Der Herbst: Motive und das Licht

In Zusammenarbeit mit SIGMA
Nachdem wir im ersten Artikel dieser Reihe zur Herbstfotografie begonnen haben, Dir das Thema Herbstfotografie näher zu bringen, kommen wir nun zu den Motiven selbst. Wir werden Dir zeigen, dass Du bei jedem Wetter schöne Motive finden kannst – nicht nur bei Sonne. Wir werden Dir zeigen, wie Du das Licht planen kannst und wir beweisen Dir, dass der Herbst mehr zu bieten hat, als einfach nur bunte Blätter.

Die Motive

Es gibt sehr viele Motive, die nur im Herbst zu finden sind. So sind es nicht nur die bekannten goldenen Farben des Herbstlaubs, nein, es ist auch das graue Wetter, die Menschen und ihre Kleidung und die gesamte Natur, die sich dieser wunderschönen Jahreszeit anpassen.
Sogar in geschlossenen Räumen dominiert manchmal der Herbst. Diese Indoor-Herbststimmung entsteht durch die für die Jahreszeit typische Dekoration und das wärmere Licht. Häufig brennen Kerzen und durch die Fenster fällt ein anderes Licht als im Sommer. In der Küche ist anderes Obst zu sehen und im Flur stehen Stiefel, Schal und Mütze hängen an der Wand. Es sind Details, aber auch diese bestimmen die Fotografie im Herbst.
Aber ob nun in freier Natur oder in der Wohnung, die wichtigste Stimmungskomponente des Herbstes ist das Licht. Die Sonne steht tagsüber tiefer, geht später auf und natürlich früher unter. So sind lange Schatten häufiger zu entdecken als im Sommer. Streiflichtsituationen findest Du überall zu fast jeder Tageszeit und beeindruckende Sonnenauf -und untergänge sind auch für Morgenmuffel oder Frühschläfer gut zu fotografieren.

Streiflicht
Das Streiflicht lässt die Kronen der kleinen Bäume im See richtig hell erleuchten. Dafür muss die Sonne natürlich sehr tief stehen.

Die goldene Grundfärbung

Das natürliche Licht der Sonne ist in den frühen und späten Stunden der späten Herbsttage merklich gelber oder dem Empfinden nach wärmer. Dies liegt am Winkel der Sonne zum Horizont. Da dieser flacher ist als im Sommer, muss das Sonnenlicht viel mehr Atmosphäre durchqueren.

wetterlagen-herbst
Solche Wetterlagen sind im Herbst häufiger zu bewundern.
Schwebstoffe, Wassertröpfchen und andere „Luftverschmutzungen“ streuen den warmen Lichtanteil des Sonnenlichts um ein Vielfaches mehr als die kühlen kurzwelligen Farben. Dadurch entsteht der schöne warme goldene Teint des Herbstes. In meiner Kindheit sagte man, dass die Engel Kekse backen.
panorama-herbst
Solche Wettersituationen schreien förmlich nach einem Weitwinkel, oder wie hier nach einem Panorama.
Durch den Verfall und die Abwanderung von Chlorophyll in den Blättern zurück in die Äste und Rinden färbt sich das Laub im Herbst in viele Gelb- und Rottöne. Dies liegt übrigens an der kürzeren Tageszeit und nicht an den Temperaturen.
In Parks und Wäldern mit vielen Bäumen färben diese farbigen Blätter das sekundäre Licht. Also das Licht, was von der primären Lichtquelle (Sonne/Himmel) an den goldenen Blättern reflektiert wird oder durch die Blätter hindurch scheint. Du musst verstehen, dass der grüne Farbstoff Chlorophyll eigentlich nicht grün ist, sondern die Wellenlänge des grünen Lichts nicht absorbiert, sondern eben den grünen Anteil des Sonnenlichtes (Wellenlänge 497-520nm) reflektiert. Die Blattfarbe verschiebt sich dann je nach Alter und Art der Pflanze in Richtung Gelb und Rot (Wellenlänge 580-780nm).
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Auch, wenn sich – wie hier – die Blätter noch nicht verfärbt haben, so ist aber die Sonne bereits wärmer (natürlich bezogen auf die Lichtfarbe und nicht die Temperatur). Mit den Blüten des Herbstes ergeben sich dann hinreißend kitschige Motive. Ich mag so etwas irgendwie, jedenfalls manchmal.
Das warme Licht hat besondere Vorteile bei der Fotografie von Menschen und dort im speziellen bei Porträts. Wenn dann noch das Licht eine helle, aber diffuse Grundstimmung produziert, sieht jede Haut direkt glatter und weicher aus. Dies gefällt nicht nur den weiblichen Modellen.
warme-grundfaerbung
Eine warme Grundfärbung der späten Sonne. Unterstützt mit einem goldenen Reflektor ergeben sich solche schönen, weichen Porträts.
 
ungewoehnliches-format
Ungewöhnliches Format für ein Panorama aber in meinen Augen handelt es sich hier um ein sehr interessantes Foto, das die goldene Färbung des Herbstes erlebbar macht.

Das Wetter

Durch die wechselnden Hoch- und Tiefdruckgebiete verändern sich auch die Wolken. Die typischen Stratocumulus (Quellwolken oder präziser: Haufenschichtwolken) werden seltener, dafür erscheinen vermehrt abgerissene, lange Wolkenstreifen (Faserwolken) und natürlich die ungeliebten grauen und vollflächigen Regenwolken.
Durch die leicht wärmere Lichtfarbe, so denn die Sonne dann einmal durchkommt, erscheinen Wolken häufiger in Rosa bis Rot. Diese Wetterlagen und Wolkenformationen solltest Du einfach genauer beobachten und ausgiebig fotografieren. Du wirst Dich wundern, wie oft wirklich tolle abstrakte Formationen zu entdecken sind.
Ein persönlicher Tipp: Ich fotografiere meist Wetterlagen ohne irgendein Objekt oder den Horizont im Sucher, also die puren Wolken. Somit bleiben die Wolken frei von Größe, Ort und Winkel und lassen dem Betrachter Raum für Abstraktionen.

ungewoehnliche-wetterlage
Auch solche Wetterlagen sind für bestimmte Motive besonders geeignet. Ich werde diesen gefundenen Spot in diesem Jahr noch häufiger aufsuchen. Man hat hier einen tollen Blick in die Kölner Bucht und je nach Klarheit kann man sogar bis Düsseldorf sehen.

Wolken

Es lohnt sich immer mal in den Himmel zu schauen. Entweder um schöne Wolkenformationen direkt zu fotografieren oder eben einzuschätzen, wann das richtige Licht für Dein gefundenes Motiv kommt.

wolkenbilder-herbst
Meine kleine fotografische Leidenschaft ist zudem diese Art von Wolkenfotos. Ich habe bereits über 4000 dieser Art gemacht. Diese klitzekleine Auswahl sind alles Wolken des Herbsts in Köln und Umgebung – ohne große Bildbearbeitung oder künstliche Sättigungserhöhung.
Es kommt nicht selten vor, dass ich bei bestimmten Wetterlagen hunderte Fotos mache. Alles ist am Himmel im Fluss und ändert innerhalb von Sekunden Form und Farbe. Nimm Dir einfach immer Zeit und genieße das Licht.
Bei sehr interessanten Wetterlagen habe ich auch eine Art Lokationsliste im Kopf, um den Himmel mit dem gewählten Standort zu verbinden. Natürlich braucht man dafür auch ein wenig Flexibilität, zeitlich, räumlich und logistisch. Ein Auto oder Fahrrad ist hier von Vorteil und natürlich die bereits vorbereitete Ausrüstung, um schnell reagieren zu können.

Weitere hilfreiche Artikel zu diesem Thema

Graues Wetter

Es gibt Motive, die eher in einem schummrigen und schattenlosen Licht funktionieren und andere, die direktes hartes Sonnenlicht benötigen. Alles ist natürlich von Deinem persönlichen Geschmack abhängig.
Dennoch ist ein fahles Licht oft interessanter, besonders im Herbst. Die Stimmung der Fotos sind dann eher etwas drückend und leblos – lassen aber auch viel Raum für Interpretationen. Wenn dann noch knallige Farben die Tristesse aufbrechen, dann entstehen tolle Bilder.

Rheinhochwasser
Dieses Bild ist zwar im Winter fotografiert worden (Rheinhochwasser 2003), zeigt aber deutlich die Stimmung bei diesigem und schattenfreiem Licht.
diffuses-licht-baum
Dieser tolle Baum wirkt im diffusen Licht irgendwie künstlich entrückt. Bei hartem Sonnenlicht wäre er zwar auch ein wunderschöner Baum, aber so ist er in meinen Augen noch deutlich interessanter.
Diffuses Licht hat natürlich einen kleinen Nachteil: Es ist einfach dunkler!
Aber keine Angst, Tageslichtfotografie sollte nie ein Problem für moderne Kameras sein. Mit der ISO-Automatik liegst Du fast immer richtig und bei stabilisierten Systemen sind auch längere Belichtungszeiten kein Problem, sofern keine großen Bewegungen innerhalb des Motivs stattfinden. Aus der Hand gelingen, bei ruhigen Händen, mit einem Normal-Objektiv auch mit 1/40 Sek. Belichtungszeit die Fotos noch sehr gut. Wenn Du die Kamera aufstützt oder anlehnst auch deutlich darunter.

Regen

Regen ist ein tolles Wetter für viele Outdoor-Motive. Wir haben zum Thema Regen und Tropfen schon einmal einen größeren Artikel geschrieben: Regenwetter – Nässe und Spritzer fotografisch in Szene setzen
Im Herbst ändert sich an den im Artikel erwähnten Details kaum etwas. Eine Sache ist aber wichtig im feuchtkalten Herbst: Feuchtigkeit ist für viele heutigen Geräte kaum mehr ein Problem – für D-SLR Kameras aber immer!
Nicht nur bei einem Objektivwechsel ist die Gefahr hoch, dass Feuchtigkeit ins System eindringt. Die normale Nutzung eines Zoomobjektivs kann zum Problem werden. Bei Zoom-Objektiven muss das Objektiv beim Aus- und Einfahren Luft bewegen, in gewisser Weise muss das Objektiv atmen. Ein großer Brennweitenbereich, wie zum Beispiel ein 28-300mm, agiert da schon fast wie eine Luftpumpe.
Die Gefahr einer Beschädigung ist am Tag der Fotografie eigentlich nicht gegeben, sondern an den Tagen danach. Du solltest nach einem regnerischen Shooting-Tag die Kameras aus der Kameratasche holen und offen in der Wohnung für mindestens 24 Stunden ablegen. Auch die Objektive sollten staubgeschützt „durchatmen“ können. Leichte Feuchtigkeit im Kameragehäuse und den Objektiven kann zum Beispiel zu Pilzbefall führen oder Korrosion auslösen.
Aufgepasst: Das passiert je nach Wetterlage auch im Sommer und allen anderen Jahreszeiten.
Mehr dazu kannst Du zum Beispiel bei Wikipedia nachlesen: Glaspilz
Du solltest Dir aber keine Angst vor solchen Dingen machen lassen. Es geht hier nicht um ein generelles Problem, sondern um einen sehr selten auftretenden Fall (den man durch kleine Achtsamkeiten eben noch weiter minimieren kann). Spritzwasser ist sogar für nicht ausdrücklich „spritzwassergeschützte“ Geräte kaum ein Thema. Mit einem trockenen Tuch ist so etwas äußerlich schnell wieder in Ordnung gebracht und zu Hause trocknen Kameras recht schnell komplett durch.

Nebel

Natürlich darf als Motivumgebung der Nebel im Herbst nicht fehlen. Nebel ist im Herbst viel häufiger anzutreffen, aber leider fast ausschließlich in den frühen Morgenstunden. Daher habe ich als typischer Nachtmensch noch nicht viel Bildmaterial über die Jahre gesammelt. Dies werde ich aber dieses Jahr ändern und hier im nächsten Jahr präsentieren.

straßenrand-nebel
Ein häufig gesehenes Motiv ist der eher langweilige Straßenrand. Trotzdem ergibt sich aus der Tiefenwirkung des Nebels ein schönes Motiv einer eher beliebigen Szene.
Technisch ist es möglich den Dunst oder Nebel mit einem Polfilter schon während der Aufnahme zu reduzieren. Aber wer möchte das schon? Dank den aktuellen Programmen wie Lightroom und Photoshop mit ACR ist es möglich diesen schönen Effekt per Bildbearbeitung zu verstärken – oder wenn gewünscht abzuschwächen. Es muss hierfür aber bereits etwas Dunst oder Nebel zu sehen sein.
dunstfilter-bearbeitung
Durch den Dunstfilter in Lightroom und ACR kannst Du noch in der Nachbearbeitung den Effekt von Nebel/Dunst verstärken. Dazu mehr im Artikel über die Bearbeitung von Herbstbildern.

Planung

Der wichtigste Part einer vorherigen Planung kommt dem gewählten Ort zu, gerade in der freien Natur. Es bedarf ein wenig Recherche im Vorfeld den Sonnenstand an dem gewählten Ort einzuschätzen, denn dieser ist bildprägend.  Es macht einfach einen großen Unterschied, ob die tief stehende Sonne hinter Dir steht oder Du direkt in sie hineinblickst.
Ich nutze für die Planung meist eine der Kartenprogramme/-apps wie Google-Maps oder Apples „Karten“. Es reicht aber bereits eine normale Straßenkarte.
Trotzdem haben diese Programme einen großen Vorteil: Du kannst Dir mit diesen Programmen ein Höhenprofil anzeigen lassen und Dir dann mit einer Art virtuellen Rundgang im Vorfeld bereits einen sehr exakten Eindruck von der zu erwartenden Szenerie machen
Zur groben Orientierung der wichtigen Himmelsrichtung reicht hingegen dieser schöne alte Spruch:

Im Osten geht die Sonne auf, im Süden ist ihr Mittagslauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen.

So habe ich vor, mir am nächsten Wochenende den Laacher See in der Eifel anzuschauen und dort auf Entdeckungstour zu gehen. Meine Planung sieht in etwa so aus:

Es ist aber Nichts in Stein gemeißelt, denn es handelt sich ja eher um eine Entdeckungstour in meiner Freizeit. Daher gehe ich auch nicht näher ins Detail bei der Planung Es geht ja an einem solchen Tag um Spaß und Entspannung und da sollte man sich von den Örtlichkeiten lieber inspirieren lassen.
Hat man Etwas entdeckt und Wetter, Uhrzeit und Jahreszeit passen einfach nicht, solltest Du Dir in Erinnerung rufen, dass der See auch in nächster Zukunft noch da ist und man dann das entdeckte Motiv nachträglich fotografieren kann. Eine Planung bei einer Auftragsarbeit sieht natürlich ganz ganz anders aus.
Ach, und noch etwas: Man kann auch einen schönen Tag am See haben, ohne ein einziges Foto zu machen! Einfach dem Partner tief in die Augen schauen und versuchen abzulesen, ob es dann „Ok“ ist, die ganze Zeit nur durch einen Sucher zu schauen und Eichhörnchen hinterher zu jagen.

Ausblick

Im nächsten Teil dieser Serie zeige ich Dir weitere Motive, die Du im Herbst fotografieren kannst. Bisher ging es ja fast nur um Landschaften, das wird sich mit dem nächsten Artikel aber ändern.

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15 Kommentare

  1.   November 30, 2016 at 8:18 PM
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    Man lernt ja nie aus, das “Schwebstoffe und andere „Luftverschmutzungen“ auch zur Himmelsfärbung beitragen, wurde mir dadurch erst so richtig klar. Danke für den Artikel.

  2.   Oktober 17, 2016 at 7:58 PM
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    Guter Beitrag, aber vielleicht sollte noch erwähnt werden dass ein groes Feuchtigkeitsproblem auftritt, wenn man aus der Kälte ins Warme kommt, weil dann Kamera und Objektive beschlagen. Also erst die Geräte in der Tasche lassen bis sie annähernd Zimmertemperatur erreicht haben (ca. ½ h, abhängig von der Differenz zwischen draußen und drinnen), dann erst mit dem “Trockenlegen” anfangen.

  3. Katrin
      Oktober 17, 2016 at 3:46 PM
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    Diese Folge hat mir bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin, wenn ich den Herbst in seiner ganzen Farbenpracht fotografisch festhalte und dabei auch Wolkenformationen nicht auslasse.

  4. Manfred
      Oktober 16, 2016 at 12:35 PM
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    Eine Möglichkeit ‘satte’ Farben und ausdrucksstarke Konturen (sofern man das mag) kann man auch über die HDR-Funktion erzielen. Ein Versuch ist es Wert.

    1. Martin Schwabe
        Oktober 16, 2016 at 12:55 PM
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      Hallo Manfred. Das ist korrekt. Allerdings funktioniert HDR immer nur dann vernünftig, wenn keine Bewegung im Bild ist und auch ein Stativ ist keine ganz doofe Idee für HDR. Problematisch wird es immer dann, wenn Bewegung im Bild ist, dann wird HDR echt kompliziert.

      1. MStockmann
          Oktober 21, 2016 at 6:11 PM
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        ich versuche es aus EINER RAW Aufname mit HDR, dabei ist eigentlich auch Bewegung unschädlich…

      2. Andrea Malota
          November 2, 2016 at 5:13 PM
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        Wenn ich unbedingt so ein Bild haben will behelfe ich mir, indem ich z. B. mit Lightroom bei meinem Ursprungsbild die Belichtung zu hell mache, dann abspeichere, dann zu dunkel und wieder abspeichern. Damit habe ich drei Fotos, die ich dann mit einem HDR Programm bearbeiten kann. Klappt wunderbar.

        1. Martin Schwabe
            November 2, 2016 at 7:38 PM
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          Dies Verfahren nennt sich Pseudo-HDR. Es funktioniert (in Grenzen)

  5. Claude
      Oktober 15, 2016 at 11:48 AM
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    Schöner Artikel! Mir fehlen immer noch ein paar Tipps zur Kameraeinstellung. Wenn ich einen schönen, satten, blauen Himmel fotografieren will, wird dieser bei mir stets etwas zu hell. Habe schon die Belichtung 1-2 Stufen nach unten korrigiert. Benutze eine Nikon 5500.
    Gruß
    Claude

    1. Martin Schwabe
        Oktober 15, 2016 at 8:48 PM
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      Hallo Claude,
      exakte Kameraeinstellungen zu geben, wird Dir nichts bringen, da das Licht immer anders ist. In Deinem Fall könnte ein Polfilter helfen.

      1.   Oktober 17, 2016 at 8:01 PM
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        Oder ein Grauverlaufsfilter mit hartem Übergang, wenn der leichte Farbstich vom Polfilter unerwünscht ist.

      2. Silvester
          Oktober 11, 2017 at 10:58 AM
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        Hallo Martin,
        ich gebe Dir zwar recht, aber ich stimme auch Claude zu. Denn für ambitionierte Anfänger (wie ich mich bezeichnen würde) wäre es eine tolle Hilfestellung, wenn bei den Bildern auch die Einstellungen dabei wären.
        Diese kann ich als Orientierung nutzen um mich von dort aus zu verbessern.
        (z.B. hatte ich immer Probleme mit Aufnahmen des Vollmondes, bis ich mal gelesen hatte, das ich auch mal ne 11er Blende versuchen solle… und schon hatte ich nen Ansatz der mir geholfen hat… Fortgeschrittene und Profis haben das sicherlich schon vergessen [oder automatisiert]..) ;)

    2.   Oktober 6, 2017 at 6:39 PM
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      Ich weiß leider nicht, ob du in RAW fotografierst. Am einfachsten ist das Gradient Tool in Photoshop Camera RAW. Da kannst du dann auch ein wenig mehr Blau einfügen.

  6. -Kurt Schörg
      Oktober 15, 2016 at 8:30 AM
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    Danke, wieder ein schöner Leitfaden und schon fast eine Einladung zum Fotografieren. Der Herbst mit seinen rotwarmen Farben und Wolkenstimmungen eignet sich auch gut für SW – Infrarot Aufnahmen und beschränkt sich nicht nur auf den Frühling mit seinem zarten Blattgrün.

  7. Karin Vietheer
      Oktober 15, 2016 at 7:54 AM
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    Da ich auch sehr gern im Herbst fotografiere – buntes Laub, fantastische Wolkenbilder oder Sonnenuntergänge, aber auch mal grauen Himmel, hat diese Folge mir gute Anregungen gegeben,

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