrum an Inhalten auf.

  11. Uri Jackson
      August 31, 2016 at 1:45 PM
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    “Falls Du noch mehr über diesen Effekt wissen möchtest, würden wir noch einen extra Artikel über die Theorie schreiben.”: Oh ja, bitte!!! Sehr guter Artikel!

  12.   August 30, 2016 at 12:40 PM
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    Der Artikel hat mir sehr gut gefallen; mit der Materie hab ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt, erklärt aber warum ich bei einigen meiner Fotos mit der Schärfe nicht zufrieden war.
    Bernd

  13. Karlos K2
      August 28, 2016 at 10:09 AM
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    Sehr gut und interessant dokumentiert….Danke..

  14. Johann Wilfinger
      August 21, 2016 at 3:34 PM
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    Interessantes Thema und meiner Meinung nach gut dokumentiert – Danke.

  15. Wilfried Krüger
      August 17, 2016 at 11:21 PM
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    Hochinteressant und gut vermittelt.
    Beste Grüße Wilfried

  16. Lidija
      August 17, 2016 at 9:02 PM
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    Sehr gut dargestellt, vielen, vielen Dank!!

  17. Volker
      August 17, 2016 at 8:44 PM
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    Ein interessantes Thema schön angerissen. Mir fehlen aber genauere Informationen über die physikalischen Zusammenhänge.

  18. Wilfried
      August 16, 2016 at 10:54 AM
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    Für mich war der Tip mit der Dateigröße sehr interessant,Danke!

  19. Karin
      August 15, 2016 at 6:57 PM
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    Super Artikel, sehr aufschlussreich, und auch sehr klar, einfach und gut verständlich geschrieben.

  20. THR Cadolzburg
      August 13, 2016 at 8:08 PM
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    Eine an sich naheliegende Idee, die Schärfe anhand der bei der Kompression entstehenden Dateigröße zu messen. Dass man dabei ein 2-dimensionales Testbild verwendet, leuchtet ebenfalls ein, sonst würden offene Blenden durch ein gewolltes Bokeh benachteiligt.
    Wieder was gelernt, danke. Warum kam ich da nicht schon selber drauf?
    LG Thomas

  21. August Klose
      August 13, 2016 at 3:26 PM
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    Hallo,
    vielen Dank für den sehr guten Artikel.
    Das die Unschärfe dein großen Blendenzahl zunimmt (Beugungseffekt), leuchtet mir ein. Da habe ich schon mal wo anders zu gelesen. Aber warum ist die Schärfe nicht bei der kleinsten Blende am besten?
    Vielen Dank und unbedingt weiter so
    August

    1. Eva Affolter
        August 14, 2016 at 5:01 PM
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      Die meisten Objektive sind so gebaut, dass sie im mittleren Blenden-Bereich die besten Resultate zeigen. Die ganze Messerei kann man sich ersparen, wenn man beim Kauf eine gute Beratung hat oder Tests liest. Das gilt natürlich nicht, wenn man Fremdobjektive verwendet. Aber auch dort wissen die Fachleute gewöhnlich, welches Objektiv am besten zu welchem Kamera-Typ passt. Mein Lieblingsobjektiv reicht bis zu Blende 22. Ich weiss aber, dass es bis 18 beste Resultate liefert.

      1. Norbert Eßer
          August 15, 2016 at 10:31 AM
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        Der Artikel ist für alle Kameratypen nutzbar. Nicht nur D-SLR sondern auch System-, Bridge- und Kompaktkameras.

      2. Jürgen Sonnemeyer
          Januar 19, 2018 at 6:14 PM
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        Wenn ein Objektiv die maximale Schärfe erst bei sehr kleiner Blende hat (große Blendenzahl), dann heißt das, dass Objektiv hat starke Fehler, die durch Abblenden verringert werden. Es handelt sich also um ein eher schlechtes Objektiv.

  22. linklinked
      August 13, 2016 at 7:13 AM
    Kommentar bewerten

    Könntet ihr bitte mehr zum Thema Blende schreiben ? Weitere nützliche Tipps währen wirklich klasse ..

    1. Norbert Eßer
        August 15, 2016 at 10:32 AM
      Kommentar bewerten

      Wir haben bereits eine beträchliche Anzahl zum Thema Blende in der fc-fotoschule. Über die Suchfunktion findest Du diese einfach.

    2. Martin Messmer
        August 29, 2016 at 5:18 PM
  23. Dirk W
      August 13, 2016 at 12:37 AM
    Kommentar bewerten

    Danke für diesen Artikel, Martin.
    Auch der Tip mit der Größe der JPEGs ist gut, da relativ einfach und schnell zu bewerkstelligen.
    Es bestätigt mein bisheriges Bauchgefühl, das die Schärfe im Bereich f/6 – f/11 am besten ist.
    Schade finde ich es hier Kommentare zu lesen, die das als “reine Theorie” oder gar “nichtig” abtun.
    Solche Sätze geben mir nur Aufschluß auf die Flexibilität der Verfasser und ich frage mich warum sie in einer FotoSCHULE lesen, wenn sie nicht bereit sind sich selbst zu hinterfragen und Neues in ihre Arbeit einfließen zu lassen?
    Natürlich beeinflusst die Blende die Bildgestaltung (das Bokeh), das tut aber auch die Brennweite! Vergleich doch mal das Bokeh bei einem Portrait, bei gleicher Bildkomposition vor unruhigem Hintergrund, das je einmal mit einem 35er, 50er und einem 90er Objektiv mit der selben Blende und ISO gemacht wurde. Man kann dafür auch ein Zoom mit entsprechned veränderter Brennweite nehmen, wenn man die Brennweiten nicht als Festbrennweiten-Objektive zur Hand hat.
    Evtl. nehme ich dann lieber eine 35mm Brennweite mit einer f/5.6 statt einer 50 oder 90mm Brennweite mit f/2, weil – wegen dieser Theorie – das Motiv einen Tick schärfer wird aber das Bokeh sich kaum verändert …
    Einfach mal, vor dem Antworten, drüber nachdenken. Danke!

    1. Wilfried Krämer
        August 13, 2016 at 2:40 AM
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      Möchte nur Dirk W für seinen Beitrag danken, aus dem ich mehr entnehmen kann als aus einem, manchmal sehr wissenschaftlichen geschriebenen, Beitrag.
      Solche kleinen Hinweise sind, natürlich nicht für die riesengroßen Profis hier, sehr erhellend.
      Vielen Dank

      1. Norbert Eßer
          August 15, 2016 at 10:34 AM
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        Artikel für Profis haben wir noch garnicht in der Schule. Wo genau empfindest Du den Artikel als zu “wissenschaftlich”?

    2. hanseat42
        August 29, 2016 at 10:48 PM
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      Mann o Mann, Sie haben es noch immer nicht begriffen !!!

  24. Messmer
      August 12, 2016 at 11:39 PM
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    Dieser Artikel schreibt von der «förderlichen Blende», meint aber die sogenannte «kritische Blende». Die förderliche Blende ist jene, welche die maximale Schärfentiefe erzeugt, ohne dass die Beugungsschärfe augenscheinlich wird! Dies kann Ihnen der Physiker von Firma Zeiss bestätigen. Bei Bedarf:
    https://www.youtube.com/watch?v=VQK513DhbMA&index=23&list=PLzFYGuaz_wIx4Be7G6myWfo1EFdG_S4gC
    Herzliche Grüße – Martin

    1. Messmer
        August 12, 2016 at 11:40 PM
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      … ohne dass die Beugungs-UNschärfe augenscheinlich wird natürlich …

      1. Norbert Eßer
          August 15, 2016 at 10:39 AM
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        Der Artikel ist für Anfänger bis zum Fortgeschrittenen gedacht. Deine zusätzlichen Information sind dann doch für Profis mit extremen Interesse an dem komplexen Thema.
        Dem Wort “augenscheinlich” kann aber auch ich als Profi kaum folgen.
        Trotzdem Danke für den Beitrag.

    2. Messmer
        August 12, 2016 at 11:45 PM
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      Hmm … nun – der Begriff wurde schon richtig behandelt … aber etwas verwirrlich für mich: bei der größten Schärfentiefe (mit der förderlichen Blende) herrscht eben nicht die beste Schärfe (etwa in g = Gegenstandsweite, also im Fokusbereich!). Nicht die Schärfe generell ist maximal, sondern die Schärfentiefe …
      Sie können meine Beiträge auch wieder löschen :-) Mich verwirrte schlicht Ihr Begriffsgebrauch … DANKE trotzdem für den Artikel!

      1.   August 14, 2016 at 5:08 PM
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        Mich auch. Ich kannte den Ausdruck “förderliche Blende” gar nicht. Ist wohl neudeutsch. Das Phänomen war mir bekannt und ist auch logisch, wenn man etwas von Optik versteht. Der Satz “man sollte immer die schönste Blende verwenden” gefällt mir am besten in diesem Artikel. Denn darauf kommt es an.

      2. Norbert Eßer
          August 15, 2016 at 10:42 AM
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        Nein, es geht im ganzen Artikel nicht um die Schärfe der Tiefe oder die Tiefe der Schärfe. Sie muss sogar ausgeklammert sein in dem Testaufbau. Es geht um die maximal erreichbare Schärfe durch das einfache durchtesten aller Blendenstellungen.
        Ebenso ist das Thema der Bildgestaltung hier nicht relevant. Dafür gibt es viele andere Artikel in der fc-fotoschule.

        1. Martin Messmer
            August 29, 2016 at 5:16 PM
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          «Es geht um die maximal erreichbare Schärfe durch das einfache Durchtesten aller Blendenstellungen.»
          … Dies ist dann aber eben nicht die «förderliche Blende» (die erzeugt nämlich die maximale Schärfentiefe!), sondern eindeutig die «kritische Blende» :-)) Fragen Sie gerne bei Firma Zeiss an … (Dr. Nasse)
          Liebe Grüße – Martin Messmer

        2.   Mai 3, 2017 at 4:11 PM
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          Ich hätte dem noch etwas elementares hinzuzufügen, das mit der inzwischen üblichen Pixeldichte auch eine Rolle spielen dürfte: das physikalische Auflösungsvermögen, das sich umgekehrt proportional zur Blende verhält und theoretisch (bei idealem Objektiv) bei maximaler Blendenöffnung am höchsten ist. soweit ich weiß, wären das entsprechend ca. 24 mpix bei KB- Sensor und Blende 1,4. In der Praxis liegt der Wert, da Objektive nicht ideal sind) bei guten Objektiven (Festbrennweiten) etwa 1- 2 Blendenwerte kleiner als die Maximalblende (größte Öffnung), bei Zoomobjektiven könnten deine ermittelten Werte für ein Mittelklasseobjektiv (bei kleinem Zoombereich) oder Oberklasse (mit großem Zoombereich bzw. größeren Brennweiten) stimmen.
          Um ganz korrekt zu bleiben: das Auflösungsvermögen ist natürlich auch farb- bzw. frequenzabhängig und meine angegebenen Werte sind nur ungefähr.

        3.   Mai 3, 2017 at 4:15 PM
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          Nachtrag: Ansonsten finde ich den Artikel sehr gut und hilfreich, vorallem die Tips zur Ermittlung des besten Blendenwertes.
          Dabei habe ich noch eine Frage: An sich müsse man diese Versuchsanordnung für Zoomobjektive in verschiedenen Brennweiten machen, um zu ermitteln, wie sich der Wert abhängig davon verändert.

        4. Norbert Eßer
            Mai 5, 2017 at 1:34 PM
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          Ja, kann man machen. Ich vermute aber, dass es sich fast über alle Brennweiten hinweg die Werte ähneln.

  25. Tim Bentrup
      August 12, 2016 at 10:33 PM
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    Danke für den schönen Beitrag.
    Bei DXOmark werden die besten Ergebnisse zu fast jedem Objektiv aufgeführt. (Blende und Brennweite).
    MfG. Tim Bentrup

    1. Ulrike
        August 13, 2016 at 11:54 AM
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      Hallo Tim,
      könntest Du bitte mal den GENAUEN link dazu posten. Ich finde das nicht bei DXOmark. Besten Dank!

      1. Jens
          August 15, 2016 at 12:23 PM
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        http://www.dxomark.com/lenses/

  26.   August 12, 2016 at 10:17 PM
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    Eine Frage habe ich zu diesem Artikel: Nach den physikalischen Gesetzten ist die Auflösung eines Objektivs abhängig von der Größe der Blendenöffnung, und zwar ist sie theoretisch bei größter Blende auch am größten- etwa 24 mpix bei Kleinbildformat und Blende 2 (berechnen kann ich es nicht, da ich die Formel erst wieder raussuchen müsste).
    Das war bei den bisherigen Kameras relativ unwichtig, da die Sensorauflösung kleiner war, aber bei den 20 Mpix-Sensoren, oder größeren kommen wir schon in den Bereich der Objektivauflösungsfähigkeit.
    In der Praxis ist es bei hochwertigen (Festbrennweite-) Objektiven etwa die zweitgrößte einstellbare Blende (meint größte Öffnung, nicht größte Blendenzahl, also 2 > 22).
    Inwieweit wird dadurch das Schärfeempfinden bei einem Foto beeinflusst?

    1. Norbert Eßer
        August 15, 2016 at 10:44 AM
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      Wenn Du den Test mal machst, wirst Du vielleicht neue Erkenntnisse erhalten. Der Aufwand ist ja gering.

  27.   August 12, 2016 at 7:44 PM
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    Guter und hilfreicher Artikel, nur der Satz “Je unschärfer ein Foto also ist, desto kleiner wird die Datei komprimiert.” ist missverständlich. Gemeint ist sicher “desto stärker wird die Datei komprimiert” oder “desto kleiner ist die Datei, die entsteht.”
    Ja, ein weiterer Artikel über die Beugungsunschärfe fände ich gut. Ist wohl auch ein Qualitätsmerkmal eines Objektivs.

    1. Norbert Eßer
        August 15, 2016 at 10:46 AM
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      Dank für den Hinweis. Der Satz ist tatsächlich ein wenig daneben. Ich werde diesen in den kommenden Tagen editieren.
      Einen speziellen Artikel über die Beugungsunschärfe wird es geben. Wir sammeln gerade wieder Themen und dieses ist jetzt mit im Paket.

  28.   August 12, 2016 at 7:41 PM
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    Wenn mir der angebotene Abriss der Theorie der förderlichen Blende den Rechner von Elmar Baumann (www.elmar-baumann.de) erklärt, wäre ich für einen zusätzlichen Theorieteil dankbar. Ich würde lieber rechnen (lassen) als testen – wobei die Idee trotz der möglichen Fehlerquote Beschäftigung für einen verregneten Nachmittag bringen könnte.

    1. Norbert Eßer
        August 15, 2016 at 10:47 AM
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      Es macht auch Spaß mal zu gucken, ob die Theorie in der Praxis mit seinem eigenen Equipments stimmt.

  29.   August 12, 2016 at 7:41 PM
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    Gerne mehr Infos!
    Klar, die Blende brauche ich, um Tiefenschärfe zu regeln. Aber meist habe ich da Spiel zwischen ein paar Blenden rauf oder runter. Und wenn ich dann weiß, wo die förderliche Blende ist, habe ich einen Trumpf mehr im Ärmel. Schadet also nicht, das auch in der Praxis zu wissen.
    Viele Grüße
    Johannes

  30. Oliver Günther
      August 12, 2016 at 7:21 PM
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    Theoretisch im Artikel alles richtig und gut. Aber eben Lehrwissen. Nichts falsches oder unsinniges, aber in der Praxis nichtig.
    Gehe hier mit Theo. Was hilft mir das Wissen um die förderliche Blende, wenn ich zum Beispiel a) bei einem Kopf-/Brustportrait aus Gestaltungsgründen unbedingt in den 2,8er- Bereich oder kleiner will. Oder b) ich bei Sonne den Blitz einsetzen muss und zur Einhaltung der Synchronzeit unter 1/200 bleiben muss (und damit die Blende hochschrauben muss). Oder, oder, oder …
    Alles gut und richtig für table-top- oder Produktfotografie im Allgemeinen (mache ich auch) oder Schärfe-Puristen, aber letztendlich graue Theorie.
    Ich mag Eure Artikel und lese sie alle – der hier ist fachlich vollkommen richtig, aber an der fotografischen Praxis (zumindest bei den Hobbyisten wie mir) vorbei.

    1. Martin Schwabe
        August 12, 2016 at 8:05 PM
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      Hallo Oliver,
      Du hast völlig recht, es gibt Anwendungsfälle, da ist die Bestimmung der förderlichen Blende völlig uninteressant. Und es gibt Anwendungsfälle (auch in der Hobbyfotografie), da ist die Bestimmung der förderlichen Blende sehr interessant. Insofern ist das nicht nur graue Theorie, sondern tatsächlich Grundlagenwissen.
      Wenn wir nur Beiträge schreiben würden, die immer für alle Fotografen und alle Anwendungsfälle gleichermaßen interessant sind, dann wäre es sehr leer in der Fotoschule.

      1. Heinz Lutz-Kretzberg
          August 12, 2016 at 11:21 PM
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        exakt formuliert….. für einige .. probieren statt studieren ist der weg zum Erfolg …
        gerne lese ich diese Beiträge und auch die Anmerkungen
        .. einfach weiter so …!!!

      2. Oliver Günther
          August 13, 2016 at 6:05 AM
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        Hallo Martin,
        ja, da hast Du Recht. Macht weiter so – ich finde Eure Beiträge echt gut und bin ja nicht der Einzige/die einzige Zielgruppe die das liest. Nur diesen kann ich persönlich halt nicht so anwenden/umsetzen, weil ich im “Gefecht” eines Shootings an alles mögliche denke, nur daran dann nicht auch noch.
        Gruß aus Hannover
        Oliver

  31.   August 12, 2016 at 6:45 PM
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    Also, von dieser “förderlichen Blende” halte ich schon gar nichts. Die Blende ist für die Gestaltung des Bildes da. Jeder Fotograf will sein Bild nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Wenn ich bei einer Landschafts-Aufnahme einen möglichst grossen Schärfenbereich und Tiefenschärfe will, nimm ich halt Blende 8, 11, 16 oder gar 22. Bei einer Macro- oder Portrait-Aufnahme habe ich vielleicht wieder andere Vorstellungen. Zudem spielt das vorhandene Licht eine wichtige Rolle, das mir manchmal beim Fotografieren ohne Stativ schon die Blende aufzwingt, wenn ich nicht den ISO-Bereich in die Höhe treiben will.

    1. Martin Schwabe
        August 12, 2016 at 8:07 PM
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      Ich kenne viele Fotografen, die das ähnlich machen, die dann sogar Blende f/32 nehmen. Und die dann im Forum die Frage stellen: Warum werden meine Fotos nicht so scharf, wie bei anderen Fotografen. Die förderliche Blende erklären bedeutet ja nicht, dass wir damit auffordern sie immer zu nutzen.

  32. Ingrid Buenaventura
      August 12, 2016 at 6:39 PM
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    Das ist wirklich ein essentielles Thema in der Fotografie, hört sich nur sehr kompliziert an, so eine Test für alle Objektive und bei Zooms auch noch die unterschiedlichen Brennweiten durchzuführen.
    Für die Auswertung wäre es interessanter, die verwendete Blende anzugeben, anstatt der MB, die eigentlich gar nichts aussagen über die erzielte Schärfe.
    Bin gespannt was euch zu diesem Thema noch einfällt.

    1. Norbert Eßer
        August 15, 2016 at 10:49 AM
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      Nein, die MB sind eben der Indikator für die Menge an Informationen. Ja Schärfer – je mehr Informationen.

  33. tom
      August 12, 2016 at 6:20 PM
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    Gerne mehr und detailliertere Infos. Aber auch so sehr aufschlussreich, danke. Hole gleich das Stativ vom Schrank.

  34. Ulrich Schwarz
      August 12, 2016 at 11:36 AM
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    wie sieht das bei Zooms aus? Gilt da für jeden Zoombereich eine andere förderliche Blende?

    1. Norbert Eßer
        August 12, 2016 at 12:33 PM
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      Leicht unterschiedlich, da sich der genutzte Linsenkörper in der Fläche leicht verändert. Du kannst ja mal bei Dir testen und uns hier deine Ergebnisse mitteilen.

      1. Guido Brüggen
          August 19, 2016 at 3:09 PM
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        Danke für den tollen Artikel!
        Ich habe für mein “Reiseobjektiv” Sigma 18-250mm f3,5-6,3 DC Macro OS HSM / Nikon für 4 Brennweiten (18, 50, 135, 250 mm) eine vollständige Meßreihe fotografiert.
        Dabei ist als Ergebnis herausgekommen, dass bei 18mm=f4 50mm=f5,6 135mm=f6,3 und 250mm=f7,1 die jeweils größte jpg-Dateigröße hat (=förderliche Blende). Der Fall der Kurve (bzw. die Abnahme der Dateigröße) bei weiterem Schließen der Blende ist sehr stark.
        Das erklärt für mich auch, dass das Objektiv bei mittlerer bis geschlossener Blende keine sehr guten Ergebnisse bezüglich der Schärfe mehr liefert.

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